Verbrecher des Zweiten Weltkriegs

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Neugier Familie

Meine (m/34) Großmutter ist vor Kurzem mit beinahe 100 Jahren gestorben. Da nun ihre ehemalige Wohnung geräumt werden muss, habe ich auch mitgeholfen, ihre ganzen Sachen bei meinen Eltern unterzustellen und dann zu schauen, was damit passiert. Dabei ist mir eine Kiste in die Hände gefallen, die mich neugierig gemacht hat. Ich öffnete sie und fand einige alte Notizbücher, wie sich beim Hineinsehen herausstellte, wohl alte Tagebücher meines Großvaters, der vor mittlerweile 15 Jahren verstorben ist. Ich habe ein paar davon eingesteckt und mir später daheim genauer angesehen. Sie waren wirklich schon sehr alt, ab dem Ende der Dreißiger Jahre, also noch während der Zeit des Dritten Reiches. Nun zum schwierigen Teil der Sache: Ich habe herausgefunden, was mein Großvater tatsächlich während des Zweiten Weltkrieges angestellt hat. Was ich bisher wusste, war, dass er gedient hatte, in Gefangenschaft geriet und bereits kurz nach Kriegsende zurückkehrte. Also eigentlich nichts Besonderes für jemanden seines Jahrganges. Jedoch hat er in den (zeitgenössischen) Tagebüchern detailliert beschrieben, was tatsächlich geschehen ist, und anscheinend hat er nicht in der Wehrmacht, sondern der SS gedient und gehörte zum engeren Kreis um Reinhard H., einem der Hauptorganisatoren des Holocausts.


Er schreibt in den Büchern über seine Zeit in Prag während der Besetzung Anfang der 40er Jahre, wie er hochrangige Nationalsozialisten wie Heinrich H. begegnet ist und ich lese seine tatsächliche Begeisterung für den Nationalsozialismus heraus. Ich erkenne auch seinen scheinbaren Abscheu den Juden gegenüber. Er beschreibt zum Beispiel eine Szene, in der er einer Jüdin ihre Einkäufe aus der Hand gerissen und in die Gosse geworfen hat, weil sie den Gruß nicht gemacht hatte, als er an ihr vorbeilief. Was noch viel schlimmer ist, er scheint außerdem an der Deportation der Prager Juden maßgeblich mit beteiligt gewesen zu sein, hat Konzentrationslager wie Theresienstadt persönlich besucht und war von der Notwendigkeit des Holocausts überzeugt. Das alles hat mich verständlicherweise ziemlich aus den Wolken fallen lassen, in meiner Erinnerung kenne ich ihn nur als liebevollen Großvater, der keiner Fliege etwas zuleide getan hätte. Dieses Bild in mir hat, je weiter ich mit meiner Lektüre vorangekommen bin, sehr zu wackeln begonnen, und ich beginne zu erkennen, dass er ein Kriegsverbrecher und Nationalsozialist ersten Ranges war. Und ich bin gleichzeitig neugierig und ängstlich, weiterzulesen, denn bisher habe ich noch nicht mal das erste Buch durch und keine Ahnung, wie er es scheinbar geschafft hat, straffrei auszugehen.


Meine Großeltern und Eltern haben nie etwas davon erwähnt, und ich habe keine Ahnung, ob mein Vater (ihr Sohn) überhaupt von den Machenschaften seines Vaters weiß. Meine Erziehung war ausgesprochen liberal und ich habe nie etwas von derartigem Gedankengut bei meinen Großeltern bemerkt. Nun zu meiner Beichte: Ich werde all dieses Wissen für mich behalten und weder meinen Eltern noch meinen Geschwistern oder sonst wem erzählen, was ich herausgefunden habe. Außerdem werde ich demnächst meine Eltern besuchen fahren und versuchen, auch den Rest seiner Tagebücher an mich zu nehmen. Unsere Familie hatte immer ein sehr gutes Verhältnis, das ich jetzt nicht gefährden will. Niemand hätte etwas davon, bestrafen kann man meinen Großvater jetzt nicht mehr. Es tut mir leid, aber ich bin echt fertig und das will ich meiner Familie nicht auch noch antun. Sie sollen unsere Eltern bzw. Großeltern als das in Erinnerung behalten, das sie in unseren Augen bisher waren. Außerdem weiß ich nicht, was so eine Offenbarung in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge, wo jeder gleich rechts ist, der sich kritisch äußert, für persönliche Konsequenzen haben kann. Diese Verschleierung tut mir leid, im Grunde macht mich das nicht besser als meine Großmutter und alle sonstigen Mitwisser.

Beichthaus.com Beichte #00036979 vom 05.11.2015 um 20:23:14 Uhr (22 Kommentare).

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Eine Show für die Nachbarin

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Masturbation Fetisch Nachbarn Dillingen

Heute möchte ich beichten, dass ich regelmäßig vor unserer Nachbarin onaniere. Um genau zu sein, zeigt ihr Balkon schräg zu unseren beiden Wohnzimmerfenstern, sodass sie einen relativ guten Einblick hat, wenn sie draußen ist. Eigentlich fing alles ganz zufällig […]
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Beichthaus.com Beichte #00036974 vom 04.11.2015 um 20:23:13 Uhr in Dillingen (66763) (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ein Satansbraten ohne Anstand

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Hass Zorn Zorn Kinder Schwangerschaft

Ich hasse das Patenkind meines Mannes. Der Kleine wird demnächst vier Jahre alt und seine Eltern haben einen langen Weg hinter sich, um ihn zu bekommen, da er durch eine Sterilitätsbehandlung entstanden ist. Nun ist es so, dass er quasi keine Grenzen kennt. Ihm wird […]
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Beichthaus.com Beichte #00036956 vom 02.11.2015 um 08:55:59 Uhr (20 Kommentare).

