Der Kacke-Gott hat zugeschlagen

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Peinlichkeit Ekel Verzweiflung Sport

Früher bin ich regelmäßig Laufen gegangen und hatte vor längeren Dauerläufen (15 bis 20 km) immer das Problem, möglicherweise unterwegs Kacken zu müssen. Nun ist es aber so, dass beim Laufen, wenn sich da Druck entwickelt, in der Regel kein akzeptables Klo in der Nähe ist. Aus dem Grund hatte ich fast immer eine Notration Klopapier dabei. Durch das Rütteln, Schütteln und den angeregten Stoffwechsel über mehrere Minuten hinweg läuft das Ganze dann dummerweise immer auf letzteren Fall hinaus: es wird zusehends flüssiger. Das ist mit Klopapier schon echt ätzend, wenn man unterwegs ist. Aber ohne? Undenkbar. Ein Effekt, den ich erwähnen muss, um folgende Begebenheit besser nachvollziehen zu können:


Ich kann mich nicht erinnern, ob ich einfach vergessen habe, Klopapier einzustecken oder ob ich vorm Laufen dachte, ich müsse schon nicht kacken müssen. Spielt auch keine Rolle, jedenfalls bin ich während eines Dauerlaufs gerade 15 Minuten unterwegs, betrete sozusagen gerade die Schwelle zum Grunewald, als ich den mir so bekannten und beim Laufen verhassten Druck verspüre. Scheiße, denke ich, aber vielleicht geht der Druck ja wieder weg. Eine dumme Annahme und eigentlich weiß ich das auch. Auf Umkehren, jetzt wo ich gerade im Grunewald angekommen war, hatte ich aber keine Lust und irgendwie würde es schon gehen. Ich laufe also weiter im vollen Bewusstsein, dass ich kein Klopapier dabei habe. Egal, ich bin schließlich Optimist. Anfangs, auf den Hauptwegen, begegnen mir noch einige Leute, die den schönen Herbsttag genießen wollten und sehr entspannt wirkten. Ich wirkte wohl zusehends verkrampft. Der Druck verstärkte sich, jetzt hätte ich einiges für ein Dixi gegeben.


Langsam bereute ich meine Entscheidung, nicht umgekehrt zu sein. Fünf weitere Minuten später, ich befand mich mittlerweile auf einem etwas entlegeneren Pfad, auf welchem mir kaum Leute begegnen, begannen die Druckwellen: die Wellentäler sind schon ganz schön hart, aber die Wellenberge! Wenn solch ein Wellenberg aufbrandet, muss ich meinen Laufstil aufs Extremste anpassen - sieht wahrscheinlich aus, wie eine watschelnde Ente, da ich die Arschbacken versuche zusammenzukneifen. Nein, nein, nein, so eine Kacke, dachte ich. Mir ist klar, dass durch die anhaltende Bewegung mein Darminhalt mittlerweile ein schön flüssiger Schokoshake ist, ein sauberer Kack ist also absolut unmöglich. Vielmehr würde es eine Riesensauerei werden. Die ganze Schmiere würde sich auf dem Heimweg in die Unterhose reiben, durch die Reibung würden sich Kackekrümel bilden, es würde ziemlich stinken und zu allem Überfluss würde sich der Hintern auch noch wund scheuern.


In mir reift die Vorstellung einer offenen Wunde, in welche sich die Kackekrümel bohren. Igitt, das muss ich verhindern. Also weiterkämpfen! Aber es ist zwecklos. Vielleicht ginge es noch drei Minuten, aber wozu? Nach Hause sind es 30 Minuten. Verzweifelt und über alle Maßen unglücklich, entschied ich mich, aufzugeben. Schnell habe ich mich umgesehen, ob jemand in der Nähe ist. Nein, wenigstens da hatte ich Glück. Schnell 30 Meter rechts in den Wald rein, einen geeigneten Baum gesucht, dahinter gehechtet und in aller Hektik im letzten Moment die Hosen runtergerissen. Die Dämme brachen, es kam zur Explosion. Und wie ich da so explodiere, blicke ich rechts vor mir auf den Boden und was sehe ich? Eine ungeöffnete Packung Tempotaschentücher! Ich traue meinen Augen nicht. Ungelogen, ich fange an hysterisch zu lachen. Das gibt es doch nicht!


