Wir haben das Leben eines Kindes zerstört

24

anhören

Trunksucht Verzweiflung Unfall Kinder Last Night

Ich (m/22) möchte etwas beichten, das morgen vor genau einem Jahr passiert ist. Meine Freundin hatte kurz vorher mit mir Schluss gemacht und mir ging es wirklich mies. Ich war mit Freunden fort und wollte meinen Liebeskummer in Alkohol ertränken. Bei uns auf dem Land ist es üblich, dass es einen Fahrer gibt und der trinkt absolut keinen Tropfen Alkohol. Wir sind dann bei der Location angekommen und haben gleich begonnen zu Bechern. Wir haben alle schnell sehr viel getrunken - außer dem Autofahrer - und ich noch mehr, weil ich zwischenzeitlich immer wieder allein Tequila getrunken habe. Bei mir ist das immer so, wenn ich wirklich betrunken bin, verlasse ich den Freundeskreis und laufe herum, rede mit Leuten, die ich sonst auch noch kenne und trinke dann mit denen weiter. Um ungefähr 12 Uhr war ich rotzevoll, was auch der Grund war, warum wir so früh gefahren sind. Ich weiß noch, dass meine Freunde auch gut getrunken hatten. Was ich allerdings nicht wusste, weil man es ihm nicht angesehen hat und ich es einfach nicht mitbekommen hatte, war, dass unser Autofahrer auch verdammt besoffen war.


Ich weiß nicht, wann er so viel getrunken hat und ich weiß nicht wieso. Wir sind also ins Auto gestiegen - bei einem komplett besoffenen Typen und sind eine gute Viertelstunde gefahren - und die Freunde auf der Rückbank haben geschlafen. Dann kamen wir in eine Ortschaft und bei einem Haus brannte im Garten noch Licht, weil da ein paar ungefähr 10-jährige Jungs noch Fußball spielten. Fragt mich bitte nicht, wieso. Mir wurde kotzübel und es kam hoch. Irgendwie schaffte ich es, dass nur ein kleiner Teil hochkam, und dass meinen Mund geschlossen blieb. Nun saß ich da, den Mund voll mit Kotze, und sah, wie ein Ball auf die Straße flog. Zwei Sekunden später kam auch schon das Kind hinterher gelaufen. Doch der Fahrer sah es nicht. Ich konnte nicht reden und zeigte mit dem Finger auf das Kind. Unser Fahrer erwischte das Kind mit bestimmt 70 Sachen und das Kind flog mehrere Meter. Die Schreie der Mutter, die aus dem Haus gestürmt kam, kann ich nicht mehr vergessen. Das Kind ist seit diesem Tag querschnittsgelähmt. Und mein Freund verlor alles. Seinen Führerschein, seine Freunde - und er muss immer noch eine riesige Summe Schmerzensgeld zahlen und hat eine Bewährungsstrafe kassiert.


Seit diesem Tag habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken. Doch jede Nacht träume ich von dem Unfall. Jede Nacht ist es derselbe Traum. Jede Nacht träume ich von dem Gesicht des Kindes, von dem Aufprall mit dem Geschrei der Mutter im Hintergrund. Ich gebe mir die Schuld für das Ganze, weil wir wegen mir schon so früh gefahren sind. Weil ich nicht aufgepasst habe, ob der Fahrer nichts getrunken hat. Weil ich nicht reden konnte. Es tut mir leid, dass wir das Leben dieses Kindes zerstört haben.

Beichthaus.com Beichte #00037029 vom 13.11.2015 um 17:09:10 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Perverse Chats mit einem Fetischisten

11

anhören

Fetisch Schamlosigkeit Peinlichkeit

Ich bin seit knapp zwei Jahren mit einem tollen Ehepaar befreundet. Ich treffe mich öfter mit der Frau, wir quatschen viel, teilen den gleichen Musik- und Filmgeschmack und mögen uns gerne. Sie ist eine gute Freundin. Mit ihrem Mann verstehe ich mich auch sehr gut, als Designerin baue ich für seine Firma Logos und Webseiten. Gestern schrieb mich der Mann an und fragte, worauf ich denn so stehe. Ich antwortete wortkarg und ging überhaupt nicht ins Detail, weil ich es sehr komisch fand, dass er mich so etwas fragt. Er begann dann allerdings, mir von seinen Vorlieben zu erzählen (Fisten, Dehnen der Harnröhre und Penispumpen) und es ging so weit, dass er Cybersex mit mir wollte. Ich lehnte strikt ab. Mit dem Mann einer Freundin fange ich nichts an. Weder digital noch sonst irgendwie. Er erzählte, dass seine Frau ihn machen lassen würde, was er will. Solange sie davon nichts mitbekommt und er ihr nichts erzählt.


