Undankbares Balg

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Neid Habgier Maßlosigkeit Geld

Hiermit beichte ich, dass ich (w) ein kleines, verwöhntes Balg bin. Meine Eltern bezogen jahrelang Hartz-IV. Wir hatten echt nichts, weil wir Raten für essenzielle Dinge wie die Waschmaschine abbezahlen mussten. Auf neue Kleidung, technischen Krimskrams etc. mussten wir verzichten. Meine Eltern haben mir und meiner Schwester möglichst viel ermöglicht und haben dabei selbst auf alles verzichtet. Meine Mama ist sogar schwarzarbeiten gegangen, weil sie einfach keine richtige Stelle gefunden hat. Meinem Vater wurde kurz davor dann auch noch gekündigt. Mittlerweile haben beide Umschulungen gemacht und arbeiten recht erfolgreich in der Altenpflege. Die Schulden sind fast bezahlt und laut meinen Eltern haben wir genug Geld - meiner Meinung nach allerdings nicht. Wir haben eine sichere Wohnung und ich habe auch zwei Katzen und durfte einmal für 120 Euro reisen. Aber für Dinge, die ich mir wünsche, die aber nicht essenziell sind, ist nichts da. Ich besitze mein vier Jahre altes Handy nur, weil meine Schwester einen neuen Handyvertrag hat, unser zusammengesparter Computer ist mittlerweile fast sechs Jahre alt. Neue Kleidung bekomme ich kaum, maximal ein Teil jeden Monat. Ich kann verstehen, dass sich meine Eltern erst finanziell erholen müssen, aber mir geht es so dreckig, weil alle anderen irgendwie mehr haben. Meine Eltern geben sich so viel Mühe und ich bin so undankbar. Das möchte ich beichten.

Beichthaus.com Beichte #00032677 vom 05.02.2014 um 08:55:10 Uhr (38 Kommentare).

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Miau!

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Peinlichkeit Dummheit WG Frankfurt am Main

Miau!
In den letzten Monaten habe ich mit meiner Mitbewohnerin in unserer WG ein schräges Verhalten entwickelt. Dazu muss gesagt werden, dass wir beide Katzenliebhaber sind, uns aber aufgrund des Zeitmangels keine anschaffen können. Wir schauen gemeinsam Katzenvideos oder schicken uns gegenseitig Katzenbilder. Seit Kurzem haben wir angefangen, uns gegenseitig anzumiauen. Sei es zur Begrüßung oder als Anklopfen am Zimmer. Natürlich unterhalten wir uns auch normal, aber das Miauen finden wir beide ziemlich lustig. Vor ein paar Wochen klopfte unser Vermieter und erkundigte sich, ob wir Haustiere halten würden, da unsere Nachbarn des Öfteren das Miauen einer Katze aus unserer WG hörten. Es war uns alles ziemlich peinlich und wir haben dann gesagt, wir hätten eine Katze zur Pflege gehabt und dass dies auch nicht mehr vorkommen wird. Seither miauen wir nur noch ganz selten, oder so leise, dass uns niemand hören kann.

Beichthaus.com Beichte #00032675 vom 04.02.2014 um 16:59:01 Uhr in 60313 Frankfurt am Main (Berliner Straße) (29 Kommentare).

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“Beichte

Nerviges Gelaber

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Falschheit Engherzigkeit Boshaftigkeit Selbstsucht

Ein Kumpel meines Freundes hat seine Freundin betrogen. Und mein Freund ist der Meinung, dass es nicht der einzige Seitensprung war, sicher bin ich mir allerdings nur bei einem Fehltritt. Die beiden ziehen jetzt zusammen - sie hat bereits ein kleines Kind und glaubt an die große Liebe mit ihm. Ich beichte deshalb, dass ich überlege, ihr zu stecken, was ihr Freund da mit wem und wo getrieben hat, da ich die Affäre persönlich kenne. Aber nicht, weil ich sein Verhalten falsch finde oder des Kindes wegen, sondern einfach, weil sie mich brutal mit ihrem Friseurinnengelaber nervt und ich keine Lust mehr darauf habe, meine Zeit an sie zu verschwenden, wenn die beiden bei uns zu Besuch sind. Ich habe selten einen so hohlen und uninteressanten Menschen getroffen wie sie und das ist wirklich gnädig ausgedrückt. Sie wohnen ein Stück weit weg und sind nur im Doppelpack zu haben. Und ich muss es jedes Mal ausbaden, wenn sie das ganze Wochenende hier sind und das Mädel mir die Ohren wegen Haaren, Nägeln und der Wichtigkeit von Delfintattoos auf ihrem Körper blutig redet. Es tut mir leid, dass ich so selbstsüchtig bin, vermutlich tut ihm sogar wirklich leid, was er getan hat. Ich sollte mich nicht einmischen, wenn meine Motive nicht einwandfrei sind.