Ich befand mich 30 Meter vom Trampelpfad entfernt an einem x-beliebigen Baum im Grunewald und finde eine ungeöffnete Taschentuchpackung. Wäre ich nur 5 Meter weiter gelaufen, ich hätte die Packung nicht entdeckt. So viel Zufall, das gibt es nicht. Das muss ein Wunder gewesen sein. Der Kacke-Gott hat zugeschlagen. Überglücklich säubere ich meinen Hintern. Den ganzen Rückweg nach Hause und noch den ganzen Tag hatte ich ein seliges Lächeln auf den Lippen und auch heute noch, wenn ich mich daran erinnere, kommt dieses unsagbare Glücksgefühl hoch, welches ich damals empfunden habe, als mir dieses Wunder widerfuhr.

Beichthaus.com Beichte #00037145 vom 01.12.2015 um 19:34:08 Uhr (18 Kommentare).

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Eine Wette zwischen Fußballern

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Waghalsigkeit Schamlosigkeit Ekel Sport

Ich (m/30) erinnere mich nur ungerne an meine Jugend zurück. Damals spielte ich bis zu meinem 19. Lebensjahr für einen sächsischen Fußballverein. Meine Zeit als Fußballer war eigentlich ziemlich cool. Man tingelte durch die sächsischen Dörfer, zockte ein wenig und am Abend betrank man sich. Leider war es nicht immer so entspannt. Da ich und meine Mannschaft schon jahrelang zusammenspielten, entwickelten wir einen gemeinsamen Hass auf das Nachbardorf. Dieser Hass ist nicht plötzlich entstanden, viel mehr gab es Dutzende Duelle, die so hitzig waren, dass die Trainer Schlägereien verhindern mussten. Meiner Meinung nach wurde dieser Nachbarverein jahrelang von Schiedsrichterentscheidungen übervorteilt, aber das ist eine andere Geschichte. Kurzum: Wir hatten einen richtigen Hals auf die.


In meiner letzten Saison stand gleich am ersten Spieltag das Derby an. Es war ein gewöhnliches Derby mit kleinen Raufereien und groben Fouls. Leider gewann dieser Verein schon wieder - sogar verdient. Die Möchtegern-Ronaldinhos bewarfen uns im Anschluss spöttisch mit Kieselsteinen. Wir konnten uns das nicht gefallen lassen, sodass wir mit einer kleinen Gruppe später in deren Kabine stürmten. Dort angekommen klauten wir Kleidungsstücke und Wertsachen. Endlich konnten wir der Truppe Einhalt gebieten, doch nur so lange, bis die Trainer davon Wind bekamen. Bevor wir nach Hause fahren wollten, fing uns der Trainer ab, sodass wir die Sachen zurückgeben mussten. Als Strafe gab es dann ein internes Disziplinarverfahren, was glücklicherweise positiv für mich ausfiel. Auch musste ich mich persönlich bei dem Gegner entschuldigen. Bei einem Training des Gegners tat ich das mit zwei anderen auch. Wie üblich gab es dann die typische Diskussion um vorangegangene Spiele. Doch dieses Mal war das Ergebnis keine Schlägerei, sondern eine Wette.


Für viele wäre das Rückrundenspiel das letzte Derby gewesen, da einige Ausbildungs- oder Studiumsbedingt keine Zeit auf Fußball gehabt hätten. Die Wette besagte, dass das Siegerteam sich vom Verlierer einen blasen lassen musste. Damit waren nicht das ganze Team gemeint, stattdessen wir drei und drei andere des Gegners. Meiner Ansicht war das die günstige Gelegenheit, sich für die vielen unfairen Spiele zu rächen. Schon Wochen vorher fieberte ich dem Spiel entgegen. Dummerweise spaltete sich das Team, denn alle außer uns drei fanden die Blowjob-Wette hirnrissig. Hätte mein Trainer davon gewusst, hätte er er uns drei nicht spielen lassen. Als die Winterpause endlich vorbei war, stand gleich das besagte Spiel an. Noch nie war das Duell auf einem so hohen spielerischen Niveau. Es gab nur wenige unnötige Fouls - es war ein hochklassiges Match auf beiden Seiten! Bis kurz vor Schluss stand es 0:0, was eine Annullierung der Wette bedeutet hätte. Ich fand mich mit dem Ergebnis schon ab und wäre zufrieden nach Hause gegangen.


So war es aber nicht. Ein Sonntagsschuss entschied die Partie mit 1:0 für den Gegner. Da war wohl wieder der Rachegott am Werk. Nun ja, schlussendlich lösten wir die Wette ein. In der Kabine erwarteten uns drei steife Schwellkörper, die wirklich nicht appetitlich aussahen. Unter dem Gelächter des Feindes lutschten wir die verschwitzten Geschlechtsteile. Es war schlicht und ergreifend die schlimmste Demütigung meines Lebens. Zum ersten Mal schmeckte ich männliches Ejakulat, welches so eklig war, dass ich es auf den Boden spuckte. Die Trottel lachten sich einen ab und ich spielte nie wieder Fußball in einem Verein.

