Kostenloses Essen im Drive-In

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Diebstahl Schamlosigkeit Ernährung

Ich (m/25) aus der Schweiz habe ein beklopptes Hobby. Und zwar habe ich mit 20 damit angefangen und denke noch lange nicht an ein Ende! Wenn ich irgendwo mit dem Auto unterwegs bin und ein Hüngerchen verspüre, suche ich ein Drive-In Schalter von McD****** oder sonstigen Fast-Food-Ketten auf. Ich fahre vor zum Mikrofon und erkläre der Person am anderen Ende, dass ich gerade festgestellt habe, dass ich meine Brieftasche vergessen habe. Danach sage ich, dass ich jetzt durchfahren werde und den Drive-in so verlassen werde. Dies Getan, fahre ich vor zur Warenausgabe und warte darauf, bis das Auto hinter mir seine Bestellung aufgegeben hat. Danach lasse ich genüsslich mein Fenster herunter und nehme das Menü von der nächsten Person entgegen. Kann ich nur weiter empfehlen. Selbst Schuld, wenn ihr System nicht funktioniert.

Beichthaus.com Beichte #00022372 vom 29.07.2007 um 09:26:37 Uhr (9 Kommentare).

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Ein normales Leben mit Soziophobie

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Zwang Verzweiflung Gesellschaft

Ich glaube, ich habe eine psychische Krankheit, die sich irgendwo in dem großen Spektrum der Soziophobie sowie verwandter Krankheitsbilder bewegt. Als ich neulich morgen mit meinem Freund in der Stadt war, um einige Dinge zu besorgen und danach zu frühstücken, bekam ich regelrecht Angst vor den Menschen, die uns über den Weg liefen. Ich hatte den Eindruck, es seien an diesem Morgen wieder einmal alle Kranke und die hässlichsten Menschen der Stadt aus ihren Höhlen und Kanälen gekommen, um gerade mich in Panik zu versetzen. Ich bekam Angst und fühle mich verfolgt und beobachtet und konnte mich erst wieder entspannen, als wir wieder zu Hause waren.

Außerdem halte ich, wenn mir ein Mensch auf der Straße unangenehm ist und ich zwangsläufig an ihm vorbeigehen muss, lange die Luft an, bis mir schwindelig wird, dann drehe ich mich um und sehe nach, ob der Abstand groß genug ist. Erst wenn ich mir sicher bin, dass er das ist, hole ich wieder Luft. Befinde ich mich beispielsweise in einer Arztpraxis im Wartezimmer, ganz gleich, um welche Art Mediziner es sich handelt, trage ich zu jeder Jahreszeit einen Schal und atme nur durch diesen - unauffällig natürlich. Trotz alledem gehe ich jedes Wochenende in dieselbe Kneipe, trinke meinen Apfelwein- Cola aus Gläser, die in Wasser gespült wurden, worin Milliarden Keime schwimmen, atme die rauchige Luft, in der weitere Milliarden Keime, Bakterien und Viren wimmeln und unterhalte mich mit Menschen, auf deren Hautoberfläche sich tausende Arten von weiteren Abermillionen Keimen, Viren und Bakterien tummeln und führe ein ganz normales Leben.

Beichthaus.com Beichte #00022292 vom 17.07.2007 um 09:07:17 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Ich hasse die Kulturförderung

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Engherzigkeit Falschheit Musik

Ich bin in einer hohen Position unter anderem für die Kulturförderung zuständig. Allerdings war ich in meiner bisherigen Laufbahn nur im Naturwissenschaftlichen Bereich tätig. Ich habe nichts mit Kultur am Hut und man könnte sagen, dass ich diesen Bereich meines Amtes hasse. Man erwartet von mir, dass ich mich regelmäßig in Theatern und Orchestern blicken lasse. Und wenn ich dann irgendwo den Rotstift ansetzen muss, werde ich von Journalisten gefragt, wann ich denn das letzte Mal im Theater war. Das Ganze macht mich dermaßen wütend, dass ich, wenn die Forderung nach Einsparungen kommen, nun mit auf den Zug springe, anstatt mein Resort zu "schützen." Das haben sich diese miesen Kulturschaffenden selbst zuzuschreiben. Würde ich nicht diese jämmerlichen Aufführungen über mich ergehen lassen müssen, hätte ich sie vielleicht verschont.

Beichthaus.com Beichte #00022276 vom 13.07.2007 um 19:12:10 Uhr (1 Kommentare).

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Ich bin dick, aber du bist hässlich!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Hochmut Last Night

Ich (m/23/etwas korpulent) war letztes Wochenende mal wieder mit ein paar Kollegen in der Disco, obwohl ich eigentlich keine Lust hatte, weil mich in den Wochen davor schon ein paar Frauen abserviert haben. Doch meine Kollegen haben es mal wieder geschafft, mich mitzuschleppen. Kaum in der Disco, überkam mich schon wieder so eine leichte Wut, weil mir gleich drei unterentwickelte, vollarrogante, verschnöselte, eventuell auch jungfräuliche, Paris Hilton ähnliche Gören über den Weg liefen und mir einen abneigenden Blick vom Feinsten entgegenwarfen. Egal! Ich ging sofort zur Theke und holte mir ein Bier und zwei Kurze. Geschätzte fünf Bier und sieben Kurze später, entschlossen sich meine Freunde auf Frauenjagd zu gehen, was ich bei meinem Alkoholspiegel auch schon wieder eine gute Idee fand. Gesagt, getan, ich machte den Anfang, fand gleich eine passende Frau, und auf die Frage, ob ich ihr vielleicht einen Drink spendieren darf, entgegnete sie mir: "Nee, lass mal Dicker, aber ich spiele nicht in deiner Liga!"

Nach der kleinen Gelächterrunde meiner Kollegen überkam mich wieder diese gleiche teuflische Wut wie beim Betreten der Disco, ich konnte mich nicht mehr kontrollieren und schrie sie an: "Ich bin dick und du bist hässlich, ich kann abnehmen und was machst du?" Das Problem war, dass wir gerade im Café-Bereich der Disco standen und du Musik dementsprechend so leise war, dass der gesamte Bereich es hören konnte. War mir aber relativ egal, weil fast alle Leute die dumme Alte auslachten und die mit Pisse in den Augen Richtung WC rannte. Ich weiß nicht, warum, aber irgendwo fühlte ich mich danach verdammt gut und habe mir auf die Wohltat erst einmal ein Bier und zwei Kurze bestellt. Prost!

Beichthaus.com Beichte #00022246 vom 11.07.2007 um 23:04:58 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sie ist bestimmt die Frau meines Lebens!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Meine Beziehung geht gerade den Bach runter, ich bin dabei die Frau meines Lebens zu verlieren. Auch wenn ich recht jung bin (knapp 23, m) weiß ich, dass es die Frau ist mit der ich mein Leben verbringen möchte! Momentan hat das Leben für mich an Sinn verloren, auch wenn ich mich deswegen nicht gleich irgendwo runterstürzen würde. Aber ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass mir mein Leben aus den Fingern gleitet und meine Zeit immer schneller abzulaufen droht, meine Zukunft mir entgleitet und jegliche Träume, die mir eigentlich zu erfüllen möglich gewesen wären, platzen. Warum ist das Leben nur auf solch bestialische, brutale Art und Weise unfair zu denen, die anderen nur Gutes wollen. Warum ist das Leben einfach nur zu kurz, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Alea jacta est! Mea culpa.

Beichthaus.com Beichte #00022169 vom 27.06.2007 um 12:24:48 Uhr (1 Kommentare).

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