Oma umgefahren

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Feigheit Gewalt Kinder Auto & Co. 50+ Heilbronn

Ich (m/19) habe im Grundschulalter vor unserer Kreissparkasse eine alte Frau mit dem Fahrrad aus Versehen nieder gefahren. Die Dame ist umgefallen und hat geschrien. Anstatt ihr zu helfen hab ich Depp nur kurz "Entschuldigung" gesagt und hab mich mit meinem Kumpel verpisst. Wie blöd war ich damals? Wieso bin ich nicht dageblieben und hab der Dame geholfen? Unfälle passieren nun mal, aber das ich danach einfach abgehauen bin war das letzte. Mein Freund und ich sind ab dem Unfallzeitpunkt an diesem Tag nur noch in Nebenstraßen gefahren, weil wir nicht erwischt werden wollten. Wir haben sogar die Sirenen vom Krankenwagen gehört, aber es war für uns wie ein Versteckspiel vor dem Krankenwagen mit der alten Frau und der Polizei abzuhauen.
Abends kam ich heim und erzählte meinem Vater die Geschichte, worauf dieser natürlich sofort bei der Polizei anrief: "Mein Sohn hat heute Mittag vor der Kreissparkasse eine alte Dame nieder gefahren. Kann das sein?" - "Ja, das ist wirklich so passiert". Das Finanzielle hat mein Dad geregelt, ich glaube mein Dad musste ihr Schmerzensgeld zahlen oder so.
Doch die Lektion für mich sollte noch kommen: Ich musste mit meinen Eltern und mit einem Blumenstrauß bewaffnet die Oma im Krankenhaus besuchen und mich bei ihr entschuldigen. Ich habe mich geschämt und dachte die Oma würde mich schlagen oder so. Als ich mich dann mit ihr unterhielt hat sie mir vergeben und mich angelächelt. Seitdem habe ich nie mehr Fahrerflucht begangen. Ich beichte das mir damals der Mut gefehlt hat mich sofort nach dem Unfall zu stellen. Ich war feige!

Beichthaus.com Beichte #00027466 vom 31.01.2010 um 21:46:32 Uhr in 74081 Heilbronn (Stauffenbergstraße 1) (25 Kommentare).

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Babys - das Schlimmste was es auf Erden gibt

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Zorn Hass Engherzigkeit Kinder

Ich (m/22) möchte beichten, dass es nichts auf der Welt gibt das ich mehr hasse als Kleinkinder. Mir dreht es fast den Magen um, wenn ich mich mit irgendwelchen Babys beschäftigen soll und meine Sprache dann dementsprechend kindgerecht anpassen muss, z.B.: Ooh, das hast du aber toll gemacht! Ich rede lieber mit Erwachsenen oder wenigstens mit älteren Kindern. Meine Abneigung gegen Kleinkinder habe ich schon länger, aber ein Vorfall vor kurzem hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Es war eine Bekannte zu Besuch bei uns und sie hatte ihre Tochter (1,5 Jahre) dabei. Es war so grauenvoll. Das krabbelnde Baby konnte man keine Sekunde aus den Augen lassen, jeder Gegenstand im Zimmer war ein potentielles Verletzungsrisiko. Die Mutter war nur noch damit beschäftigt, dem Balg hinterherzurennen. Als sie jedoch kurz abgelenkt war, habe ich das Baby "beaufsichtigt". Und wie soll es auch anders sein? Krabbelt doch das kleine Monster ins Badezimmer direkt auf die Klobürste zu. Da ich der Bürste nicht antun wollte, von einem Baby abgeleckt zu werden, habe ich versucht, das Kind hochzuheben. Ich hatte sie aber noch nicht mal angehoben, da fing sie schon wie am Spieß zu schreien an. Nichts, gar nichts hab ich getan. Allein von einer Berührung hat der krabbelnde Kugelfisch angefangen zu heulen.

