Pinkelstrafe in der Schule

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Ekel Unreinlichkeit Rache Dummheit Schule

Ich habe heute im Unterricht gestört und wurde deshalb suspendiert. Wir haben in der Schule so ein System, in das Schüler kommen, die den Unterricht stören bzw. Scheiße machen. Jedenfalls wird man dann zu einem bestimmten Raum geschickt, wo man die Aufgaben erledigen muss, die einem der Lehrer mitgegeben hat. Dort angekommen muss man noch einen Zettel darüber ausfüllen, was man falsch gemacht hat und was man besser machen möchte. So weit alles gut. Ich habe alles brav gemacht und musste zwei Stunden lang dort bleiben, in der ersten Stunde war noch ein Lehrer zur Aufsicht da - und etwa fünf andere Schüler aus anderen Klassen. Jedenfalls war, nachdem die erste Stunde geklingelt hat, der Raum komplett leer. Kein Lehrer und keine Schüler mehr. Und ich war etwa eine halbe Stunde vor Unterrichtsende mit den Aufgaben fertig.


Ich war natürlich wütend, dass ich suspendiert wurde, denn eigentlich kommen da nur die Sonderfälle hin. Irgendwann musste ich dann ganz schön aufs Klo, die sind aber nur in den Hofpausen offen. Also habe ich mir einen kleinen "Streich" überlegt. Ich habe einfach so in die Ecke des Raumes gepisst und die ganze Pisse ist unter den Tischen durchgelaufen. Eigentlich hatte zu dem Zeitpunkt meine stellvertretende Klassenleiterin Aufsicht, aber sie war nicht da. Danach haben noch zwei andere Lehrer in den Raum Aufsicht und jetzt habe ich Schiss, dass andere Lehrer das meiner Klassenleiterin petzen und ich Morgen richtig angeschnauzt werde. Ich mache mir die ganze Zeit Gedanken, was passiert, wenn ich darauf angesprochen werde, ob ich das war. Im Endeffekt frage ich mich selbst, was ich mir nur dabei gedacht habe. Ich hoffe, ich kriege Morgen keinen Stress und das ist alles wieder vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00035792 vom 26.05.2015 um 13:49:59 Uhr (13 Kommentare).

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Die Wahrheit über die USA

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Dummheit Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (m/24) verbringe gerade ein Jahr in den USA. Ich war nie ein großer Fan des amerikanischen Lifestyles, nichtsdestotrotz übte die amerikanische Kultur immer eine gewisse Faszination auf mich aus. Mir war klar, dass ich es einfach für mich selbst herausfinden muss, ob alles nur Bullshit ist, und all die Klischees wahr sind oder doch etwas dran ist, am amerikanischen Traum. Schließlich sind wir ja selbst in vielen Lebensbereichen stark amerikanisiert. Nur lebe ich seit knapp zehn Monaten im Süden der USA. Ich habe studiert und gearbeitet, in einer Familie gelebt und die Kirche besucht. Ich habe mich amerikanisch ernährt - ums Scheiße fressen kommt man hier schlicht nicht herum und ironischerweise habe ich in den USA abgenommen - Freundschaften geknüpft und Liebeleien gehabt. Meine Beichte ist: Es ist genauso, wie man es sich vorstellt und ich hätte es besser wissen müssen. Die meisten Menschen sind von den amerikanischen Idealen überzeugt. Negative Seiten des Systems werden mit persönlichem Versagen abgetan (He didn't try hard enough) und den Heldentod fürs Vaterland zu sterben, ist für die meisten Menschen, die ich getroffen habe, kein abwegiger Gedanke. Selbst wenn sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass alles auf einer Lüge basiert.