Nachdem ich seine Cybersexanfrage abblockte, wollte er ein Spiel spielen. Ich sollte das Sexspielzeug aussuchen, das er nun benutzen sollte, und er wollte mir sagen, wann er kurz davor ist zu kommen, sodass ich ihm dann befehlen sollte, den Orgasmus zurückzuhalten. Ich fand das Ganze super strange, zumal ich Leute, die auf Fisten und Penispumpen stehen, irgendwie nicht ernst nehmen kann. Er schickte mir dann ein paar Links zu Pornofilmchen und irgendwann verlief sich das Sexthema Gott sei Dank im Sande. Er sagte, dass er hoffe, dass sich zwischen uns nichts ändert und dass ich seiner Frau nichts sagen solle. Ich fühle mich so komisch und weiß gar nicht, wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll. Ich arbeite für ihn und werde ihm früher oder später wieder über den Weg laufen. Verdammt.

Beichthaus.com Beichte #00037019 vom 11.11.2015 um 20:00:09 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Ich arbeite nicht mehr um jeden Preis!

13

anhören

Faulheit Betrug Faulheit Arbeit

Ich beichte, dass ich den Staat ausnutze. Seit fast zwei Monaten bin ich arbeitslos - nicht gewollt, ich mochte meine Arbeit und hätte sie auch gerne länger gemacht, obwohl ich weniger verdient habe, als ich ab Arbeitslosengeld bekommen hätte. Das war es mir wert. Und das ist der Punkt: Ich bin nie eine Schmarotzerin gewesen, immer gerne arbeiten gegangen und ich möchte auch wieder arbeiten gehen. Aber ich habe jetzt beschlossen, mein Arbeitslosengeld so lange wie möglich zu beziehen, außer ich finde einen Job, in dem ich gleich gut oder mehr verdiene. Vorstellungsgespräche hatte ich schon - sogar eine Jobzusage, für etwas Vorübergehendes. Das habe ich jedoch abgelehnt, mit mehr oder weniger glaubhaften Ausreden. Ich beichte also, dass ich den Staat ausnutze und erst dann wieder arbeiten gehe, wenn es sich lohnt oder ich einen Job finde, den ich so gerne mache, dass es mir egal ist. Ich fühle mich nicht wohl dabei, ich bin lieber unabhängig und gehe auch gerne arbeiten. Aber nicht mehr um jeden Preis.

Beichthaus.com Beichte #00037008 vom 10.11.2015 um 10:21:42 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine dämliche Nachbarin

30

anhören

Boshaftigkeit Rache Zorn Nachbarn Marktredwitz

Ich (w/19) habe eine alte Nachbarin, die mir das Leben schwer macht. Sie regt sich auf, wenn ich den Kinderwagen im Hausflur abstelle, und sperrt den Dachboden mit einem Vorhängeschloss ab, damit ich die Wäsche nicht aufhängen kann, obwohl ich das laut Vermieter jederzeit darf. Ich habe ihr gestern Uhu ins Vorhängeschloss geschmiert, jetzt kann sie schauen, wie sie den Dachboden wieder aufsperrt.

Beichthaus.com Beichte #00037007 vom 09.11.2015 um 22:04:52 Uhr in 95615 Marktredwitz (Rosenstraße) (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Meine Eltern hätten keine Kinder haben sollen!

