Glotzer in der S-Bahn

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Zorn Schamlosigkeit Bahn & Co.

Ich (w/30) hasse diese Glotzer in den öffentlichen Verkehrsmitteln und auf den Straßen. Klar, dass man nicht mit gesenktem Kopf und Scheuklappen durchs Leben läuft, aber permanentes Beobachten und Anstarren fremder Mitmenschen finde ich unter aller Sau. Dazu nur zur Info, ich sehe völlig normal aus, bin nicht übergewichtig oder ungepflegt! Wenn es sich dabei um Kinder handelt, weise ich sie mit eisiger Miene darauf hin, dass sich so etwas nicht gehört und frage, ob sie das nicht von ihren Eltern gelernt hätten. Damit habe ich eigentlich meistens sofort Erfolg. Für alle anderen mache ich ein Mal im Monat etliche Passbilder an Billigautomaten, die ich immer, wenn ich unterwegs bin, dabei habe.


Wenn dann wieder so ein Glotzer in der S-Bahn aktiv ist, gehe ich vorm Aussteigen zu ihm, überreiche ihm mein Foto und sage: "Ich muss jetzt leider aussteigen, hier, für daheim." Wenn mir die Fotos ausgegangen sind, frage ich auch schon mal, ob sie selbst noch schnell eins machen möchten. Leider weiß ich nicht mehr, wie viele Bilder ich schon verteilt habe. Es macht mit jedenfalls sehr viel Spaß diese Menschen zu maßregeln.

Beichthaus.com Beichte #00037169 vom 06.12.2015 um 10:17:51 Uhr (24 Kommentare).

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Besoffen auf dem Trampolin

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Diebstahl Trunksucht Schamlosigkeit Nachbarn Last Night

Ich (w) möchte beichten, dass ich im Sommer im alkoholisierten Zustand in den Garten meiner Nachbarn eingedrungen bin. Es stand dort immer ein Trampolin und oft habe ich mir gedacht, wie schön es doch wäre, mal wieder das Kind in mir zu erfreuen. Eines Nachts war es dann so weit, meine Mitbewohnerin und ich waren schon etwas angeheitert und ich entschied, dass wir das jetzt probieren sollten, sonst könne ich wohl nie mehr ruhig schlafen. Wir kletterten also über die Mauer und ich stürzte mich ins Vergnügen. Ich habe mir in dieser Nacht das Steißbein auf dem Trampolin angebrochen, aber das war es wert! Außerdem kam ich dann noch auf die Idee ein paar Andenken mitzunehmen, es muss ja immer was da sein, was mich an den Abend erinnert.


Also packte ich mir den größten Schwachsinn, wie: die Gartenschere, einen Aschenbecher, ein Teelichtglas, eine Spritzflasche für die Blumen und zum krönenden Abschluss noch den glitzernden Vorhang, der an der Terrassentür hing. Meine Mitbewohnerin trug den Kleinkram und ich stolzierte wie ihre sturzbetrunkene, königliche Hoheit mit dem hässlichen Vorhang auf den Schultern die Straße entlang. Wir hatten Glück, dass die Nachbarn zu der Zeit im Urlaub waren und uns auch sonst niemand gehört hat - bei der Lautstärke, die wir an den Tag legten, ist das wirklich ein Wunder. Ich bin 26 Jahre alt, aber ich möchte auf solche Kindereien nicht verzichten. Manchmal fühle ich mich wie Petra Pan.

Beichthaus.com Beichte #00037153 vom 03.12.2015 um 00:35:38 Uhr (14 Kommentare).

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Die stinkende Traumfrau

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Ich (w/28) habe seit Jahren eine beste Freundin, die wirklich unglaublich schön ist. Sie hat lange, schlanke Beine, einen runden, absolut wohlgeformten Po, einen flachen Bauch, auf dem sich Muskeln abzeichnen, runde, volle und sehr feste Stehbrüste, eine schmale Taille und ein traumhaft sinnliches Gesicht. Ich bin zwar auch nicht direkt hässlich, aber neben ihr wirke ich wie ein koreanischer Pampersbomber neben einem Ferrari. Wenn wir zusammen auf der Piste sind, umschwärmen die Männer sie wie die Motten das Licht. Trotzdem hatte sie noch nie eine längere Beziehung. Ihre sexuellen Erfahrungen beschränken sich weitestgehend auf schlechte One Night Stands, was sie natürlich alles sehr frustriert.


