Zwischen Kriminalität und Ansehen
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Schon jetzt, nach einem halben Jahr erkennen mich meine früheren Mitschüler nicht mehr wieder. Mit einem gut trainierten Körper habe ich vermehrt an Selbstvertrauen gewonnen und bin somit auch im Studio in der Hierarchie deutlich gestiegen. Viele der Sportler fragen mich jetzt um Rat, selbst einige Mädchen sind an mir interessiert, so bilde ich mir dies zumindest ein. Durch die Kontakte zu einigen der Jungs aus dem Fitnessstudio habe ich jetzt sogar einen Freundeskreis aufgebaut. Jetzt kommt aber das Problem. Die Jungs, die mit mir trainieren, sind nicht alles lupenreine Saubermänner, sondern haben teilweise bereits heftige Strafen auf dem Kerbholz. Da sie aber eben meine einzigen Freunde sind, gehe ich auch gerne mit denen aus. Manche sind in Dinge verwickelt, die kann ich hier unmöglich preisgeben.
Ein paar der Jungs meinen, ich soll meine Lehre im öffentlichen Dienst quittieren, da ich mit ihnen zusammen einiges mehr verdienen kann. Vom Charakter her habe ich aber keine kriminelle Ader. Am letzten Wochenende kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung mit einer Gruppe Türstehern, bei der ich natürlich meinen Freunden geholfen habe. Dummerweise ist dabei mein Gegner bei der Schlägerei heftig verletzt worden. Bei meinen Kumpels stehe ich jetzt da wie ein Held. Meine Eltern wiederum sind entsetzt. In mir selbst geht es zu wie in einem Karusell. Soll ich meine Freunde aufgeben, jetzt wo ich endlich anerkannt werde? Andererseits könnte ich noch mehr in deren Sumpf hineingezogen werden. Vielleicht sollte ich mich aber auch auf deren Ideen einlassen. Ich bin ziemlich unentschlossen. Der Typ, den ich verletzt habe, der tut mir leid. Deswegen möchte ich die Sache hier auch beichten.