Die Vorzüge unserer Freundschaft

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Fremdgehen Morallosigkeit Selbstsucht Jesewitz

Nachdem ich (m/22) die Beichte über die Freundschaft zwischen den Geschlechtern gelesen habe, möchte ich auch etwas beichten. Ich habe seit Jahren eine beste weibliche Freundin. Wir haben uns immer gut verstanden, auch wenn sie einen Partner hatte oder ich eine Partnerin. Bei ihrem neuesten Partner ist es aber so, dass sie eine Fernbeziehung führen und sie, so sagt sie zumindest, total unausgelastet ist, was bestimmte Dinge angeht. Den Rest könnt ihr euch bestimmt schon denken - sie nennt es übrigens "in Übung bleiben". Mir tut eigentlich nur ihr Freund leid, da ich seine Freundin regelmäßig durchnehme, ohne so etwas wie Geschenke, übermäßig viel Zeit oder irgendetwas anderes investieren zu müssen. Da wir uns schon ewig kennen und vertraut sind, glaube ich auch, dass ich in gewisse Vorzüge komme, die sie sogar ihrem Freund vorenthält. Ich würde ihm ja gerne sagen, dass seine Freundin nicht das Gelbe vom Ei ist, aber da ich ihn nicht kenne, während sie meine Freundin ist, wird das wohl nichts. Außerdem macht es verdammt viel Spaß! Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00033061 vom 15.04.2014 um 09:01:59 Uhr in Jesewitz (15 Kommentare).

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Unterbrechungsschalter am Motorrad

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Peinlichkeit Dummheit Auto & Co. Mainz-Kastel

Seit ich meinen Motorradführerschein besitze, fuhr ich immer nur Oldtimer, weil ich diese Art von Fahrzeugen einfach sehr gerne habe. Jüngst habe ich mir zusätzlich ein neues Motorrad angeschafft und bin damit nach dem ganzen Behördenquatsch gleich mal eine große Runde durch unsere Stadt gedüst. An einer Kreuzung ist mir das nagelneue und sündhaft teure Motorrad dann abgestorben und war auch trotz etlicher Versuche und vielen Flüchen nicht mehr anzubekommen. Nach etwa einer halben Stunde vergeblicher Startversuche, habe ich in meiner Verzweiflung den ADAC angerufen und um Hilfestellung gebeten. Nach einer weiteren halben Stunde ist der gelbe Engel gekommen und hat den Unterbrechungsschalter - von dem ich bis dahin nicht wusste, dass es so etwas gibt - deaktiviert. Und das Motorrad ist angesprungen, als wäre nie etwas gewesen. Das war mir so unglaublich peinlich! Ich bitte um Absolution für meine Dummheit, und dass ich zu faul war, vor meiner Ausfahrt die Bedienungsanleitung des Motorrades ordentlich zu lesen und dadurch eine Stunde meines Lebens verschenkt habe.

Beichthaus.com Beichte #00033054 vom 14.04.2014 um 16:56:31 Uhr in Mainz-Kastel (16 Kommentare).

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“Beichte

Provokation auf der Straße

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Aggression Waghalsigkeit Zorn Auto & Co.

Vor ein paar Tagen wurde ich (m/30) in der Stadt von einem anderen Autofahrer gedrängelt. Ich habe ihn nicht geschnitten, sondern er lief mit erhöhter Geschwindigkeit auf mich auf, während ich mit normaler Geschwindigkeit fuhr. Ich ließ mich leider provozieren und tippte die Bremse an, sodass er auch bremsen musste. Weder quietschten Reifen, noch "hing" ich in den Gurten. An der nächsten Ampel hielt er hinter mir und stieg aus. Das sah ich erst, als die Ampel auf Grün schaltete. Also hielt ich an der nächsten Ausfahrt und stieg ebenfalls aus. Der Drängler hielt ebenfalls, stieg aus und brüllte irgendwas. Ich behielt nur "Pussy-Karre", "Scheiß-Karre" und ähnlich lautende Beschreibungen auch über meine Person im Gedächtnis. Ich provozierte ihn, indem ich aufforderte zuzuschlagen. Das tat er nach mehrmaliger Aufforderung nicht, sondern trollte sich letztendlich. Ich beichte, dass ich mich von dem Fahrer eines "getunten" Golf habe provozieren lassen und in dem Moment der Eskalation nur darauf wartete, dass er mir einen Grund gibt, eine Prügelei anzufangen.

Beichthaus.com Beichte #00033052 vom 14.04.2014 um 14:19:45 Uhr (18 Kommentare).

