Der schlechteste Liebhaber

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Verzweiflung Sex

Die Wahl fiel nicht schwer und der Gewinner des Preises "Der schlechteste Liebhaber dieses Jahrhunderts" ist mein Ex. Ich muss eingestehen, er war gut bestückt. Lang und Dick, mehr als man es sich vorstellen kann.
Aber was nützt das einer Frau, wenn ihr Liebhaber selbstsüchtig ist? Warum ziehen Männer immer nur ihr eigenes Ding durch? Frauen sollen dauernd auf die Gelüste der Männer eingehen, egal was es ist, egal wie seltsam oder krank sie auch scheinen. Doch sobald die Frau ihre bevorzugten Tätigkeiten äußert, wird sie ignoriert oder gar ausgelacht. In etwas über einem Jahr Beziehung mit fast täglichem Sex, hatte ich nie, kein einziges Mal, nicht auch nur annähernd, einen Orgasmus. Da hilft nur noch Handarbeit. Ich bin nicht asexuell, nicht frigide oder sonst etwas, ich habe mir Mühe gegeben. Aber egal was war, er war früher fertig und fiel danach erschöpft neben mich und verfiel in Tiefschlaf.
Und doch bin ich nicht die Einzige, bei der es so ist. Viele gute Freundinnen erzählten mir dasselbe, was mir widerfahren ist, ohne zu wissen, dass ich selbiges erlebt habe. Ich denke, Frauen geht es heutzutage oft so, nur wagen sie kaum es auszusprechen oder mit ihren Männern darüber zu reden.
Ich allerdings habe es ausgesprochen, habe mit ihm darüber geredet. Und was bekam ich als Antwort? "Das kann ich mir nicht vorstellen. Bisher hat sich noch keine meiner Freundinnen beschwert." Was wohl daran liegt, dass die meisten Frauen nicht wagen dieses Thema anzusprechen.
Ein Wort an die Frauen dieser Welt: Sprecht offen mit euren Partnern darüber, egal ob männlich oder weiblich. Und wenn diese Person nicht darauf eingehen will oder sich nicht ändert, ist sie es eh nicht wert. Menschen, die nur an ihre eigenen Bedürfnisse denken sind eine Beziehung nicht wert und werden euch auch in Zukunft kein Glück bringen, nicht nur im Bett, egal in welchen Dingen. Geht auf die Bedürfnisse eures Partners ein, egal ob weiblich oder männlich. Denkt nicht nur an euch selbst, auch wenn es schwer fällt. Glaubt mir, euer Partner wird es euch danken, nicht nur im Bett. P.S.: Mein Ex ist jedes Mal gekommen

Beichthaus.com Beichte #00022056 vom 14.06.2007 um 07:05:43 Uhr (4 Kommentare).

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700 Euro an eine Putzfee

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Faulheit Trägheit Falschheit

Ich (m/39) bin seit ca. vier Monaten arbeitslos. Die ersten paar Tage war ich richtig deprimiert, aber in der Zwischenzeit finde ich sogar gefallen daran, zumal ich ich jeden Monat recht viel Kohle vom Arbeitsamt bekomme. Meine berufstätige Frau ist ganz überrascht, wie ich nun als Hausmann den Haushalt schmeiße. Sie hat offensichtlich meine Qualitäten regelrecht unterschätzt. Wenn sie nach Hause kommt, sind die Betten gemacht, das Bad spiegelt, der Herd ist blitzblank, die Wäsche liegt schön gebügelt im Wäschekorb, usw. In Anbetracht unser großen Wohnung ist das ziemlich viel Arbeit. Nun braucht sie aber nach ihrer Arbeit im Büro keinen Finger mehr rühren und kann sich ausruhen. Gott sei Dank weiß sie nicht, dass ich für diesen tollen Service jeden Monat 700 Euro an eine Putzfee bezahle, die jeden Tag für ein paar Stunden vorbeikommt. Ich selbst sitze dann liebe im Biergarten oder drehe ein paar Runden mit dem Motorrad.

Beichthaus.com Beichte #00022046 vom 14.06.2007 um 02:59:23 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich hasse mich für alles!

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Hass Verzweiflung

Ich möchte beichten, dass ich mein Leben in seiner derzeitigen Form hasse. Ich hasse es, auf der Arbeit so zu tun, als wäre alles in Ordnung, obwohl es mich unglaublich aufregt, dass ich dort in meiner Ausbildung nichts lerne und nur als billigere Arbeitskraft eingesetzt werde. Ich hasse mich selbst für den, der ich bin. Derjenige, der öffentlich keine Gefühle zeigen will und deshalb immer einen auf Arschloch macht, oft genug aber wie ein kleines Kind heult, weil er denkt, er wäre in dieser Welt verloren. Ich hasse meinen, größtenteils nicht selbst verschuldeten, übergewichtigen Körper, der trotz intensivem Sport nicht wirklich in eine vernünftige und für meine Begriffe ansehnliche Form zu bringen ist. Ich hasse die Einsamkeit, die mich umgibt, wenn ich gleich wieder wachliege, in die Dunkelheit starre und über mein Leben und die Fehler, die ich mache, nachdenke.

