Jagdsaison für Stoffel

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Hass Stolz Zorn Gesellschaft

Ich beichte, dass ich die männlichen Stoffel dieser Welt hasse. Keinerlei Aufmerksamkeiten, obwohl man selbst ständig an die andere Person denkt und ihm eine Freude macht. Worte wie: "So bin ich nun mal, das hast du selbst gewusst." Das ist aber schön, sich so feige […]
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Beichthaus.com Beichte #00025652 vom 31.01.2009 um 11:51:32 Uhr (28 Kommentare).

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Steht doch einfach euren Mann!

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Engherzigkeit Begehrlichkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich beichte, dass ich so gut wie jeden Mann abweise, weil sie mich alle anwiedern (menschlich, nicht sexuell). Ich bin mit 21 noch sehr jung, aber alles, was ich bisher über Männer mitbekommen habe, teilt sich in Möglichkeit A oder B.
A: Unglaublich lieb, Komplimente ohne Ende, Schoßhündchen, Weichei, Mitläufer, ohne Ambitionen.
B: Männer, die total toll scheinen, aber hintenrum immer Sex, Weiber, Saufen im Kopf haben.
Ich mag Männer als Kumpels, aber ich halte keinen länger als drei Monate aus, weil einfach keiner mehr meint, ein Mann sein zu müssen. Einfach ohne ständige Hintergedanken, ambitioniert was Job etc. angeht, menschlich einfach "normal". Ich treffe keine Durchschnittsmänner, die ihren Mann stehen und normal denken. Das behaupten zwar alle von sich, aber dann kommt immer raus, wie sie wirklich ticken. Ich hasse sie dafür und serviere sie eiskalt ab.

Beichthaus.com Beichte #00025568 vom 11.01.2009 um 23:47:07 Uhr (43 Kommentare).

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“Beichte

Ich kenne alle Geheimnisse

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Verzweiflung Neugier Gesellschaft Günzburg

Ich (m) besitze das Talent, das ich unheimlich gut mit Menschen reden kann und auf sie eingehen kann. Deshalb erzählen mir auch alle meine Freunde ihre intimsten und geheimsten Dinge. Ich muss beichten, dass es mich innerlich zerfleischt, das alles zu wissen. Ich erfahre, wer wo hintergangen wird, wie sich jeder Einzelne fühlt und wo gelogen und betrogen wird. Es macht mich fertig, wenn ich das als Außenstehender mit anschauen muss. Dieser Freundeskreis ist praktisch ein Mini-Modell unserer heutigen Gesellschaft, wo jeder nur sein eigenes Wohlbefinden pflegen möchte und auf die Mitmenschen scheißt. Es ist überhaupt nicht gut, alles zu wissen. Ja - man geht sogar zugrunde, wenn man alles über jeden weiß.

Beichthaus.com Beichte #00025524 vom 06.01.2009 um 19:09:48 Uhr in Günzburg (19 Kommentare).

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Aus der Unterwelt den Menschen helfen

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Drogen Sucht Stolz Gesellschaft

Ich (32/m) bin im Wissen über den Standort von vielen sogenannten Rauschgiftplantagen. Lebe allerdings nicht in Deutschland, da ich 2002 das Land wegen einiger Uneinigkeiten zwischen dem Staat Deutschland und mir freiwillig verlassen habe. Ich lebe nun also in den […]
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Beichthaus.com Beichte #00025390 vom 15.12.2008 um 12:47:24 Uhr (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ich kann mich auf meinen Gaydar verlassen!

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Vorurteile Neugier Hochmut Boshaftigkeit Engherzigkeit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich ein großes Geheimnis habe - eigentlich sind es mehrere, die aber zusammenhängen und zwar Folgende: Ich (w/24) bin lesbisch und nicht nur das, ich habe auch noch transsexuelle Tendenzen. Dabei sah ich noch vor ein halben Jahr aus wie das liebe kleine blonde Mädchen von nebenan, das immer lächelt. Innerhalb der letzten 6 Monate stellten sich eben meine wirklichen Bedürfnisse heraus, sodass ich nun komplett anders aussehe und mich auch ein bisschen anders verhalte. Ich habe meine Haare kurz geschnitten und gefärbt und trage nun burschikose Kleidung, ganz so wie ich wohlfühle. Das komische an der ganzen Sache ist nun: Jetzt kommen alle Männer an und wollen was von mir, obwohl ich aussehe wie ein kleiner junge. Vorher, als ich die blonde Sexbombe war - und ich sah wirklich gut aus - wollte kein Mann mit mir zusammen sein und nun kommen alle an, aber mit ernsten Absichten. Ich fasse es einfach nicht.

