Eine Gesellschaft aus Schlafwandlern und Zombies

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Zorn Dummheit Gesellschaft Templin

Eine Gesellschaft aus Schlafwandlern und Zombies
Ich muss das einfach loswerden und ich erwarte auch nicht, dass mich jeder von euch versteht. Vorab möchte ich schreiben, dass ich eine Deutsche mit Migrationshintergrund bin. Ich liebe dieses Land. Trotzdem gibt es so einiges, das mich an dieser Gesellschaft massiv stört. Aufgefallen sind mir folgende Dinge: Wenn ich zum Beispiel in die Stadt gehe, sehe ich da nur Menschen, die total rücksichtslos sind und die einfach nicht mehr sehen, was um sie herum passiert - wie Schlafwandler oder Zombies. Jeder ist egoistisch und denkt nur an sich. Keiner ist mehr religiös. Keiner freut sich mehr für das Glück des Anderen. Ich habe das Gefühl, dass sich die Welt nur noch um sinnlose Dinge dreht. Habgier, Geiz und Egoismus regieren die Welt. Die Medien haben es sich zur Aufgabe gemacht, unsere Kinder zu sexualisieren. Schon in manchen Kindergärten wird ihnen alles gezeigt, natürlich "kindgerecht".

Selbstverständlich gehört dieser Akt zur menschlichen Natur, aber es hat alles seine Zeit und es sollte sich nicht alles darum drehen. Homosexualität soll man tolerieren und ist man dagegen wird man als altmodisch, homophob oder als intolerant abgestempelt. Loyalität ist mittlerweile ein Fremdwort für einige. Ehepaare schwören sich ewige Treue und Liebe, doch nach spätestens 5-7 Jahren ist dann Schluss. Das, was übrig bleibt, sind alleinerziehende Mütter oder Väter, die meist überfordert sind und die Kinder vernachlässigen, weil sie in einem Zwiespalt zwischen der Arbeit und dem Haushalt sind. Ein Kind braucht nicht nur Vater oder Mutter, sondern beide. Menschen konsumieren zu viel Alkohol, viel zu viel. An die Gesundheit wird nicht mehr gedacht. Die Rate der Fettleibigen steigt immer mehr.
Es gibt noch so vieles, was mich sehr ärgert. Ich habe Angst, in so einer Gesellschaft eine Familie zu gründen und Kinder großzuziehen.

Beichthaus.com Beichte #00036112 vom 07.07.2015 um 19:28:19 Uhr in Templin (35 Kommentare).

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Ich will nicht als Jungfrau sterben!

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (m/21) möchte beichten, dass mir jegliche Fähigkeiten fehlen, um ein weibliches Wesen von meinen Qualitäten zu überzeugen. Meine letzte Freundin hatte ich mit 17 - es war leider zu kurz, vielleicht ein Monat, aber wir passten einfach nicht zusammen. Zum Zug bin ich bei ihr auch nicht gekommen, mehr als ein bisschen fummeln war noch nicht drin. Also bin ich mit 21 Jahren immer noch Jungfrau. Das binde ich aber wirklich nicht jedem auf die Nase, da es mir schon recht peinlich ist. Und derzeit betreibe ich Selbstanalyse, um das Problem zu lösen. Dabei habe ich schon einige Schlüsse über meine Vergangenheit gezogen, wahrscheinlich liegt es an vergangen Erlebnissen: Mutter verstorben, Ärger mit der Stiefmutter und Mobbing, und daran, dass ich in der Pubertät wohl ziemlich ungepflegt war. Mittlerweile treibe ich Sport und versuche meinen Freundeskreis zu erweitern, denn als Jungfrau will ich nicht sterben.


Ich fühle mich doch recht einsam, denn Freunde können einem nicht das Gleiche wie eine Freundin geben. Leider trägt das Ganze bisher keine Früchte, obwohl ich mich immer mehr an die Masse anpasse - ich weiß einfach nicht, worüber ich mit fremden Mädels reden soll. Außerdem möchte ich das Mädel in dem Moment nicht belästigen, es stößt mir eh sehr sauer auf, wie manche Artgenossen flirten. Ich hoffe, dass es nicht an meiner Art liegt, denn ich bin eine Mischung aus Laut und Leise - sehr wissbegierig, humorvoll und selbstironisch. Leider habe ich aber eine ziemliche Antipathie gegenüber Menschen, die mir dumm vorkommen. Des Weiteren bin ich ein wenig anspruchsvoller - mir kommt es zwar mehr auf die inneren Werte an, aber Optik zählt auch. Und ich denke, jeder, der das Gegenteil behauptet, begeht Selbstbetrug.