Warum das so ist? Sie stinkt. Und zwar richtig. Ihr Mundgeruch reicht man an manchen Tagen zu zwei Meter weit. Das ist dann meist so eine Mixtur aus Magensäure und forensischer Graböffnung. Aber auch an den Füßen riecht sie wie ein gammliger, uralter Käse, vor allem im Sommer. Da wird einem regelrecht schlecht, wenn man es länger ertragen muss. Wie sie im Schritt riecht, kann man gar nicht so recht beschreiben. Am ehesten, wie irgendeine schleimige ekelhafte Kreatur vom Meeresgrund, die an einer eitrigen Seuche gestorben ist und jetzt langsam verwest. Ich übertreibe wirklich nicht. Natürlich habe ich schon gegoogelt, ob das krankhaft sein könnte und sie auch dezent darauf hingewiesen, dass sie ein massives Eigengeruchsproblem hat, aber sie ignoriert das eiskalt.


Vor Kurzem habe ich durch genaueres Beobachten herausgefunden, dass die ganze Sache daran liegt, dass Madame es einfach wirklich nicht so genau mit der Reinlichkeit nimmt. Als Zähneputzen gilt bereits Zweimaliges mit der Zahnbürste im Mund herumfuhrwerken, Zahnpasta kostet ja allerdings auch ein Schweinegeld, also macht man das lieber ohne. Duschen? Hä? Warum? Da wird man ja am Ende noch nass! Einfach ab und an ein Tropfen Bodylotion einmassiert, ordentlich Deo drauf, und gut ist. Intimhygiene? Was ist das denn? Klingt wie irgendein türkisches Gericht. Unterwäsche wechseln, wenn man sowieso nur auf Arbeit geht? Nö, das macht ja Mühe.


Nachdem ich zum fünften Mal in fünf Wochen das Thema zur Sprache gebracht, und nur passiv-aggressives Achselzucken geerntet hab, lasse ich es jetzt bleiben. Sie wundert sich zwar immer noch, warum der süße Typ bei ihr auf der Arbeit sie nicht endlich mal nach einem Date fragt, aber registriert einfach nicht, dass sie eine Duftwolke verströmt, die in ihrer Abschreckungswirkung sogar das indische Abwassersystem weit in den Schatten stellt. Ihre Kollegin auf der Arbeit reißt übrigens selbst bei Minusgraden das Fenster auf, was meine beste Freundin total stört. Ich beichte, dass es mir mittlerweile egal ist, wie sehr meine beste Freundin stinkt. Mehr als einen guten Tipp kann ich ihr ja nicht geben. Ich werde mir also weiter ihr Gejammer anhören, warum die Typen nicht mit ihr schlafen wollen, bzw. warum sie nach dem Sex nicht bleiben. Sie wird es wahrscheinlich sowieso nicht kapieren, oder wahrhaben wollen. Da spare ich mir lieber zukünftig meine Spucke.

Beichthaus.com Beichte #00037148 vom 02.12.2015 um 12:16:28 Uhr (20 Kommentare).

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Wie ein Mädchen ein ganzes Dorf zerstörte

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Begehrlichkeit Dummheit Waghalsigkeit

In meiner Jugend, die länger her ist, als ich ehrlich gesagt zugeben will, lebte ich in einem kleineren Dorf. Wie das eben auf Dörfern so ist, war nicht wirklich allzu viel los, also trieben meine Freunde und ich einigen Schabernack, um die Langeweile im Griff zu halten. Wir waren wirklich eine eingeschworene Gemeinschaft. Nie wären wir auf die Idee gekommen, uns gegenseitig für unsere Streiche in die Pfanne zu hauen. Wir vertauschten beispielsweise gerne mal die Traktoren der Bauern, was wegen des Lärmpegels gar nicht mal so einfach war. Bauer X hatte dann den Traktor von Bauer Y in der Scheune stehen, und anders herum. Das ging, weil fast alle ihre Zündschlüssel in den Fahrzeugen stecken ließen. Wir klauten auch öfter mal beim Ortsfest ein Bierfass und befüllten es mit Wasser aus dem Löschteich. Alles insgesamt recht harmlose Späße.


