Ein Arschloch als Klassensprecher

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Selbstsucht Boshaftigkeit Engherzigkeit Schule

Wir hatten damals so einen knallharten Mathelehrer mit einem Gesichtsausdruck wie der Kaleun von "Das Boot." Damals war ich der Klassenkasper, ich weiß nicht warum, aber ich war einfach beliebt - deswegen wurde ich auch mit allen Stimmen zum Klassensprecher gewählt. Nun, nebenher hatten wir einen kleinen dicken Buben in der Klasse. Er war wegen seines fettigen Haares und seines unsäglichen Mundgeruches wegen das Opfer schlechthin. Nun, als Klassensprecher sah ich mich gezwungen, die Leute gegen ihn aufzuhetzen: Ich schrieb Rundschrieben á la: "Heute treffen wir uns in der Pause im Klassenzimmer um feierlich die Schultasche des ********* zu entleeren" oder "Im Stundenwechsel brechen wir das dämliche Kunststofflineal des *********". Gut, ich hatte einen Vizeklassensprecher, der genauso hinterfotzig war wie ich selber. Dem versuchte ich, während der Mathematikstunde, das neueste "Rundschreiben" hinzuwerfen. Leider leider geriet der Wurf zu kurz, der "Kaleun" kam im Stechschritt und hob den Zettel auf, las ihn, blickte in die Ferne und sprach: Der Klaus-Josef kommt nach der Stunde zu mir. Kurz: Ich musste nach der Stunde antanzen und wurde "unehrenhaft" aus dem Klassensprecheramt entlassen.

Beichthaus.com Beichte #00004762 vom 27.01.2006 um 22:04:45 Uhr (9 Kommentare).

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Alles für die Provision

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Engherzigkeit Selbstsucht Schamlosigkeit Geld Arbeit Pfalzgrafenweiler

Ich arbeite in einer sehr sehr großen namenhaften Firma in Deutschland, die wohl jeder Deutsche kennt. Aus Angst erkannt zu werden, verrate ich diesen Namen nicht. Ich möchte dazu nur sagen, dass ich täglich die Leute über den Tisch ziehe - die sind so dumm und lesen sich nichts durch und unterschreiben alles. Na ja, ist mir recht - kriege schließlich fette Provision dafür. Alte Omis bescheiße ich in der Regel nicht, außer sie nerven mich total. Habe erst in meinem jetzigen Job gemerkt, wie schlecht und gemein die Welt doch ist. Na ja, mir ist es mittlerweile Schnuppe. Hauptsache ich kriege immer pünktlich meine Kohle. Ich bereue nichts und werde es am Montag gleich wieder tun, die Leute abzuziehen. Magenta forever!

Beichthaus.com Beichte #00004760 vom 27.01.2006 um 21:00:02 Uhr in Pfalzgrafenweiler (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Blätter im Ordner

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Vandalismus Engherzigkeit Boshaftigkeit

Ich habe in der Schule bei einem Kollegen wahrend der Deutschlektion ständig Blätter aus seinem Ordner ausgerupft. Als wir dann Französisch hatten, fehlten ihm einige Seiten. Ich habe mich fast kaputtgelacht. Ich bereue nichts!

Beichthaus.com Beichte #00004754 vom 27.01.2006 um 18:11:51 Uhr (1 Kommentare).

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Der Klobürsten-Streich

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Ekel Boshaftigkeit Morallosigkeit Schule

Früher, als ich noch ein Bub war, haben wir immer gewartet, bis unser kleiner Mitschüler mit dem Spitznamen "Stinkmann" sich aufs Klo begab. Dann sind wir hinterhergeschlichen, einer links und einer rechts von seiner Kabine. Danach haben wir gewartet, bis er wirklich auf dem Klo saß und im Anschluss haben wir die Klobürsten aus der Halterung gezogen, in die Schüssel getaucht und über die Trennwand geschmissen. Am lauten Schrei erkannten wir dann, dass wir getroffen haben. Pfui, was waren wir doch für Lausejungen.

Beichthaus.com Beichte #00004726 vom 26.01.2006 um 20:20:56 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Wahre Enthaltsamkeit

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Maßlosigkeit Völlerei

Es war vor drei Jahren, nach einer sehr ausgelassenen Fastnachtszeit, wollte ich dem Karnevale abschwören und habe beim Empfangen des Aschekreuzes Besserung gelobt. Bei reinigendem Gespräch im Beichtstuhl und einigen Schmunzlern vom befreundeten Priester und mir wollte ich bis zum Osterfest der süßen Sünde abschwören, sie bewusst aus meinem Leben weglassen. Mit dem Verzicht wollte ich mich nicht geißeln, sondern dem Genuss eine besondere Rolle im Leben einräumen. Mein Freund der Priester und ich haben dann noch eine Wette abgeschlossen, ob ich es durchstehe. Beim Hinaustreten aus der Kirche dachte ich nur etwas erschrocken - mein Gott, eine Wette, ob dies in der Zeit der Entsagung der richtige Weg ist. Unbewusst griff ich in meine Jackentasche, wo ich immer etwas Süßes zum Kauen habe. Beim Kauen des sehr schokoladigen und beruhigenden Bonbons musste ich sogleich Husten, da ich mich vor lauter Schreck verschluckt hatte. Ich hatte also keine halbe
Stunde nach meinem bewussten Schwur schon gesündigt. Ich gelobte gleich Besserung! Ich ging beruhigt weiter mit der Gewissheit, dass ich es mir und den anderen beweisen konnte, doch plötzlich blieb ich voller Schreck stehen, denn ich hatte auch prompt die vorhin im Beichtstuhl geschlossene Wette verloren.

Was sollte ich nun tun, ehrlich sein oder den kleinen süßen Ausrutscher verheimlichen? Beim Weitergehen beschloss ich, es erst einmal für mich zu behalten. Im Büro angekommen wurde ich sehr herzlich von einer lieben Kollegin begrüßt, die an diesem Tag Geburtstag hatte. Im Büro herrschte an diesem Aschermittwoch eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Mir würde ein Glas Sekt in die Hand gedrückt und wir tranken alle auf ihre Gesundheit. Gedankenverloren und voller Heiterkeit aß ich von der köstlichen Schokoladentorte, deren süßer Schmelz betörend war. Nun war ich wirklich gescheitert, schoss es mir in den Kopf. Nicht einmal eine volle Stunde konnte ich dem süßen Leben entsagen und dann noch die verlorene Wette. So rief ich dann voller Demut meinen Freund und Priester an und gestand ihm alles, er musste nur herzlich lachen. Er sagte dann nur, kleine Sünden wird der liebe Herrgott nicht bestrafen. Ich sollte nicht ganz entsagen nur bewusster damit umgehen.

Beichthaus.com Beichte #00004720 vom 26.01.2006 um 08:40:19 Uhr (0 Kommentare).

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