Das Koma veränderte alles

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Hass Verrat Verzweiflung Zorn Familie Hellenthal-Rescheid

Ich beichte, dass ich meinen Vater abgrundtief hasse und verachte. Auch wenn man ja eigentlich sagt, dass man Vater und Mutter ehren soll, ist mir dies bei ihm nicht möglich. Vor knapp 21 Jahren war meine Welt noch in Ordnung. Meine Eltern lebten mit mir (damals elf) […]
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Beichthaus.com Beichte #00032424 vom 18.12.2013 um 22:33:13 Uhr in Hellenthal-Rescheid (13 Kommentare).

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Die Liebe meines Hundes

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Falschheit Engherzigkeit Tiere

Ich (w) habe seit circa einem halben Jahr einen unfassbar süßen und lieben Hund. Er gehört zu den besten Dingen, die mir je passiert sind. Wir haben ihn zwar offiziell als "Familienhund" angeschafft, aber da es eh geplant ist, dass ich ihn bei meinem Auszug mitnehme, weiß eigentlich jeder, dass er in erster Linie mein Hund ist. Das wird vor allem dadurch bestätigt, dass ich mich die meiste Zeit um ihn kümmere. Nun ist es allerdings so, dass meine Schwester vor einer Woche aus Kanada zurückgekommen ist, wo sie ein Auslandsjahr gemacht hat. Ich liebe meine Schwester und habe mich schon unheimlich auf sie gefreut. Allerdings hatte ich auch Angst, dass sie irgendwann die neue Bezugsperson meines Hundes wird, da sie ja fortan sehr viel zu Hause sein würde. Und am Anfang wurde diese Angst nur geschürt. Er findet sie nämlich super. Das gönne ich ihr und ihm ja auch, aber, auch wenn es egoistisch ist, wollte ich seine "Mama" bleiben. Aber nun zur Beichte. Meine Schwester wollte alleine mit meinem Vater shoppen gehen und sie wollten den Hund mitnehmen. Aber schon bei dem Gedanken bekam ich die Krise, ich wollte nicht, dass mein Kleiner nicht da ist, wenn ich von der Schule nach Hause käme. Aber was wollte ich machen, ich fügte mich also und ging normal zur Schule. Auf dem Weg nach Hause traf ich dann meine Schwester, als sie gerade mit dem Kleinen Spazieren war. Natürlich begleitete ich sie dann ein Stück und an einer Wiese ließ sie ihn von der Leine und ich verabschiedete mich von ihr. Allerdings nicht von ihm, da ich wusste, wie er dann reagieren würde.


Normalerweise ist er nämlich nicht gerne von mir getrennt und würde dann hinter mir herlaufen. Deswegen habe ich dann versucht, mich unbemerkt davonzuschleichen, in der Hoffnung, dass er mir hinterherläuft. Und nach ein paar Metern tat er auch genau das, denn ich hörte meine Schwester seinen Namen rufen und sah, dass er auf der Suche nach mir war. Er wurde ganz aufgeregt, und als er mich sah, flitzte er sofort los und rannte zu mir. Ich habe mich gefreut wie ein Keks. Nicht nur darüber, dass er mich offenbar mehr mag als sie, sondern auch darüber, dass er auf ihr Rufen gar nicht reagierte. Ich brachte ihn dann zu ihr, wo sie ihn an die Leine nahm und als wir dann beide unserer Wege gingen, hörte ich ihn noch eine ganze Weile laut winseln und bellen. Ich möchte also beichten, dass ich von der Liebe meines Hundes abhängig bin, und dass ich meine Schwester nicht über sein Verhalten aufgeklärt habe. Außerdem möchte ich beichten, dass ich mich tierisch gefreut habe, die Bestätigung meines Hundes in dieser Form zu sehen. Ich weiß, das klingt echt armselig und vermutlich wird das auch niemand verstehen. Aber ich könnte es einfach nicht ertragen, wenn er eine neue Bezugsperson entdecken würde.