Die Mutter meinte dann, was denn los sei? Und ich: Keine Ahnung, die schreit halt. Aber es war wohl auch besser, dass ich sie nicht hochgehoben habe. Ich hatte noch nie ein Kind auf dem Arm und kann es mir auch nicht vorstellen. Da trägt man einen kleinen Fettsack durch die Gegend, der einem ständig ins Gesicht tatscht oder einen vollsabbert und aus heiterem Himmel das Lachen anfängt. Während des Besuchs herrschte im Haus Ausnahmezustand. Es war dermaßen laut. Ja, ich gehe auch mal auf Partys und in meinem Beruf geht es auch eher weniger ruhig zu. Aber wenn man dann in der Wohnung noch von dummem Kindergeschrei genervt wird, dann setzts bei mir aus. Aber damit nicht genug. Hat doch das kleine Mädchen direkt in ihre Windel geschissen und die Mutter musste das Teil dann zwangsläufig in unserer Wohnung wechseln. Mich haut ja so schnell kein Geruch um, aber die Scheiße von dem kleinen Balg hat dermaßen gestunken, dass ich fast hätte kotzen müssen. Es war dermaßen eklig. Wenn ich mir vorstelle, dass ich selbst mal Kinder haben sollte und denen jeden Tag den Arsch wischen muss, dann werde ich lieber niemals Vater. Ich verstehe gar nicht, wieso sich Leute immer so freuen wenn sie kleine Kinder sehen und in jeden Kinderwagen glotzen müssen, der ihnen über den Weg fährt. Aber leider ist man tagtäglich von diesen Bestien umgeben. Im Supermarkt hocken sie im Klappsitz des Einkaufswagens und gucken einen an als wär man von einem anderen Stern. In der Stadt blockieren die überglücklichen Mütter mit ihren Kinderwägen die halbe Straßenbahn. Und wenn eine dumme Kollegin mal wieder geschwängert wurde, dann freut sich die ganze Belegschaft mit ihr.

Klar war ich selber mal Baby, aber ich hab mir das ja nicht ausgesucht. Kann ich ja nix dafür dass ich geboren wurde. Zwar können die heutigen Babys auch nix dafür, aber das heißt ja nicht, dass ich sie mögen muss. Andere Leute wechseln bei Hunden die Straßenseite, ich tue es eben bei Babys. Glücklicherweise habe ich keine Freundin und muss mir um potentielle Kinder keine Sorgen machen. Ich frage mich auch immer wieder, wie jemand einen Beruf wie Kinderarzt oder Hebamme wählen kann. Die Leute müssen irgendwie ein Rad abhaben. Babys sind das Schlimmste was es auf Erden gibt. Zumindest für mich. Sorry, aber ich kann es nicht ändern.

Beichthaus.com Beichte #00027464 vom 30.01.2010 um 21:30:16 Uhr (86 Kommentare).

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“Beichte

Porsche mit rotem Tennissand

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Dummheit Vandalismus Peinlichkeit Kinder Heikendorf

Ich (w/20) war damals 7 oder 8 Jahre alt. Es war Ostersonntag und ich war mit meinen Eltern spazieren. Direkt neben unserem Haus war ein Tennisplatz und dort lag schon der neue rote Tennissand für die kommende Saison. Wie man als Kind so ist, will man natürlich alles Mögliche entdecken, also ging ich auf dem Rückweg einen etwas anderen Weg als meine Eltern. Als ich dann also an dem Haufen mit dem Tennissand vorbei kam, wollte ich damit spielen. Direkt neben dem Haufen hatte ein schöner neuer grüner Porsche geparkt. Auf jeden Fall wollte ich dann mal wissen, wie der Tennissand denn auf dem Porsche aussieht, und habe ihn schön einmal auf dem linken Kotflügel verteilt. Danach bin ich einfach weiter gegangen, wollt ja vor meinen Eltern zu Hause sein. Auf einmal lief ein etwas älterer Herr (typischer alter Porschefahrer mit Krokodil-Pulli) hinter mir her und sagte ich solle stehen bleiben und ihm meine Hände zeigen. Was ich, doof wie ich war, natürlich auch getan habe. Er sah natürlich, dass ich das war, und wollte mit mir zu meinen Eltern nach Hause gehen. Dort habe ich den Anschiss meines Lebens von meinem Vater bekommen. Vorher und nachher habe ich nie den Arsch vollgekriegt. Gott sei Dank hat die Versicherung den Schaden von 1.604 DM (!!) übernommen. Ich kleines, doofes, vorlautes Kind sagte zu meinem Vater, als die Benachrichtigung von der Versicherung kam, "Papa, die 4 Mark hätte ich aber auch bezahlen können (habe damals 2 DM pro Woche Taschengeld gekriegt). So sauer war mein Vater nie wieder auf mich. Mittlerweile hat er mir diese Aktion natürlich vergeben, aber vergessen ist die Geschichte immer noch nicht. Ständig wird sie von irgendwem wieder hervor gegraben. Ich war halt ein doofes Kind.

