Meine Freundin mag mich untergewichtig

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Völlerei Maßlosigkeit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich, seit meine Freundin für ein paar Monate alleine nach Australien verreist ist, fast 15 Kilo zugenommen habe. Wenn sie kocht, schmeckt es selten und um alleine rauszugehen, fehlte mir meistens die Motivation. Jetzt, wo sie nicht da ist, kann ich essen, was ich möchte - und so viel ich möchte. Und ganz ehrlich: Das neue Gewicht fühlt sich einfach nur gut an! Davor war ich immer sehr dünn, also schon im Bereich des leichten Untergewichts. Jetzt mit den zusätzlichen 15 kg fühle ich mich gesünder, robuster und stärker. Wenn meine Freundin zurückkommt, gibt es aber wahrscheinlich so richtig Ärger, wenn sie mich so sieht, weil sie schon davor ziemlich streng war, was mein Gewicht angeht. Spätestens dann werde ich mir die 15 kg wohl ziemlich sicher wieder runterhungern müssen. Ich habe zwar ein schlechtes Gewissen, dass ich zugenommen habe, obwohl sie es hassen wird und mich anwidernd finden wird, aber ich will nicht mehr abnehmen. Noch zwei Monate habe ich Zeit es zu genießen, bis alles wieder runter muss, um wieder ins frühere Untergewicht zu gelangen.

Beichthaus.com Beichte #00026232 vom 09.05.2009 um 14:17:17 Uhr (42 Kommentare).

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Die dunklen Zeiten des Wirtschaftswunders

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Selbstverletzung Verrat

Im Alter von 14 Jahren fehlte es mir noch ziemlich an Verstand. Die ganze Welt drehte sich eigentlich nur um mich selbst. Für die Sorgen der Eltern und Geschwister mangelte es bei mir noch reichlich an Verständnis. Ich bin jetzt 58 Jahre alt und habe bis zum heutigen Tag immer noch nicht verkraftet, was 1966 geschah. Vor allem weil ich mir einen großen Teil an Schuld zuschreibe. Wir waren damals acht Geschwister und ich war das vierte Kind. Zwei Schwestern im Alter von 20 und 18 Jahren und einen Bruder, der bald seinen 16. Geburtstag feiern konnte. Die anderen vier Geschwister waren zwischen 12 und 5 Jahre alt. Obwohl heute vom großen Wirtschaftswunder gesprochen wird, ging es meiner Meinung nach an uns vorbei. Wir konnten uns nur das Nötigste leisten und meine Eltern arbeiteten von morgens bis abends, um uns durchzubringen. Erwähnen muss ich noch, dass damals die Volljährigkeit erst mit dem 21sten Geburtstag in Kraft trat. Meine beiden Schwestern mussten schon ab dem Schulabschluss ins Berufsleben treten. Von dem Gehalt durften sie 10 Prozent als Taschengeld behalten was ungefähr 30 DM waren, der Rest ging in den Familientopf. Natürlich waren beide mit diesem Deal unzufrieden und es gab ständig Streit zwischen meinem Vater und den Schwestern. Heute, da wir selbst Familie haben, können wir sein Handeln besser verstehen. Meine 18-jährige Schwester jedoch konnte sich nicht damit abfinden. Sie erzählte ihrer Arbeitskollegin, wie die familiären Verhältnisse sind. Diese gab ihr den Ratschlag zum Jugendamt zu gehen und zu erklären, dass sie unter diesen Umständen nicht weiterhin in dieser Familie leben wolle.

Meine Schwester erzählte mir davon und auch, dass sie schon am nächsten Tag einen Termin bei dem zuständigen Jugendamt hätte. Natürlich durfte ich das nicht verraten, dies musste ich ihr Versprechen. Und was habe ich getan? Nachdem sie beim Jugendamt war, ging ich zu meinem Vater und erzählte ihm alles. Er ist fast ausgeflippt und stellte meine Schwester zur Rede. Dies war an einem Freitag im November 1966. Aber nicht nur das. Er war so wütend und aufgebracht, dass er sogar handgreiflich wurde. Er verlangte von ihr, zum Jugendamt zu gehen, und alles zurückzunehmen. Sie versprach am Montag bei dem Jugendamt vorzusprechen, um alles zu widerrufen. Somit war erst einmal Frieden im Hause - übers Wochenende. Am Montagabend um 19:30 Uhr war meine Schwester immer noch nicht zu Hause. Mein Vater war schon wieder auf 180, als es an der Tür klingelte. Es war der Pfarrer, der uns mitteilen musste, dass sich meine Schwester vor einen fahrenden Zug geworfen hatte. An dem Tag, als mein Bruder Geburtstag hatte, wurde sie zu Grabe getragen. Bis heute gebe ich mir die Schuld daran, weil ich sie verraten habe.

Beichthaus.com Beichte #00026230 vom 09.05.2009 um 09:33:17 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Eine Frau für Zwei

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Fremdgehen Verrat

Als meine Freundin (sie damals 20, ich 22) im Sommer 2008 nach gut 2 Jahren Beziehung plötzlich einen vollkommenen Knall bekam, war klar, dass die Beziehung nicht mehr lange halten würde. Ich beschloss aus irgendeinem Stolz oder sowas ähnlichem heraus, nach Möglichkeit schnell fremdzugehen, solange noch nicht offiziell Schluss war. Quasi als Rache bzw. Genugtuung.

