Bastelaktion vermasselt

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Rache Diebstahl Vandalismus Kinder Kindergarten München

Ich möchte hier eine Gemeinheit aus meiner Kindheit beichten. Es war im Kindergarten, ich (m/21) war damals 5 Jahre alt. Zu dieser Zeit hatte ich eine Kindergartenfreundin, die ich eigentlich nicht sonderlich mochte, aber da sich unsere Eltern gut verstanden, haben wir halt trotzdem relativ viel miteinander gespielt. Eines Tages mussten wir jeweils zu zweit einen Pappmaché-Osterhasen anmalen und bekleben. Im Normalfall hätte ich diese Aufgabe mit eben dieser Freundin erledigt, doch in diesem Fall wollte ausgerechnet die kleine S. mit mir basteln. Sie war so ziemlich das tollste Mädchen das ich kannte. Ich lies die Freundin also links liegen, worauf diese sehr eingeschnappt reagierte.
Ich und S. bastelten also unseren Osterhasen am Vormittag und verstanden uns dabei super gut und alles war toll. Mittags sind wir mit nach draußen gegangen, die Freundin blieb drinnen, weil sie erkältet war. Naja, als wir zurückkamen und unseren Osterhasen, der frei zugänglich auf einem Sideboard stand, noch einmal begutachten wollten, war dieser wild mit Stiften bekritzelt, mit komischen Papierfetzen beklebt, und total verunstaltet. S. fing an zu weinen und mir war natürlich sofort klar, wer unserem Hasen das angetan hatte. Als ich zu der Freundin hinüber schaute, grinste sie nur frech. Als die Erzieherin sie darauf ansprach, stritt sie selbsverständlich alles ab. Leider war die Beweislage ziemlich dünn, so dass man ihr nichts nachweisen konnte. S. und ich bastelten dann am Nachmittag an einem neuen Hasen.


Trotzdem war ich nicht bereit, diese Schandtat ungesühnt zu lassen. Nun zu meinem teuflischen Plan: die Freundin hatte erst vor kurzem tolle, schwarz glänzende Schuhe bekommen, die relativ teuer waren. Jedem erzählte sie von ihren neuen Schuhen, und das die 100 Mark gekostet hatten, und wie sehr sie diese liebt. Das hätte sie mal lieber gelassen: den ersten Schuh habe ich am nächsten Tag unbeobachtet in einer der kaputten, daher eigentlich nicht zugänglichen Toiletten versenkt, den zweiten in einem Blumentopf mit Hydrokulturkugeln vergraben. Als schließlich der mittägliche Ausflug zum Spielplatz anstand, suchte sie natürlich wie blöd nach ihren Schuhen. Auch die Erzieherinnen fingen an, danach zu suchen, ohne Erfolg. Schließlich halfen alle Kindergartengruppen bei der Ergreifung des entflohenen Schuhpaares mit. Am Ende wurde eine Versammlung mit allen Gruppen einberufen, 120 Kinder mussten sich anhören was passiert war, es wurde NOCHMALS betont wie teuer und schön diese Schuhe doch waren. Auch die Kinder vom angrenzenden Nachmittags-Hort wurden befragt. Sogar die Mutter meiner Freundin war inzwischen eingetroffen um den Kidnapper der Schuhe um Gnade zu bitten. Mich verdächtigte niemand, da ich so tat als sei das mit dem Hasen schon wieder vergeben und vergessen, und außerdem war sie ja meine "beste Freundin". Ich saß einfach ganz unbeeindruckt in der hintersten Ecke und sagte nichts, auch als mich meine Mutter, die mich ziemlich gut kannte und glaub ich auch wusste, das ich das war, später am Abend fragte ob ich was damit zu tun hatte, schüttelte ich nur den Kopf. Nach circa drei weiteren Stunden, wurde schließlich Schuh Nummer eins in der Toilette gefunden. Der Zweite wurde nie wieder gesehen, vielleicht hat ihn mal irgendjemand Jahre später entdeckt, als das Bäumchen mit den Hydrokugeln entsorgt wurde.


Mir tut es eigentlich nur für ihre Mutter Leid, die so viel Geld für diese doofen Treter ausgegeben hatte. Die Freundin hatte es verdient, das sag ich auch heute noch. Sie hat mir die schönste Bastelaktion meiner Kindergartenzeit, mit dem schönsten Mädchen überhaupt vermasselt. Da finde ich meine Tat nur gerecht. S. ist übrigens mittlerweile eine meiner besten Freundinnen und die einzige, der ich diese Story je erzählt habe. Noch heute können wir uns darüber kaputt lachen, wie diese dumme Nuss vollkommen aufgelöst vor ihrem Schuhregal stand.

