Prinz Albert in stinkendem Gebiet

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Ekel Unreinlichkeit Arbeit

Prinz Albert in stinkendem Gebiet
Ich arbeite als Piercerin und ab und zu kommt es vor, dass sich auch eher ungepflegte Leute piercen lassen. Meistens stehe ich darüber, aber letztes Mal ging es einfach nicht anders. Ein Kunde wollte sich das Zungenpiercing wechseln lassen, doch kaum macht er seinen Mund auf, habe ich schon fast das kalte Kotzen bekommen. Warum lässt man sich im Mund piercen, wenn man gerade mal fünf gammlige Zähne hat? Nun gut, ich habe es einfach schnell gewechselt und hoffte, er würde gleich wieder verschwinden. Aber nein, er wollte noch ein Prinz Albert haben, das ist ein Intim-Piercing, welches durch den Harnkanal geht und hinter der Eichel wieder rauskommt. Ich war schon auf das Schlimmste eingestellt, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen und gerochen. Kaum zog er seine Hose runter, kam mir schon ein muffiger Geruch von Schweiß und Urin entgegen, was noch nicht einmal das Schlimmste war, denn der Typ hatte Smegma und das nicht zu knapp. Das Zeug rieselte richtig runter. Ich sagte, dass ich es nicht stechen werde, da ich nicht glaube, dass er es durch seine mangelnde Hygiene zum Abheilen bringen kann, und dass er doch bitte erst wieder kommen soll, wenn er frisch gewaschen ist, da ich das so widerlich finde. Er zog dann schnurstracks seine Hose wieder hoch und verließ den Laden. Das mit dem widerlich hätte ich auch anders sagen können, aber das war mir echt zu viel.

Beichthaus.com Beichte #00033166 vom 30.04.2014 um 02:05:59 Uhr (21 Kommentare).

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Die Tampons der Handtaschen-Tussis

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Aggression Hass Arbeit Shopping

Ich bin Student und in meinem letzten Mastersemester. Als Nebenjob arbeite ich seit Beginn meines Studiums in einer bekannten Supermarktkette und der Job macht mir wirklich Spaß. Hin und wieder angenehm mit jemandem plaudern und ja, es ist auch eine Möglichkeit nette […]
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Beichthaus.com Beichte #00033156 vom 28.04.2014 um 21:17:11 Uhr (8 Kommentare).

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“35.000

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Brotlose Kunst

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Falschheit Feigheit Lügen Arbeit

Ich arbeite in einem Atelier und bin den ganzen lieben langen Tag damit beschäftigt, Kunst jeglicher Art zu machen. Ich verdiene auch was, klar, aber das ist wirklich ein Witz. Und ich meine das nicht arrogant, von wegen, ich wäre so ein großer Künstler und man gibt mir nur 10.000 Euro pro Objekt - sondern wirklich sehr wenig, quasi unter dem Hartz-IV-Satz. Naja, wenn ich alkoholisiert bin und neue Leute kennenlerne, knallt in meinem Gehirn irgendwie eine Sicherung durch und ich erzähle dann, was ich für eine große Nummer bin. Ich übertreibe dabei jetzt nicht maßlos, aber schon genug, um es als komplette Lüge zu bezeichnen. Wie hart es mit der Kunst ist, dass es gute und schlechte Monate gibt, dass ich manchmal Sachen für Tausende Euro verkaufe und dann wieder nicht. Ich hasse mich auch jedes Mal danach wieder, dass ich so einen Stuss erzähle. Aber neulich habe ich jemanden kennengelernt, von dem ich nicht denke: Den sehe ich eh nie wieder. Wir haben Nummern getauscht und schreiben uns und ich weiß einfach nicht, wie ich sagen soll, dass ich eigentlich ein verdammt armseliger Mensch bin und versuche, mich mit diesen Lügen zu profilieren. Ich will es definitiv richtigstellen, ich habe nur Angst vor der Reaktion. Entweder ich werde dann gehasst und verbannt oder mir wird verziehen, aber ich kann das einfach nicht einschätzen. Es tut mir echt leid und ich schäme mich so dermaßen dafür.

Beichthaus.com Beichte #00033146 vom 27.04.2014 um 12:03:15 Uhr (14 Kommentare).

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Waschung im Intimbereich

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Ungerechtigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit Intim

Ich (w) wasche den Patienten in meinem Pflichtpraktikum nie den Intim- oder Afterbereich, da ich den Krankenschwestern mitgeteilt habe, dass ich so etwas nicht waschen kann, da es mich davor ekelt. Nachdem ich nun ein paar Mal heulend aus dem Bad gelaufen bin, da ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00033102 vom 20.04.2014 um 19:45:06 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zombie-Sketch im Krankenhaus

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Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Arbeit Cobbelsdorf

Ich (m/25) habe meinen Zivildienst in der sogenannten OP-Transportabteilung in einem Krankenhaus geleistet. Wir hatten viel im OP zu tun und dementsprechend die gleiche Kleidung an, wie jeder Chirurg oder jede Assistentin. Mit einem Zivi-Kollegen verstand ich mich sehr gut und wenn gleich die ganze Abteilung zum Teil zu sehr derben Scherzen aufgelegt war, haben wir beide uns etwas erlaubt, was für mich heute sehr beschämend ist. Hin und wieder wurden wir geschickt, um neue Betten zu holen, doch statt unserer Arbeit nachzugehen, taten wir folgendes: Bevor wir runter ins Bettenhaus gingen, begab sich einer von uns zu seinem Spind und schmierte sich Kunstblut auf seine grüne Haube, Mundschutz sowie Oberteil und Hose. Danach nahmen wir ein Bett ohne Kissen und Decke, in das sich der Andere reinlegte und deckten ihn nur mit einem grünen Laken ab, sodass die menschlichen Konturen gut zu sehen waren. Nachdem wir noch eine Minicam am Bett anbrachten, ging es dann quer durchs Krankenhaus. Sobald der Schieber ein passendes Opfer gefunden hatte, tippte er sobald sie parallel zum Bett standen dagegen, was für den "Toten" das Signal war wie ein Zombie aufzuerstehen oder unter entsprechenden Geräuschen einen heftigen Krampfanfall zu bekommen. Natürlich werden so keine Toten transportiert, aber wer wusste das schon. Ihr könnt euch vorstellen, was das für Videos wurden.


Ich hatte und habe auch heute noch einen derberen Humor und bin der Meinung, dass man über so etwas Lachen können muss. Aber wofür ich mich heute so unfassbar schäme, ist der Ort und Zeitpunkt: Ich habe den Respekt vor dem Leben und vor allem dem Tod zu 100 Prozent erst durch diesen Job begriffen - aber leider eben erst ein paar Monate zu spät. Wie konnte ich vergessen, dass wir uns in einem Krankenhaus befinden, in das die Menschen aus vielen Gründen kommen, aber sicher nicht, weil sie zu Scherzen aufgelegt sind! Ich beichte also, dass ich bis zu meinem 20. Lebensjahr so ein unsensibler Idiot war, dass ich so vielen Menschen wahrscheinlich den Schreck ihres Lebens bereitet habe und dass ich trotz meiner wirklich ehrlichen Reue mir heute noch manchmal diese Videos anschaue, weil mir die Reaktion der Leute vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00033084 vom 18.04.2014 um 02:36:46 Uhr in Cobbelsdorf (3 Kommentare).

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