Vielleicht muss man als Volk erst die absolute Katastrophe verursachen und scheitern, um all dem argwöhnisch gegenüberzustehen. Auch der religiöse Fanatismus hat mich unvorbereitet erwischt. Da darf man sich in der Kirche anhören, dass die 68er-Bewegung das Frauenbild versaut hat und dass man zu biblischen Werten zurückkehren müsse, die Frau gehöre an den Herd und habe folgsam zu sein. Homosexualität ist gegen den Willen Gottes und deshalb nicht duldbar, und sexuelle Aufklärung ermutigt die Jugend ja nur dazu, herumzuhuren. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass in dem Amerika, das ich kennengelernt habe, die meisten Frauen unter 20 schwanger werden. Und die Kinder dann mit den Eltern ohne den Erzeuger großziehen. Das kommt eigentlich in fast jeder Familie vor. Und das vor allem aufgrund nicht vorhandener Aufklärung. Da wundert es auch nicht, dass mit Einverständnis der Eltern die Prügelstrafe an Schulen - zumindest bis zur Middle School - noch zum Alltag gehört.

Auch die Medien sind erschütternd. Es ist reinste Propaganda ohne Maß und Blick für das große Ganze. Es wird vermittelt, dass es das Ziel aller Muslime sei, alle Christen zu töten. Das stände im Koran. Und das Schlimme ist: Es wird nicht hinterfragt, sondern geglaubt. Ich habe Menschen kennengelernt, die tatsächlich glauben, dass es das Ziel von über einer Milliarde Menschen auf diesen Planeten sei, sie umzubringen. Darauf, dass es sich dabei aber um Extremisten handelt und deren Beweggründe vielleicht auch im außenpolitischen Auftreten der USA in den letzten Jahrzehnten zu suchen sind, kommt keiner. Dagegen sieht unsere "Lügenpresse" doch auf einmal ganz vertretbar aus. Es sind gerade diese Dinge, die einem als Europäer selbstverständlich vorkommen, die einen hier so hart treffen. Man stellt schlicht fest: Die Amerikaner sind von Gleichberechtigung, Weltoffenheit und persönlicher Freiheit weitaus weiter entfernt, als wir guten alten Europäer. Auch und vor allem der allgegenwärtige Rassismus hat mir zu schaffen gemacht. Man kann sich hier mit Leuten anfreunden, die aufgeschlossen und nett wirken. Erst nach einiger Zeit, wenn sie sich sicher fühlen (denn ein Gespür für "political correctness" haben sie alle), darf man sich Sachen anhören wie "Rassentrennung war nicht das schlechteste Modell." Nicht umsonst gäbe es hier den Spruch "Don’t let the Sun rest on your black ass", was ziemlich offen angekündigt hat, was passiert, wenn sich ein Schwarzer noch nach Sonnenaufgang im falschen Landkreis sehen lässt.

Man bekommt dann auch in Ruhe erklärt, dass eine geladene Waffe im Kleiderschrank zum Selbstschutz eine durchaus gute Idee ist und dass Schwarze im Allgemeinen ungebildet, faul und von niederen Trieben gesteuert sind. Die Angst vor rassistisch motivierten Übergriffen ist hierbei übrigens eine ernst gemeinte, obwohl noch keiner selbst negative Erfahrungen gemacht hat, mit dem ich gesprochen habe. Aber man sieht es ja täglich. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass der KKK hier noch Ende der 70er Jahre vermummt durch die Städte zog - laut Aussage einer Lehrerin die hier aufwuchs. Verwundert hat mich auch, dass man hier ohne Weiteres eine versteckte Feuerwaffe tragen darf. Für das offene Tragen braucht man übrigens gar keine Genehmigung. Es sind aber nicht nur die Weißen, die hier Rassisten sind. Ich habe mich in meinem Leben noch nie unwohler gefühlt, als an dem Abend, an dem ich als einziger Weißer in einem schwarzen Club aufgetaucht bin, um ein Jazzkonzert zu hören - jaja, dummer Tourist. Ich war geduldet. Das war es aber auch. Ich bin dann auch schnell wieder gegangen. Ein ähnliches Erlebnis hatte ich in der Filiale eines bekannten Fast-Food-Restaurants in einer hispanischen Gegend, in der wir nach einer durchzechten Nacht frühstücken wollten. Wir wurden angeschaut und behandelt wie Aliens.

