Eine Villa zum halben Preis

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Betrug Selbstsucht Morallosigkeit Habgier Geld

Nun ja, die Geschichte ist mir wirklich sehr peinlich und eigentlich wollte ich niemandem davon erzählen, aber sie ist jetzt fünf Jahre her und ich glaube, die Verjährungsfrist ist abgelaufen. Also, wir haben uns im Süden von München ein Haus gekauft - eher eine Villa mit kleinem Park. Wie ihr euch vorstellen könnt, war die Sache nicht billig. Die Verkäuferin war eine ältere Dame, die zwischenzeitlich verstorben ist, aus einer reichen Unternehmerfamilie. Sie hatte selbst keine Kinder und auch keine engere Verwandtschaft mehr. Wir haben beim Notar den Verkaufsvertrag unterschrieben und es war offensichtlich, dass es ihr nicht mehr gut geht. Aus diesem Grund zog sie auch anschließend in ein Pflegeheim. Sechs Wochen später war der Zahlungstermin vereinbart. Aber anstelle der vereinbarten Summe habe ich beim Überweisen des Euro-Betrags das Komma einfach um zwei Stellen nach rechts gerückt - statt x.xxx.x50 Euro überwies ich nur xx.xxx,50 Euro. Die Dame hat wohl nie gemerkt, dass das Komma verrutscht war. Und wenn doch hätte ich mich ja schnell herausreden können. Zwischenzeitlich haben wir die Villa mit erheblichem Gewinn gegenüber dem ursprünglichen Preis wieder verkauft, leben nun in Florida und haben uns von dem Geld zur Ruhe gesetzt. Alle paar Wochen muss ich jetzt an die alte Dame denken und irgendwie bin ich ihr sogar dankbar dafür.

Beichthaus.com Beichte #00034193 vom 26.10.2014 um 23:07:35 Uhr (17 Kommentare).

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Meine beste Freundin

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Ungerechtigkeit Morallosigkeit Selbstsucht

Meine beste Freundin kenne ich seit über fünf Jahren. Seit knapp einem halben Jahr sind wir nun beste Freunde, davor haben wir uns einfach nur gekannt und hatten öfters Kontakt - aber eben keine so enge Bindung wie jetzt. Sie ist immer für mich da, besonders wenn es mir schlecht geht. Sie tut alles, um mich aufzumuntern und ist generell eine gute beste Freundin. Das Problem ist, dass ich sie in letzter Zeit oft psychisch verletzt habe. Ich habe ihr Vorwürfe gemacht, habe sie provoziert, mich über Kleinigkeiten aufgeregt und generell viel mit ihr gestritten. Wenn sie zum Beispiel keine Zeit hatte, um sich zu treffen, war ich direkt gekränkt und habe deshalb einen Streit angefangen. Auch habe ich ihr vor etwas längerer Zeit mehrmals damit gedroht, mich umzubringen, was nun wirklich nicht nett ist. Naja, jedenfalls habe ich mich geändert und sehe jetzt, dass sie wirklich ein toller Mensch ist, in letzter Zeit aber viel Stress mit mir hatte. Das will ich ändern. Ich möchte für sie auch ein guter bester Freund sein und mich nicht immer wegen Kleinigkeiten mit ihr streiten. Ich bitte um Vergebung, dass ich einem so besonderen Menschen so viel Kummer und Sorgen bereitet habe.

Beichthaus.com Beichte #00034188 vom 26.10.2014 um 09:23:19 Uhr (4 Kommentare).