Beichthaus.com Beichte #00029752 vom 27.01.2012 um 09:23:32 Uhr in München (Dom-Pedro-Platz 1) (15 Kommentare).

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Winke Winke

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Peinlichkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit Hannover

Ich (w/21) habe vor circa 2 Jahren mit meinem Freund in der Küche auf der Anrichte direkt vor dem Fenster Sex gehabt. Vor dem Fenster hing eine Gardine und in der Küche war wenig Licht. Wir dachten uns in dem Moment nix dabei. Er stand vor mir und ich lag auf der Anrichte, während meine Nachbarin (Anfang 50) in circa 20 Metern Entfernung am Fenster stand und mein Freund ihr kurz zuwinkte (Kopf oberhalb der Gardine). Sie winkte nicht zurück. Ihr könnt euch denken was jetzt kommt: Als wir das Haus verließen, sah ich, dass man durch die Gardine sehr wohl die Umrisse in der Küche erkennen konnte.
Ich hoffe meine Nachbarin kann mir mein Verhalten verzeihen und ich bitte um Absolution.
Trotzdem muss ich lächeln, wenn ich heute daran denke.

Beichthaus.com Beichte #00029750 vom 26.01.2012 um 22:56:51 Uhr in Hannover (14 Kommentare).

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Beziehung ohne Körperlichkeiten

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Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft

Ich habe ein Problem was mich ziemlich belastet. Ich bin zwar nicht direkt asexuell, aber meine Libido ist nur minimal ausgeprägt. Das führt dazu, dass ich so gut wie nie Lust auf Sex habe. Ich wäre schon mit nur einem Mal im Monat vollkommen zufrieden. Mein Freund möchte aber wesentlich öfter mit mir schlafen, am liebsten jeden Tag, oder zumindest jeden Zweiten. Die meisten meiner Freundinnen schlafen so zwei- bis dreimal die Woche mit ihrem Freund, das scheint so die Norm zu sein. Irgendwie fühle ich mich dadurch unter Druck gesetzt und habe gleichzeitig ein wahnsinnig schlechtes Gewissen meinem Freund gegenüber. Es ist ja nicht mal so, dass er sich nicht anstrengen würde mich zu erregen. Aber immer wenn er mich massiert, oder mich küsst, selbst, wenn er mich im vorbei gehen streichelt, denke ich immer er will anschließend mit mir schlafen. Ich verkrampfe mich dann meistens und zicke ihn an, oder werde total kindisch, nur damit er nicht auf die Idee kommt, ich wäre bereit dafür. Letztens hat er überraschend ein Candlelight Dinner vorbereitet. Alles an was ich denken konnte, als ich es bemerkte war, dass er hinterher wohl Sex wollte. Ich war den ganzen Abend lang wie gelähmt und gegen Ende sogar ziemlich unfair und schroff zu ihm. Natürlich wurde er dann sauer und mein Verhalten tat mir unendlich Leid. Wir haben auch schon oft darüber gesprochen, wie wir beide unter der Situation leiden. Eine Lösung die wir gefunden zu haben glaubten war, dass ich es ihm öfter mal mit der Hand machte. Ich kann mich aber nicht einmal dazu aufraffen. Wir haben es vielleicht fünfmal ausprobiert, dann habe ich es verweigert, weil ich mir dabei so benutzt vorkam. Mittlerweile macht mein Freund rein gar keine Annäherungsversuche mehr. Selbst wenn ich Lust habe mit ihm zu kuscheln, natürlich ohne hinterher mit ihm zu schlafen, weist er mich ab. Ich merke langsam wie ich ihn verliere. Er flirtet neuerdings recht offen mit anderen Frauen, was mich insgeheim wahnsinnig eifersüchtig macht. Ich nehme mir oft vor, dass ich ihn heute mal verführe, aber dann schlafe ich doch wieder vor dem Fernseher ein. Mein Freund ist wirklich ein sehr attraktiver und herzensguter Mensch, ich liebe ihn sehr und habe auch große Angst ihn zu verlieren, aber mittlerweile denke ich, dass er es nicht wirklich verdient hat, wie ich ihn in sexueller Hinsicht behandele. Ich weiß mir keinen Rat mehr und denke auch schon über eine Trennung nach, denn eine richtige Beziehung führen wir seiner und auch meiner Meinung nach wegen der fehlenden körperlichen Nähe schon lange nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00029746 vom 25.01.2012 um 11:01:32 Uhr (44 Kommentare).