Es gibt übrigens auch die tollen, intelligenten und aufgeschlossenen Amerikaner. Diese sind aber - hier im Süden - schwer zu finden. Und nichts hat mich hier härter getroffen als ein 7-jähriges Mädchen, das in einem "weißen" County aufwächst und Dinge wie: "What do you expect? He is black" von sich gibt. Der Brunnen wird hier schon von klein auf vergiftet. Und es gibt keine Chance für diese Kinder, aus diesen Denkmustern auszubrechen. Sie werden zu Rassisten erzogen. Und sie werden als Rassisten sterben. Erstaunlich ist übrigens auch, dass ich mit meinem bisschen Schulgeschichte in der Oberstufe oft mehr über amerikanische Geschichte weiß, als viele Amerikaner. Zudem habe ich mich noch selten in meinem Erwachsenenleben weniger frei gefühlt. Pinkeln in der Öffentlichkeit wird als "sexual offense" gehandelt und mit Gefängnis bestraft. Trunkenheit in der Öffentlichkeit ist eine Straftat und ratet mal, womit das bestraft wird. Selbiges gilt für alkoholisiertes Fahren, jeglichen Drogenbesitz und stark überhöhte Geschwindigkeit.

Eine ehemalige Freundin von mir muss im Sommer für drei Tage ins Gefängnis, weil sie einen Strafzettel nicht bezahlt hat. Dass sie während dieser Zeit für ihr Master-Studium ans College muss, interessierte den Richter nicht. Hier wird nicht resozialisiert. Gefängnisse sind privat und deren Auslastung ist staatlich garantiert. Meine Beichte? Vieles hiervon wusste ich schon im Voraus. Ich wollte es nur nicht wahrhaben. Ich wollte das schöne, saubere Hollywood-Amerika erleben. Diesen Traum gibt es aber nur in der Traumfabrik. Ich musste mir diese Lektion persönlich abholen. Ich habe das wohl irgendwie gebraucht, um für mich mit dem Thema Amerika abschließen zu können. Das Schöne ist, dass ich Deutschland mehr zu schätzen weiß als je zuvor. Man hat zwar, gerade wenn man die Nachrichten verfolgt, nicht das Gefühl, dass zu Hause allzu viel Vernunft regiert, aber im Vergleich zu dem, was ich hier erlebe, erscheint die Aussicht auf Zuhause einfach nur paradiesisch.

Beichthaus.com Beichte #00035743 vom 18.05.2015 um 22:10:33 Uhr (35 Kommentare).

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Gewaltfantasien im Fall Edathy

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Aggression Morallosigkeit Gesellschaft Hanau

Ich habe zu beichten, dass ich schockiert bin, von den Gewaltfantasien vieler Deutscher. Besonders der Fall Edathy zeigt zurzeit wieder, wie es offensichtlich um die geistige Gesundheit vieler Mitbürger bestellt ist. Auf der einen Seite werden zwar Länder, in denen die Scharia gilt, als rückständig und barbarisch verurteilt, auf der anderen Seite schwelgt man aber bei Fällen von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung oder Tierquälerei in Tötungs- und Folterfantasien, auf die wahrscheinlich nicht mal der konservativste Scharia-Richter kommen würde und die eher an das dunkelste europäische Mittelalter erinnern. Natürlich kann man darüber streiten, ob die Prozesseinstellung nach § 153 a StPO angemessen ist und sich wegen mir auch eine lebenslange Gefängnisstrafe oder dergleichen wünschen, aber der Lynchmob, der derzeit durch die sozialen Netzwerke tobt, ist schlicht beängstigend.

Was geht in den Köpfen solcher Leute vor, dass sie sich solche grausamen Gewaltfantasien überhaupt nur ausmalen können? Sind diese Menschen nicht fast genauso gefährlich wie Pädophile? Wer weiß, ob sie ihre Neigung zur Gewalt nicht auch einmal ausleben, wenn die bloße Vorstellung nicht mehr reicht? Und wen wird es treffen? Einen richtigen Pädophilen oder vielleicht auch nur einen harmlosen Rentner, der seine Tage nur deshalb gerne auf einem Bänkchen am Spielplatz verbringt, weil er sich durch die spielenden Kinder an seine eigene Kindheit erinnert fühlt? Und zu was studieren Richter und Staatsanwälte eigentlich jahrelang Jura, wenn doch jeder Bildzeitungsleser offensichtlich besser über Recht und Unrecht entscheiden könnte?

