Neidisch auf den eigenen Bruder

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Neid Eifersucht Familie Mühlheim

Ich bin neidisch auf meinen Bruder. Er hat eine wunderhübsche und nette Freundin, ist erfolgreich mit Menschen und dem Leben und erwartet demnächst sein erstes Kind. Ich krebse seit fast zehn Jahren als Single durch die Welt, habe zwar Freunde, aber es fällt mir unglaublich schwer, neue Menschen kennenzulernen. Ich wünsche ihm nichts böses. Aber jedes Mal, wenn er mir erzählt hat, er sei jetzt mit H. zusammen, er ziehe jetzt mit H. zusammen oder H. sei schwanger, muss ich Begeisterung heucheln. Als er mir gesagt hat, dass er Vater wird, ist es mir nicht gelungen, das glaubhaft rüberzubringen.

Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als eine Familie zu haben. Aber das bleibt mir wohl noch Jahre verwehrt. Ich muss dazu sagen, dass beide wissen, dass ich neidisch bin. Ich habe es den Beiden mal in aller Ruhe und ohne Streit gesagt. Als er mal fragte, warum ich seine Freundin mit dem Arsch nicht angesehen habe, habe ich es ihm gestanden. Man muss dazu sagen, dass H. schon seit knapp 16 Jahren ein Teil unseres Lebens ist. Unsere Eltern sind befreundet und somit waren es die Kinder irgendwann auch. Halt, stimmt nicht ganz. Sie und er waren Freunde und ich war halt so mit dabei. Jedenfalls herrscht deshalb kein böses Blut zwischen uns, aber Neid ist halt doch eine Säure, die Freundschaften und Beziehungen zerfressen kann. Ich liebe meinen Bruder und ich freue mich sehr, dass ich bald Onkel werde, aber jedes Mal, wenn ich die beiden sehe, dann juckt es in meinem Bauch.

Beichthaus.com Beichte #00035263 vom 16.03.2015 um 10:21:05 Uhr in Mühlheim (Stauffenbergstraße) (12 Kommentare).

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Die Affäre rettet meine Ehe

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Fremdgehen Ehebruch Morallosigkeit Arbeit

Niemals hätte ich gedacht, dass ich (m/36) hier selbst eine Beichte reinsetze, denn meine Kommentare sind normalerweise sehr konservativ. Ich hatte unlängst eine ziemliche Krise durchzustehen, die vom Verlust des Arbeitsplatzes und familiären Problemen geprägt war. Meine Ehefrau und ich standen kurz vor der Trennung, denn ich war wirklich mit allem unzufrieden. Die Probleme, die in der Partnerschaft entstanden, sind ausschließlich auf mein Verhalten zurückzuführen. Ich habe dann ein Jobangebot erhalten und wäre immer wieder vier bis sechs Wochen oder länger im Ausland. Da es, wie erwähnt, in der Ehe nicht mehr gut lief, habe ich zugesagt. Ich habe dann meine Koffer gepackt und bin nach England, wo ich erst einmal vier Monate bleiben sollte. Dort angekommen, habe ich mich mit den vier Kollegen, die ebenfalls aus Deutschland kommen, von Anfang an sehr gut verstanden. Unter diesen Kollegen war eine Frau Anfang 40, die bereits seit acht Jahren für meinen neuen Arbeitgeber tätig ist. Am ersten Wochenende bin ich mit ihr abends zum Essen gegangen um etwas mehr über das Unternehmen, gerne auch internes, zu erfahren. Es war auch ein lustiger, gemütlicher Abend, der mir sehr weitergeholfen hat.


Nach mehreren Wochen hat man dann auch viel Privates über die Arbeitskollegen erfahren. Die Kollegin ist durch den Job ebenfalls zeitlich von ihrem Mann getrennt. Sie sagte dann zu mir, dass ihr Auslandsaufenthalte nichts ausmachen, aber problematisch sei nach einiger Zeit, dass man immer einer gewissen "Enthaltsamkeit" unterliegt. Das klang für mich wie ein Angebot, deshalb habe ich sie gefragt, ob sie am Abend nicht Lust hätte, bei mir im Hotel vorbeizukommen. Sie war sofort begeistert und wir trafen uns. Wie sich jetzt natürlich alle denken können, ist es passiert. Wir sind nach fünf Minuten Gespräch im Bett gelandet und ich muss sagen, sie war wirklich sehr ausgehungert. Normalerweise ist das gar nicht mein Stil, aber für meine Ehefrau hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viele Gefühle. Deshalb habe ich mich mit dieser Dame immer wieder getroffen, alleine um mit ihr zu schlafen. Eigentlich keine schlechte Sache, es war reiner, knallharter Sex, von weiteren Gefühlen kann keine Rede sein. Sie sagte mir offen und ehrlich, dass sie so die Auslandsaufenthalte vollkommen genießen kann.


