Anzeige wegen sexueller Belästigung

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Verzweiflung Zorn Lügen Falschheit

Der Ex-Freund meiner Mutter war ein wahres Ekelpaket. Am Liebsten hätte er uns zu Hause angekettet. Er hat uns mit seiner Eifersucht und seinem Kontrollwahn tyrannisiert, bis ich es nicht mehr ausgehalten habe. Meine Mutter war ihm quasi hörig und hatte zuletzt auch keine Freunde mehr. Ich erstattete dann fälschlicherweise Anzeige wegen sexueller Belästigung, sodass es bei meiner Mutter Klick machte und sie den Typen in hohem Bogen rausgeworfen hat. Die Anzeige habe ich danach zurückgezogen. Ich weiß, dass ich mich damit strafbar gemacht habe, doch ich wusste mir nicht anders zu helfen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034166 vom 23.10.2014 um 01:56:46 Uhr (12 Kommentare).

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Inspiriert von Barney Stinson

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Falschheit Schamlosigkeit Selbstsucht Lügen

Ich (m/27) beichte, dass ich mir ähnlich wie Barney Stinson eine zweite Identität wie Lorenzo von Matterhorn angelegt habe. Sagen wir so, es existiert eine von mir selbst erstellte Webseite bzw. ein kleines Webseiten Netzwerk, das mich unter meinem Tarnnamen quasi als superreichen und erfolgreichen Mann darstellt, sogar mir Querverweisen, Telefonnummer, Firmennamen, die es wirklich gibt, und vielem mehr. Nur wer wirklich intensiv tiefer nachforschen würde, würde aufdecken können, dass alles ein Schwindel ist.

Nun gehe ich immer mit einer bekannten Dating-App auf Frauenfang, und wenn es dann so weit ist, dass man die Namen austauschen möchte, druckse ich immer etwas rum, dass ich meinen vollen Namen eigentlich nicht an Fremde weitergeben kann - wegen meines Jobs und aus anderen Gründen. Das macht die Damen dann natürlich extrem neugierig. Nach etwas Show gebe ich meinen Namen natürlich weiter. Mein Profil bei einem bekannten sozialen Netzwerk weißt dann schon etwas drauf hin, dass ich wohlhabender sein könnte, und wenn die Damen mich dann googeln, finden sie meinen ganzen Schwindel. In 7 von 10 Fällen klappt es, dass es auch zum Sex mit den Damen kommt. Mit den meisten kann ich nur ein paar Mal schlafen, bis sie langsam misstrauisch werden, weil ich keine Geschenke mache oder sie bemerken, dass sie immer noch nicht mit in meine Luxusvilla kommen konnten.

Oder dass ich immer noch mit meinem "normalen" BMW komme und nicht mit meinem Audi R8 um sie mal mitzunehmen. Wenn es so weit kommt, breche ich einfach jeden Kontakt ab und blocke sie überall. Ich betreibe diese Praxis seit gut einem Jahr in dieser Form und habe seitdem so viel Sex wie nie zuvor. Ich danke Barney Stinson!

Beichthaus.com Beichte #00034165 vom 23.10.2014 um 01:10:05 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wir sind alle Egoisten!

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Selbstsucht Falschheit Lügen

Man liest oder hört ja öfters von Studien, die besagen, dass jeder Mensch mehrmals am Tag, zumeist unbewusst, lügt. Ich beichte, dass ich völlig bewusst und absichtlich jeden Tag die gleiche Lüge erzähle: "Mir geht es super, alles läuft toll." Dabei kann es einem nicht jeden Tag super gehen und immer alles toll laufen. Das ist nicht möglich. Ich lüge die Menschen jedoch bewusst an. Warum? Weil sie es nicht anders wollen. Seien wir mal ehrlich, niemand hört sich gerne die Probleme anderer Leute an. Wenn einer fragt "Wie geht es dir?" wollen nur die wenigsten Menschen die Wahrheit hören. Stattdessen kreist jeder irgendwie um sich. Ständig höre ich mir das Gejammer anderer an. Dabei geht es häufig um solche Lappalien, dass ich ein Schmunzeln nur mühsam unterdrücken kann. Ich mache dann auf verständnisvoll, höre zu, tröste, gebe Ratschläge, bemitleide. Je nachdem, was gerade passt. Ich selber lasse meine schlechte Laune nicht an anderen aus. Es ist mir einfach zu albern, mich über Dinge wie das Wetter, ein Zwicken im Rücken oder einen Pickel im Gesicht künstlich aufzuregen. Für so etwas will ich keine Aufmerksamkeit.


