Nazis bei Madame Tussauds

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Dummheit Urlaub

Wir waren in der achten Klasse für eine Woche auf Englandfahrt. Dazu gehörte ein Besuch bei Madame Tussauds. N. aus unserer Klasse hatte eine Deutschlandfahne mitgenommen. Ich ahnte, was er damit vorhatte. Im Wachsfigurenkabinett hat er die Fahne um die Figur von Hitler gelegt, sich selbst und ein paar andere hatten sich dann aufgestellt, Grimassen geschnitten und auf eine coole Gestik geachtet. Sie riefen mich und noch einen anderen, dass wir uns dazustellen sollen. Wir haben es beide gemacht, mit Zögern, aber wir waren mit 14 einfach so wenig selbstbewusst. Es entstand das wahrscheinlich peinlichste Foto meines gesamten Lebens, geschossen von der Freundin von N. Kurz darauf kam einer der britischen Aufseher, den andere Besucher gerufen hatten, und er hat uns fluchend weggeschickt. Er hat allerdings unserem Lehrer nichts berichtet - dafür bin ich dem unbekannten Mann bis heute dankbar.


In dieser Nacht konnte ich nicht schlafen, denn eigentlich wollte ich mit diesen Leuten überhaupt nichts zu tun haben, aber sie waren einfach so cool und beliebt, obwohl sie eigentlich alles andere als nett waren. Es dauerte noch etwa ein ganzes Schuljahr, bis ich es geschafft habe, mich von der Gruppe abzuseilen. Ich freundete mich in der Klasse mit zwei Jungs und einem recht männlichen Mädchen an, die waren zwar weniger cool, aber umso netter und lustiger. Das Mädchen hat dann allerdings dann doch eines Tages ihre weibliche Seite entdeckt und heute ist sie meine Frau. N. habe ich übrigens eines Tages bei Facebook gefunden. Selbst heute, mit 30 Jahren, sieht man fast nur peinliche Saufbilder. Die dazugehörigen Frauen machen sogenannte Entenschnuten.

Beichthaus.com Beichte #00037655 vom 21.02.2016 um 08:55:47 Uhr (12 Kommentare).

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Vier Mal Sex ohne Erinnerung

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Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Peinlichkeit Urlaub

Ich (w) war vor einigen Jahren mit einer Freundin im Urlaub in Kanada und abends saßen wir an der Hotelbar und gönnten uns ein paar Bier. Schnell kamen wir mit den anderen Hotelgästen ins Gespräch und tranken immer mehr. Es war ein lustiger Abend und irgendwann begann ein junger Kanadier, meine Getränke zu bezahlen. Meine Freundin ist sehr abenteuerlustig, und da ich selbst mich erst vor Kurzem von meinem Freund getrennt hatte und eher nicht mit vielen Erfahrungen glänzen konnte, war es ihr ein Anliegen, mich mit dem besagten Mann zusammenzubringen. Nach einigen Gesprächen auf der Toilette und einigen weiteren Martinis einigten wir uns schließlich darauf, dass ich ihn mit aufs Zimmer nehmen würde. Als wir uns dann irgendwann schwankend erhoben, fragte ich ihn tatsächlich und wir torkelten zusammen in mein Zimmer. Danach kann ich mich nur noch an Bruchstücke erinnern unter anderem, dass sein bestes Stück schlaff war und er ging.


Am nächsten Tag wachte ich mit einem unglaublichen Kater auf und wusste erst einmal gar nicht, was los war. Dann fand, ich sage und schreibe vier Kondome im Zimmer verteilt (alle ohne Inhalt). Da fiel mir alles wieder ein. Ich wusste aber nicht einmal mehr, wie er aussah, geschweige denn, wie er hieß. Aufgrund meiner lückenhaften Erinnerung erzählte ich meiner Freundin, es wäre nicht zum Sex gekommen, weil er keinen hochbekommen hätte. Am Nachmittag erhielt ich dann jedoch eine Nachricht beim blauen F, denn er konnte sich sehr wohl noch an meinen Namen erinnern. Und dann kam der Hammer: Er erzählte mir, dass wir vier Mal Sex gehabt hatten und ich jedes einzige Mal darauf bestanden hatte, sein Sperma zu schlucken. Irgendwann konnte er dann wohl auch nicht mehr, wo meine Erinnerung ja wieder einsetzt. Ich habe mich noch nie so geschämt, denn eigentlich bin ich gar nicht so wild. Wie kann man denn so betrunken sein, dass man vergisst, dass man Sex hatte?

Beichthaus.com Beichte #00037652 vom 20.02.2016 um 18:57:51 Uhr (15 Kommentare).

