Es gibt keine gute Verhütungsmethode!

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Verzweiflung Waghalsigkeit Partnerschaft

Ich (w/27) beichte, dass ich ungeschützten Sex habe, weil ich einfach keine für mich zufriedenstellende Verhütungsmethode gefunden habe. Für mich persönlich fällt schon mal alles, was hormonell ist, raus. So etwas will ich meinem Körper nicht geben und da lasse ich auch nicht mit mir reden. Kupferspirale, Gynefix und Co. sind mir nicht nur unheimlich, sondern auch zu riskant. Wenn ich doch schwanger werden sollte, und man das Teil dann nicht mehr entfernen kann, dann teilt sich mein Baby mit so einem Ding den Uterus und ich bin dann schuld, wenn es Fehlbildungen hat, oder es sogar zu einer Fehlgeburt kommt. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, sie ist trotzdem da und mit diesem Wissen könnte ich nicht unbeschwert Sex haben. Ich habe auch von einigen gruseligen Vorfällen im Zusammenhang mit Kupferspirale und Gynefix gelesen. Gynefix ist außerdem sehr teuer. Kondome kann ich nicht leiden, sie reiben meine Scheide wund (auch mit Gleitgel, bin da sehr empfindlich) und das Gefühl ist allgemein nicht so geil, auch für meinen Mann.


Diaphragma ist mir viel zu kompliziert in der Anwendung, ich bin in so etwas auch sehr ungeschickt. Die Temperatur- und Schleim-Methode ist mir zu aufwendig, dazu habe ich keine Zeit. Daher bleibt mir nichts anderes übrig, als an meinen fruchtbaren Tagen keinen Sex zu haben und an den nicht fruchtbaren Tagen ungeschützten Sex mit Coitus interruptus zu haben. Dafür habe ich mir jetzt eine App heruntergeladen, die das ausrechnet. Ich weiß, dass das sehr unsicher ist, aber wir haben keine andere für uns zufriedenstellende Lösung gefunden. Sollte ich trotzdem schwanger werden, würde es zwar aktuell nicht optimal in unseren Lebensplan passen, aber wir würden uns trotzdem freuen und das Kind lieben, weil wir später sowieso mehr Kinder haben wollen.

Beichthaus.com Beichte #00037729 vom 01.03.2016 um 12:58:40 Uhr (35 Kommentare).

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Die Affäre meiner Frau

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Lügen Neugier Fremdgehen Verzweiflung Partnerschaft

Ich (m/39) habe meiner Frau (35) immer vertraut. Bis zu einem bestimmten Tag. Wir waren in der Innenstadt spazieren. Dann kam ein recht junger gut aussehender Mann auf uns zu. Er grüßte sie und lächelte. Ich habe sie gefragt, wer dieser Mann denn sei. Darauf wusste sie nur eine Antwort: Er müsse sie mit jemand anderem verwechselt haben, sie kenne ihn nicht. Ich glaubte ihr das erst einmal. Doch es ließ mich nicht in Ruhe und so beobachtete ich sie. Ich dachte mir, wenn sie ihn doch kannte, müsste sie irgendwann Kontakt zu ihm aufnehmen. Einige Wochen vergingen, es passierte nichts, ich wollte schon aufgeben. Doch dann wollte sie zu ihrer Freundin. An sich nicht ungewöhnlich, für sie nur dumm, dass ich mit dem Mann ihrer Freundin befreundet bin und zufällig wusste, dass er mit seiner Frau ins Wellness-Hotel wollte. Ich habe das auch, noch während sich meine Frau im Bad fertigmachte, überprüft, sie waren tatsächlich weggefahren. Also beschloss ich, ihr unauffällig hinterher zu fahren. Doch sie ging shoppen, sie musste mich wohl bemerkt haben.


Ich fuhr wieder nach Hause, und als sie kam, sagte sie zu mir, wie dumm sie bloß sei, sie hätte ganz vergessen, dass ihre Freundin heute gar nicht da sei, deshalb hat sie dann etwas Schönes für uns zwei gekauft. Sie hatte Dessous. Und wir hatten eine tolle Nacht. Ich wusste nicht mehr, was ich glauben sollte. War sie doch anständig oder einfach nur vorsichtiger? Ich hatte es schon fast vergessen, da hatte sie zwei Karten für ein Fußballspiel. Alles war gut, dachte ich. Doch dann wurde mein Kumpel, mit dem ich ins Stadion wollte, krank. Dann wollte ich mit ihr hingehen, schließlich hatte sie mir auch die Karten geschenkt. Dazu muss man sagen, dass wir schon öfters zusammen im Stadion waren. Sie ging auch gerne mit mir hin. Doch sie wollte, dass ich dann eben mit einem anderen Freund ins Stadion gehe, sie müsse noch etwas ganz Dringendes erledigen. Ich sagte zu. Nun wusste, auch schon mein kranker Kumpel Bescheid, er bemerkte, dass mir etwas auf der Seele lag. Er sagte, wenn ich damit einverstanden wäre, würde er sie beschatten. Ich hielt es für eine gute Idee, sein Auto erkennt sie nämlich nicht so leicht.


