Der Ruf der Studenten auf dem Wohnungsmarkt

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Lügen Habgier Vorurteile WG

Ich (m/23/Student) möchte beichten, dass ich gelogen habe um eine Wohnung zu bekommen. Das Ganze ging vor etwa 6 Monaten los, damals habe ich mich mit einem Freund daran gemacht zusammen eine Wohnung zu suchen, um in einer WG zusammen zu ziehen. Nun ist es leider so, dass viele Vermieter bei den Worten "Student" und "WG" sofort ein verwahrlostes Partyvolk im Sinn haben und man prompt eine Absage bekommt. Wir sind beide wirklich keine großen Party-Menschen und außer einem Filme- oder einem Brettspielabend, würde bei uns auch nichts stattfinden. Keine Gruppenbesäufnisse und auch keine laute Musik. Aber manche Chaoten müssen natürlich den Ruf aller Studenten auf dem Wohnungsmarkt ruinieren.


Nach gefühlten 100 Absagen, beschlossen wir uns zu einer sehr unangenehmen Lüge. Wir gaben uns als ein schwules Paar aus. Es hat uns erstmal einiges an Überwindung gekostet, aber es hat sich gelohnt. Direkt bei der nächsten Anfrage unsererseits bekamen wir die gewünschte Wohnung. Wir ließen ebenfalls das Detail weg, dass wir Studenten sind und gaben nur unsere derzeitigen Nebenjobs an. Es ist einfach unfassbar das heute sogar "schwule Paare" eher willkommen sind, als die verrufenen Studenten. Also nichts gegen Schwule, will damit nur sagen, dass es vor 20 Jahren bestimmt noch genau andersherum war.

Beichthaus.com Beichte #00030088 vom 12.07.2012 um 22:03:29 Uhr (27 Kommentare).

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Die Idee mit den Hartz IV Empfängern

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Vorurteile Faulheit Schamlosigkeit Kiel

Ich (w/26) habe bis vor zwei Jahren in einer großen Baumarktkette gearbeitet. Meine Schuld besteht daran das ich durch meine Faulheit meinen Vorgesetzten auf eine Idee gebracht habe andere Menschen ziemlich gemein auszunutzen. Meine Strafe habe ich dafür aber gekriegt. Das fing damit an das wir einmal im Jahr Inventur hatten, die Arbeit war zeitaufwendig und ätzend. Neues Personal wurde für so kurze Zeit nicht eingestellt, also mussten wir alle um Weihnachten herum Überstunden ohne Ende machen. Irgendwann ist mir dann mal die Idee gekommen das die Inventur doch auch durch Hartz IV Empfänger gemacht werden könnte. Ich hatte damals durch Talkshows usw. recht üble Vorurteile gegen die Leute gehabt. Ich habe meinem Vorgesetzten von der Idee erzählt und der hat es tatsächlich umgesetzt. Zuerst war ich ziemlich glücklich darüber, dass das alles so toll geklappt hat. Die Leute haben aber wirklich keinerlei Geld dafür gekriegt und wurden sozusagen vom Arbeitsamt gezwungen bei uns zu arbeiten. Ich habe das alles erfahren als ich mich mit denen unterhalten habe und war natürlich doch ziemlich geschockt. Es kam aber noch schlimmer, mein Vorgesetzter hat beruflich ziemlich von der Idee profitiert. In zwei anderen unser Baumärkte wurde es sogar kopiert und er war natürlich mächtig stolz. Zumal sich bei ihm wohl auch beruflich die letzten zwanzig Jahre nichts bewegt hat. Er war halt eher so ein Verwaltungsmensch und man hat ihm kein kreatives Denken zugetraut. Konnte man auch an seinen Klamotten und Haarschnitt sehen, war so im Stil der 80er Jahre.
Es gab eben nur eine Person die davon wusste, dass es nicht seine Idee war und daher bin ich dann wohl auch ein halbes Jahr später entlassen worden. Zum Glück habe ich schnell wieder neue Arbeit gefunden, sonst wäre ich vermutlich wieder im Baumarkt gelandet, zum jährlichen Schraubenzählen.

Beichthaus.com Beichte #00030013 vom 26.05.2012 um 19:07:56 Uhr in Kiel (16 Kommentare).

Gebeichtet von Drago83
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Zufallsbeichte
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Auto zu verkaufen

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Ignoranz Vorurteile Auto & Co.

Ich bin momentan dabei mein Auto zu verkaufen, weil es langsam in die Jahre gekommen ist und ein neues her muss. Dafür hab ich es im Internet bei ein paar einschlägigen Suchmaschinen inseriert. Leider melden sich wirklich nur Ausländer. Wenn die sich wenigstens melden würden. Ich habe mit Ausländern auch sehr gute Erfahrung gemacht, aber mir dreht sich der Magen um, wenn ich mir vorstelle, das jemand in meinem topgepflegten Benz sitzt, der gerade mal "Auto verkaufen?" sagen kann. Viele haben bereits am Telefon gesagt, dass sie es zu dem von mir vorgeschlagenen Preis sofort abholen würden, aber ich habe dann immer gesagt, dass es schon verkauft ist. Sorry für den Rassismus!

Beichthaus.com Beichte #00030004 vom 22.05.2012 um 14:00:50 Uhr (31 Kommentare).

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Stiller Widerstand

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Boshaftigkeit Vorurteile

Ich hasse die Einwohner von Kärnten und ihre rechtsradikale Einstellung zu Slowenien. Da ich beruflich (Versicherung) sehr viel dort unten zu tun habe, leiste ich ganz kleinen stillen Widerstand gegen die Unbelehrbarkeit im südlichen überschuldeten Bundesland. Auf die Adressen kommen immer nur die slowenischen Ortsbezeichnungen (Zvabek statt Schwabegg, KoroÅ¡ka statt Kärnten). Ich stelle mir dann immer vor, wie sich so ein Jörgi Haiderliebhaber orange und blau ärgert, wenn er das liest. Einmal kam sogar ein Brief zurück an uns, weil es das Dorf "Pliberk" nicht gäbe. Ich habe mich bei der Post beschwert und gesagt sie sollten vielleicht nur Leute einstellen, die wenigstens bis 3 zählen können. Vielleicht hilft es etwas, wenn man die braune Suppe da unten mal richtig umrühren würde. Ich beichte also, dass ich kindisch bin. Achja: Ich bin Österreicher, sicherlich schon seit 354 Generationen, aber ich hasse Rassismus.

Beichthaus.com Beichte #00029999 vom 18.05.2012 um 15:05:01 Uhr (47 Kommentare).

Gebeichtet von latino
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Sonntagsspaziergänger

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Hass Aggression Vorurteile Bremervörde

Ich hasse Sonntagsspaziergänger. Dieser Hass ist mir erst richtig klar geworden seit ich umgezogen bin und mein Wohnzimmerfenster zur Straße liegt. Dazu vielleicht erst einmal was ich unter Sonntagsspaziergängern verstehe.
Leute in kleinen Gruppen, in Schneckentempo […]
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Beichthaus.com Beichte #00029992 vom 13.05.2012 um 11:34:50 Uhr in Bremervörde (34 Kommentare).

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