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Die Blondine beim Après-Ski

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Fremdgehen Schamlosigkeit Trunksucht Urlaub

Am letzten Wochenende war ich (m/33) mit meinen Kumpels in Österreich Skifahren. Natürlich waren wir auch ausgiebig beim Après-Ski und haben kräftig getrunken und gefeiert. Es hat nicht lange gedauert und ein paar nette Mädels haben uns belagert. Mein Kumpel hat ein ziemlich ausgeprägtes Jägernaturell und es hat nicht lange gedauert, bis er mit einem gut aussehenden Mädel verschwunden ist - man braucht hier nicht weiter ausführen, was passiert ist. Ich selbst war auch ziemlich angetrunken und habe mir von einem netten blonden Mädel einen blasen lassen. Wir hatten anschließend auch noch Sex. Das Ganze wäre gar nicht so schlimm, aber daheim habe ich eine schwangere Frau sitzen. Ich schäme mich so, dass ich einen so dummen Aussetzer hatte, aber ich war angetrunken und war halt total geil und scharf. Auch das Verhalten meines Kumpels, der nie etwas anbrennen lässt, hat mich zu dem Aussetzer verführt. Ich bitte um Absolution. Auf meinen Nachwuchs freue ich mich so.

Beichthaus.com Beichte #00037632 vom 17.02.2016 um 21:00:47 Uhr (28 Kommentare).

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Motorradtour in Kambodscha

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Waghalsigkeit Vandalismus Auto & Co. Urlaub Kambodscha

Ich möchte beichten, dass ich, obwohl ich in Deutschland aufgrund einer angeborenen Sehschwäche niemals einen Führerschein kriegen würde, in Kambodscha Motorrad gefahren bin. Warum ich während meiner ersten Fahrt auf dem Motorrad auf die Idee gekommen bin, von den leeren Landstraßen und Feldwegen runterzufahren und ausgerechnet eine Spritztour durch den Dschungel zu unternehmen, weiß ich auch nicht mehr, allerdings bin ich bei meiner Amokfahrt innige Bekanntschaften zu diversen Bäumen, Büschen und Schlammlöchern eingegangen und bin mehrmals gestürzt, wobei ich mich wie durch ein Wunder nicht verletzt habe. Dafür habe ich aber das Motorrad übel zugerichtet. Endbilanz: Kaputte Bremsen, eingeschlagene Scheibe am vorderen Licht, diverse Kratzer im Lack, herumhängendes Plastik zwischen den Reifen und die Schlüssel habe ich auch noch verloren. Nach meiner Rückkehr hat sich das halbe Dorf über mich totgelacht, nur der Besitzer hat einen leicht fassungslosen Eindruck gemacht.


Schließlich habe ich mich aber mit ihm geeinigt und ihm 100 Dollar für die Reparatur gegeben, wobei er anfangs das Doppelte verlangt hat und am Ende mit dem Deal recht unzufrieden zu sein schien. Wie dem auch sei, in Deutschland wäre die Erfahrung für mich um einiges teurer gewesen und wahrscheinlich hätte ich jetzt eine dicke Anzeige am Hals, wobei mein Problem nicht meine Sehschwäche war, sondern die Tatsache, dass das Terrain mit sandigen Trampelpfaden, Steinen und Löchern im Boden sowie Steigungen und Bächen einfach zu schwierig für einen Fahranfänger war.

Beichthaus.com Beichte #00037542 vom 06.02.2016 um 04:19:16 Uhr in Kambodscha (Phnom Penh) (5 Kommentare).

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“Beichte

Die letzte Toilette auf dem Weg nach Budapest

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Bahn & Co. Urlaub Ungarn

Vor eineinhalb Jahren bin ich recht früh morgens mit dem Zug von Belgrad nach Budapest gefahren. Die Züge auf dieser Strecke sind, so weit ich weiß, aus Altbeständen der Deutschen Bahn und teilweise doch in recht marodem Zustand. Am Vorabend war ich mit einigen Freunden feiern, dabei beschlossen wir, die Nacht einfach durchzumachen, wir würden morgens noch etwas essen und ich würde dann direkt zum Bahnhof gehen. Das funktionierte auch wie geplant. Im Zug machte sich dann aber das schwere Essen der letzten Tage bemerkbar und mein Morgenschiss bahnte sich langsam an. Ich hatte schon einige Geschichten über die Sauberkeit und Funktionsfähigkeit der Toiletten in diesen Zügen gehört und spielte den Gedanken durch, einfach zu warten, bis ich in Budapest wäre. Allerdings dauerte die Fahrt planmäßig noch etwa sieben Stunden, wobei sich die Züge gerne mal verspäteten.


Also habe ich tatsächlich die Toilette im Zug benutzt und dort auch ein ziemlich übelriechendes braunes Massaker angerichtet. Als ich fertig war, drückte ich auf den Spülknopf, und etwa 50ml Wasser flossen in die Schüssel. Beim zweiten Drücken kam überhaupt nichts mehr. Nach einigen weiteren Versuchen gab ich auf, wusch mir die Hände und verließ möglichst unauffällig die Kabine. Später erfuhr ich von einem Sitznachbar, dass im Zug überhaupt keine Toilette mehr funktionierte. Ich möchte also beichten, dass ich eine der letzten Personen war, die auf dieser Zugfahrt noch scheißen konnten - aber es gab sicher noch einige mehr, die mussten.

Beichthaus.com Beichte #00037534 vom 04.02.2016 um 21:01:03 Uhr in Ungarn (Budapest) (6 Kommentare).

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