Strafe für die Friendzone

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Vandalismus Rache Boshaftigkeit

Vor vier Jahren lernte ich (m) meine damals beste Freundin kennen. Wir hatten uns auf einer Klassenfahrt näher kennengelernt und daraufhin wurden wir ziemlich dicke miteinander. Jedoch dauerte es nicht lange und ich verliebte mich Hals über Kopf in sie. Man muss dazu sagen, dass sie einen wirklich wunderschönen Körper hat, aber auch ihr Charakter hat es mir komischerweise angetan, obwohl sie schadenfroh, narzisstisch und extrem oberflächlich war. Sie blieb lange meine beste Freundin, ich hörte ihren Problemen zu und habe mich nie gescheut, 15 Kilometer mit dem Fahrrad zu ihr zu fahren. Im Großen und Ganzen habe ich mir für sie den Arsch aufgerissen, damit sie mich beachtet und es vielleicht zwischen uns klappt. Sie wusste bereits seit Längerem, dass ich auf sie stand, das hat sie aber nicht weiter interessiert und sie hat die Freundschaft einfach fortgesetzt. Doch erst vor einem halben Jahr habe ich wirklich gemerkt, wie sie wirklich ist: Sie hat sich einen Scheiß um mich gekümmert, Hauptsache ich küsste ihr die Füße! Ich war nie ihr bester Freund, sondern durfte zusehen, wie ein riesiges Arschloch mir vorgezogen wurde. Sie hat mir nie zugehört, wenn ich Probleme hatte, und hat immer das Thema gewechselt.

Nachdem sie einige Kilometer wegzog, kam ihre wahre Seite zum Vorschein. Sie fing an, sich jedes Wochenende maßlos in einem bekannten Club zu besaufen, hurte rum wie die Nuttenkönigin und brach zu mir jeden Kontakt ab. Jetzt zu meiner Beichte: Diese Erkenntnis hat mich so derartig geschockt, dass ich gar nicht lange fackelte und den Entschluss fasste, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Ich hatte sämtliche spontanen Eingebungen aufgeschrieben und einen monatelang währenden Plan ausgetüftelt, der sie schlussendlich moralisch und psychisch schädigen sollte. Ihre Freundin hatte sich ihr Auto ausgeliehen, weil sie aus einem Lager Nagellackentferner in großen Kartons abholen sollte und diese kein Auto hatte. Ich nutzte die Gelegenheit, fuhr zu dieser Freundin - welche ich ebenso wenig leiden konnte - und verunstaltete den Lack des Autos mit Aceton und schmutzigem Karton, in den sich schon kleine Steine eingetreten hatten. Das Ergebnis war genial!

Nachdem meine ehemals beste Freundin dies bemerkte, stellte sie ihre Freundin zur Rede. Natürlich hatte ich vorher noch Gerüchte geschürt und Dinge erzählt, dass die Freundin mit dem Auto unvorsichtig umgegangen sei und damit auch einige Eskapaden erlebt haben sollte. Zwischen den beiden krachte es, denn der Freundin wurde nicht geglaubt. Weiterhin setzte ich das Gerücht in den Freundeskreis meiner ehemals besten Freundin, dass ein ehemaliger Liebhaber ihr Herpes angehängt hat. Sofort wurde sie gemieden wie ein Haufen Kot. Später fing ich an, sie nachts zu erschrecken und Paranoia in ihr Hirn zu pflanzen, also beschädigte ich ihren Briefkasten, steckte gefälschte Nachrichten hinein und warf Kieselsteine an ihr Fenster. Mit der Zeit wurde sie immer paranoider, meidet ihre Freunde und vertraute niemandem mehr. Heute hat sie ihre Stelle gekündigt und zieht demnächst in eine andere Stadt. Sie hat nie rausgefunden, dass ich dahinterstecke. Das kommt davon, wenn man mich schamlos ausnutzt!

Ich möchte eigentlich nur beichten, dass ich extrem übertrieben habe, wie ein kleines Kind handelte und einer Person ernsthaft psychischen Schaden zugefügt habe. Ich habe meine beste Freundin für immer verloren, konnte mich damit nicht abfinden, landete in tiefer Depression und Zorn und fühle mich kein bisschen besser. Das Schlimmste an der Sache ist, dass sie immer noch in meinem Kopf rumspukt und das einzige Mädchen sein wird, dass ich jemals so sehr lieben werde. Ich habe beschlossen, mich morgen selbst anzuzeigen und den restlichen Kontakt zu ihr abzubrechen, sowie sämtliche Dinge, die mich an sie erinnern, zu löschen, zu verbrennen oder zu vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00034982 vom 29.01.2015 um 21:45:31 Uhr (16 Kommentare).