Beichthaus.com Beichte #00032423 vom 19.12.2013 um 18:07:30 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zickenkrieg in den kanadischen Wäldern

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Ungerechtigkeit Vorurteile Urlaub Arbeit Plaaz

Zickenkrieg in den kanadischen Wäldern
Ich arbeite bei einer Firma, die Abenteuerausflüge im Ausland organisiert - meistens in Kanada oder in den Vereinigten Staaten. Wir begleiten dabei meistens Gruppen von zwanzig Personen durch die Wildnis - ich bin mittlerweile jedoch hauptsächlich in Deutschland in der Verwaltung. Ich bin also nicht mehr so viel unterwegs, aber es war auf jeden Fall eine tolle Zeit. Da ich verheiratet bin, ist es klar, dass ich nicht dauerhaft beim Lachsangeln in Alaska sein kann. Aber nun zu meiner eigentlichen Beichte, unsere Firma berechnet die Preise nicht pauschal, sondern abhängig von den Teilnehmern. Beispielsweise nehmen wir bei einer Gruppe Rentner einen höheren Betrag, weil wir einfach aus Sicherheitsgründen einen Mitarbeiter mehr mitschicken müssen. Die Gefahr, dass jemand einen Herzinfarkt, oder Ähnliches bekommen könnte, ist einfach zu groß. Was mir hier aber sicher sehr viel Hass einbringen wird, ist die Tatsache, dass wir auch von Frauen mehr Geld als von Männern nehmen - besonders von jungen Frauen. Wir haben sogar schon solche Ausflüge abgelehnt. Der Grund dafür ist, dass wir einfach festgestellt haben, dass Gruppen, die nur aus Frauen bestehen, ein unglaublich schlechtes Sozialverhalten besitzen. Den Zickenkrieg, den ich teilweise mitten in den Wäldern von Kanada erlebt habe, war einfach nicht mehr schön. Es kam teilweise sogar vor, dass wir solche Ausflüge abbrechen mussten, weil einige Teilnehmerinnen nur noch am Weinen waren.

Beichthaus.com Beichte #00032422 vom 18.12.2013 um 16:45:21 Uhr in Plaaz (26 Kommentare).

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Nackte Spiele im Kindergarten

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Peinlichkeit Falschheit Kindergarten

Ich (m/21) war früher oft sehr lange im Kindergarten, weil meine Mutter lange arbeiten musste. Und in so einem Kindergarten gibt es natürlich auch recht viele Mädchen. Da man als Kind ja die Angewohnheit hat, alles nachzuahmen und nachzuspielen, tut man das natürlich auch mit solchen Sachen wie Sex. Als ich dann das erste Mal - ich glaube, ich war fünf Jahre alt - mit einem Mädchen "Mutter-Vater-Kind" spielen wollte, bauten wir uns mit Decken eine Höhle unter einen Schreibtisch, zogen uns dort nackt aus und legten uns aufeinander. Natürlich hatten wir darüber hinaus keine Ahnung, was wir tun sollten, und wurden zu allem Überfluss auch noch erwischt. Es kam also, wie es nicht hätte kommen sollen - die Erzieher schrien mich an und informierten sogar meine Mutter. Ich bekam natürlich für alles die Schuld und mir wurde schreiend beigebracht, dass ich das nicht noch einmal machen dürfte. Drei Jahre später versuchte ich das Ganze allerdings erneut - mit einem anderen Mädchen. Dieses Mal hatte ich das Mädchen sogar geküsst und befummelt, weil ich das zuvor bei Jugendlichen beobachtet hatte. Und wie es der Zufall so wollte, ist sie heute die beste Freundin meiner Freundin. Ich habe meiner Freundin nie von den kindlichen Erfahrungen, die ich mit ihrer besten Freundin gemacht habe, erzählt, und ich glaube, besagtes Mädchen hat das auch nicht getan. Inzwischen bin ich seit knapp zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen und überglücklich. Bei einem familiären Treffen meiner Freundin stellte sich dann allerdings heraus, dass ihre Cousine das andere Mädchen war, das ich im Kindergarten beim Spielen nackt gesehen hatte. Ihre Eltern wussten sofort, wer ich bin, und begrüßten mich herzlich, kamen zum Glück aber nie auf die Geschichte zu sprechen. Und wahrscheinlich nehme ich das Ganze auch viel zu ernst. Aus dem Verhalten der Cousine schließe ich übrigens, dass sie die Geschehnisse auch nicht vergessen hat. Was ich jetzt beichten möchte, ist ganz einfach. Ich habe meiner Freundin von dem Ganzen nämlich nichts erzählt und ich bin auch selbst sehr erstaunt über diese komischen Zufälle. Außerdem muss ich beichten, dass ich meiner Freundin auch nichts davon erzählen werde, da ich sie sehr liebe und auf keinen Fall verlieren will - da kann ich wohl kaum eine mögliche Eifersucht riskieren, oder doch?