Eines Tages jedoch, wir waren so um die 15, zog ein junges, traumhaft hübsches Mädchen zu uns. Sie war damals etwa gleich alt und wirklich eine wahre Augenweide. An ihr war alles perfekt. Ihre absolut makellose Figur wurde nur von ihrem wunderschönen Gesicht übertroffen. Ich gerate heute noch ins Schwärmen, wenn ich an sie denke. Zwischen uns Jungs begann ein Wettstreit, wer sich als Erster die Gunst dieses zweibeinigen Paradieses sichern konnte, und die Mädchen des Dorfes waren sehr erpicht darauf, mit ihr befreundet zu sein. Leider nahm dieser Wettstreit bald ziemlich unfaire Züge an. Intrigen wurden gesponnen, und unsere eingeschworene Gemeinschaft zerbrach zusehends. Plötzlich hatten alle unsere Streiche unangenehme Konsequenzen, denn irgendjemand schien uns neuerdings zu verpfeifen. Gleichzeitig umschwärmten wir das Mädchen wie die Motten das Licht und versuchten uns einzeln vor ihr hervorzutun.


Ich merkte im Gegensatz zu den anderen jedoch recht schnell, dass ich so gut wie keine Chance bei ihr hatte, und zog mich dementsprechend zurück. Dennoch wurde ich weiterhin von meinen Kumpels als Konkurrent angesehen, und von den Erwachsenen für meine Missetaten abgestraft. Teilweise auch für Dinge, die ich gar nicht getan hatte. Ich geriet zusehends ins Abseits, da ich nicht ständig um das Mädchen herumscharwenzelte, wie fast alle meine Freunde. Dem Mädchen gefiel die Aufmerksamkeit sehr, die sie von den Anderen erhielt, und führte sich bald auf wie die Bestimmerin des Dorfes. Was sie wollte, wurde gemacht. So schön ihr Äußeres war, so hässlich war jedoch ihr Inneres. Sie entwickelte zusehends eine unbändige Freude daran, die Jungs zu quälen. Sei es dadurch, dass sie beispielsweise Wettbewerbe ausrief, bei denen man seine Genitalien an den Stromzaun halten musste, und wer es am Längsten aushielt, bekam einen Kuss von ihr, oder dadurch, dass sie sie mit üblen Worten und auch Schlägen mit einer Reitgerte demütigte, wenn ihr was nicht passte.


Natürlich verlor sie durch so etwas weitere Anhängerschaft, aber es gab einen Kern der Unbelehrbaren, der für ein wenig Aufmerksamkeit von ihr so gut wie alles zu tun bereit war. Sie war auf uns Abtrünnige allerdings gar nicht gut zu sprechen, da wir ihre Autorität untergruben, und stachelte die anderen Jungs an, uns zu schaden, was diese auch ohne zu zögern taten. Ein komplett in Gülle getauchtes Fahrrad war da beispielsweise noch recht harmlos. Irgendwann gingen sie zu weit, indem sie meinen Hund mit einer am Schwanz befestigten Blechdose so lange quälten, dass er sich danach lange nicht aus dem Haus traute, und bis zuletzt Angst vor den meisten Menschen hatte. Ich sann auf blutige Rache und fantasierte lange davon, sie in eine Jauchegrube zu schubsen, oder mit Mist zu übergießen, aber das hätte weitere schmutzige Vergeltungsschläge nach sich gezogen. Stattdessen stellte ich ihr und ihrer Anhängerschaft einfach eine Falle.


Ich entwickelte eine Routine darin, das Garagentor meiner Eltern offen stehen zu lassen. Lange musste ich nicht warten, bis die anderen auf die Idee kamen, zu gucken, was man dort Schönes anstellen konnte. Mein Plan war eigentlich, sie eines Tages da drin quasi auf frischer Tat zu ertappen und meine Eltern zu holen, die dann endlich mal handfeste Beweise gehabt hätten und auch ein Machtwort hätten sprechen können. Leider hatte ich nicht daran gedacht, dass meine früheren Freunde mittlerweile jegliches Maß verloren hatten, was die Verhältnismäßigkeit ihrer Streiche anging. Kurz und gut, sie klauten eines Tages unseren alten Golf, in den sie sich zu sechst reinquetschten, und offensichtlich ein paar spaßige Runden drehen wollten. Stattdessen rasten sie jedoch geradewegs auf der Dorfstraße nahezu ungebremst in einen LKW.