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Der Haufen im Kloster

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Unglaube Rache Ekel Unreinlichkeit Schule Cremlingen

Ich besuchte einst eine weiterführende katholische Schule, bei der es in der achten Klasse Pflicht war, eine mehrtägige Klassenfahrt in einem Kloster zu verbringen. Schon damals verachtete ich sämtliche Formen organisierter Religion - zusätzlich schürten die unfreundlichen Nonnen und der strikte Tagesablauf des Klosters meinen Hass, da wir beispielsweise auch fünf Mal täglich beten mussten, wobei das erste Gebet um 5,15 Uhr stattfand! Von uns wurden absoluter Respekt, stetige Teilnahme und Hilfe beim Küchendienst erwartet. Zudem durften wir abends die Zimmer nicht mehr verlassen und mussten ständig ruhig sein, da die Wände sehr dünn waren. Deshalb besuchte ich kurz vor der Abreise ein letztes Mal die Toilette im Eingangsbereich und seilte dort einen riesigen Haufen ab, pullerte auf den Klobrillenrand, benutzte die Klobürste nicht und spülte auch nicht ab. Ich bitte um Absolution, da mich fast zehn Jahre später dann doch das schlechte Gewissen plagt: Die arme Person, die diesen Haufen wegmachen musste! Das war sehr kindisch und respektlos von mir.

Beichthaus.com Beichte #00034971 vom 28.01.2015 um 14:12:33 Uhr in Cremlingen (10 Kommentare).

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Das Ende der ersten große Liebe

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Zorn Rache Vandalismus Ex

Ich (w/18) hatte jetzt meine erste große Liebe. Die Beziehung hat ein Jahr gehalten, jetzt ist es allerdings zu Ende. Er (26) meinte zu mir, dass ich mich persönlich nicht weiterentwickelt hätte. Ich sei ihm doch noch zu jung und unreif. Er teilte mir dies nicht unfreundlich mit, jedoch ziemlich bestimmt. Er meinte auch, dass es ihm schwergefallen sei, mir das zu sagen. Es war eine so schöne Zeit für mich. Er hat eine eigene Wohnung, ein Cabrio und einen tollen Job. Ich durfte jederzeit zu ihm kommen und hatte sogar einen eigenen Schlüssel. Die Trennung kam für mich auch aus heiterem Himmel und hat mich extrem schwer getroffen. Ja, anfangs habe ich eine Woche lang geheult, dann habe ich mitbekommen, dass er schon wieder eine neue Freundin hat. Das alles kurze Zeit nach mir. Da ich seine Neue sogar kenne, habe ich sie gefragt, wie lange sie ihn schon kennt. Sie meinte, dass sie mit ihm bereits drei Monate lang zusammen sei. Mir stand der Mund offen - unfassbar, so ein Schwein. Meine Trauer ist in Hass umgeschlagen.


Er hat mich angerufen und mich um seinen Wohnungsschlüssel gebeten. Bei dieser Gelegenheit soll ich bitte auch noch einige Dinge bei ihm abholen, die mir gehören. Jetzt war ich nicht wie vereinbart abends bei ihm, sondern gleich heute Morgen, als er arbeitete. Er hat ein großes Doppelbett, nein, er hatte ein großes Doppelbett. Nachdem ich alles fein säuberlich zerschnitten hatte, habe ich am Schluss noch die Matratze aufgeschlitzt. Einiges an Porzellan habe ich zertrümmert und seine Klamotten im Schrank mit Tinte bespritzt. Einige weitere Dinge sind mir auch noch zum Opfer gefallen. Wenn er sich heute Abend bei mir meldet, kann er seinen Hausschlüssel aus dem Gulli vor seinem Haus fischen, wenn er will. Wer mich so abserviert, hat es nicht anders verdient. So geht man mit mir nicht um - so geht man mit niemandem um. Meine Beichte? Ich habe eine Flasche Wein in sein Aquarium geleert, das tut mir im Nachhinein wirklich sehr leid für die Fische.

Beichthaus.com Beichte #00034946 vom 25.01.2015 um 13:55:57 Uhr (23 Kommentare).