Beichthaus.com Beichte #00035206 vom 06.03.2015 um 12:19:27 Uhr in 63452 Hanau (Moselstraße) (18 Kommentare).

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Prügelstrafe für den Frauenschläger

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Gewalt Aggression Rache Zorn

Ich (m/25) habe etwas getan, worauf ich einerseits stolz und andererseits darüber verwundert bin, welcher Teufel mich da geritten hat. Meine Schwester (28) hat seit ein paar Monaten einen neuen Freund (32), von dem ich wusste, dass er sie nicht sonderlich gut behandelt. Beim ersten Treffen mit ihm wirkte er auf mich allerdings vollkommen normal und sympathisch. Meine anfänglichen Bedenken verflüchtigten sich etwas. Allerdings ist mir und meiner Frau (26) nach mehreren Wochen aufgefallen, dass sie immer öfter stark ausgelaugt und müde wirkte und ab und an auch ein blaues Auge hatte. Auch hatte sie stark abgenommen. Wiederholte Versuche, sie darauf anzusprechen, schüttelte sie vehement ab. Auch merkte ich bei ihren Besuchen mit ihm immer öfter, dass er doch nicht so nett ist, wie ich anfangs gedacht habe, da er sie manchmal ziemlich herablassend behandelte und meine Bitte, endlich damit aufzuhören, einfach in den Wind schlug - mit dem Argument, dass mich ihre Beziehung nichts anginge und er sich ja auch nicht in meine Ehe einmische. Meine Schwester beharrte auch darauf, dass ihre Beziehung manchmal eben etwas kompliziert sei und er halt ab und zu mal handgreiflich werden würde.

Da sie von Natur aus ziemlich schüchtern ist, sich relativ wenig traut und Schwierigkeiten damit hat, sich durchzusetzen oder zu sagen, was ihr nicht passt, beunruhigte mich die Situation immer mehr. Bei der Geburtstagsfeier meiner Frau, die wir im Garten meiner Eltern abhielten, waren meine Schwester und ihr Freund auch anwesend. Nach mehreren Flaschen Bier und dem einen oder anderen Schnaps wurde er - betrunken, wie er war - mal wieder richtig "arschig" und begann, über alle abzuziehen und zu lästern, besonders über mich und meine Frau. Durch meine angestauten Aggressionen war ich ohnehin schon etwas gereizt und meine Frau hatte Mühe, mich auf meinem Stuhl zu halten. Als er jedoch meiner Schwester, die ihn bat, endlich damit aufzuhören, eine ordentliche Backpfeife gab, brannten bei mir alle Sicherungen durch. Ich sprang von meinem Stuhl, packte ihn am Kragen seines Hemdes und zog ihn durch den Garten hinaus auf die Straße. Dort drückte ich ihn auf den Asphalt und schlug ihm mehrmals ins Gesicht - so hart ich konnte.

In meinem Rausch ignorierte ich die schockierten Rufe meiner Frau und die Bitten meiner Schwester, endlich damit aufzuhören. Allgemein weiß ich nicht mehr, was genau passiert ist. Ich erinnere mich nur noch an Blut, abgrundtiefen Hass und den Wunsch, diesem widerlichen kleinen Stück Scheiße die Lichter auszupusten. Seine anfänglichen Versuche, sich zu wehren, scheiterten kläglichst und er ließ es am Ende nur noch über sich ergehen. Auf meine Drohung, ihm komplett den Garaus zu machen, falls er sich noch einmal an meiner Schwester oder sonst jemanden vergreifen sollte, erwiderte er nur ein leises Husten. Mit blutverschmiertem Gesicht, gebrochener Nase und einigen Zahnlücken ließ ich ihn schließlich davonziehen. Wir haben bis heute nie wieder von ihm gehört, er war zwei Wochen später nur einmal bei meiner Schwester zu Hause um seine Sachen abzuholen, allerdings bestand ich darauf, auch dort zu sein, wenn er auftaucht. Wir haben kein Wort gewechselt, er holte seine Sachen und verschwand für immer aus unserem Leben.