Beichthaus.com Beichte #00032418 vom 18.12.2013 um 22:03:45 Uhr (15 Kommentare).

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Versteckt hinter Lügen

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Lügen Falschheit Verzweiflung Kollegen Familie

Ich arbeite seit zehn Jahren in meinem Beruf und habe bei allem, was mit meinem privaten Leben zu tun hat, immer nur gelogen. Auf der Arbeit kennt mich jeder als fröhlichen und lustigen Mitarbeiter - ich bin bei allen sehr beliebt und jeder mag mich sehr. Aber ich führe ein Doppelleben. Jeder auf der Arbeit denkt, ich sei in einer festen Beziehung, hätte einen tollen Freundeskreis und würde mit diesem auch ständig durch die Welt reisen. Im Prinzip denkt also jeder, dass ich glücklich bin und alles habe. In der Realität wohne ich aber alleine und mache auch meine Reisen alleine - höchstens begleite ich noch meine Geschwister und deren Partner. Ich habe keine Beziehung und keine Freunde, eigentlich hatte ich beides noch nie. Um meine Lügen zu festigen, schicke ich Postkarten an meine Arbeitskollegen, mache Fake-Fotos mit Photoshop und zeige diese dann auf dem Handy herum. Es hat noch niemand etwas gemerkt, sogar die gefälschten Twitter-Accounts meiner erfundenen Freunde sind so gut, dass niemand etwas ahnt. Warum ich das mache? Gute Frage. Ich war, seit ich denken kann, immer der Außenseiter. Ich wurde gehänselt, verprügelt und später war ich nicht mehr, als ein guter Schulkamerad. Noch dazu war ich immer sehr ruhig und habe nur wenig gesprochen. Meine einzigen Spielgefährten waren meine Geschwister.

Und in der Ausbildung fing ich dann mit den Lügen und dem Doppelleben an. Keiner fragte mich mehr doof, was ich am Wochenende mache oder was ich generell in meiner Freizeit so treibe. Später im Beruf habe ich das Ganze dann beibehalten. Allerdings ist es teilweise echt schwierig, diese Fassade aufrechtzuerhalten - vor allem wenn ein neuer Kollege bei uns anfängt, den ich dann erst überzeugen muss. Es macht mich traurig, dass ich immer lügen muss, aber keiner meiner Kollegen ist noch Single oder hat keinen Freundeskreis, und ich will nicht schon wieder als Außenseiter gelten. Aber ich muss sagen, dass ich mein Privatleben dennoch genieße, und es ist natürlich auch nicht so, dass ich nichts dafür tue, um die Situation zu ändern. Aber es ist einfach leichter so zu leben, als wenn jeder die traurige Wahrheit kennen würde. Vermutlich würden die meisten das auch gar nicht glauben, wobei das Ganze einmal beinahe aufgeflogen wäre. Ich kam nämlich ins Krankenhaus und wurde operiert - und musste mir dann selbst Ballons und Geschenke in mein Krankenzimmer stellen. Ich habe sogar meine Familie gebeten, mir regelmäßig Blumen mitzubringen. Sie sind übrigens auch die einzigen, die wissen, wie es wirklich in mir aussieht.

Beichthaus.com Beichte #00032415 vom 17.12.2013 um 23:10:00 Uhr (11 Kommentare).

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