Unser Urlaub in Schweden

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Feigheit Falschheit Urlaub Familie Karlstad

Ich (w) war mit zwei Tanten - mit denen ich mich eigentlich immer gut verstanden habe - im Urlaub in Schweden, um Verwandte von uns zu besuchen, die eben weiter weg wohnen. Grundsätzlich war es großartig. Den schwedischen Teil meiner Familie mag ich ausgesprochen gerne. Nur eine meiner Tanten hat alles versucht, um mich vor unseren Verwandten, bei denen wir gewohnt haben, möglichst blöd dastehen zu lassen. Zum Beispiel hat sie mein Mitbringsel, das aus Platzgründen in ihrem Koffer war, zusammen mit ihrem hergegeben und so getan, als wäre beides von ihr. Ich war ziemlich stinkig, als ich das mitgekriegt habe. In den unsinnigsten Situationen, als es zum Beispiel um meine Mitreisenden bei meinem letzten Besuch ging, bei dem sie überhaupt nicht dabei war, tat sie, als wüsste ich nicht, wovon ich rede. Völlig schwachsinnige Aktionen. Witzigerweise gab es dieses abwertende und irrsinnig nervige Verhalten immer nur dann, wenn unsere schwedischen Verwandten in der Nähe waren. Waren wir allein, war immer alles ganz normal und sie ultrafreundlich. Mir ist nicht klar, was sie damit eigentlich bezwecken wollte. Dennoch fand ich das extrem unangenehm und hinterhältig. Meine Beichte ist, dass ich, als wir wieder zurück waren, nichts mehr dazu gesagt habe. Aus Feigheit. Und weil ich keinen Streit in der Familie haben will. Ich lasse sie nur komplett links liegen, weil ich mit einer derart falschen Person einfach nichts zu tun haben will.

Beichthaus.com Beichte #00031527 vom 27.06.2013 um 23:34:51 Uhr in Karlstad (13 Kommentare).

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Zu Besuch bei meinen Eltern

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Peinlichkeit Hass Verzweiflung Familie Leipzig

Zu Besuch bei meinen Eltern
Ich (w/30) war nach langer Zeit mal wieder zusammen mit meinem Freund bei meinen Eltern übers Wochenende zu Besuch. Nicht falsch verstehen, meine Eltern sind lieb und nett, aber ich kriege immer noch einen Kotzreiz, wenn ich daran denke. Jetzt gerade in den Sommermonaten […]
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Beichthaus.com Beichte #00031516 vom 26.06.2013 um 12:05:17 Uhr in Leipzig (Leinestraße) (39 Kommentare).

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Das Noonan-Syndrom

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Verzweiflung Ignoranz Engherzigkeit Familie

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nicht, welche man kriegt. Und mein Bruder hat schon neun Monate vor seiner Geburt eine sehr schlechte Praline bekommen. Einen Gendefekt mit dem Namen Noonan-Syndrom, welcher wie das Downsyndrom unheilbar ist. Neben sehr vielen körperlichen Einschränkungen beinhaltet dieser Defekt auch eine reduzierte Intelligenz. So ähnlich, wie in dem Film Forrest Gump. Ich werde mir diesen Film niemals wieder anschauen, weil ein Happy End in der Realität fast nie möglich ist. Mein Bruder wurde, wie im Film, immer gemobbt. Ich weiß gar nicht mehr, wie häufig ich mich als jüngerer Bruder in unserer Schule geprügelt habe, um ihm beizustehen. Aber alle, bis auf unsere Familie, waren gegen ihn. Er war auf seine Art alleine und irgendwie seltsam. Aber wir wurden erwachsen und zogen von den Eltern weg. Und ab hier habe ich ein ungeheuer schlechtes Gewissen.
Nachdem unsere Eltern verstarben, hatten wir nur noch an Geburtstagen und Weihnachten Kontakt. Mehr nicht. Und nun ist er tot. Seine Ärzte haben mir nach seinem Tod den Gendefekt geschildert. Dieses Syndrom wurde als Defekt erst nach der Volljährigkeit meines Bruders entdeckt. Er hat seine Ärzte zum Stillschweigen verdonnert, sodass niemand etwas von seiner Krankheit wusste. Auch ich nicht. Er starb im Hinblick auf seine Krankheit scheinbar in einem hohen Alter. Kurz vorher hatten wir uns noch getroffen, weil es ein runder Geburtstag war. Er wirkte auf mich sehr lebensfroh, doch dann schlief er wenige Tage später einfach ein. Als Bruder, und einziger Verwandter, gehe ich nun alles durch, was in seiner Wohnung ist. Ich sehe sein Leben nach dem Auszug und bin mehr als traurig. Er hat sich komplett von der Familie abgeschottet. Wir hatten keinen Zutritt mehr. Aber sein Leben verlief nicht, wie in dem besagten Film.

Meine Frau und meine Kinder, welche niemals ihren Onkel bzw. Schwager kennengelernt haben, haben sich Sorgen um mich gemacht. Ich war einfach nur noch traurig nach der Erkenntnis, dass ich noch mehr für meinen Bruder hätte machen sollen. Warum hat er nur geschwiegen? Das Einzige, das mich nun tröstet, ist der Umstand, dass er nun nicht mehr unter seiner Krankheit leiden muss. Ich schäme mich wirklich dafür, dass ich zu Lebzeiten nicht mehr für meinen Bruder gemacht habe, obwohl ich ihn doch geliebt habe. Pralinen sind nicht immer gut.

Beichthaus.com Beichte #00031505 vom 25.06.2013 um 09:20:16 Uhr (16 Kommentare).

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Meine Schwester und der Krebs

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Feigheit Verzweiflung Morallosigkeit Engherzigkeit Familie

Meine Schwester ist gestern an Krebs gestorben. Ich hätte sie in den letzten sechs Monaten besuchen oder wenigstens anrufen sollen. Ich war einfach zu ängstlich, um mit ihr zu sprechen, und gleichzeitig zu wissen, dass sie sterben würde.

Beichthaus.com Beichte #00031448 vom 17.06.2013 um 14:14:14 Uhr (18 Kommentare).

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Meinen Mann durchfüttern

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Habgier Geiz Engherzigkeit Ehebruch Familie

Ich (w/33) habe es satt. Mein Mann ist faul ohne Ende und seit zwei Jahren fast ununterbrochen arbeitslos. Er lässt sich aber von mir durchfüttern. Ich habe mir zusammen mit meiner Tochter eine neue Wohnung gesucht und ihn verlassen. Ich muss wahrscheinlich auch noch die Scheidungskosten übernehmen. Ich bereue, dass ich mich von Äußerlichkeiten habe leiten lassen, statt zu schauen was er im Köpfchen hat.

Beichthaus.com Beichte #00031446 vom 17.06.2013 um 13:51:15 Uhr (25 Kommentare).

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