Ich ging wie gewohnt ins Stadion, währenddessen behielt mein Kumpel meine Frau im Auge. Er machte Fotos. Sehr pikante Fotos, und da ist definitiv nichts mehr abzustreiten. Er schickte mir alle Bilder per Mail. Ich war wütend, dass sie mir so etwas antun konnte. Sie hatte auf den Fotos sichtlich Spaß. Und ich dachte, jetzt habe ich auch einmal Spaß, ich packte ihre Koffer und stellte sie in die Garage. Als sie nach Hause kam, kam sie zu mir und fragte mich, warum dort ihre Koffer stehen. Ich sagte zu ihr: "Wenn ich dir nicht reiche, und du mich anlügst und betrügst, dann möchte ich dir diesen Spaß gönnen, und wenn du willst, kannst du gleich die Scheidung bekommen. Meinst du jetzt immer noch, dass ich keinen Humor habe?" Sie ging wortlos. Ich war erleichtert und irgendwie tat es mir trotzdem weh und sie fehlte mir. Nach zwei Wochen Funkstille klingelte es an meiner Tür. Sie wollte mit mir reden. Ich war froh, dass sie wieder bei mir war. Ich verzieh ihr die einmalige Affäre und sie verzieh mir meine kleinen Schandtaten. Es war falsch, ihr hinterher zu spionieren, ich hätte ihr einfach mehr Aufmerksamkeit schenken müssen.

Beichthaus.com Beichte #00037720 vom 29.02.2016 um 15:05:00 Uhr (29 Kommentare).

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Deutsch-Unterricht mit Flüchtlingen

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Vorurteile Zorn Gesellschaft

Ich unterrichte Deutsch als Fremdsprache, habe vor einigen Monaten einen Vorkurs für Flüchtlinge geleitet und möchte hiermit beichten, dass ich kein moralisches Problem darin gesehen hätte, 80 Prozent der Kursteilnehmer wieder abzuschieben. Hätte mein Arbeitgeber über meine Einstellung Bescheid gewusst, wäre mir vermutlich gekündigt worden, da man mir vermutlich latenten Rassismus und Xenophobie unterstellt hätte. Es gibt mehrere Gründe, warum ich zu meinen Überzeugungen gelangt bin. Der erste Grund besteht darin, dass von 25 angemeldeten Kursteilnehmern nur 10 Leute regelmäßig anwesend waren. Hierbei muss ich sagen, dass ich es durchaus verstehe, wenn beispielsweise die Eltern kleiner Kinder oder auch andere Kursteilnehmer wegen eines Behörden- oder Arzttermins nicht an jeder Sitzung teilnehmen können, wenn aber von 25 Leuten täglich 15 fehlen, dann frage ich mich ernsthaft, welche sonstigen dringenden Pflichten Flüchtlinge zwischen 20 und 30 Jahren haben, dass sie trotz ihrer Ambitionen, dauerhaft in diesem Land zu leben, nicht am Deutsch-Unterricht teilnehmen können.


Grund Nr. 2: Von den zehn Leuten, die regelmäßig anwesend waren, konnten sieben nicht ansatzweise schreiben. Natürlich ist mir bewusst, dass im Irak und in Afghanistan eine andere Schrift verwendet wird, jedoch denke ich, dass das lateinische Alphabet mittlerweile so international ist, dass alle, die jemals eine Schule besucht haben, wenigstens grob mit lateinischen Buchstaben vertraut sein sollten. Leute aus Ostasien, die ich unterrichte, hatten beispielsweise nie Probleme mit dem lateinischen Alphabet, obwohl man dort auch andere Schriften verwendet. Jedenfalls hatte ich auch sonst den Eindruck, dass das Bildungsniveau der Kursteilnehmer sehr niedrig war, dass die meisten vermutlich nicht einmal eine Berufsausbildung hatten und daher dem deutschen Steuerzahler vermutlich noch sehr lange, wenn nicht für immer, auf der Tasche liegen werden.


Grund Nr. 3: Natürlich kann man alles lernen, auch die deutsche Sprache, Schreiben, oder einen Beruf. Allerdings fiel mir bei den meisten Kursteilnehmern auf, dass sie überhaupt keinen Bock hatten, irgendwas in meinem Kurs zu lernen, obwohl ich mir wirklich viel Mühe gegeben habe und weder davor noch danach mit anderen Lerngruppen (z. B. Jugendlichen an Schulen, Studenten etc.) Probleme hatte. Die meisten Kursteilnehmer kamen und gingen, wann sie wollten, haben sich von mir im Unterricht auch nicht beim Telefonieren, Schlafen oder Essen stören lassen und haben auch sonst nicht den Eindruck erweckt, als interessierten sich sich auch nur ansatzweise dafür, die Sprache zu lernen.