Beichthaus.com Beichte #00027463 vom 30.01.2010 um 16:48:29 Uhr in Heikendorf (34 Kommentare).

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Die nasse Klospülung

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Unreinlichkeit Ekel Schamlosigkeit Masturbation Runkel

Ich (w) habe gleich mehrere Beichten abzulegen:


1. Immer, wenn ich auf eine Toilette gehe (außer meine eigene), drücke ich die Klospülung mit dem Toilettenpapier, welches ich vorher benutzt habe. Natürlich mit der nassen Seite. Ich freue mich immer darauf, dass die Nächste mein Urin an den Fingern hat. Früher, in der Grundschule, hat sich kaum ein Mädchen die Hände gewaschen.


2. Immer, wenn ich in öffentlichen Schwimmbädern bin, uriniere ich ins Wasser. Ich liebe dieses Gefühl, so warm und wohlig.


3. Ich liebe Schwimmbäder mit Whirlpool. Ich setze mich immer so auf die Massagestrahlen, dass sie genau auf meine Perle spritzen. Einmal kam ich so stark, dass ich etwas stöhnte, was peinliche Blicke zur Folge hatte. Zuhause habe ich natürlich auch eine Dusche mit Massagestrahl.

Beichthaus.com Beichte #00027461 vom 29.01.2010 um 21:19:31 Uhr in Runkel (32 Kommentare).

Gebeichtet von FirstStone
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Zufallsbeichte
“Ein

Chinaböller auf die Hunde

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Hass Gewalt Tiere Miltenberg

Ich möchte hiermit beichten, dass ich ein Tierquäler bin bzw. war, weil das ganze schon 20 Jahre her ist. Damals kam ich auf meinem Schulweg immer an einer Pferdekoppel mit Stall vorbei, die von mehreren Hunden bewacht wurde. Sobald man aus der benachbarten Unterführung kam, schossen sie hinter dem Stall hervor, bellten volles Rohr und warfen sich zähnefletschend an den Maschendrahtzaun, bis man schon weit vorbei war. Als Kind hatte ich jedes mal richtig Schiss, als Jugendlicher hatte ich dann einmal etwas besseres, nämlich ein paar fette Chinaböller von Silvester. Hingefahren, anbellen lassen, Viecher noch ein bisschen gereizt, dann die Böller gezündet - nie wieder habe ich Hunde so aufjaulen hören und so schnell wegrennen sehen. Das Tolle daran: Von Stund an zeigten die Hunde das gleiche Verhalten ganz ohne Böller. Wahrscheinlich hätte ich in diese Koppel sogar einsteigen können, während die Hunde zitternd im Eck saßen. Ich hatte damals kein schlechtes Gewissen. Heute schon ein bisschen, weil ich jetzt natürlich weiß, dass die Viecher für ihre Verhaltensstörungen nichts konnten.

Beichthaus.com Beichte #00027449 vom 27.01.2010 um 17:59:08 Uhr in Miltenberg (26 Kommentare).

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