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Der Treuetester

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Fremdgehen Schamlosigkeit Lügen Köln

Ich (m/22) habe großen Mist gebaut. Vor nicht allzu langer Zeit fragte mich ein Kumpel, den ich eher selten sehe, ob ich nicht die Treue seiner neuen Freundin teste. Seine Freundin kannte ich vorher nicht, auch sie mich nicht, weshalb er mich als Tester auserkoren hat. Keine Ahnung, warum er diesen Test so notwendig hatte. Vielleicht hatte er Bedenken, da seine frühere Freundin ihn betrog und seine jetzige angeblich oft Partys besuche, während er Nachtschichten schieben muss. Wie dem auch sei, ich tat es letztlich. Für 70 Euro mache ich ohnehin fast alles. Eines Abends war es dann so weit. Es ging in so ein Schicki-Micki-Club, in denen man fast nur Goldkettenträger und leichte Frauen fand. Mein Kumpel bat mich auch, sie mal testweise anzuflirten. Nach langer Suche fand ich sie tatsächlich auf einem Sofa mit paar anderen Leuten. Ich setzte mich unauffällig zu ihr und beobachtete sie eine Zeit lang. Die Anmachsprüche der sonnenbankgebräunten Gigolos sagten ihr offenbar zu. Eigentlich unfassbar, da sie ja schon vergeben ist. Um nicht ohne Beweise dazustehen, filmte ich das Treiben. Hierbei tat ich so, als würde ich lächelnd einen Selfie machen, dabei war eigentlich die Videofunktion aktiv.


Schlussendlich wollte ich noch selbst in die Offensive gehen. Als die lüsterne Runde kleiner wurde, lud ich sie auf einen Drink ein und lobte gleichzeitig ihr Aussehen. Geschmeichelt nahm sie an, wir setzen uns an die Bar, wo ich sie auch anmachte. Irgendwann fragte ich sie kackdreist, ob sie nicht mal zu mir nach Hause fahren könnte. Ursprünglich erwartete ich ein klares "Nein", doch das gute Ding sagte tatsächlich zu! Mit dem anschließenden Zungenkuss trieb sie die Absurdität auf die Spitze. Ich hatte nicht vor, sie abzuschleppen, zumal es die Freundin meines Kumpels ist. Aber leider wurde ich selbst sehr geil, sodass ich sie bei mir zu Hause flachlegen musste. Der Geschlechtsakt mit ihr war der Wahnsinn, was mich aber trotzdem in Schwierigkeiten brachte. Wenn er erfahren hätte, dass ich über sie drübergerutscht bin, dann hätte ich volle Kanne eins aufs Maul bekommen. Meine Beichte ist die, dass ich meinen Kumpel mädchenhaft anlog. Ich behauptete, sie sei anständig und hätte auf meine Avancen abweisend reagiert. Mann, noch nie habe ich mich so schlecht gefühlt. Da ich ihn aber sowieso selten sehe, war mir das sogar Recht. 70 Euro für das Flachlegen seiner Freundin ist doch nun wirklich kein schlechter Deal, oder?

Beichthaus.com Beichte #00036950 vom 30.10.2015 um 21:47:16 Uhr in 50674 Köln (Roonstraße) (25 Kommentare).

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Der Name eines anderen Mannes

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Misstrauen Fremdgehen Falschheit Partnerschaft

Meine Frau hat vor einiger Zeit, im Schlaf, einen Namen eines anderen Mannes von sich gegeben. Ich habe sie natürlich darauf angesprochen. Sie meinte, ich hätte das geträumt. Wir haben weiterhin viel darüber gesprochen, doch sie streitet bis heute ab, dass da noch einer existiert. Ich kann einfach nicht glauben, dass sie einfach so irgendeinen Namen sagt, den ich nicht kenne. Es kann also keiner aus dem Freundeskreis oder ein Arbeitskollege von ihr sein. Sie kam vor einigen Tagen zu mir und sagte, sie müsse mir etwas beichten. Ich war gleichzeitig schockiert und voller Freude, dass sie mir endlich gesteht, was es mit diesem mysteriösen Mann auf sich hat.


Doch es kam ganz anders, sie hat mir gestanden, dass sie meinen Lieblingspulli "aus Versehen" mit den Handtüchern gewaschen hat. Sie wollte mir wohl auf diese Art und Weise mitteilen, dass ich sie nicht mehr mit diesem Thema belasten soll. Nun zu meiner Beichte. Ich habe einen Privatdetektiv engagiert. Er ist schon seit zwei Tagen an ihren Fersen, doch bis jetzt scheint mein Engel wirklich ein Engel zu sein. Wenn sie wirklich so unschuldig ist, wie sie immer tut, dann weiß ich nicht, wie ich das wiedergutmachen soll. Ich werde ihr wohl einen riesigen Blumenstrauß und Pralinen schenken müssen, wenn nicht noch ein Pulli wegen meiner Dummheit und Eifersucht draufgehen soll.

Beichthaus.com Beichte #00036945 vom 29.10.2015 um 18:52:26 Uhr (26 Kommentare).

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