Ich hasse mich dafür, dass ich immer wieder fremde Probleme zu meinen eigenen mache und deshalb immer mehr daran kaputt gehe. Ich hasse es, dass ich mich immer in Mädchen verliebe, bei denen ich niemals eine Chance haben werde oder die schon vergeben sind. Ich hasse es noch mehr, wenn sie dann mit Typen zusammen sind, die ihnen nicht die Liebe entgegen bringen, die sie verdient haben, die sie wie eine Ware behandeln und am laufenden Band betrügen. Ich hasse mein Unverständnis dafür, dass sie mit diesen Typen nicht einfach Schluss machen und sich jemand anders suchen. Ich hasse mich selbst dafür, dass ich gerade diesen Text schreibe und jetzt absende, denn das scheint für mich von wahrer Verzweiflung zu zeugen.

Beichthaus.com Beichte #00022039 vom 14.06.2007 um 01:04:50 Uhr (3 Kommentare).

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Die Ex nur ausgenutzt

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Boshaftigkeit Fremdgehen Missbrauch Ex

Obwohl ich kein Christ bin, "beichte" ich hier, nur damit es andere lesen, denn mir ist gerade langweilig. Ich war über ein Jahr mit meiner damaligen Freundin zusammen, aber sie hat scheinbar nicht verstanden, was eine Beziehung mit Treue zu tun hat, so hat sie sich immer von anderen küssen und befummeln lassen, obwohl sie "das nicht wollte". Nun, ich wollte mich nicht von ihr trennen, aber dann hat sie mich mit meinem Bruder betrogen. Ich hätte mit den beiden am liebsten kurzen Prozess gemacht, aber das war es mir dann doch nicht wert. Mein Bruder traut sich mittlerweile noch nichtmal mehr zu uns nach Hause, obwohl ich ihm nie etwas getan habe, er weiß einfach, dass ich ihm überlegen bin, denn dieser Kiffer hätte keine Chance. Sie hat sich dann von mir getrennt und nach einigen Monaten kam sie wieder an, gerade als ich schon gut dabei war sie zu vergessen. Ich war in der ganzen Zeit Single gewesen und hatt keine andere. Nun, ich war neugierig und habe wieder mit ihr Kontakt gehabt. Sie erzählte mir, dass sie im Suff vergewaltigt wurde. Am Anfang war ich sehr schockiert, aber im Nachhinein denke ich, dass sie es verdient hat. Nun, wir haben uns regelmäßig heimlich getroffen und ich habe sie immer für meine sexuellen Bedürfnisse missbraucht, sie hat fast alles mitgemacht, ich denke mal, einfach, weil sie mich zurückhaben wollte. Zu ihrer Familie oder ihren Freunden wollte ich keinen Kontakt mehr. Am Anfang war ich auch froh, sie wieder zurück zu haben, aber es tat mir auch weh das zu ertragen, was sie mir damals angetan hatte. Ich habe sie immer mehr nur missbraucht. Ich habe sie in der Zeit sogar selber betrogen, nur um zu wissen, wie das ist. Irgendwann konnte ich es nicht mehr, weil mir das Vertrauen gefehlt hat. Sie hat mich auch immer schlechter behandelt. Ich denke sie hat sich da schon wieder jemand Anderen gesucht. Nachdem es dann vorbei war, tut es mir leid, dass ich sie nicht öfter und schlimmer missbraucht habe, denn sie konnte nie ehrlich mit mir reden. Sie hat ihre ganzen Probleme auf meinem Rücken ausgetragen, ich wünsche ihr, dass sie richtig unglücklich wird und wieder missbraucht wird. Sie wohnt nicht weit weg und immer, wenn ich raus gehe, denke ich, dass ich sie treffen könnte, ich wünschte, ich könnte mich noch einmal so richtig an ihr rächen, wenn sie z.B. wieder ankommen würde. Ich halte das für sehr unwahrscheinlich, aber dumm genug ist sie ja.

Beichthaus.com Beichte #00022032 vom 13.06.2007 um 23:03:00 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Hilfe, jemand trägt den gleichen Namen!