Beichthaus.com Beichte #00032671 vom 04.02.2014 um 13:35:59 Uhr (10 Kommentare).

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Von Steuergeldern leben

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Vorurteile Ignoranz Maßlosigkeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich Menschen, die keine Lust haben zu arbeiten und Geld vom Staat kassieren sehr verachte, obwohl der Staat für mich mehr blecht als für einen Harz-IV-Empfänger. Seit fünf Jahren bezahlt das Jugendamt jeden Monat fast 5.000 Euro, damit ich in einer Jugendeinrichtung und inzwischen in meiner eigenen Wohnung wohnen kann. Das heißt, die Steuerzahler bezahlen meinen Lebensstandard. Ich dürfte sechs Freizeiten mitmachen und meine komplette Wohnungseinrichtung mit 1.400 Euro wurde mir bezahlt. Selbst das Geld, das ich angespart habe und von dem ich mir gerade einen neuen Laptop gekauft habe, kommt von den Steuerzahlern. Dafür mache ich aber eine Ausbildung ohne Vergütung, und wenn ich damit fertig bin, werde ich auch Steuern zahlen. Aber immerhin schaffe ich Arbeitsplätze - die Erzieher, die Behörden. Und wäre ich nicht in der Einrichtung gewesen, würde ich wegen Depressionen wohl nie arbeiten. Ich konnte auch nichts für meine blöde Kindheit. Trotzdem tut es mir leid, dass ich von Steuergeldern lebe. Aber das hat ja auch bald ein Ende.

Beichthaus.com Beichte #00032667 vom 04.02.2014 um 00:25:08 Uhr (16 Kommentare).

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“Folge

Steuerfahndung beim Zahnarzt

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Zorn Rache Boshaftigkeit Arbeit

Ich (w/43) möchte beichten, dass ich meinen ehemaligen Arbeitgeber (Zahnarzt) in erhebliche Schwierigkeiten gebracht habe. Bis vor zwei Jahren war ich bei ihm als Zahnarzthelferin angestellt. Gegen Ende meiner Tätigkeit habe ich mich neben der Stuhlassistenz vorwiegend um die Büroarbeit gekümmert. Mit seinen privaten Einkommensverhältnissen war ich natürlich nicht direkt beschäftigt, aber ich konnte abschätzen, dass er über ein jährliches Einkommen von ungefähr 250.000 bis 300.000 Euro verfügte. Ich wusste auch, dass er zwei Konten bei Schweizer Banken hatte, auf denen vermutlich Wertpapiere in Millionenhöhe lagen. Ich war schon ein bisschen neidisch, das muss ich zugeben, aber ich hätte damit gut leben können, schließlich hatte ich ja einen sicheren Arbeitsplatz, auch wenn das Einkommen nicht unglaublich hoch war. Aber eines Tages teilte mein Chef mir mit, dass ich mich nach einem neuen Arbeitsplatz umsehen sollte - er stünde aufgrund der gesetzlichen Änderungen so unter Druck, dass er Personal abbauen müsse. Ein Jahr später war ich gekündigt und aufgrund meines hohen Alters wollte mich niemand mehr einstellen. Kurz darauf habe ich dann erfahren, dass er nach meinem Rausschmiss wieder eine Helferin eingestellt hat. Frisch aus der Ausbildung und mit einem deutlich niedrigeren Gehalt als meinem. Ich habe einen unbändigen Hass auf dieses geldgierige Schwein entwickelt. In meiner Wut habe ich dem Finanzamt dann einen anonymen Tipp mit ein paar Informationen aus meiner Tätigkeit gegeben. Drei Monate später hat die Steuerfahndung seine Wohnung und die Praxis durchsucht, und eine ehemalige Kollegin berichtete mir, dass er einige Sorgenfalten bekommen hatte. Auch die Stimmung in der Praxis war wohl bedrückt und gereizt. Es tut mir ja schon ein bisschen leid, aber bestimmt bleibt ihm noch genug für ein Leben in Saus und Braus.

Beichthaus.com Beichte #00032666 vom 02.02.2014 um 19:00:40 Uhr (28 Kommentare).

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