Der schlechteste Liebhaber

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Verzweiflung Sex

Die Wahl fiel nicht schwer und der Gewinner des Preises "Der schlechteste Liebhaber dieses Jahrhunderts" ist mein Ex. Ich muss eingestehen, er war gut bestückt. Lang und Dick, mehr als man es sich vorstellen kann.
Aber was nützt das einer Frau, wenn ihr Liebhaber […]
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Beichthaus.com Beichte #00022056 vom 14.06.2007 um 07:05:43 Uhr (4 Kommentare).

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Das Leben ist schön, wenn man ein Schwein ist!

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Engherzigkeit Neugier Internet Schemmerhofen

Ich habe inzwischen mehr als 10 E-Mail-Adressen und eben so viele ICQ-Accounts. Es ist toll, wenn ich meine "Freunde" von mehreren Accounts gleichzeitig ausfrage und die je nach Laune etwas anderes schreiben. Außerdem kann man mit mehreren E-Mail-Adressen bei manchen Gewinnspielen mehrmals mitmachen und die Gewinnchance erhöht sich, was ich schon mehrmals dankend feststellen durfte. Achja, das Leben ist so schön, wenn man ein Schwein sein kann.

Beichthaus.com Beichte #00022055 vom 14.06.2007 um 06:58:33 Uhr in Schemmerhofen (1 Kommentare).

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“Beichte

Zwei Flaschen Wodka und 20 Schmerztabletten

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Selbstverletzung Verzweiflung

Vor zwei Monaten habe ich versucht mich umzubringen, indem ich 20 Schmerztabletten und zwei Flaschen Wodka trank. Ich hatte mich schon darauf eingestellt, dass ich sterben würde. Ich weiß noch, wie ich auf dem Boden lag und mich gekrümmt habe vor Schmerzen. Hätte ich vorher gewusst, wie scheiß weh das tut, hätte ich mir was anderes überlegt. Nach einer Stunde extremen Schmerzen bin ich dann ohnmächtig geworden und zwei Tage später leider wieder aufgewacht. Zu allem Überfluss musste ich mir noch eine Ausrede einfallen lassen, warum ich nicht zur Arbeit gegangen bin. Die Geschichte ist leider wahr, weil ich so ein Scheißleben habe, Scheißfreunde (die wenigen, die ich habe), noch niemals Sex geschweigenden eine Freundin hatte.

Beichthaus.com Beichte #00022049 vom 14.06.2007 um 04:07:45 Uhr (9 Kommentare).

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Die Zeit anhalten

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anhören

Engherzigkeit Zorn Gesellschaft

Ich beichte hiermit, dass ich mir nichts sehnlicher wünsche, als die Zeit anhalten zu können! Mein Leben wäre dann um ein Vielfaches einfacher! Ich würde alle Klausuren locker bestehen und Leute, die mir krumm kommen, bekämen eins auf die Nase. Weiterhin würde ich jedem überheblichen Bonzen mal einen Hunderter aus der Brieftasche entfernen - was eben solche wahrscheinlich nicht mal merken würden! Zudem wäre ich dann sehr versucht, Politikern während einer Pressekonferenz "Idiot" auf die Stirn zu schreiben. Sicher wäre auch, dass ich generell alle Leute demütigen würde, die ich nicht leiden kann! Ein Nachteil wäre wahrscheinlich, dass ich mich nach dem ersten Tag abends im Bett mit schwerwiegenden Schuldgefühlen vom Einschlafen abhalten würde. Weiterhin nehme ich an, dass wenn ich die Zeit anhalten könnte, ich trotzdem den physikalischen Gesetzen unterworfen bin. Klingt nicht schlimm, aber ich dürfte mich dann nicht bewegen können und müsste ersticken - so eine Scheiße!

Beichthaus.com Beichte #00022041 vom 14.06.2007 um 01:09:19 Uhr (4 Kommentare).

Gebeichtet von Tjodalf666
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Zufallsbeichte
“Folge

Hilfe, jemand trägt den gleichen Namen!

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Zorn Dummheit Ungerechtigkeit

Vor einiger Zeit hat mich eine Frau vom Sozialamt auf dem Handy angerufen und wollte meine Anschrift und das Geburtsdatum zum Datenabgleich. Ich habe ihr höflich mitgeteilt, dass sie von mir telefonisch überhaupt keine Information bekommt, weil da ja jeder anrufen könnte. Als sie dann angefangen hat, sich furchtbar aufzublasen, zeigte ich mich des Friedens Willen kooperativ und bot an, auf einen Sprung vorbei zu kommen, da ich mich in dem Moment nur ein paar hundert Meter weiter in einem Geschäft befand. Dort angekommen, drehte sie ihren Bildschirm, zeigte mir zwei Datensätze und bat mich, mich für den Richtigen zu identifizieren. Zwar habe ich einen relativ seltenen Namen, aber kurz vorher war jemand mit dem gleichen Namen in den Landkreis gezogen, was die behördliche Verwirrung erzeugte. Ich wies mich aus, unterhielt mich noch kurz mit der Dame und bin dann wieder abgezogen.

