Arbeitslos mit Germanistik-Studium

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Neid Verzweiflung Ungerechtigkeit Kenzingen

Ich (w/27) beichte, dass ich erst nach Beendigung meines Studiums bemerkt habe, dass ich wohl das falsche Fach studiert habe. Seit einem Jahr bin ich nun mit meinem Bachelor in Philosophie und Germanistik fertig und habe bis jetzt noch keine Arbeit gefunden. Das Studium hat mir gefallen, ich habe mich schon immer für die beiden Fächer interessiert und daher war ich eigentlich immer zuversichtlich. Natürlich kamen immer wieder Fragen, von wegen "Was willst du denn damit machen?" und so weiter, aber davon habe ich mich nicht beirren lassen. Laut den Dozenten kann man mit diesen Fächern viel anfangen, zum Beispiel im Journalismus oder bei Verlagen, was auch mein Ziel gewesen wäre. Doch trotz zweier Praktika in dem Bereich finde ich nichts. Einen Master auf mein Studium aufbauen kann ich nicht, da meine Noten leider nicht gut genug waren.


Am Anfang dachte ich, dass der richtige Job bald käme, doch nun, nach einem Jahr, schwindet mein Mut langsam. Ein weiteres Studium käme für mich aus finanziellen Gründen leider nicht infrage, außerdem interessiert mich keines der Fächer wirklich. Ich will einfach endlich etwas Richtiges arbeiten. Meine Eltern, bei denen ich momentan noch wohne, werden auch langsam ungeduldig und hätten gerne, dass ich endlich auf eigenen Beinen stehen kann und auch irgendwann ausziehe. Heimlich beneide ich meine zwei Jahre jüngere Schwester, die ihr naturwissenschaftliches Studium mit Bravour abgeschlossen und gleich nach dem Abschluss einen sehr gut bezahlten Job in einem großen Unternehmen bekommen hat. Das hätte ich auch so gerne. Mittlerweile habe ich nur noch Zukunftsängste und weiß nicht mehr, was ich tun soll. Die ganzen Absagen lassen mich noch verzweifeln. Warum lässt man mich nicht einfach meinen Traum leben?

Beichthaus.com Beichte #00036089 vom 04.07.2015 um 15:30:53 Uhr in 79341 Kenzingen (Breslauer Straße) (24 Kommentare).

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Beinahe gerächt

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Ekel Rache Kenzingen

Ich weiß genau, was die blödesten Typen im Thermalbad mit ihren Tussen machen, wenn sie so eng umschlungen in den hintersten Winkeln rum hängen. Besonders im Winter, wenn über dem Wasser noch dicke Nebelschwaden hängen, glauben die, man sieht das Gegeige nicht. Das hat mich so angewidert, dass ich beschlossen hab im Whirlpool meinen Senf mit dazu zu geben. Ich hab das mal in einem Film gesehen. Da hingen die Flocken dann bei dem anderen Typ in den Brusthaaren. Das fand ich total geil. Aber ich hab keinen hoch gekriegt, und richtig schrubben wäre wahrscheinlich aufgefallen. Das hat mich dann richtig angekotzt. Also bin ich in die Cafeteria gegangen und habe ein großes Wasser und zwei Kaffee bestellt. Nach einer Weile, als der Kaffee und das Wasser bei mir durch waren, bin ich wieder raus gegangen, um in den Whirlpool zu pinkeln. Der blöde Typ und seine Tusse waren aber nicht mehr da, und ich war völlig gefrustet. Ich bin dann aufs Klo gegangen und dann heim. Es frustriert mich immer noch wenn ich daran denke.

Beichthaus.com Beichte #00011593 vom 07.07.2006 um 00:54:16 Uhr in Kenzingen (5 Kommentare).

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