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Diebstahl für die Armen

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Diebstahl Zwang Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m/22) habe ein Problem und gerade ziemlich Schiss: Während meiner Teenagerzeit hatte ich mich nach und nach zu einem ziemlich üblen Langfinger entwickelt. Dabei ging es mir nicht um die Wertgegenstände als solches. Ich hatte nie finanzielle Schwierigkeiten und habgierig bin ich ebenfalls nicht. Ich habe mein Diebesgut entweder verschenkt oder im Zweifel sogar weggeschmissen, da es mir nie darum ging, mich zu bereichern - es war viel mehr der Kick, dem ich nicht widerstehen konnte. Das Adrenalin, das Gefühl wachsender Versiertheit oder das verdutzte Gesicht des Hausdetektivs, der diesen verdammten Ring bei mir einfach nicht finden kann, wo ich ihn doch praktisch vor seiner Nase so offensichtlich eingesteckt habe. Das Spiel mit dem Feuer eben. Irgendwann jedoch wusste ich, dass das ein Ende haben musste und nur mit SEHR viel Anstrengung schaffte ich es tatsächlich irgendwann, mich davon loszueisen. Ich wusste damals aber schon, dass das zwanghafte Formen waren.<br /> <br /> <br /> Und nun zum eigentlichen Punkt: Aufgrund einiger privater Probleme hatte ich es irgendwie geschafft, mich in eine ungünstige Situation zu manövrieren, in der ich nun neben meinem Hauptberuf bis zu dem Beginn meines Masterstudiums im Oktober gezwungen bin, einen Nebenjob anzunehmen, um über die Runden zu kommen. Und zwar in einem Kiosk. Der Besitzer sagte mir anfangs, er könne nicht mehr als 5 Euro die Stunde zahlen, schließlich habe kürzlich nebenan ein Supermarkt aufgemacht und es würde ja so mies laufen. Ich akzeptierte, da ich ja wusste, dass es für mich eh nur ein paar Monate sind. In dem Laden arbeitet außerdem noch eine total nette Polin, mit der ich mich super verstehe. Sie ist Mutter von vier Kindern und sagte mir mal, dass sie manchmal nicht weiß, wie sie ihre Kinder ernähren soll, da ihr Mann sie verlassen hat und keinen Unterhalt zahlt. Vor ein paar Wochen, als ich Schicht hatte und nichts zu tun war, nahm ich mir aus Langeweile dann mal die Unterlagen meines Chefs, die da einfach rumstanden - und bei dem, was ich da las, kam mir so richtig die Galle hoch. Der Kerl verdient sich nach wie vor mit dem Laden eine goldene Nase und ließ mich und vor allem diese arme Frau da für einen Popellohn schuften.<br /> <br /> <br /> Seit diesem Tag stelle ich meiner Kollegin zwei Mal in der Woche eine prall gefüllte Tüte mit nahezu allen Grundnahrungsmitteln vor ihre Haustür, die dieser Kiosk hergibt, und gehe ohne zu klingeln wieder weg. Dieser geizige Arsch mit seinen lächerlichen Kameras hat keine Ahnung, wen er sich da ins Haus geholt hat. Und solange die manuelle Kasse stimmt, kriegt der bei seinen Umsätzen sowieso nichts mit. Ich will dem Kerl einfach eins auswischen und dieser Frau helfen, gleichzeitig schäme ich mich dafür, wieder "rückfällig" geworden zu sein und habe gerade riesige Angst, dass die Sache wie damals wieder so außer Kontrolle gerät. Ich beichte also, dass ich ein chronischer Dieb bin und dass ich, um anderen zu helfen oder ihnen eine Freude zu bereiten, eine Straftat begehe. Diebstahl ist und bleibt eine Straftat - aber ich kann anscheinend nicht anders. Meine Kollegin hat übrigens keine Ahnung, von wem das Essen kommt, aber sie wirkt seitdem wesentlich entspannter.

Beichthaus.com Beichte #00033048 vom 13.04.2014 um 19:36:23 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Monster im Schrank

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Feigheit Peinlichkeit Lügen Last Night

Ich musste bei der Beichte mit dem Zombie unterm Bett sehr schmunzeln. Ich habe Resident Evil im selben Alter wie der Beichter gespielt, mich hat aber eher die Szene traumatisiert, in welcher der Zombie aus dem Schrank gestürzt kam und bei der man das Tagebuch findet. Daraufhin habe ich bestimmt drei Jahre lang immer in meinen Schrank geschaut, ehe ich mich ins Bett gelegt habe. Ich hatte allerdings einen Kleiderschrank mit Schiebetüren. Die Schiene der Tür, die ich immer geöffnet habe, um nachzuschauen, ob sich da ein Zombie drin befindet, ist daraufhin irgendwann kaputt gegangen. Meine Eltern haben sich darüber gewundert und noch geschimpft, was für eine schlechte Qualität der Schrank doch habe. Ganz überwunden habe ich das leider auch noch nicht - wenn meine Freundin nicht da ist, schließe ich mich im Schlafzimmer ein und schaue doch ab und an noch kurz in den Schrank. Ich bin übrigens auch 30 und stehe mit beiden Beinen im Leben. Außerdem möchte ich beichten, dass ich meine Eltern bezüglich des Schrankes angelogen habe. Resident Evil spiele ich übrigens immer noch gerne und fürchte mich fast genauso wie damals.

Beichthaus.com Beichte #00033044 vom 13.04.2014 um 01:00:25 Uhr (7 Kommentare).

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