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Das Bild für den Schulwettbewerb

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Betrug Selbstsucht Dummheit Schule

Damals, als ich (w/20) in die fünfte Klasse ging, gab es bei uns auf der Realschule am Anfang des Jahres einen Wettbewerb. Jeder Schüler sollte ein Bild malen, das dann vor den Klassenraum an die Wand gehängt werden sollte. Jeweils das beste Bild der Klasse wurde eingereicht und die Schulleitung hat dann das beste Bild der jeweiligen Stufe ausgewählt. Der Sieger bekam damals noch ein großes Glas mit ganz vielen Süßigkeiten und zwei Kino-Gutscheine im Wert von zehn Euro. Nun zu meiner Beichte: Ich habe, anstatt meine eigene Fantasie anzustrengen, einfach ein Bild, das auf der Rückseite eines Stundenplans war, kopiert, ausgemalt und hatte somit natürlich das beste Bild der Klasse und gewann auch den Wettbewerb. Heute bereue ich es. Vor allem weil ich so dumm war, da der besagte Stundenplan in sehr vielen Läden kostenlos zum Mitnehmen rumlag. Selbst als ich bei einer Freundin war, hatte diese genau den Stundenplan auf ihrem Schreibtisch liegen. Wie naiv war ich damals eigentlich? Schließlich muss jeder gewusst haben, dass ich geschummelt hatte, nur weil ich so scharf auf den Preis war.

Beichthaus.com Beichte #00034186 vom 25.10.2014 um 17:22:24 Uhr (6 Kommentare).

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Zweckgemeinschaft für den Wohlstand

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Ehebruch Schamlosigkeit Selbstsucht Geld

Ich (w/32) beichte, dass ich einen wohlhabenden Mann nur des Geldes wegen geheiratet habe und ihn auch betrüge. Wir haben uns vor sieben Jahren kennengelernt. Obwohl er gut aussieht, sehr charmant ist und an sich ein unkomplizierter, witziger Mensch ist, habe ich nie so etwas wie Liebe für ihn empfunden. Nachdem wir uns einige Wochen gedatet haben, bin ich eine Beziehung mit ihm eingegangen - ich dachte damals, so etwas wie Liebe würde sich entwickeln. Doch das passierte nicht. Aber meinen Lebensstandard wollte ich keineswegs aufgeben: Er hat Geld ohne Ende und überhäuft mich mit Geschenken. Mir steht so viel Geld zur Verfügung, dass ich eigentlich nicht weiß, wie ich es ausgeben kann. Ich habe meinen Job gekündigt und bleibe zu Hause, während er arbeiten geht. Ich muss zudem sagen, dass ich selbst relativ normal aufgewachsen bin, d.h. die klassische Mittelschicht. Wie auch immer, ich bleibe zu Hause und habe eine Affäre mit einem Mann begonnen, den ich in einer Bar kennengelernt habe, als mein Mann mal wieder auf Geschäftsreise war. Momentan arbeitet er an einem neuen Projekt und reist dementsprechend viel, was bedeutet, dass ich die Nächte betrunken mit meinem Geliebten verbringe, shoppen gehe oder selbst für ein paar Tage wegfahre.


Ich kann eigentlich gar nicht genau sagen, ob mein Mann mich wirklich liebt. Er ist zufrieden, wenn ich mit ihm zu Geschäftsessen gehe, er mit seinen Autos durch die Gegend fahren kann, oder ich ihm ein Geschenk kaufe. Vielleicht sind wir eine Art Zweckgemeinschaft und er hat auch eine Affäre. Aber das glaube ich nicht, für so etwas braucht man Zeit und er arbeitet sich dumm und dämlich. Manchmal besuche ich meine Eltern und alte Freunde und sehe, wie sehr ich mich verändert habe. Ich lebe in einer eigenen Welt - was mich aber nicht stört. Nur die Langeweile ist manchmal erdrückend, aber deswegen habe ich auch eine Affäre. Wer weiß, wie lange das halten wird. Irgendwann wird es mir bestimmt zu langweilig. Eine Scheidung kann ich mir nicht vorstellen. Dieser Lebensstandard ist wie eine Droge - ich kann mir nicht vorstellen, bescheidener zu leben.

Beichthaus.com Beichte #00034182 vom 25.10.2014 um 03:46:34 Uhr (28 Kommentare).

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Freund oder Feind?