Zwei der Jungs starben, einer wird sein Leben lang behindert bleiben, die beiden anderen waren immerhin schwer verletzt. Schnell wurde auch klar, wer die treibende Kraft hinter der Aktion war, und das Mädchen, das nur einige Brüche davongetragen hatte, bekam einen wirklich mächtigen Einlauf verpasst. Ihre Familie war ab da geächtet. Niemand sprach mehr mit ihnen, und sie zogen schließlich wieder weg. Ich hatte allerdings auch richtig Ärger an der Backe, weil ich vergessen hatte, das Garagentor zu schließen. Der Zündschlüssel unseres Autos hatte gesteckt, wie es eben üblich war. Natürlich hätte ich wissen müssen, dass so etwas durchaus passieren konnte, ich habe es nur eben nicht geglaubt. Meine Eltern machten sich auch lange Vorwürfe deswegen. Ich habe niemals jemandem gesagt, dass ich die Garagentür mit Absicht offengelassen hatte, um den Jungs eine Falle zu stellen.

Beichthaus.com Beichte #00037143 vom 01.12.2015 um 12:06:54 Uhr (18 Kommentare).

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Lügen über mein Leben

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Falschheit Lügen Feigheit Verzweiflung Familie

Ich (w) möchte beichten, dass ich alle meine Freunde über mein Leben zu Hause angelogen habe. Wir (also meine Mutter, ihr Freund, sein Hund, mein kleiner Bruder und ich) wohnen in einem großen Haus. Mein Opa wohnt eine Straße weiter. Meine Eltern haben sich vor ein paar Jahren getrennt und wir hatten eine schwere Zeit. In dem Dorf, in dem wir damals lebten, tratschten die Leute über uns, da mein Vater mit der Scheidung nicht klarkam und Lügen über meine Mutter erzählte. Meine Mutter war schon einige Jahre leicht depressiv. Seit drei Jahren wohnen wir nun bei ihrem neuen Freund, und wenn mich wer fragt, erzähle ich, wie nett es daheim ist, dass wir uns alle prima verstehen, im Sommer oft grillen und hin und wieder Ausflüge machen und dass es total praktisch ist, dass der Opi auch in der Nähe wohnt. Ich sage, dass es meiner Mutter wieder richtig gut geht und so weiter.


Aber dem ist nicht so. Ich hasse ihren neuen Freund. Er sitzt jeden Abend am Stammtisch und kommt betrunken nach Hause. Zudem benimmt er sich respektlos, raucht im ganzen Haus, beleidigt meine Mutter oft, schreit andauernd rum, wenn ihm was nicht passt, rülpst laut am Tisch und wählt zudem die AFD. Das Haus ist total verschuldet, und wenn er eines Tages stirbt, muss meine Mum sofort raus. Mein Opa ist auch ein leichter Choleriker und dadurch, dass er jetzt in der Nähe wohnt, besucht er uns öfter. Finde ich ja gar nicht schlimm und eigentlich war er auch immer nett, aber zurzeit ist er nur noch mies gelaunt oder schimpft über Muslime, Flüchtlinge und die Politik. Oder er streitet mit meiner Mutter.


Sie und ihr Freund streiten sich jeden Abend mindestens eine halbe Stunde. Mein Bruder hat mindestens einmal im Monat eine Erkältung und fehlt dauernd in der Schule. Das geht schon seit über einem halben Jahr so, aber die Ärzte sagen, alles sei in Ordnung. Ich kann es kaum erwarten, nach meiner Ausbildung auszuziehen, aber wenn wer frägt, wie es mir geht, sage ich "Alles super, ich freue mich schon auf Weihnachten mit der Familie!" weil ich nie zugeben würde, wie es wirklich ist.

Beichthaus.com Beichte #00037136 vom 29.11.2015 um 19:45:31 Uhr (12 Kommentare).

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