Meine erste Teilbeichte: Ich genieße diesen Zustand. Ich sage ihnen zwar nach einiger Zeit, dass ich eigentlich lesbisch bin, aber erst, wenn sie mich nach einem Date fragen und dann haben sich die meisten schon Hals über Kopf in mich verguckt. Ihre Gesichter dann zu sehen ist eine große Genugtuung. Okay, bis auf einmal, wo es mir wirklich leidtat, bei einem ganz lieben Kerl.
Nun die Beichte zweiter Teil: Das kennen die meisten nicht, aber lasst mich kurz erklären. In der homosexuellen Szene gibt es so etwas wie einen Gaydar. Das ist so ein Radar oder Instinkt, mit dem man andere fremde Homosexuelle erkennt. Und das funktioniert wirklich. Ich habe im letzten halben Jahr trainiert und ich muss sagen, dass meine Trefferquote bei 99 Prozent liegt. Ich kann homosexuelle Menschen (vor allem Frauen) aus 100 Metern Entfernung erkennen, auch wenn sie sehr heterosexuell aussehen. Mein Instinkt liegt unglaublich oft richtig.

Nun weiß ich leider nicht, ob dieses Gaydar ein Fluch oder ein Segen ist, denn ich sage euch: Wenn man es einmal drauf hat, dann tun sich Abgründe auf. Ich hatte ja keine Ahnung, was in meinem unmittelbarem Umfeld abgeht. Ich nenne euch die krassesten Beispiele: Meine Oma! Meine Oma ist eindeutig eine Lesbe. Ich wusste schon immer, dass sie anders ist und jetzt ist es mir erst bewusst geworden und alles erklärt sich von selbst. Seitdem bin ich ehrlich gesagt traumatisiert und am liebsten würde ich sie darauf ansprechen, aber sie weiß wahrscheinlich selbst nicht mal, dass sie lesbisch ist. Aber mein Instinkt trügt nicht und es gibt so eindeutige Anzeichen davon, das würden sogar Heterosexuelle erkennen, z. B. dass sie überall Orchideen rumstehen hat (=Symbol für das Geschlechtsteil der Frau) und dass ihr Ringfinger eindeutig länger als der Zeigefinger ist (ja, das ist ein Indikator) und einfach die Art wie sie sich gibt, sie ist der Boss der ganzen Familie, und die Art wie sie andere Frauen ansieht und, und, und. Aber ich bin die Einzige in der Familie, die es weiß und ich kann ja schlecht zu ihr hingehen und sagen: Oma, sag mal, bist du lesbisch? Ist ja nicht schlimm, ich bin es auch, sie weiß es noch nicht und sie würde wahrscheinlich einen Herzinfarkt bekommen.

Zweites Beispiel: Mein Dozent an der Uni. Ich war drei Jahre lang in ihn verschossen wie sonst etwas, ich war noch nie in einen Menschen so verknallt und ich sagte es ihm auch, doch er schrieb mir eine ganz liebe Mail, in der er sein Alter (er ist 12 Jahre älter) als Grund benutzte, sich nicht mit mir zu treffen. Doch es gab etwas zwischen uns, eine Art unsichtbares Band, ich konnte es nicht erklären. Drei Jahre lang fragte ich mich, was an diesem Typen bloß anders ist. Ich dachte immer, er sei meine einzige Chance auf eine normale heterosexuelle Beziehung, der einzige Mann für den ich je etwas Sexuelles empfand. Haha, dachte ich. Ich sah ihn letzte Woche nach sechs Monaten zum ersten Mal wieder, auf dem Gang in der Uni, und es traf mich wie ein Blitz. Nachdem ich mich nun in der Szene etwas auskenne und weiß wie die verschiedenen Typen so aussehen, auch die transsexuellen, war es mir schlagartig klar: Mein total süßer geiler Dozent war mal eine Frau. Und auch hier erklärte sich mit einem Schlag alles wie von selbst. Warum war er anders als die anderen? Diese Hände und diese Augen, warum waren sie von einer Frau, warum schaute er in seinen Kursen vorzugsweise die Lesben und Schwulen an? Klar, weil er sie schon aus der Szene kennt. Und auch hier, bin ich wieder die Einzige, die es zu wissen scheint.

Jetzt hat er mich letzten Woche in meinem neuen Outfit gesehen und ich muss sagen: Er stand wie angewurzelt da und starrte mich an. Dieses Mal traf es ihn wohl wie der Blitz und ich muss gestehen, jetzt mache ich mir Hoffnungen wie irre, dass es doch noch zwischen uns klappt. Meine schlimmste Teilbeichte ist nun: Ich habe schon öfter daran gedacht ihn damit zu erpressen, an der Uni Plakate aufzuhängen, wo drauf steht, dass er trans ist, nur damit er mit mir schläft. Dass ich zu ihm in die Sprechstunde gehe und ihm das so sagen will. Ich bin ein böser Mensch, es tut mir leid. Auf jeden Fall, genieße ich diese völlig neue Sicht auf diese Welt gewonnen zu haben und fühle mich in gewisser Weise der heterogenormten Welt überlegen. So, danke fürs lesen!

Beichthaus.com Beichte #00025389 vom 15.12.2008 um 12:16:18 Uhr (78 Kommentare).

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