Mittlerweile habe ich das Spiel jedoch so weit getrieben, dass ich nicht einmal Dinge erzähle, die mich tatsächlich belasten. Zum Beispiel, dass meine Eltern mich stets kaltherzig behandelt haben und sich auch heute kaum für mein Leben interessieren. Dass meine engste Bezugsperson gestorben ist, als ich gerade zehn Jahre alt war. Dass meine Familie komplett zerrissen ist und ich den Großteil meiner Verwandtschaft noch nie oder seit vielen Jahren nicht gesehen habe. Dass ich fünf Jahre lang unter Bulimie litt. Dass ich in der Schule so gemobbt wurde, dass ich nicht mehr gesprochen habe. Dass ich niemanden wirklich nah an mich heranlasse und nur oberflächliche Freundschaften führe. All das bemerkt niemand, weil ich mich inzwischen zu einer richtig guten Schauspielerin entwickelt habe. Abitur, sehr guter Uniabschluss, Doktorandin, augenscheinlich ein guter Freundeskreis, angeblich ein gutes Aussehen, Charisma und Humor. Meine Errungenschaften, die auch gleichzeitig zur Tarnung dienen.


Natürlich wäre es besser, die Wahrheit einmal auszusprechen und die Dinge beim Namen zu nennen. Vielleicht würde ich mich befreit fühlen. Vielleicht würde es Menschen, die ständig mit ihrem Leben unzufrieden sind, aufrütteln. Aber leider muss ich gestehen, dass ich daran nicht wirklich glaube. Auch die nettesten, warmherzigsten Leute, die ich bisher kennengelernt habe, sind in ihrem tiefsten Inneren Egoisten. So wie ich auch. So wie wir alle. Wahrscheinlich ist das nur natürlich, ein angeborener Überlebensinstinkt. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, das Spiel weiter zu spielen. Ich denke, wir spielen es alle, auf unterschiedlichen Leveln. Ich beichte also, dass ich weiterhin Lügen erzählen werde und meine wahren Gedanken für mich behalte. Und ich bitte um Vergebung dafür, dass ich nicht glaube, dass ein Mensch wirklich aufhören kann, sich um sich selbst zu drehen.

Beichthaus.com Beichte #00034163 vom 22.10.2014 um 23:36:31 Uhr (9 Kommentare).

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Der Haufen im Shisha-Karton

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Manie Ekel Feigheit Lügen WG

Ich glaube, ich bin nicht mehr normal. Ich traue mich nicht, "groß" auf die Toilette zu gehen. Ich habe Angst, dass meine Mitbewohner im Wohnheim etwas mitbekommen könnten. Ich habe da voll die Phobie. Ich kann das nur in Ruhe, wenn keiner im Haus ist. Das ist aber selten der Fall. Also habe ich mich in meinem Zimmer verkrochen und habe in einen Shisha-Karton geschissen! Ich habe dann das Zimmer durchlüftet und alles war wie vorher. Keiner hat was mitbekommen. Den Karton habe ich zugemacht und ihn bei unserem "Allgemeinheitsmüll" entsorgt. Am nächsten Tag hat der Hausmeister bei uns geklingelt. Er hat sich beschwert, dass Pappe da nicht hingehört und getrennt werden soll, und was wir doch für Schweine sind. Natürlich waren alle ziemlich verwirrt, bis er uns dann darüber aufklärte, dass in den Karton geschissen worden war. Natürlich haben die anderen das abgestritten und ich habe noch versucht, das auf die alten Omas unter uns zu schieben - womit ich mir ein Eigentor geschossen habe. Der Hausmeister meinte daraufhin nur, dass er nicht glaubt, dass die alten Damen unter uns Shisha rauchen würden. Die anderen wussten natürlich, dass ich mir eine Shisha gekauft hatte, und sagten das auch. Ich lief an wie eine Tomate und alle haben angefangen zu lachen wie die Verrückten. Der Hausmeister fand das ganz und gar nicht lustig. Ich auch nicht. Ich wäre am liebsten gestorben.

Beichthaus.com Beichte #00034138 vom 19.10.2014 um 18:59:20 Uhr (16 Kommentare).

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Die Traumfrau vom Baggersee

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Falschheit Lügen Partnerschaft

Vor zwei Jahren im Sommer lernte ich (m/31) am Baggersee eine echte Traumfrau kennen: unglaublich hübsches Gesicht, naturblond, Wespentaille, C-Körbchen, perfekt geformter Hintern - ein richtiges Klischee eben. Sie war mit ihren beiden etwa zehnjährigen Cousinen baden, und wir kamen bald ins Gespräch. Sie erzählte mir, dass sie studierte, ein Pferd besaß und 22 Jahre alt sei. Natürlich tauschten wir Telefonnummern aus und begannen uns zu schreiben. Sie war Single und angeblich weder beim großen blauen F angemeldet, noch irgendwo anders. Wir gingen einen Kaffee trinken, und verstanden uns super. Was mir damals hätte auffallen müssen, war, dass sie unbedingt in ein Café außerhalb unserer gemeinsamen Heimatstadt wollte. Wir trafen uns immer öfter, und schließlich fragte ich sie, ob wir einen DVD-Abend machen wollten. Sie stimmte zu. Ich kochte etwas Leckeres, wir kuschelten auf dem Sofa, küssten uns, und dann schliefen wir ziemlich hemmungslos miteinander. Gegen halb zwölf wurde sie jedoch nervös, meinte, sie müsse am nächsten Tag schon früh zu ihrem Pferd und lehnte das Angebot ab, bei mir zu übernachten. Sie schwang sich auf ihr Fahrrad und fuhr nach Hause.