Ich bereue so gut wie nichts von dem, was an diesem Abend passiert ist. Allerdings denke ich manchmal, dass ich nicht so fest hätte zuschlagen dürfen. Aber wenn ich dann an diesen Abend zurückdenke und mir den schrecklichen Gesichtsausdruck meiner Schwester wieder ins Gedächtnis rufe, dann bin ich wieder davon überzeugt, dass dieser Arsch es nicht anders verdient hat. Jeder Mann oder jeder Mensch, der andere Menschen unnötig und ohne Grund verletzt, verprügelt oder foltert, sollte das gute Recht haben, selbst solche Qualen zu erleiden. Ich bin übrigens kein dummer und beschränkter Schläger, der nachts durch die Bars zieht und andere Leute verprügelt, dieser Abend war das erste und einzige Mal, dass ich sämtliche moralische Werte über Bord geworfen habe. Und sollte unter euch Lesern jemand sein, der auch ab und an mal handgreiflich wird, dann merkt euch eins: Sollte es jemandem wie mich in eurem Bekanntenkreis geben, dann Gnade euch Gott! Denn wenn ihr euch an jemandem vergreift, der uns nahe steht, werden wir keine Gnade walten lassen!

Beichthaus.com Beichte #00034543 vom 08.12.2014 um 07:33:46 Uhr (12 Kommentare).

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Fachbegriffe auf Türkisch

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Schule Pfaffenhofen

Ich (w) beichte, dass ich langsam aber sicher richtigen Hass auf meine türkischen Mitschüler entwickele. Ich gehe auf eine Wirtschaftsschule und wir sind 25 Teenager in einer Klasse. Davon 16 türkisch, vier russisch, ein Asiat und vier Deutsche. Ich habe einige sehr gute Freunde, die auch Ausländer sind, also kann mir wirklich niemand Rassismus nachsagen. Wenn man dann ausgefragt wird, muss man sich vor den Lehrer stellen und bekommt dann Fragen gestellt. Ich bin eine gute Schülerin und bereite mich entsprechend der Stunden am nächsten Tag vor, denn ich mache dieses Jahr meinen Abschluss und möchte mit gutem Gewissen in die Prüfung gehen können, ohne dass ich mir Sorgen wegen meiner Note machen muss. Jetzt das Problem: Bei diesem Ausfragen kommt natürlich auch mal ein türkischer Mitschüler dran und dann geht es los: Fachbegriffe werden auf Türkisch vorgesagt. Am Anfang ist mir das gar nicht aufgefallen, was geht mich das auch an? Aber dann habe ich unschuldig bei einigen Klassenkameraden nachgefragt, wie sie ihre guten Noten beim Ausfragen bekommen, da sie normalerweise nicht so gut sind.


Danach war mir das eigentlich egal, was geht mich das auch an, ist schließlich nicht mein Problem. Aber jetzt regt es mich so auf! Ich will auch nur Gleichberechtigung! Ich kann aber auch keiner Lehrkraft was sagen, denn die meisten Türken an meiner Schule sind irgendwie immer miteinander verwandt, egal wie. Und es ist kein Geheimnis, dass ältere Brüder schon mal jemanden "gekillt" haben oder die Schwestern mit Ehrenmord bedrohen. Es herrscht also insgesamt eine sehr hohe Gewaltbereitschaft, die ich auch schon einmal erlebt habe. Ich muss mich also "gut stellen." Bis jetzt bin ich auch noch ziemlich beliebt und sie schätzen mich, weil ich immer hilfsbereit bin. Jetzt meine Beichte: Ich habe so einen Hass auf meine türkischen Klassenkameraden, dass ich sie am Liebsten verpetzen möchte, weil es einfach unfair ist. Übrigens nicht nur gegenüber uns Deutschen - der Asiat sitzt ja im selben Boot! Es tut mir leid, dass mir das nicht einfach am Po vorbeigehen kann und ich mir wünsche, dass sie alle miteinander durch die Abschlussprüfungen fallen.

Beichthaus.com Beichte #00034452 vom 29.11.2014 um 17:54:22 Uhr in 85276 Pfaffenhofen (Schmädelstraße) (17 Kommentare).

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