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Die arbeitslose Managerin in der Nachbarschaft

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Rache Zorn Boshaftigkeit Nachbarn

Ich wohne seit einigen Jahren mit ganz schlimmen Nachbarn zusammen. Sie haben mich von Anfang an getriezt, bei den anderen Nachbarn verleumdet und sogar meine Arbeitskollegen über mich ausgefragt. Ganz schlimm war es, als ich eine Zeit lang arbeitslos war, da bekam ich von anderen Nachbarn zu hören, ich sei nur faul und würde erst mittags aufstehen und so weiter. Besonders die Frau war schlimm und hat im Beisein unserer Kinder darüber gesprochen, dass ich eine asoziale Schlampe sei, die auf Kosten ihres Ehemannes leben würde. Sie selbst hatte einen Managerposten - bis vor einigen Wochen. Es stand groß in der Zeitung, dass die Firma pleite ist und alle Mitarbeiter auf der Straße stünden. Ja, das ist scheiße, ich weiß das.


Aber jetzt habe ich sie auf einem großen Netzwerkportal für Berufstätige und Kontaktbörsen gefunden und mich mit einem Fake-Account angemeldet, aus dem hervorgeht, dass ich Firmenchefin passend für ihre Bereiche bin. Ein paar Mal habe ich ihren Account angeklickt und jetzt rennt sie hinter mir her und will genau wissen, welchen Job ich ihr anbieten kann. Sie hat mir schon ihren kompletten Lebenslauf und die Zeugnisse geschickt. An eine völlig fremde Person ohne genaue Firmendetails! Sie macht sich richtig klein vor mir und bettelt fast um einen Job - sie würde sogar ihre Kinder dafür verkaufen, bzw. den Mann verlassen und das Haus verscherbeln. Wenn ich sie sehe, habe ich fast ein schlechtes Gewissen, aber nur fast. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00034934 vom 24.01.2015 um 02:02:44 Uhr (4 Kommentare).

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Die Möbel in meiner alten WG

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Vandalismus Rache Aggression WG

Ich (w/25) bin gerade rasend vor Wut. Mein Ex-WG-Mitbewohner will mir nicht das Geld für die "Ablöse" der WG bezahlen. Ich renne ihm jetzt schon seit neun oder zehn Monaten hinterher. Während all der Zeit benutzt er einfach fröhlich meine Sachen, ohne mir auch nur einen Cent zu geben. Ich wohne inzwischen 500 Kilometer entfernt und kann deshalb nicht einfach so bei ihm auftauchen und Druck machen. Ich muss aber geschäftlich in die Stadt und er hat mir schon bei meinem Auszug versprochen, dass ich an diesem Tag bei ihm schlafen darf. Jetzt habe ich dieses Versprechen einlösen wollen und er schreibt mir, dass er mich nur aufnimmt, wenn ich kein Wort mehr über den ganzen Kram spreche und es vergesse.


Da habe ich gesagt, dass wir uns deswegen noch mal unterhalten müssten. Daraufhin hat er mir die Unterkunft verwehrt. Ich habe ihm geschrieben, dass ich meine restlichen Sachen dann abholen werde, wenn er es mir nicht bezahlt. Ich habe noch einen alten Wohnungsschlüssel, den ich wiedergefunden habe. Ich werde also in die Wohnung gehen - mit Erlaubnis des Vermieters - aber meine Sachen auf keinen Fall wirklich abholen. Es ist ein sechsstöckiges Haus ohne Fahrstuhl. Und eine Waschmaschine im Wert von vielleicht dreißig Euro ist den Aufwand einfach nicht wert. Genauso wenig wie ein Bett, ein paar Küchenschränke und Stühle. Aber stattdessen werde ich meine Sachen einfach zerstören! Bei der Waschmaschine werde ich irgendeinen Schlauch zerstören, die Küchenschränke zerhacke ich notfalls mit einer Axt und die Glühbirnen zerschlage ich auch. Die Stühle werde ich einfach aufschlitzen! Das Bett ist leider aus Metall und kann daher nicht so einfach zerstört werden - außerdem steht es in seinem Zimmer und das ist wahrscheinlich abgeschlossen. Meine Sünde ist die, dass ich die Sache nicht einfach abhaken kann. Und bei der Aktion handle ich wie ein Kleinkind, obwohl ich es mir auch leicht machen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00034929 vom 22.01.2015 um 21:27:00 Uhr (10 Kommentare).

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