Beichthaus.com Beichte #00036098 vom 05.07.2015 um 20:10:19 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Arbeitslos mit Germanistik-Studium

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Neid Verzweiflung Ungerechtigkeit Kenzingen

Ich (w/27) beichte, dass ich erst nach Beendigung meines Studiums bemerkt habe, dass ich wohl das falsche Fach studiert habe. Seit einem Jahr bin ich nun mit meinem Bachelor in Philosophie und Germanistik fertig und habe bis jetzt noch keine Arbeit gefunden. Das Studium hat mir gefallen, ich habe mich schon immer für die beiden Fächer interessiert und daher war ich eigentlich immer zuversichtlich. Natürlich kamen immer wieder Fragen, von wegen "Was willst du denn damit machen?" und so weiter, aber davon habe ich mich nicht beirren lassen. Laut den Dozenten kann man mit diesen Fächern viel anfangen, zum Beispiel im Journalismus oder bei Verlagen, was auch mein Ziel gewesen wäre. Doch trotz zweier Praktika in dem Bereich finde ich nichts. Einen Master auf mein Studium aufbauen kann ich nicht, da meine Noten leider nicht gut genug waren.


Am Anfang dachte ich, dass der richtige Job bald käme, doch nun, nach einem Jahr, schwindet mein Mut langsam. Ein weiteres Studium käme für mich aus finanziellen Gründen leider nicht infrage, außerdem interessiert mich keines der Fächer wirklich. Ich will einfach endlich etwas Richtiges arbeiten. Meine Eltern, bei denen ich momentan noch wohne, werden auch langsam ungeduldig und hätten gerne, dass ich endlich auf eigenen Beinen stehen kann und auch irgendwann ausziehe. Heimlich beneide ich meine zwei Jahre jüngere Schwester, die ihr naturwissenschaftliches Studium mit Bravour abgeschlossen und gleich nach dem Abschluss einen sehr gut bezahlten Job in einem großen Unternehmen bekommen hat. Das hätte ich auch so gerne. Mittlerweile habe ich nur noch Zukunftsängste und weiß nicht mehr, was ich tun soll. Die ganzen Absagen lassen mich noch verzweifeln. Warum lässt man mich nicht einfach meinen Traum leben?

Beichthaus.com Beichte #00036089 vom 04.07.2015 um 15:30:53 Uhr in 79341 Kenzingen (Breslauer Straße) (24 Kommentare).

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Die Liaison meines Freundes

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Zorn Ungerechtigkeit Engherzigkeit

Ich muss etwas loswerden, was mir arg auf der Seele brennt. Ich befinde mich in einem Gewissenskonflikt. Ich (w) habe seit Jahren einen Kumpel, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Wir verstehen uns blind und unternehmen hin und wieder etwas. Ich bin 37 und er ist zehn Jahre älter als ich. Nun hat mein Kumpel eine Liaison mit einem jungen Mädel angefangen. Er erzählte mir von der jungen Dame und zeigte mir auch ein Foto von ihr. Ich fand sie sehr nett und sympathisch. Was mir nicht gefiel, war, wie er über sie sprach. Sehr abwertend und nur aufs Sexuelle bezogen. Er bezeichnete sie als Dreckstück, etc.


Als ich ihn erschrocken darauf ansprach, wie er denn von ihr reden würde, sagte er, eine Dame, die sich so präsentiert wie das Mädel, hätte keine andere Form der Titulierung verdient. Zur Erklärung: sie gibt sich nach außen normal, ist sexuell wohl aber recht aufgeschlossen und in der Findungsphase. Sie lässt es also einfach mal richtig krachen. Er sagt, früher hätte man mit so einer richtig Geld verdienen können. Mich macht das sprachlos und betroffen. Zumal sie nur in den höchsten Tönen von ihm spricht. Sie ist wohl ein bisschen verliebt. Und ist wirklich eine ganz Liebe. Seit dieser Aktion sehe ich meinen Freund mit anderen Augen und empfinde für ihn eine Form von Ekel. Ich weiß, dass ich nichts dazu sagen kann und darf, aber das junge Ding tut mir leid. Am Liebsten würde ich den Kontakt abbrechen.

Beichthaus.com Beichte #00036078 vom 03.07.2015 um 11:25:34 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bier ist ein Genuss

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Trunksucht Maßlosigkeit

Seit einiger Zeit lese ich (m/27) Beichthaus und nun merke ich, dass ich selbst ein Problem habe: Ich liebe Bier. Am Liebsten würde ich den ganzen Tag Bier trinken. Ich sehe es auch als Genuss und nicht als Sucht. Nun ist es so, dass ich heute um fünf Uhr wach wurde, und nichts anderes vorhatte, als zu trinken und mich selbst zu befriedigen. Es wurden drei Liter Bier und vier Mal Selbstbefriedigung. Nun bin ich betrunken bei der Arbeit. Das ist beschämend. Außerdem habe ich den obigen Text durchgelesen und finde keinen Schreibfehler, was mir Angst macht. Ich weiß nicht, ob meine Arbeitskollegen nur freundlich mitmachen oder es nicht bemerken. Auf jeden Fall muss ich damit aufhören. Ich habe noch zwei Bier im Kühlschrank - die trinke ich noch. Und wenn es mehr wird, beichte ich erneut und mache einen Entzug.

Beichthaus.com Beichte #00036073 vom 02.07.2015 um 09:39:01 Uhr (15 Kommentare).

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