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Der interessante Kommilitone

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Dummheit Trunksucht Fremdgehen Partnerschaft Last Night Studentenleben

Mein Ex-Freund und ich führten einige Jahre lang eine Wochenendbeziehung, da er in London arbeitet. Es war immer eine schwierige Situation, da wir so wenig Zeit für uns hatten, denn wir hätten uns gerne öfter gesehen. Mein Ex sah sich auch schon nach einem ähnlichen Job in unserer Nähe um, aber er hatte damit leider nicht so wirklich Erfolg. Ich war sauer deswegen und unterstellte ihm sogar, dass er nur nicht richtig ernsthaft suchte, obwohl ich eigentlich genau wusste, dass er das sehr wohl tat. Wir gerieten in einen Teufelskreis aus Frustration, in dem ich ihm vorwarf, er wolle nur nicht zu mir ziehen und er mir darauf erwiderte, dass er das tatsächlich nicht wolle, wenn ich ihm die ganze Zeit nur unbegründete Vorwürfe machte. Wir verabredeten uns schließlich an einem Wochenende zu einer Aussprache auf neutralem Boden, in einem 5-Sterne Hotel. Mein Ex buchte eines der schönsten Zimmer und irgendwie freute ich mich darauf. An dem Tag, an dem wir unabhängig voneinander abends anreisen sollten, hatte ich nachmittags eine Feier von meiner Universität aus, um die ich mich nicht so recht drücken konnte. Ich plante, so schnell wie möglich von dort zu verschwinden, um zu dem Hotel zu fahren. Doch auf der Feier kam ich mit einem sehr interessanten Kommilitonen ins Gespräch, wir lachten und tranken, und ich dachte mir, dass ich auch noch locker pünktlich wäre, wenn ich eine Stunde später aufbrechen würde. Irgendwann war ich jedoch vollkommen dicht und mein Handy lag vergessen in meiner Handtasche. Am nächsten Morgen wachte ich in einem fremden Bett auf, noch mit ordentlich Restalkohol und die schiere Panik befiel mich.


Der interessante Kommilitone lag schnarchend neben mir und es war nicht so schwer zu erraten, was in der Nacht gelaufen war, obwohl ich mich nicht mehr wirklich erinnern konnte. Als erstes suchte ich mein Handy, das fünf Anrufe in Abwesenheit anzeigte, außerdem eine Nachricht in der mich mein Ex fragte wo ich denn bliebe und dass er sich Meinetwegen sorgte und eine weitere in der nur stand, ich solle ihn anrufen, wenn ich wieder nüchtern sei. Mir war nicht so recht klar, woher er wusste, dass ich getrunken hatte, aber meine Panik in Kombination mit dem Restalkohol verhinderte erfolgreich klares Denken meinerseits. Ich rief ihn also an und erzählte ihm eine ziemlich abstruse Entschuldigungsstory, ohne ihn erst zu Wort kommen zu lassen. Er hörte mir geduldig zu, dann fragte er mich, ob ich vergessen hatte, das er die Telefonnummer einer Freundin besaß, die auch auf der Feier anwesend war. Nachdem ich nicht zum vereinbarten Zeitpunkt im Hotel aufgetaucht und auch nicht an mein Handy gegangen war, hatte er sich Sorgen gemacht, und sie angerufen. Sie hatte ihm nach einigem Zögern erzählt, ich wäre mit einem Kommilitonen von der Feier verschwunden. Danach versuchte sie mich sogar noch anzurufen, wie ich auf meinem Handy sehen konnte. Mein Ex machte direkt am Telefon mit mir Schluss und ich war darüber wahnsinnig sauer. Komischerweise schob ich damals die Schuld komplett ihm in die Schuhe, da ich mir einredete, es habe ja so kommen müssen, weil er mich immer so vernachlässigt hatte. Ich bin jetzt seit eineinhalb Jahren Single und habe gemerkt, dass ich meine Zukunft und mein Glück in den Sand gesetzt habe, weil ich bis jetzt wirklich niemanden gefunden habe der sich mit meinem Ex messen kann. Er hat übrigens ein halbes Jahr nach unserer Trennung eine Stelle ganz in der Nähe angetreten, das wollte er mir an diesem Abend im Hotel noch sagen und ein wenig feiern, wie ich später von ihm erfuhr. Jetzt hat er eine neue Freundin mit der er glücklich zu sein scheint und ich habe eingesehen was ich alles falsch gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00029745 vom 24.01.2012 um 11:49:46 Uhr (36 Kommentare).

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Mein Verhältnis mit meinen Cousinen

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Wollust Morallosigkeit Neugier Familie

Ich hatte mehrere Jahre lang ein Verhältnis mit meinen beiden leiblichen Cousinen. Wir wuchsen zusammen auf zwei nebeneinander liegenden Höfen auf dem Dorf auf. Spötter werden jetzt sagen, dass das mit den Cousinen auf dem Dorf ganz normal sei, ich muss jedoch dagegen […]
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Beichthaus.com Beichte #00029740 vom 23.01.2012 um 11:03:08 Uhr (30 Kommentare).

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