Wird mein Freund fremdgehen?

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Eifersucht Misstrauen Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w/18) bin jetzt seit zweieinhalb Jahren mit meinem Freund (m/19) zusammen. Seit Oktober macht er eine Ausbildung und bekam letzten Monat eine neue Kollegin (29), die ihn am zweiten Arbeitstag mit den Worten "Bis dann, Baby" verabschiedete. Da ich ihn abholte, war ich natürlich auch da und man sah deutlich, dass wir zusammen sind. Wir schauten sie dementsprechend verwirrt an und sie gab als Erklärung ab, dass man in ihrem Land die Jüngeren so nennt. Ich war selbstverständlich extrem sauer, da das wie eine billige Ausrede klingt und mein Freund nicht sofort sagte, dass sie das unterlassen soll. Seitdem versucht sie die ganze Zeit in seiner Nähe zu sein und ich mache mir ernsthafte Sorgen um unsere Beziehung. Man muss dazu sagen, dass mein Freund jetzt nicht gerade der Frauenheld ist, und ich mir daher Gedanken mache, dass er diese Chance dann nutzen wird. Sie fährt jetzt in den Urlaub und sagte wortwörtlich zu ihm: "Bist du genauso traurig wie ich, dass wir uns jetzt so lange nicht sehen?", aber er antwortete nicht, da ich auch da war.


Jetzt zu meiner Beichte: Mein Freund kuschelt zwar ständig mit mir und küsst mich vor ihren Augen und sagt extra laut, dass er mich liebt, aber ich habe hier in so vielen Beichten gelesen, dass man trotzdem fremdgegangen ist, weil irgendwelche Kollegen einem plötzlich an den Schritt gefasst haben, obwohl man seine Partnerin liebt, dass ich schon richtig paranoid werde. Ich habe Angst, dass sie genau das tun wird - nach ihrem Urlaub, wenn sie zusammen Frühschicht haben und von fünf bis etwa acht Uhr alleine sind und er darauf eingehen wird. Ich beichte, dass ich meinen Freund etwas unterstelle, nur weil ich hier solche Sachen gelesen habe. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036087 vom 04.07.2015 um 10:30:31 Uhr (13 Kommentare).

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Ehe mit einem Autisten

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w/35) habe mich vor Kurzem von meinem Mann getrennt. Viele werden jetzt sagen - wie kann sie nur, das gefühllose Ding. Mein Mann ist Asperger-Autist. Wir kennen uns, seit wir 18 waren und klar fiel mir auf, dass er nicht gerade der gefühlsbetonte Mensch ist, aber vieles kam erst nach Längerem, so nach und nach zum Vorschein. Wir haben mittlerweile drei Kinder im Alter von 10, 8 und 4 Jahren. Mein Mann liebt seine Kinder über alles - er würde alles für seine Familie tun, das weiß ich. Bei den Kindern, die an uns beiden total hängen, zeigt er durchaus Gefühle. Es gibt Momente, da ist ihm alles zu viel und sie dürfen auch nicht immer an ihm kleben, aber er kommt bei ihnen schon aus sich heraus. Bei mir ist es so, dass er oft mit mir schlafen möchte. Mehr Nähe gibt es nicht. Es gibt keinerlei zärtliche Momente, keine Küsse, nicht einmal ein über den Kopf streicheln. Von Worten, die mit den Gefühlen zu mir zu tun haben, ganz zu schweigen. Der Sex ist nie mehr als Rein-Raus gewesen, ohne Vorspiel, ohne jegliches Gefühl.

Ich bin all die Jahre sehr einsam gewesen. Ich liebte diesen Mann und ich weiß, dass er sehr an mir hängt. Aber er kann es nicht zeigen. Diesen verdammten Satz höre ich so oft. Dieser verdammte Satz entspricht auch der Wahrheit. Aber was bringt mir Liebe, die man nicht zeigen kann? Mit ihm zu sprechen bringt nichts. Autismus ist eine Behinderung, er wird diese Dinge nicht begreifen können. Ich bin ihm auch nicht böse, er kann doch nichts dafür, aber ich kann nicht mehr. Ich traf vor einiger Zeit einen alten Schulfreund. Wir gingen damals, wie man so schön sagte, miteinander. Also eine Jugendliebe mit Händchenhalten und ein bisschen Knutschen. Ich merkte, dass er Gefühle für mich hegt. Das spürte ich. Kurz darauf sprach ich ihn darauf an und er gab es zu. Ich fühlte mich plötzlich wie im siebten Himmel. Dieser Mann ist so dermaßen gefühlsbetont, ein so zärtlicher Mann, das Gegenteil von dem Eisklotz, der für sein Verhalten nichts kann. Ich habe drei Nächte nicht geschlafen und dann Schluss gemacht.