Ich bin nicht so wirklich ein Frauenheld, von daher tat ich das als Wunschdenken ab, doch es bot sich mir tatsächlich eine Gelegenheit! Ein sehr guter Kumpel von mir hatte im Frühjahr 2008 eine Affäre mit einer etwas älteren Frau (26) und genau mit der bahnte sich ziemlich eindeutig und schnell was an, diesmal mit mir.

Ich schloss mich mit meinem Kumpel kurz und fragte an, ob er was dagegen hätte, würde ich die gute Dame mal rannehmen. Er fand es sehr lustig und hat mir grünes Licht gegeben, grüner ging es nicht. Nach dem Sex mit der Älteren, bat diese mich dann allerdings, meinem Kumpel nichts zu erzählen, weil sie nicht als Schlampe dastehen wollte. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen und versprach ihr, ihm nichts zu sagen.

Es kam dann so, dass auch mein Kumpel und sie sich wieder näher kamen, so dass sie der Meinung war, mehr oder weniger den ganzen September lang abwechselnd mit uns beiden zu schlafen, ohne dass der andere davon wusste. Was haben wir beide gelacht! Wie blöd ist die denn bitte?

Mit meiner Freundin war mittlerweile Schluss und ich hatte weiter regelmäßigen Sex und zwar besseren als davor in der Beziehung.

Beichthaus.com Beichte #00026226 vom 08.05.2009 um 14:57:08 Uhr (17 Kommentare).

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Wer sollte sich um meinen Hund kümmern?

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Selbstverletzung Verzweiflung Düsseldorf

Ich möchte beichten, dass ich oft an Selbstmord denke, gerade ist es sehr schlimm. Ich nehme auch schon seit vier Jahren Tabletten gegen meine Depressionen, aber irgendwie scheinen sie mir ja nicht zu helfen. Wenn ich das meinem Psychiater sage, sagt er nur, das sei eine Phase und lege sich bald wieder, solche Gedanken können immer mal wieder vorkommen. Ich habe auch einen Psychologen, der mir aber nur unregelmäßig Termine gibt aber ich bin jede Woche zur Gruppentherapie da. Mein Problem ist, dass ich eine Angststörung habe und somit nicht meine nähere Umgebung verlassen kann, verlasse ich den mir bekannten Bereich bekomme ich Angstanfälle und Panikattacken, somit bin ich in meinem Umfeld gefangen.

Ich habe eine gute Ausbildung und Abitur, aber durch meine Eingeschränktheit ist es schwer, Arbeit zu finden. Ich schäme mich für die Selbstmordgedanken, denn es gibt Menschen denen geht es schlechter als mir und ich schäme mich, weil ich Verantwortung trage für meinen Hund, wer soll sich denn um die Kleine kümmern? Was ist mit meiner Mama? Sie würde sich riesige Vorwürfe machen und wäre sehr unglücklich, aber sie kann mir leider nicht helfen.

Beichthaus.com Beichte #00026220 vom 07.05.2009 um 15:17:44 Uhr in Düsseldorf (16 Kommentare).

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“Beichte

Der behinderte Bastian

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Ignoranz Engherzigkeit Niederlande

Meine schlimmste Sünde ist eher eine sehr traurige Schande. Eine Schande, für die man zwar niemanden wirklich verantwortlich machen kann, aber die dennoch hätte verhindert werden können. Vor genau vier Jahren hatte mein guter Freund Bastian einen schweren Autounfall zusammen mit seiner Freundin. Mit 180 km/h auf der Autobahn. beide überlebten. Bastians Freundin hatte wie durch ein Wunder keine Verletzungen... aber Bastian. Nach einem Jahr im Koma, die Diagnose: Querschnittsgelähnt.

Der gute Bastian gab nicht auf und machte jeden Tag Fortschritte. Er schaffte es wieder zu laufen. Aber die für uns so verständliche Lautsprache, fehlte Bastian plötzlich. Das machte ihm das Leben schwer. Außerdem hatte er alle seine Freunde verloren, zu denen auch ich zählte. Niemand von uns kümmerte sich mehr um Bastian, der vor dem Unfall ein fester Bestandteil von uns war. Er war für uns einfach behindert. Obwohl er so riesige Fortschritte machte.

Im Kopf war Bastian klar. Aber wir konnten einfach nicht mehr mit ihm reden. Er war den ganzen Tag allein und verbrachte seine Zeit mit seiner Gitarre. Niemand konnte es ahnen. Niemand konnte wissen, wie es in ihm aussah. Niemand dachte drüber nach, bis er sich umbrachte. Er brachte sich um, weil er alleine war und wir waren schuld, weil wir ignorierten. Eine traurige Sünde aus der jeder von uns fürs Leben gelernt hat.

Beichthaus.com Beichte #00026213 vom 06.05.2009 um 15:31:24 Uhr in Niederlande (Sophiastraat, 9724 Groningen) (30 Kommentare).

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