Brennende Schuld

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Vandalismus Dummheit Kinder

Es ist schon lange her - und dennoch verfolgt es mich noch heute in meinen Träumen. Ich sehe Feuer, durchlebe meine Angst, fühle Scham und Schuld. Ich war ein Kind - und doch rechtfertigt oder mildert nichts die Tat, die mich nach 20 Jahren noch erschauern lässt. Ich war etwa 10 Jahre alt. Ein paar Monate noch, und ich sollte auf ein privates Gymnasium kommen und damit all meine Freunde verlieren. Ich war bockig und lustlos und wütend. Meine beste Freundin - die meine Mutter schon damals als "schlechten Umgang" für mich bezeichnete - unterstütze diese Stimmung sehr gerne und witterte ihre Chance, heute etwas wirklich Dummes mit mir zusammen anzetteln zu können.
Wir gingen wie so oft zur Koppel in der Nähe unserer Schule, wo wir perfekte Verstecke fanden, um verbotene Dinge zu tun. An diesem Tag kam meine Freundin auf die Idee, etwas auszuprobieren, was sie im Fernsehen gesehen hatte: Mit einer Lupe Feuer zu erzeugen. Ich fand die Vorstellung spannend, war aber unsicher. Ich wies sie darauf hin, dass hier doch überall Heu und der Stall aus Holz sei. Sie lachte mich aus und nannte mich einen Angsthasen und "typisch Gymnasiastin" - sie selber sollte zur Gesamtschule gehen, worum ich sie damals noch beneidete. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen, also suchten wir uns ein stilles Plätzchen mit genug Sonne und fingen mit der Arbeit an. Tatsächlich dauerte es nicht lange, bis das Heu Feuer fing und wir freuten uns diebisch, als wir sahen, wie schnell sich unser "Werk" ausbreitete. Doch irgendwann wurde es mir unheimlich und ich rannte nach Hause.


Abends war ich im Bett. Nie habe ich jemanden davon erzählt oder mich gestellt. Weder der Polizei, noch meinen Schuldgefühlen. Ich war 10 Jahre alt - aber ich wusste, was ich tat.

Beichthaus.com Beichte #00000710 vom 11.10.2005 um 09:05:26 Uhr (2 Kommentare).

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In der Damenumkleide

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Peinlichkeit Schule

In der sechsten Klasse waren wir von der Schule aus auf einer Sportfreizeit. Dort gab es ein Schwimmbecken. Als ich dieses verlassen wollte, stand ich in einem dunklen Flur. Ich wählte die Tür, von der ich dachte, dass sie der Ausgang wäre, war sie aber nicht, sondern die Damenumkleide. Es stand gerade unsere Lehrerin vollkommen nackt drin! Sie hat mich gesehen, war mir sehr peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00000686 vom 11.10.2005 um 09:05:26 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Ich ignoriere Verliebte!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Selbstsucht

Es macht mir Spaß, Typen immer so lange anzubaggern, bis sie echt verliebt sind, um sie dann zu ignorieren. Ja, ich schäme mich auch minimal dafür..

Beichthaus.com Beichte #00000632 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr (4 Kommentare).

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Die Nutte mit den 50 Cent

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Diebstahl Habgier Wanzer

Ich musste mal in "Der verlorene Sohn" eine Nutte spielen, und habe dem, der den Sohn gespielt hat, bis heute die 50 Cent nicht zurückgegeben.

Beichthaus.com Beichte #00000631 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr in Wanzer (1 Kommentare).

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“Beichte

So wehrt man sich gegen Mobber!

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Rache Gewalt Ungerechtigkeit Zorn Schule

Als kleines Kind habe ich (w) damals einen Schulkameraden schwer verletzt. Er hat mich ständig gemobbt, meine Sachen genommen, mir in den Ranzen geschissen, mich verprügelt und vieles mehr. Es den Lehrern zu sagen hat nichts gebracht, stattdessen wurde ich als Lügner dargestellt, da die Eltern des Jungen sich viel für Klassenprojekte einsetzten. Etwa zwei Jahre lang habe ich es notgedrungen über mich ergehen lassen. Ich magerte ab und empfand bei nichts mehr Freude. Irgendwann bin ich dann ausgerastet. Wir waren gerade im Kunstraum und sollten eine Collage zusammenbasteln, als ich er sich hinter mich stellte und mir zwischen die Beine griff. Er leckte mein Gesicht und meinte, dass er mich gerne mal in den Arsch ficken will.

In diesem Moment hatte ich noch die Schere in der Hand, habe instinktiv zugestochen und traf ihn am Bein. Er schrie auf und taumelte zurück. Die Schere war zwar stumpf, aber durch die Wucht ist sie relativ tief in sein Bein eingedrungen. Er blutete und weinte, während ich einfach nur so da stand. Ich konnte selbst kaum glauben, dass ich das gewesen bin. Die Lehrerin kam schnell und stellte mich zur Rede, aber ein paar Klassenkameraden erzählten ihr, dass er mich geschubst hat und es ein Unfall war. Obwohl der Junge etwas anderes erzählte, hielten die anderen zusammen und deckten mich. Da niemand etwas verriet, konnte man mir auch nichts vorwerfen, vor allem da die Lehrerin nicht anwesend war und sie wohl selbst Konsequenzen fürchtete. Obwohl ich mich danach befreit gefühlt habe, tut es mir leid. Es war Unrecht und auch wenn er es verdient hat, so ist es nicht meine Aufgabe, über ihn zu richten.

Beichthaus.com Beichte #00000573 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr (1 Kommentare).

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