Mein Mann hat wie meist reagiert - gar nicht. Für die Kinder wird sich nichts ändern. Ich habe mit ihnen gesprochen, wohnen möchten sie bei mir, aber den Papa immer sehen, wenn sie wollen. Das kriegen wir hin. Ich bitte um Absolution. Aber es ging nicht mehr. Vielleicht sind Autisten besser aufgehoben, wenn sie mit einem anderen Autisten eine Partnerschaft beginnen. Ich weiß ja selbst, dass mein Mann wahrscheinlich oft überfordert war mit mir. Ich kann nicht in seinen Kopf sehen, aber ich stelle mir das nicht leicht vor. Ich schäme mich, aber ich möchte jetzt einfach nur einen im Kopf gesunden Mann haben! Er kann im Rollstuhl sitzen, ihm können beide Beine fehlen, er kann blind sein, taub sein, oder auch beides, er kann das ganze Gesicht voller Narben haben - aber ich wünsche mir einfach nur, dass er seine Gefühle für mich zeigen kann. Bei meinem neuen Freund spüre ich ganz tief, dass er der ist, den ich brauche.

Beichthaus.com Beichte #00036085 vom 03.07.2015 um 23:57:49 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine drogensüchtige Mutter

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Drogen Familie

Ich habe das neue Leben meiner Erzeugerin zerstört. Ich (m/27) musste unmittelbar nach meiner Geburt zunächst auf "Entzug", da ich durch die Drogenproblematik meiner Mutter als Neugeborener beträchtliche Schäden hatte. Mein Erzeuger, auch drogenabhängig, machte sich dann aus dem Staub. Ich fand jedoch das liebste Zuhause, das man sich vorstellen kann - bei meinen Großeltern. Oma und Opa nahmen mich mit sechs Monaten, und ich erlebte die Nähe und Zuneigung, die mir bei den richtigen Eltern nie zugekommen wäre. Meine Mutter machte dann einen langwierigen Drogenentzug. Im Alter von knapp zehn Jahren wurde ich aus meiner liebevollen Umgebung herausgerissen. Meine Mutter, nunmehr clean, erhielt das Sorgerecht für mich, da sie sich über die Jahre angeblich so bewährt hatte. Ich durfte meine geliebte Oma, die ja meine eigentliche Mama war, nicht mehr sehen. Mein Opa war bereits verstorben, als ich knapp acht war. Meine Mutter erzählte Lügen, die nicht stimmten.


Ich merkte später, woran es ihr gelegen war - am Kindergeld, das für Drogen ausgegeben wurde. Meine Mutter landete schnell wieder im alten Muster. Sie brachte wechselnde Männer mit, die meist alles andere als eine weiße Weste hatten, und ich handelte mir die eine oder andere Misshandlung ein. Meist von den Männern. Mir wurde eingetrichtert, was ich bei den Anfangsbesuchen des Jugendamtes zu sagen habe, sonst würde ich meines Lebens nicht mehr froh. Es war die Hölle. Liebe und Zuneigung gab es nie. Ich musste springen, wenn sie oder ihre Partner einen Wunsch hatten. Nur zwei winzige Male sah ich meine Oma noch. Bei unserem letzten Telefonat - Telefonate kamen auch sehr, sehr selten vor, da ich es heimlich tun musste - wirkte sie sehr verzweifelt, viel verzweifelter, als sie es eh immer schon war. Am nächsten Tag lag sie tot in ihrem Bett. Ich weiß ganz bestimmt, dass sie an gebrochenem Herzen gestorben ist. Der Tag, an dem ich ihr weggenommen wurde, war der Anfang ihres Sterbens. Das Erbe ihrer Mutter nahm meine Mutter gerne an, obwohl sie ihr das Leben so zur Hölle gemacht hatte. Und dabei wuchs sie so liebevoll auf - sie geriet in der Pubertät aber an die falschen Leute, veränderte sich völlig, und meine Oma gab ihr nicht einmal eine Schuld, sondern nur sich selbst, und machte sich immer so viele Vorwürfe.


Meine Mutter zwang mich, ihr bei den Bewerbungen zu helfen. Sie hatte jetzt einen Mann in gehobener Stellung kennengelernt und machte nun einen auf feine Dame. Sie bewarb sich in einem Unternehmen und log im Lebenslauf, dass sich die Balken bogen und fälschte, als sei dies nicht schon schlimm genug, Arbeitszeugnisse. Sie bekam die Stelle. Aber die Suppe habe ich ihr gründlich versalzen. Ich wohnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bei ihr - ich war da um die 20 - sondern in einer Wohngruppe für Jugendliche und junge Menschen unter 25, in der ich mich sehr wohlfühlte. Ich sorgte dafür, dass Arbeitgeber und neuer Freund vom Vorleben erfuhren. Sie bekam ein Verfahren wegen Urkundenfälschung und kurz darauf noch eines, da sie den Herrn um ein wenig Bares erleichtern wollte. Ihr neues Leben ist gelaufen. Vorbestraft braucht sie keiner mehr, da gibt es genügend andere Interessenten.