Einige Monate später erhielt ich einen Brief vom Sozialamt, in dem sich eine Vorladung mit der sehr knappen Frist von drei Tagen befand. Da ich selbständig bin und auch keinerlei Anträge oder so etwas abgegeben hatte, ignorierte ich den Termin zuerst. Als ich an dem Tag allerdings bereits in aller Herrgottsfrüh wach war und nicht mehr schlafen konnte, beschloss ich, interessehalber doch dorthin zu fahren. Pünktlich auf die Minute klopfte ich und trat ein, um mich von der gleichen Dame erstmal übel anpfeifen zu lassen, was mir einfiele einfach so ihr Büro zu betreten, ohne draußen zu warten bis ich dran wäre. Sie ließ mich einige Minuten warten und pfiff im Büro gleich weiter, warum ich nicht zu einer Schulungsmaßnahme erschienen bin. Richtig: sie verwechselte mich schon wieder und schien keinen blassen Schimmer davon zu haben, obwohl sie sich auf ein persönliches Gespräch bezog, dass sie anscheinend mit dem anderen Kerl ein oder zwei Wochen vorher hatte.

Sie ließ mich auf einem Zettel unterschreiben, um mich anhand der Unterschrift zu identifizieren. Ich hab aber die Unterschrift des anderen Kerls abgemalt, weil sie mir ebenfalls den Vertrag vorlegte, den er unterschrieben hatte. Weil ich ihre Naivität sehr erheiternd fand, stieg ich auf das Spiel ein und ließ mir erstmal sämtliche persönlichen Daten des Anderen vorlesen - "zum Datenabgleich" versteht sich - dass ich Adresse, Telefonnummer, Geburts- und Bankdaten, etc. auf dem Zettel mitschrieb und diesen dann einsteckte, schien sie nicht zu registrieren, obwohl ich es direkt vor ihren Augen tat.

Zur Krönung drehte sie wieder den Bildschirm zu mir, öffnete die Seite mit den Leistungsbezügen des Anderen und verließ den Raum; für einen Screenshot und das Öffnen meines Webmailers reichte die Zeit aber leider nicht. Ich erfuhr, dass der Andere sich für eine Wiedereingliederungsmaßnahme angemeldet hatte bzw. anmelden musste, aber dort nicht erschienen ist. Die nette Dame vom Sozialamt freute sich riesig über meine ausschweifende Entschuldigung und die Zusicherung, mich gleich im Anschluss in der Maßnahme zu melden und ab dem nächsten Tag dort regelmäßig zu erscheinen. Wir quatschten noch einige Zeit, ich bekam sämtliche Unterlagen ausgehändigt und das Dokument, welches ich unterschreiben musste, steckte ich - gemeinsam mit dem Kugelschreiber - ebenfalls ein, aber auch das checkte sie nicht.

Ich habe diesem anderen Kerl den Arsch gerettet, damit er weiterhin Bezüge erhält und mich noch am selben Tag begonnen zu fragen, warum ich so dumm war und nicht die Bankdaten ändern ließ? Das wären ein paar hundert Euro extra pro Monat gewesen. Stattdessen bin ich zwei- oder dreimal bei dem Typen zu Hause eingelaufen, aber es war nur sein Onkel da, ihn selbst habe ich nie angetroffen, also habe ich seine An- und Verträge weggeworfen. Ein halbes Jahr später wurde ich von einem übereifrigen Cop vorgeladen und des Diebstahls von Bargeld beschuldigt. Wie bereits erwähnt, ist mein Name relativ selten, aber bei Müllers und Meiers klappt's doch auch! Jedenfalls ist meine Geduld am Ende, die Aufklärungsstunde bei den Cops, den Stress und die Anfahrt ersetzt mir eh keiner, also werde ich mir bei der nächsten behördlichen Verwechslung dieser Art den Spaß nicht nehmen lassen, für noch mehr Verwirrung zu sorgen oder ich lasse doch noch die Bankdaten für die Leistungsbezüge ändern!

Beichthaus.com Beichte #00022027 vom 13.06.2007 um 21:33:20 Uhr (2 Kommentare).

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