10

anhören

Hass Zorn Gewalt Aggression Familie

Ich (w/24) beichte, dass ich meine leiblichen Eltern zutiefst verachte. Nicht aus dem Grund, weil ich nicht das neuste Spielzeug bekommen habe oder mir die Grenzen gezeigt wurden. Es war sogar das Gegenteil der Fall, aber dazu komme ich noch. Meine Mutter hatte mich viel zu jung bekommen, als wir noch in Lateinamerika lebten. Mein leiblicher Vater verließ sie wegen einer anderen Frau, die er ebenso schwängerte und sitzen ließ. Dies wiederholte sich ganze vier Mal! Er kümmerte sich weder um meine Geschwister und mich, noch zahlte er Unterhalt oder rief zumindest einmal im Jahr zum Geburtstag an. Aber das ist noch der harmloseste Teil. Meine Mutter war jung, allein und schlug mich bei jeder Gelegenheit windelweich. Ob ich als Kind aus Versehen einen Becher umkippte, zu laut spielte oder mich vor Angst einnässte: Es gab immer Schläge, wenn ich irgendwas falsch gemacht hatte oder zu laut atmete, wenn ich vom Spielen erschöpft war. Sie schlug mich zwei Mal im Leben auch so zusammen, dass ich ohnmächtig wurde. Blaue Flecken, Blutergüsse, Kratzer oder gar Bissspuren waren da nicht zu selten.


Ich wurde ständig bei anderen Leuten abgeschoben, damit sie arbeiten gehen oder ihre Ruhe haben konnte. Was leider dazu führte, dass ich mit drei und fünf Jahren von zwei Vätern sexuell missbraucht wurde. Dann lernte meine Mutter einen Deutschen kennen, heiratete ihn und wir zogen nach Deutschland. Die Situation hat sich minimal beruhigt, da mein Stiefvater dazwischen ging, wenn meine Mutter mal wieder ausrastete. Sie schlug mich weiterhin, bis ich 12 wurde und ihr irgendwann körperlich überlegen war. Ich wurde in der Schule gemobbt und es ging oft auch körperlich zu. Ich lernte zwei Mädchen kennen, die Kampfsport betrieben und mir vieles beibrachten. Als meine Mutter mich zum letzten Mal geschlagen hat, bin ich ausgeflippt, habe ich ihr in den Magen geboxt und sie außer Gefecht gesetzt, indem ich ihren Fuß wegzog und sie hinfiel. Wenn mein Stiefvater nicht dazwischen gegangen wäre, hätte ich ihr vermutlich noch eine Abreibung verpasst, damit sie denselben Schmerz spürt, den sie mir jahrelang hinzugefügt hatte.


Meine Mutter bekam dann ein zweites Kind und ich machte es mir als 13-Jährige zur Aufgabe sie von der Bestie zu beschützen, die unsere Mutter war. Ich passte oft auf meine kleine Schwester auf und ließ sie kaum aus den Augen. Als meine Mutter irgendwann wieder ausflippte und gegen meine kleine Schwester die Hand erhob, habe ich mich dazwischen gestellt und meine Schwester aus dieser Situation gebracht. Als ich wieder kam, schrie meine Mutter mich wie eine Furie an, woraufhin ich sie am Kragen packte, sie gegen die Wand drückte und ihr drohte, sie beim Jugendamt zu verraten, wenn sie jemals meine Schwester anfassen sollte - doch davor würde ich sie windelweich prügeln, genauso wie sie es bei mir getan hatte, als ich klein war. Seither wurden wir beide in Ruhe gelassen.


Trotz aller Gewalt, die ich erfuhr, habe ich einen guten Realschulabschluss und das Abitur gemacht. Ich wollte etwas Gutes tun, indem ich eine Ausbildung im sozialen Bereich anfing. Jedoch brach ich diese ab, weil ich nicht damit klarkam, dass in dem Kindergarten, in dem ich arbeitete, Kinder in der Familie misshandelt wurden, die Erzieher aber nicht das Jugendamt kontaktieren wollten, weil sie nicht unnötig für Aufruhr sorgen wollten. Ähnlich wie bei mir damals, als ich mit einer aufgeplatzten und blutigen Lippe zur Schule kam und um Hilfe bat, die ich aber nicht bekam. All dieses seelische Laster habe ich jahrelang gut unterdrücken können - doch nun kamen sie alle wieder hoch. Seither bin ich in therapeutischer Behandlung, da ich mir nach dem Vorfall das Leben nehmen wollte. Ich beichte hiermit, dass ich zu schwach bin, um im Leben klar zu kommen und dass ich mir wünsche, dass meine verantwortungslosen Eltern mich niemals hätten bekommen sollen.

Beichthaus.com Beichte #00036994 vom 08.11.2015 um 17:29:33 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000