Grund Nr. 4: Weiterhin negativ aufgefallen ist mir das Verhalten. Es gab regelmäßig Beschwerden vom Hausmeister, weil die Kursteilnehmer benutztes Klopapier einfach auf den Boden geschmissen haben, ihre Zigaretten trotz deutlich sichtbarer Aschenbecher vor dem Hauseingang einfach ausgetreten haben, überall ihren Müll liegen lassen haben, Gegenstände wie Wasserkocher aus der Küche entwendet haben, in die zuvor erwähnten Aschenbecher gerotzt haben, und so weiter. Natürlich habe ich den Kursteilnehmern mehrmals die Hausordnung erklärt und nach einer Weile wurde es auch besser, trotzdem frage ich mich, auf welchem Stand eine Zivilisation sein muss, wenn erwachsene Menschen überhaupt auf solche Ideen kommen, wie zum Beispiel vollgeschissenes Papier einfach auf den Boden zu werfen.


Grund Nr. 5: Ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass es sich bei den Kursteilnehmern um traumatisierte Kriegsflüchtlinge handelte. Die meisten hatten teure Smartphones, Schmuck und nicht gerade die billigsten Klamotten an. Auch sonst habe ich in Gesprächen einen komischen Eindruck gewonnen, als mir einer erzählte, dass ich mir irgendwann mal die schöne antike Architektur im Irak ansehen solle, oder als ich eine Gruppe von Eriträern dabei beobachtet habe, wie sie sich untereinander Witze erzählt und miteinander gelacht haben. Versteht mich nicht falsch: Natürlich müssen Flüchtlinge nicht unglücklich oder andauernd mit einer Fresse wie nach sieben Wochen Regenwetter herumlaufen, allerdings hatte ich bei den Leuten in meinem Kurs wirklich nicht das Gefühl, dass sie sehr bedürftig waren. Natürlich ist mir bewusst, dass meine Gruppe nur eine winzige Stichprobe war und man nicht auf alle Flüchtlinge schließen kann, allerdings konnte mir keiner aus meiner Gruppe wirklich die Hoffnung geben, sich hier jemals zu integrieren oder zu einem funktionierenden Teil unserer Gesellschaft zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00037716 vom 29.02.2016 um 05:25:26 Uhr (40 Kommentare).

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Volksverdummung mit Topmodels

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Peinlichkeit Neugier Sucht Medien

Ich (w/um die 50) bin interessiert an Politik, Geschichte und Geisteswissenschaften und sehr belesen. Ich bin besonnen und dem Fernsehprogramm gegenüber ablehnend eingestellt, da ich es als Volksverdummung betrachte. Trotzdem schaue ich online sämtliche Staffeln von "Germanys next Topmodel", was ich wirklich peinlich finde.


Beichthaus.com Beichte #00037715 vom 28.02.2016 um 20:26:33 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Tochter bietet sich im Internet an!

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Zorn Ekel Prostitution Familie

Ich (m/56) bin einfach fertig. In der Erziehung meiner Kinder gab ich mir alle Mühe, aber trotzdem scheint das alles für die Katz gewesen zu sein. Aus reiner Neugier habe ich nämlich heute den Namen meiner Tochter (23) in einer einschlägigen Suchmaschine eingegeben und wurde vom Resultat zutiefst geschockt. Gleich der erste Treffer brachte mich aus der Fassung. Bei den bekannten Kleinanzeigen hat sie sich mal angeboten, für etwas "Taschengeld." Die Beschreibung passt eindeutig auf sie, auch die Handynummer passt. Jetzt zu meiner Beichte: Da ich ihr Verhalten keineswegs gutheißen konnte, habe ich ihr Angebot ausgedruckt und auf ihre Zimmertür geklebt. Als sie dann gegen Mittag nach Hause kam, stand sie wie gebannt vor der Tür, lief rot an und riss den Ausdruck weg. Seitdem hockt sie noch in ihrem Zimmer. Momentan herrscht Stillschweigen. Scheinbar ist das meiner Tochter unangenehm, jedoch muss sie bedenken, dass das auch für mich harter Tobak ist. Unter meinem Familiennamen bot sich meine Tochter an. Ekelhaft! Ich denke, bald muss ich die Situation aufklären. Meine Frau fragt sich schon, was los ist. Gleich gibt es noch eine Standpauke, die sich gewaschen hat, damit meine Tochter so etwas nicht noch einmal tut.

Beichthaus.com Beichte #00037710 vom 26.02.2016 um 22:09:40 Uhr (31 Kommentare).

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