Unglücklich in der Ausbildung

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Zorn Boshaftigkeit Arbeit

Ich bin Azubi bei einer großen deutschen Versicherung. Mein Chef hat mich zwei Jahre lang nur fertiggemacht, ich habe nichts gelernt, sondern immer für die Kollegen das machen müssen, auf was die keinen Bock hatten. Mit Ausbildung hatte es jedenfalls nicht viel zu tun. Nachdem ich das Mobbing bei der Arbeit nicht mehr ausgehalten habe, habe ich mich in eine andere Dienststelle versetzen lassen. Dort sind die Kollegen echt nett, aber ich hatte schon bei meiner Versetzung dorthin das Angebot in einer anderen Versicherung anzufangen. Jedenfalls haben sich alle das Hirn drüber zerbrochen, wie es doch möglich wäre, mich zu übernehmen und ich habe gekündigt.

Die haben 50.000 Euro für meine Ausbildung hingelegt, dafür dass ich jetzt in ein Unternehmen wechsle, das nicht mal selbst ausbildet. Beim Gespräch mit der Vorstandsebene meines momentanen Arbeitgebers habe ich dann noch mal richtig Dampf abgelassen, über das, was man mit mir in meiner Ausbildung gemacht hat. Jetzt hatte ich ja nicht mehr das Risiko, dass die mich rausschmeißen, wenn ich mal sage, was Sache ist. Mein Chef hat jetzt die Gelb-Rote Karte gesehen und ich freue mich, weil er es einfach verdient hat, mal für das gerade zu stehen, was er gemacht hat. Klar habe ich das auch zu meiner persönlichen Genugtuung getan, weil ich finde, dass man sich auch als Azubi nicht alles gefallen lassen muss und ruhig mal seine Meinung kundtun kann.

Beichthaus.com Beichte #00023611 vom 30.03.2008 um 07:04:48 Uhr (11 Kommentare).

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Wo ist das Klopapier?

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Falschheit Arbeit

Ich bin in einer großen Anwaltskanzlei angestellt. In den Pausen sitzen wir immer zusammen und frühstücken. Häufig beschweren sich die anderen Frauen immer über die Damentoiletten. "Nie wäre Klopapier vorhanden!" Tja, wenn die wüssten das ich früh morgens schon auf der Toilette bin und mein Geschäft erledige und danach die Klorollen einfach in den Mülleimer werfe! Natürlich vergrabe ich sie, sodass es keinem auffällt! Die ollen Tussen regen mich einfach zu sehr auf! Außerdem freue ich mich wenn die sich so aufregen! Und lernen tun sie auch nicht draus: anstatt beim nächsten Toilettengang erst zu gucken ob Papier da ist und sich gegebenfalls welches mitnehmen, kacken sie erst drauf los und regen sich dann auf! Herrlich!

Beichthaus.com Beichte #00023596 vom 25.03.2008 um 04:58:25 Uhr (16 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Bin ich depressiv?

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Begehrlichkeit Falschheit Urlaub

Mir geht es nicht sonderlich gut. Ich bin wahrscheinlich depressiv. Als ich damals 16 war, habe ich im Urlaub mit einem Mädchen Sex gehabt. Sie war 14 und es war für sie und für mich das erste Mal. Es war bestimmt kein guter Sex, aber es war sehr aufregend. Wir haben es eine Woche lang mehrmals am Tag gemacht und viele unglaubliche Dinge ausprobiert. Da ich aber zu Hause eine Freundin hatte, habe ich dem Mädchen einen falschen Namen genannt und auch eine falsche Adresse. Wir haben uns nie wiedergesehen. Ich beichte, dass wir damals kein Kondom benutzt haben, weil sie noch nie ihre Tage bekommen hatte. Seit 10 Jahren rede ich mir ein, dass sie unter gar keinen Umständen hätte schwanger werden können. Trotzdem, ein beschissenes Restgefühl bleibt.

Das alles ist jetzt knapp 10 Jahre her und ich denke vermehrt an sie. Was sie so macht, wie sie wohl aussieht, wie ihr Leben ist, usw. Manchmal träume ich auch von ihr. Ich habe ihren Namen und die Stadt, in der sie wohnt. Aber dort kann man den Namen nicht zuordnen. Als sei sie vom Erdboden verschluckt. Ich bin sogar letztes Jahr an diesen Urlaubsort zurückgefahren, um noch mal die alten Erinnerungen zurückzuholen. Das hat mich aber sehr traurig gemacht und habe viel geweint, weil mit jedem Tag die Sehnsucht nach ihr und dieser wundervollen Woche größer wird. Das war meine Beichte. Irgendwie geht es mir aber jetzt noch schlechter. Ich vermisse sie sehr.