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Zorn Dummheit Ungerechtigkeit

Vor einiger Zeit hat mich eine Frau vom Sozialamt auf dem Handy angerufen und wollte meine Anschrift und das Geburtsdatum zum Datenabgleich. Ich habe ihr höflich mitgeteilt, dass sie von mir telefonisch überhaupt keine Information bekommt, weil da ja jeder anrufen könnte. Als sie dann angefangen hat, sich furchtbar aufzublasen, zeigte ich mich des Friedens Willen kooperativ und bot an, auf einen Sprung vorbei zu kommen, da ich mich in dem Moment nur ein paar hundert Meter weiter in einem Geschäft befand. Dort angekommen, drehte sie ihren Bildschirm, zeigte mir zwei Datensätze und bat mich, mich für den Richtigen zu identifizieren. Zwar habe ich einen relativ seltenen Namen, aber kurz vorher war jemand mit dem gleichen Namen in den Landkreis gezogen, was die behördliche Verwirrung erzeugte. Ich wies mich aus, unterhielt mich noch kurz mit der Dame und bin dann wieder abgezogen.

Einige Monate später erhielt ich einen Brief vom Sozialamt, in dem sich eine Vorladung mit der sehr knappen Frist von drei Tagen befand. Da ich selbständig bin und auch keinerlei Anträge oder so etwas abgegeben hatte, ignorierte ich den Termin zuerst. Als ich an dem Tag allerdings bereits in aller Herrgottsfrüh wach war und nicht mehr schlafen konnte, beschloss ich, interessehalber doch dorthin zu fahren. Pünktlich auf die Minute klopfte ich und trat ein, um mich von der gleichen Dame erstmal übel anpfeifen zu lassen, was mir einfiele einfach so ihr Büro zu betreten, ohne draußen zu warten bis ich dran wäre. Sie ließ mich einige Minuten warten und pfiff im Büro gleich weiter, warum ich nicht zu einer Schulungsmaßnahme erschienen bin. Richtig: sie verwechselte mich schon wieder und schien keinen blassen Schimmer davon zu haben, obwohl sie sich auf ein persönliches Gespräch bezog, dass sie anscheinend mit dem anderen Kerl ein oder zwei Wochen vorher hatte.

Sie ließ mich auf einem Zettel unterschreiben, um mich anhand der Unterschrift zu identifizieren. Ich hab aber die Unterschrift des anderen Kerls abgemalt, weil sie mir ebenfalls den Vertrag vorlegte, den er unterschrieben hatte. Weil ich ihre Naivität sehr erheiternd fand, stieg ich auf das Spiel ein und ließ mir erstmal sämtliche persönlichen Daten des Anderen vorlesen - "zum Datenabgleich" versteht sich - dass ich Adresse, Telefonnummer, Geburts- und Bankdaten, etc. auf dem Zettel mitschrieb und diesen dann einsteckte, schien sie nicht zu registrieren, obwohl ich es direkt vor ihren Augen tat.

Zur Krönung drehte sie wieder den Bildschirm zu mir, öffnete die Seite mit den Leistungsbezügen des Anderen und verließ den Raum; für einen Screenshot und das Öffnen meines Webmailers reichte die Zeit aber leider nicht. Ich erfuhr, dass der Andere sich für eine Wiedereingliederungsmaßnahme angemeldet hatte bzw. anmelden musste, aber dort nicht erschienen ist. Die nette Dame vom Sozialamt freute sich riesig über meine ausschweifende Entschuldigung und die Zusicherung, mich gleich im Anschluss in der Maßnahme zu melden und ab dem nächsten Tag dort regelmäßig zu erscheinen. Wir quatschten noch einige Zeit, ich bekam sämtliche Unterlagen ausgehändigt und das Dokument, welches ich unterschreiben musste, steckte ich - gemeinsam mit dem Kugelschreiber - ebenfalls ein, aber auch das checkte sie nicht.

Ich habe diesem anderen Kerl den Arsch gerettet, damit er weiterhin Bezüge erhält und mich noch am selben Tag begonnen zu fragen, warum ich so dumm war und nicht die Bankdaten ändern ließ? Das wären ein paar hundert Euro extra pro Monat gewesen. Stattdessen bin ich zwei- oder dreimal bei dem Typen zu Hause eingelaufen, aber es war nur sein Onkel da, ihn selbst habe ich nie angetroffen, also habe ich seine An- und Verträge weggeworfen. Ein halbes Jahr später wurde ich von einem übereifrigen Cop vorgeladen und des Diebstahls von Bargeld beschuldigt. Wie bereits erwähnt, ist mein Name relativ selten, aber bei Müllers und Meiers klappt's doch auch! Jedenfalls ist meine Geduld am Ende, die Aufklärungsstunde bei den Cops, den Stress und die Anfahrt ersetzt mir eh keiner, also werde ich mir bei der nächsten behördlichen Verwechslung dieser Art den Spaß nicht nehmen lassen, für noch mehr Verwirrung zu sorgen oder ich lasse doch noch die Bankdaten für die Leistungsbezüge ändern!

Beichthaus.com Beichte #00022027 vom 13.06.2007 um 21:33:20 Uhr (2 Kommentare).

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