Auf der Toilette eingesperrt

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Vandalismus Rache Morallosigkeit Schule

In der neunten Klasse war ich bei einer Skifreizeit dabei. Dort waren wir in einer mittelmäßigen Jugendherberge untergebracht. Jeweils zu fünft auf einem Zimmer, die zum Glück ein eigenes Bad inklusive Dusche hatten - allerdings auch ein separates und wirklich kleines Klo. Wir haben dann schnell herausgefunden, dass man die Türen von außen aufmachen kann, indem man ein Geldstück in den Schlitz steckt und dreht. Als einer meiner Kumpels dann Duschen war, haben wir anderen uns einen Spaß gemacht und die Tür aufgerissen - und ihn natürlich nackt gesehen, aber es war unheimlich lustig, wie er ausrastete. Aber damit nicht genug, am vorletzten Tag stritt ich nämlich mit einem anderen Zimmergenossen darüber, wer zuerst die Toilette nutzen durfte. Er beendete die Diskussion allerdings schnell, indem er einfach hineinging und absperrte.

Ich wollte mich dann natürlich rächen und die Tür öffnen, aber leider hatte ich kein Geldstück zur Hand, weshalb ich einfach mein Taschenmesser nahm. Damit habe ich dann versucht, die Tür zu öffnen - allerdings knackte es nur und ich ließ dann die Finger davon. Nachdem der liebe Herr dann sein großes Geschäft verrichtet hatte, und wieder rauswollte ging die Tür plötzlich nicht mehr auf. Er schob total Panik, und das Ende vom Lied war, dass mein Kumpel knapp eine halbe Stunde auf dem winzigen Klo eingesperrt war und seinen Geruch ertragen musste. Ein beherzter Tritt gegen die Tür hat dann geholfen und er konnte raus, noch heute kommen mir vor Lachen beinahe die Tränen, wenn ich daran denke. Ich möchte also beichten, dass ich auf der Klassenfahrt die Privatsphäre meiner Kameraden ignoriert und eventuell eine Tür kaputtgemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00032397 vom 15.12.2013 um 10:12:58 Uhr (4 Kommentare).

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Der Schlüssel zum Glück

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Faulheit Diebstahl Morallosigkeit Selbstsucht Arbeit

Ich mache zurzeit ein Jahr Work and Travel in Kanada und fand eines Tages einen Job in dem Hotel einer weltweiten bekannten Kette. Ich bemerkte jedoch schnell die Vor- und Nachteile dieser Arbeit. Die Bezahlung war verhältnismäßig gut, dafür gab es aber total unregelmäßig angeordnete Nacht- und Abendschichten, mieses Arbeitsequipment und todlangweilige "Arbeit", natürlich immer unbeaufsichtigt. So fing ich schnell an, zu schludern, wo es nur ging, getreu dem Motto: Was nicht dreckig aussieht, ist sauber. Das betraf erst nur die nicht gestaubsaugten Korridore, erweiterte sich jedoch auch auf die Sanitäranlagen und das Mobiliar. Meine Schicht begann ich immer mit einem königlichen Stuhlgang, meine Pause verlängerte ich meist um eine Stunde und ich bediente mich gerne aus dem Caféteria-Kühlschrank. Das größte Glück war jedoch, dass ich eines Nachts einen Masterkey fand und ich so in unbelegten Zimmern nach Lust und Laune TV gucken oder auch mal ein Bierchen trinken konnte. Nach zwei Monaten kündigte ich und nahm mir als Geschenk noch Handtücher und Pflegecreme für meine WG mit. Den Masterkey habe ich noch immer, ich überlege, dort bald noch mal vorbeizuschauen, denn ich brauche Nachschub.

Beichthaus.com Beichte #00032393 vom 13.12.2013 um 06:30:06 Uhr (9 Kommentare).

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Die verwanzte Wohnung

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Zwang Masturbation Neugier Morallosigkeit

Ich (m/36) beichte, dass ich oft junge Frauen zu mir einlade. Nicht, um unbedingt mit ihnen Sex zu haben - aber wenn sich das ergibt, habe ich natürlich nichts dagegen. Ich habe jedes Zimmer meiner Wohnung mit Aufnahmegeräten gepflastert und hoffe diese Frauen irgendwo mal masturbieren zu hören. Ebenso hoffe ich, mehr über ihre Haltung zu mir rauszufinden, zum Beispiel könnte sie ja noch etwas murmeln, wenn sie ins Bett geht, oder sogar noch telefonieren. Ich kann nicht anders. Ich muss einfach alles belauschen. Dazu benutze ich inzwischen sechs Aufnahmegeräte mit empfindlichen Mikrofonen, die ich unter Tischen oder in Schubladen verstecke. Ich beichte also, dass ich ein misstrauisches, notgeiles Arschloch bin.

Beichthaus.com Beichte #00032384 vom 11.12.2013 um 16:57:35 Uhr (19 Kommentare).

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Mein Vorsatz fürs neue Jahr

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Engherzigkeit Falschheit Ignoranz Morallosigkeit Partnerschaft Fürth im Odenwald

Ich beichte, dass ich mir als Vorsatz für das Jahr 2013 vorgenommen hatte, meine Freundin zu verlassen. Obwohl wir uns das ganze Jahr lang fast jede Woche so richtig gestritten haben, werde ich mein Vorhaben wohl nicht mehr erfüllen. Aber im nächsten Jahr mache ich es definitiv. Alleine schon aus finanziellen Gründen! Denn ab dem Sommersemester werde ich ins Repetitorium gehen, was monatlich ja nicht gerade wenig kostet. Außerdem brauche ich dann auch ein neues Auto - vielleicht einen BMW oder so.

Beichthaus.com Beichte #00032377 vom 10.12.2013 um 21:57:53 Uhr in Fürth im Odenwald (64658) (12 Kommentare).

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Monogamie wird überbewertet

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Fremdgehen Ehebruch Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (w) gestehe, dass mich vergebene Männer extrem anziehen. Dieser Kick, wenn ich sie rumgekriegt habe, und weiß, dass ihre Freundinnen bzw. Frauen nichts ahnen und ich alles auffliegen lassen könnte, ist einfach unbeschreiblich. Ich finde, es ist auch einfach ein geiles Gefühl, wenn ich sie trotz ihrer jeweiligen Beziehung ins Bett bekommen habe. Verliebt habe ich mich dabei auch noch nie, weil ich Sex und Liebe sehr gut trennen kann. Im Übrigen hätte ich auch kein Problem damit, wenn mein Freund mich betrügen würde, da ich generell nicht viel von Monogamie halte. Manchmal habe ich den ahnungslosen Freundinnen gegenüber allerdings schon ein schlechtes Gewissen, besonders letztes Mal, als ich eine Affäre hatte, die knapp ein halbes Jahr dauerte, während die Freundin des Mannes schwanger zu Hause saß. Als er sie dann auch noch verlassen hat, weil er sich in mich verliebt hatte, hatte ich wirklich aufrichtiges Mitleid. Seitdem habe ich mir geschworen, wenigstens mit keinem vergebenen Mann zu schlafen, der Kinder hat oder in naher Zukunft Vater wird.

Beichthaus.com Beichte #00032368 vom 09.12.2013 um 05:35:15 Uhr (26 Kommentare).

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