Ich kaufe Daten-Überraschungen

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Neugier Schamlosigkeit

Es fing alles damit an, dass ein Kumpel seine Festplatte formatiert hat und anschließend bemerkt hat, dass er vergessen hatte, ein paar Dateien zu sicher. Sein Notruf kam bei mir damals um 1.30 Uhr nachts. Wir einigten uns darauf, dass er mir die HD mit zu Arbeit bringt und ich mich in den nächsten Tagen um die HD kümmere. Ich war überrascht, wie einfach man mit den richtigen Programmen die Dateien wiederherstellen kann. Ich habe natürlich auch seine ganzen privaten Bilder und Videos gesehen. Mann, was der schon alles gevögelt hat. Nun ja, mittlerweile kaufe ich bei einem Internetauktionshaus pro Woche 2-3 Festplatten, die natürlich immer vom Verkäufer gelöscht waren und durchstöbere sie nach allem, was interessant ist. Die besten Sachen verkaufe ich. Die HDs lösche ich dann wirklich und verkaufe sie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00023068 vom 29.09.2007 um 02:36:49 Uhr (6 Kommentare).

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Traumjob bei der Bank? Von wegen!

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Hass Aggression Neugier Schamlosigkeit Arbeit

Ich arbeite bei einer Bank und immer wenn jemand eine Überweisung für einen bei einem großen Internetauktionshaus erworbenen Artikel abgibt, schaue ich über die Bewertungen nach, was unser Kunde denn so alles erworben hat. Es ist schon interessant zu sehen, welche […]
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Beichthaus.com Beichte #00023054 vom 28.09.2007 um 22:17:52 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

25 Minuten reines Dynamit

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Schamlosigkeit Neugier Peinlichkeit

Mein Kumpel hat vor drei Wochen geheiratet und mich gebeten, sozusagen als mein Geschenk für ihn, die Trauung und das Fest zu filmen. Da ich keine eigene Kamera habe, gab er mir die supermoderne Kamera seiner zukünftigen Schwiegereltern. Ich bekam also eine große Videotasche mit allem Zubehör. Am Abend vor der Hochzeit probierte ich mit dem Ding so rum und entdeckte neben den neuen Rohlingen auch bespielte. Diskret, wie ich bin, legte ich die Dinger in meinen Rechner und musste staunen. Neben zwei reinen Familienfilmen, gab es auch noch einen Privatporno. Schwiegereltern in voller Latex-Montur bei kleineren Schweinereien.

Besonders lustig war die Szene, wo Schwiegerpapa seiner Frau (die eine Augenbinde trug) seinen riesigen Blaugeäderten ein ums andere Mal, unter Verwendung derber Kraftausdrücke, durchs Gesicht zog. Zum Schluss durfte sie alles schlucken. Toll war auch das anschließende Gespräch der beiden vor laufender Kamera mit weiteren, intimen Wünschen. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie ich grinsen musste, als er vor versammelter Verwandtschaft eine Rede über die Werte der Liebe, des Anstandes und des Respekts vortrug. Und ich ließ mir von ihr auch kein Küsschen als Dankeschön geben. Selbstverständlich habe ich mir eine Kopie davon gemacht. Das sind immerhin 25 Minuten reines Dynamit. Man weiß ja nie.

Beichthaus.com Beichte #00023044 vom 28.09.2007 um 13:17:18 Uhr (10 Kommentare).

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Blick in die Männer-Dusche

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Neugier Schamlosigkeit

Ich habe aus meinem Zimmerfenster perfekte Sicht in die Männer-Dusche des örtlichen Hallenbads. Ich kann es nicht lassen, täglich einige Blicke zu riskieren. Dabei habe ich seit vier Jahren eine Freundin. Ach ja, schwul bin ich auch nicht!

Beichthaus.com Beichte #00023018 vom 27.09.2007 um 18:11:54 Uhr (20 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Das Leben eines Arztes

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Neid Neugier Begehrlichkeit

In meinem nächsten Leben will ich Arzt werden. Warum? Von meinem Bürofenster kann ich schräg nach unten ins Fenster einer Arztpraxis gucken und sehe den Bürotisch mit dem Arzt dahinter und davor sitzt der Patient. Ich kann beide sehen und im Sommer, wenn er das Fenster geöffnet hat, auch alles hören. Ich muss sagen, was der kann, kann ich schon längst. Seit vier Jahren höre ich im Prinzip immer die gleichen Symptome (immer gleich vorgetragen) und immer die gleichen diagnostischen Antworten (auch immer gleich vorgetragen). Verbandswechsel, Blutabnahme etc. lässt er von seinen Assistentinnen machen. Wenn es kompliziert wird, überweist er an einen Facharzt. Manchmal möchte ich ihm am Liebsten von oben die Diagnose und das jeweilige Medikament zurufen, noch bevor er sie, unter großem Bimborium und Budenzauber, in seiner verklausulierten und komplizierten Arztsprache, absondert.

Inzwischen liege ich mit meinen Ferndiagnosen kaum noch falsch. Ich kann auch schon am Klang der Stimmen erkennen, wo das Problem liegt. Dauerpatienten kenne ich schon inzwischen mit Vor- und Nachnamen. Einige sind mir ans Herz gewachsen, andere verachte ich wegen ihrer Blödheit. Selten werden die Patienten von ihm angefasst oder genauer untersucht. Vor älteren Patienten (fast nur Frauen) scheint er sich besonders zu ekeln. Da gibt er sich auch keine Mühe. Oftmals diagnostiziert er jedes Mal etwas anderes und verschreibt Medikamente einfach so, was der Arztschrank hergibt. Wenn das eine nicht klappt, wird einfach auf eine andere Krankheit getippt und ein anderes Medikament verschrieben. Irgendwann sind die dann tot oder es wirkt.

Er bleibt hinter seinem Monitor verkrochen (Sicherheitsabstand) und reicht dann das ausgedruckte Rezept über den Tisch. Kaum ein Patient bleibt länger als sieben Minuten in seinem Zimmer. Nur bei Privatpatienten und besonders hübschen jungen Frauen lässt er sich ausgesprochen viel Zeit. Einmal hat er eine junge Frau nur in Slip bekleidet und Oben ohne fast eine 1/4 Std. vor sich sitzen lassen. Die anschließende Erektion wurde von mir im Klo gebührend weggehobelt. Ich bin ein schlechter Mensch. Und warum bin ich noch ein schlechter Mensch? Weil ich einen Großteil meiner Arbeitszeit mit meinem Lieblingsspiel "Krankheiten raten" verbringe. Gerne höre ich mal einen ganzen Nachmittag lang den oftmals eingebildeten Leiden der Patienten zu und ergötze mich an meiner Gesundheit. Hoffentlich werde ich nie krank.

Beichthaus.com Beichte #00022969 vom 26.09.2007 um 05:46:24 Uhr (18 Kommentare).

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