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Eifersucht Zorn Neid Selbstsucht Engherzigkeit

Ich muss beichten, dass meine beste Freundin gleichzeitig auch meine größte Feindin ist. Sie weiß nur nichts davon. Wir lernten uns im Kindergarten kennen und freundeten uns schnell an. Diese Freundschaft zog sich durch unsere gemeinsame Schulzeit und hält bis heute an. Und obwohl wir schon viel zusammen durchgemacht und erlebt haben, und sie wirklich ein netter Mensch ist, brodelt es seit geraumer Zeit in mir. Der Grund dafür ist, dass sie seit jeher starke Minderwertigkeitskomplexe in mir auslöst. Sie ist einfach zu perfekt. In der Schule war sie immer die Spitzenschülerin, sie hat das zweitbeste Abitur der Stufe gemacht. Trotzdem galt sie nie als Streberin, sondern war allseits beliebt, wurde auf alle Partys eingeladen und in die Schülervertretung gewählt. Daneben sang sie noch in der Schulband, denn sie hat einfach eine wunderschöne Stimme. Nach dem Abi ging ihre Erfolgsgeschichte weiter. Spitzennoten im Studium, begehrte Praktikumsplätze, Studentenvertreterin. Gleichzeitig auf allen guten Partys dabei. Daneben ist sie natürlich auch noch bildhübsch. In der Schule konnte sie sich vor Verehrern kaum retten, hatte dann auch einige Jahre einen älteren Freund, der sie vergöttert hat. Inzwischen hat sie einen Neuen, der ebenfalls ein echter Traumtyp ist. Sie kommt einfach bei jedem gut an, verströmt Charisma ohne Ende und ist einfach unglaublich nett. Ihre Familie ist ebenfalls beneidenswert. Ihre Eltern sind nicht nur wohlhabend, sondern auch supernett. Sie hatte früher ein eigenes Pferd und bekam zum 18. Geburtstag ein tolles Auto geschenkt.


Jedoch kann man ihr weder Arroganz noch Eitelkeit vorwerfen. Im Gegenteil. Sie gibt nicht mit ihrem Besitz oder Aussehen an, sondern spielt alles eher runter. Trotzdem komme ich mir im Vergleich wie eine Versagerin vor. In der Schule immer ganz in Ordnung, jedoch unauffällig. Besonders beliebt war ich nie, sie hat mich immer mitgezogen. Einen Freund hatte ich während der Schulzeit nicht und auch momentan bin ich wieder alleine. Meine Eltern sind geschieden, einen Familienurlaub konnten wir uns zuletzt leisten, als ich 12 war. Ich weiß, meine Komplexe sind mein Problem. Sie war mir immer eine gute Freundin, während ich mehr und mehr Antipathien entwickelt habe. Mittlerweile ist es schon so weit, dass ich mich beim bloßen Gedanken an sie richtig schlecht fühle. Ich merke, wie in mir der Hass auflodert. Und das gegenüber einer Person, mit der ich jahrelang durch dick und dünn gegangen bin! Eifersucht und Missgunst sind einfach zwei wirklich schlechte Gefühle, für die es eigentlich keine Entschuldigung gibt. Ich habe sogar schon darüber nachgedacht, ihre Beziehung zu sabotieren. Habe einen wirklich perfiden Plan ausgearbeitet und bin nicht mehr weit davon entfernt, diesen anzugehen. Aber so tief will ich nicht sinken. Ich habe mich daher dazu entschlossen, die Freundschaft zu beenden. Aus dem Nichts, ohne Erklärung. Denn ich weiß, dass ich es auf die Dauer nicht aushalte. Und ich will ihr auch nicht schaden, denn sie hat ja nichts verbrochen. Ich beichte also, dass ich aus Eifersucht und den daraus resultierenden Schuldgefühlen meiner ältesten Freundin die Freundschaft kündigen werde. Und ich fühle mich verdammt mies dabei.

Beichthaus.com Beichte #00034174 vom 23.10.2014 um 20:12:39 Uhr (10 Kommentare).

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