Ab da führten wir eine etwas seltsame, aber glückliche Beziehung miteinander. Sie übernachtete sehr selten bei mir, obwohl wir uns recht oft trafen, und auch viel Zeit miteinander verbrachten. In der Woche wollte sie jedoch immer schon um halb zehn nach Hause, am Wochenende um halb zwölf. Sie begründete das mit dem Pferd. Ich lernte niemals ihre Eltern kennen, bei denen sie noch wohnte, oder ihre beiden Schwestern, obwohl sie sehr viel von ihnen erzählte und mir eine Menge Bilder zeigte. Weder lernte ich ihre beste Freundin kennen, noch irgendwelche Kommilitonen, obwohl sie mir die auch zeigte, und mir von jedem interessante Dinge erzählte. Wenn wir gemeinsam etwas unternahmen, musste es immer außerhalb unserer Stadt sein. Wir hatten allerdings ständig Sex, manchmal kamen wir den ganzen Abend lang zu nichts anderem. Wenn wir uns mal drei Tage nicht gesehen hatten, fielen wir regelrecht übereinander her. Sie war für jede erdenkliche Schweinerei zu haben, und freute sich jedes Mal diebisch, wenn wir neue Stellungen und Praktiken ausprobierten.


Das ging etwa ein Jahr lang so. Zwischen uns lief es super. Wir hatten tolle Gespräche, großartigen Sex, und verstanden uns prächtig. Sie blockte allerdings ab, als ich sie fragte, ob wir zusammenziehen wollten. Dann kam der Tag, an dem auf einmal alles komisch wurde. Sie wusste, dass ich in einem Forschungszentrum arbeitete und begann mich eines Abends darüber auszufragen. Ich erzählte ihr also Einiges. Sie wirkte jedoch plötzlich niedergeschlagen, meinte, sie habe Bauchschmerzen und wollte nach Hause. Meinen Vorschlag, sie zu begleiten, lehnte sie ab. Danach trafen wir uns eine Woche lang nicht, weil sie vorgab, krank zu sein, und sie schrieb mir auch nicht so viel wie sonst. Irgendwann morgens kam mein Chef an, und meinte, ich solle eine Schulklasse, die bei uns am Reaktor zu Besuch war, mal ein bisschen bespaßen und ihnen etwas erklären. Ich übernahm also die Schulklasse, die elfte Klasse des örtlichen Gymnasiums, und mir fiel auf, dass mich ein brünettes Mädchen die ganze Zeit kaum verholen musterte. Sie kam mir ziemlich bekannt vor, aber es machte nicht gleich Klick.


Erst als sie begann, mit einem anderen Mädchen zu tuscheln und die beiden mir immer wieder Blicke zuwarfen, fiel mir ein, dass ich beide schon einmal gesehen hatte. Außerdem erkannte ich einen Jungen und noch ein anderes Mädchen, die aber eher desinteressiert wirkten. Mir wurde schlagartig speiübel. Unter einem Vorwand nahm ich mir die beiden Mädchen beiseite, und fragte sie, wie sie heißen. Sie drucksten erst herum, aber dann gaben sie zu, die besten Freundinnen meiner Freundin zu sein. Eigentlich sollten sie sich unauffällig verhalten, aber das war ihnen nicht gelungen. Meine Freundin war angeblich krank und konnte deshalb nicht mit. Sie war tatsächlich zu diesem Zeitpunkt erst 17, also hatte ich mit einer 16-Jährigen geschlafen. Ihre komplette Vorgeschichte war erstunken und erlogen, es stimmte nur das mit dem Pferd, und dass sie bei ihrem Eltern wohnt. Sie durfte am Wochenende bis um zwölf raus, in der Woche nur bis um zehn. Ihre Eltern vermuteten schon lange, dass sie heimlich einen Freund hatte. Wir trafen uns nach diesem Tag, um über alles zu sprechen. Wir beschlossen, den Kontakt abzubrechen, und uns nie wiederzusehen. Tja, was soll ich sagen. Der Entschluss hielt eine Woche vor. Sie ist letzten Monat 18 geworden, und am Wochenende stellt sie mich endlich ihren Eltern vor.

Beichthaus.com Beichte #00034127 vom 17.10.2014 um 11:39:47 Uhr (21 Kommentare).

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