Beichthaus.com Beichte #00023590 vom 25.03.2008 um 02:32:34 Uhr (18 Kommentare).

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Ich arbeite nur mit 50 Prozent meiner Fähigkeiten

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Faulheit Trägheit Sucht Arbeit

Ich (m/21) arbeite als Lagerarbeiter in einem mittelgroßen Großhandel. Da ich mich unterbezahlt fühle, arbeite ich ungefähr nur auf 50 % meines Arbeitsvermögens. Ich bin meist total unmotiviert und arbeite deswegen immer langsamer und habe aus Langeweile bei der Arbeit wieder angefangen zu rauchen. Daher müssen meine Arbeitskollegen natürlich mehr arbeiten, finde ich aber nicht so schlimm. Wenn das einer meiner Arbeitskollegen lesen sollte, schönen Tag noch.

Beichthaus.com Beichte #00023589 vom 25.03.2008 um 02:30:22 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Mein Leben ist eine riesige Lüge

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Verzweiflung Begehrlichkeit Falschheit Lügen Trossingen

Ich muss es einfach mal loswerden und ich wüsste nicht, wo sonst. Mein Leben ist eine einzige Lüge, nach außen hin bin ich der beliebte, relativ gut aussehende Freund, der immer da ist, doch nach innen bin ich kurz vor dem Zusammenbruch. Meine Kindheit war eben keine Blumenwiese. Der Vater abgehauen im Alter von 6 Jahren, Mutter total überfordert und lässt so etwas natürlich am Sohn aus. Irgendwie kam ich aber darüber weg und kam in die Grundschule, wo ich ein normales Schülerleben führte. In der Realschule hat es richtig gut angefangen: Das schönste und beliebteste Mädchen der Klasse als Freundin gehabt, bis ihre Freundin sie zum Schlussmachen gedrängt hat. Ab diesem Zeitpunkt ging es nur noch bergab, aber im 90 Grad Winkel. Ab der sechsten Klasse Mobbing-Opfer, natürlich haben alle mitgemacht war ja cool! Die Lehrer haben nur zugeschaut, keiner wollte damit etwas zu tun haben.

Daheim habe ich auch keinen Halt gefunden, meine ach so wunderbare Mutter hat mich für das Abhauen meines Vaters verantwortlich gemacht. Auch Selbstmordgedanken waren keine Ausnahme mehr. Warum ich es nicht getan habe? Wegen eines Hundes, klingt komisch, ich weiß, aber ich konnte es nicht mit mir selbst verantworten, dass ein so liebes Tier mit einem Monster von Mutter weiterleben sollte. Also gingen auch die letzten vier Jahre bis zum Abschluss ins Land und ich wechselte die Schule, auf ein Gymnasium. Hier könnte man sagen hat mein "normales" Leben angefangen. Sehr gute Freunde gefunden, ein durchschnittlicher Schüler, der im Moment auf dem Wege zu mehr ist und ein ziemlich bekannter, sowie beliebter Schüler der Schule. Bis auf dieses Riesen Lügennetz, welches mein komplettes äußeres Leben umwickelt, man könnte es auch eine Maske nennen, die ich anziehe, sobald ich mich außerhalb der Wohnung befinde. Ich will diese verdammte Maske abziehen, nur ich kann es einfach nicht, zu groß ist die Angst, wieder Achterbahn zu fahren und den Absprung dieses Mal nicht zu schaffen.

Ich sollte es meinen Freunden erzählen, wie ich wirklich im Innersten ticke und dass ich nicht so glücklich bin, wie es scheint, aber die Maske scheint mittlerweile viel zu fest zu sitzen. Warum ich mein bisheriges Leben auf eine Internetseite schreibe? Insgeheim erhoffe ich mir, dass mich jemand erkennt, jedoch halte ich es für sehr unwahrscheinlich. Hoffentlich wird mir Gott eines Tages meine Lügen vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00023588 vom 25.03.2008 um 01:11:02 Uhr in Trossingen (16 Kommentare).

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