Beichthaus.com Beichte #00037118 vom 26.11.2015 um 19:57:16 Uhr (23 Kommentare).

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“Folge

Zwischen Kriminalität und Ansehen

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Gewalt Aggression Verzweiflung Last Night

Es ist mir schon immer sehr schwer gefallen, Freunde zu finden. Man hat mich (m) häufig wegen meiner pummeligen Figur lächerlich gemacht. Man nannte mich Riesenbaby. Im Sommer, nach dem Schulabschluss, habe ich eine Wandlung durchgemacht. Es konnte nicht mehr so weitergehen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00037097 vom 23.11.2015 um 23:27:05 Uhr (23 Kommentare).

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Ich habe einen riesigen Penis!

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Lügen Falschheit Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m) bin Single und gehe seit ungefähr acht Jahren in eine Tanzschule. Grund dafür war weniger das Kennenlernen von Frauen, sondern eher die Liebe zum Tanz. Ich bin dann nach und nach professioneller geworden und habe mich nebenberuflich einer Tanzgruppe angeschlossen, die für Auftritte gebucht wird. Nach einem gelungenen Abend gab es in der Garderobe viel Sekt und ich habe deutlich zu viel davon erwischt. Dann kamen die unanständigen Witze und jeder gab seinen Kommentar dazu ab. Dummerweise habe ich einer meiner neuen Kolleginnen erzählt, dass ich ein enorm großes Geschlechtsteil besitze und viele Frauen davor Angst hätten. Das war eigentlich als Spaß zu dem vorangegangenen Witz gedacht.


Eine Woche später meinte sie während der Probe, dass sie die Sache mit meinem ausgeprägten Penis nicht vergessen könne. Ich konnte dann irgendwie nicht mehr zurück und sagte, dass es für mich eher ein Problem sei, da keine Partnerin lange mit mir zusammen sei. Das alles ist natürlich völlig an den Haaren herbeigezogen. Mein Penis gehört meiner Meinung nach eher zu den kleineren Exemplaren, ich weiß jetzt noch nicht, was mich da geritten hat. Nach einigen Wochen kam sie direkt auf mich zu, drückte mich in eine Ecke und meinte, sie würde nur zu gerne dieses Prachtexemplar in die Hand nehmen. Ganz direkt fragte sie mich, ob wir heute Abend nicht zu ihr gehen wollen, gerne auch am nächsten Wochenende. Ich habe für den Moment abgelehnt.


Sie sieht wirklich nicht schlecht aus, ist ebenso Single und ich finde sie sonst auch ganz nett. Ehrlich gesagt könnte ich sie mir als Freundin ganz hervorragend vorstellen, ich würde behaupten, dass ich mich sogar fast verliebt habe. Aber die Sache mit der Penislüge belastet mich extrem. Sie wird mich auslachen oder völlig enttäuscht sein. Ich habe wirklich Probleme, denn ich kann nicht mehr zurück. Lügen ist eigentlich nicht mein Ding, das war eher ein verunglückter Scherz. Ich erbitte Hilfe und auch Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037059 vom 17.11.2015 um 18:11:52 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Drei Kuchen zum Geburtstag

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Völlerei Verschwendung

Letzte Woche hatte ich (m/21) Geburtstag. Vorher habe ich angekündigt, dass ich meinen Kumpels von der Uni etwas Gebackenes mitbringe, weil meine Mitbewohnerin und ich einen Kuchen gemacht hatten. Dummerweise haben zwei Kumpels mir auch noch je einen Kuchen gebacken. Gegessen hat aber kaum einer von ihnen. Meine Mitbewohnerin und ich saßen dann da mit all dem Gebäck - wir konnten Süßkram nicht mehr sehen, es war viel zu viel für zwei Leute und die Nachbarn waren nicht da oder haben nicht aufgemacht, Besuch gab es auch nicht, weil alle anderswo leben und es unter der Woche war. Ich habe einen Großteil entsorgt und es tut mir um das verschwendete Essen sehr leid. Aber so sehr ich die Kuchen schätzte, es ist ja auch Stumpfsinn, einer einzelnen Person zwei ganze Kuchen zu schenken!

Beichthaus.com Beichte #00036991 vom 07.11.2015 um 20:18:08 Uhr (9 Kommentare).

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