Mir geht es mittlerweile echt gut. Ich habe seit vier Jahren eine liebenswerte Freundin und bin in ihrer Familie gut angekommen. Ich denke auch noch oft an meine Großeltern, vor allem meine Oma, die mir so tolle Jahre geschenkt hat. Was meine Mutter angeht, so hoffe ich, dass niemand mehr auf den Gedanken kommt, sich ihrer zu erbarmen, denn sie hat in 41 Lebensjahren nur eins geschafft - Schaden anrichten. Naja, zumindest seit dem Jugendalter. Als Kind soll sie ja noch liebenswert gewesen sein.

Beichthaus.com Beichte #00036056 vom 30.06.2015 um 22:58:41 Uhr (21 Kommentare).

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Anonymes Mobbing

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Engherzigkeit Zorn Feigheit

Ich (w) beichte, dass ich meiner Freundin die Pest an den Hals wünsche. Vor etwa drei Jahren wurde meine ehemalige beste Freundin gemobbt, sprich es wurden ihre Sachen zerstört, unter Wasser gesetzt oder geklaut. Bis hin zu anonymen Drohungen und üblen Beleidigungen. Das hat sie ziemlich mitgenommen, nur wurde der Täter nie ausfindig gemacht. Irgendwann, nach etwa einem Jahr, hatte das Ganze ein Ende, aber wir beide haben uns nicht mehr gut verstanden und auseinandergelebt. Im nächsten Schuljahr hat sie die Schule gewechselt und ich bereue mittlerweile, dass ich sie habe gehen lassen.


Sie hat sich schon immer schlecht mit meiner jetzigen Freundin verstanden, weiß Gott warum. Leider gibt es ein paar Vorfälle, die vermuten lassen, dass meine jetzige Freundin die Schuld für die Mobbinggeschichte trägt. Sie saß als Einzige am Tisch, bevor ein Schulranzen durchnässt war und wir haben gesehen, wie sie Stifte des Opfers hinter den Schrank schob. Haben wir auch alles gemeldet, wurde aber nicht als "handfester Beweis" angesehen. Da ich dem Opfer aber während der Mobbinggeschichte sehr nahe stand, später aber nicht mehr, glauben viele, dass ich der Täter bin. Nur kann ich nicht beweisen, dass dem nicht so ist. Ich hege so einen Hass auf diese Person, dass sie zu feige ist, ihren Fehler zu gestehen und nicht merkt, dass es verletzt, wenn andere grundlos so über einen denken.

Beichthaus.com Beichte #00036050 vom 30.06.2015 um 10:48:42 Uhr (5 Kommentare).

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Heiße Frauen im Urlaub

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit Schamlosigkeit Urlaub Merzig

Ich (m/19) habe im Urlaub eine Frau kennengelernt, die auf dem ersten Blick einen brutal geilen Körper und glücklicherweise auch noch ein hübsches Gesicht hatte. Wir (zwei meiner besten Kumpels und ich) waren auf einer kleinen Luxus-Insel, wo nicht besonders viel los war. Nur zwei gleichaltrige, sehr anziehende Mädchen waren auch auf dieser Insel unterwegs - jedenfalls haben wir nur zwei gesehen. Alle drei waren geil auf die rothaarige Freundin von der, mit der ich geendet bin. Leider war der Tag, an dem wir angekommen waren, ihr letzter Tag. Somit haben wir in jener Nacht noch ordentlich was getrunken und ein langes Gespräch geführt, statt Spaß zu haben. Am nächsten Morgen, bevor die beiden los sind, habe ich die Nummer der kleinen Freundin von der Rothaarigen abgecheckt - in der Hoffnung, dass ich wenigstens sie noch irgendwann flachlegen kann. Sie hatte die ganze letzte Nacht höchstens fünf Sätze gesagt und war nur am Grinsen. Außerdem hat sie nur 600 Kilometer von mir weggewohnt, ganz im Gegensatz zum Redhead gab es da also noch Hoffnung.


Zwei Wochen nach dem Urlaub bin ich also direkt 600 km gefahren, habe eine neue Stadt gesehen und die süße Ruhige vom Urlaub durchgenommen. Wäre da nicht das Problem, dass sie sich in mich verliebt hat, und mich und meine neue Freundin terrorisiert. Wie kriegt sie es nur hin, mit einer Entfernung von 600 km, uns beinahe auseinanderzubringen?! Wenn sie es irgendwann einmal hinbekommen sollte, werde ich zu ihr fahren und sie so heftig rannehmen, dass sie mich einfach hassen muss. Ich beichte hiermit, dass ich immer noch Fantasien von ihr habe und am Liebsten jetzt schon zu ihr fahren würde, nur um sie ein paar Nächte zu beglücken.

Beichthaus.com Beichte #00036042 vom 29.06.2015 um 11:16:40 Uhr in Merzig (15 Kommentare).

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