Wenn sie wieder zu Hause ist, nimmt ihr Mann wieder seine Rolle als Beischläfer ein. Ich hatte dann nach zwei Monaten große Sehnsucht, auch wieder meine Frau in den Arm zu nehmen. Immer öfter haben meine Ehefrau und ich uns abends per Skype gesprochen und sie meinte, dass sie mich auch wahnsinnig vermisst. Wir sind irgendwann zum Entschluss gekommen, jetzt, da ich wieder Arbeit habe, unsere Ehe nicht wegzuwerfen, sondern neu zu beginnen. Da mir aber das Sexuelle mit meiner Kollegin auch sehr viel Spaß bereitet, habe ich es weiterhin mit ihr gemacht. Jetzt sind die vier Monate vorbei und ich bin wieder zurückgeflogen. Meine Frau und ich haben wirklich neu begonnen und wir hatten eine wunderschöne Zeit. Jetzt muss ich wieder nach England. Meine Kollegin hat mir schon geschrieben, wie feucht sie wird, wenn sie an meine Rückkehr denkt. Ich freue mich eigentlich nicht unbedingt, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass es weitergeht mit dem sexuellen Verhältnis. Man hat uns jetzt auch ins gleiche Hotel gesteckt. Andererseits habe ich meiner Frau gegenüber ein schlechtes Gewissen. Daher möchte ich jetzt erst mal um Absolution bitten, was dann weiter passiert, lasse ich auf mich zukommen.

Beichthaus.com Beichte #00035260 vom 15.03.2015 um 18:26:09 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Die Wahrheit hinter Hotelzimmertüren

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Ehebruch Rache Zorn Arbeit

Ich (w/19) mache jetzt seit über einem halben Jahr meine Ausbildung in einem renommierten Gasthof in Süddeutschland. Das Haus ist mehrfach für Service und Küche ausgezeichnet worden, liegt wunderbar idyllisch und ist ein beliebter Tagungsort, unter der Woche kommen hier regelmäßig ausgesuchte Spitzenkräfte namhafter Firmen zusammen. Die wenigsten Leute jedoch wissen, wie es hinter geschlossenen Türen bei diesen Spitzenkräften aussieht. Das heißt - kaum jemand, außer den Zimmerdamen. Das Prinzip ist meistens dasselbe: Verheirateter Angestellter mietet für sich allein ein Doppelzimmer, für seine Sekretärin ein Einzelzimmer, und sobald die Kollegen außer Sicht sind, geht es los. Das Ergebnis sind Kondome im Klo, "vergessene" Eheringe, unberührte Einzelzimmer im Vergleich zu der Katastrophe, die diese Hormonbolzen in ihren Liebesnestern hinterlassen. Dafür weist die Firmenrechnung jedoch das perfekte Alibi auf, nämlich das Einzelzimmer der Sekretärin.


Die Häufigkeit, mit der diese Vorfälle passieren, ist schockierend und hat zu zweierlei geführt: Erstens habe ich begonnen, Buch zu führen, heimlich Beweisfotos zu machen, und mir die Daten der Kunden im Computer herauszusuchen. Zweitens ekelt mich die Hotellerie mittlerweile einfach an, nicht nur wegen dieser Vorfälle, sondern auch und gerade, weil die Chefs sich völlig im Klaren darüber sind, was in ihrem Haus vorgeht. Sie ignorieren es nicht einfach, nein, sie fördern es, wo sie können, indem sie "ansprechendere Räumlichkeiten" schaffen - dafür, dass diese Männer mit ihren Sekretärinnen schlafen können. Da ich mich in meiner Freizeit ohnehin mittlerweile mehr mit PHP, HTML und CSS beschäftige, als gut für mich ist, wechsele ich schnellstmöglich das Fach. Und dann gehen vielleicht ein paar hübsche Ehen zu Bruch, wenn ich die gesammelten Daten verschicke.

Beichthaus.com Beichte #00035258 vom 14.03.2015 um 18:29:41 Uhr (22 Kommentare).

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Undank für den Unfallhelfer

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Ignoranz Falschheit Zorn Ungerechtigkeit Auto & Co.

Ich (m/22) bin Auszubildender als Fachkraft im Fahrbetrieb (Busfahrer) in einem überregionalen Unternehmen in Niedersachsen. Außerdem bin ich ausgebildeter Feuerwehrmann, momentan jedoch inaktiv. Am Donnerstag hatte ich Spätschicht und war auf meiner letzten Tour. Die Straße, auf der ich fuhr, war eine Kreisstraße und ging bergauf - jedoch so, dass man noch immer den Verkehr erkennen konnte. Am Ende des Berges war meine Haltestelle. Ein Fahrgast stieg ein und ich setzte den Blinker links und sah auf Höhe der Mitte meines Busses zwei Autos. Der Vordere wollte in die Straße links einbiegen, das Auto dahinter hielt brav an und wartete. Ich rollte ganz langsam nach links - von hinten sah ich dann ein schnelles Fahrzeug ankommen, das mich keinesfalls reinlassen würde. 70 Sachen sind dort erlaubt und ich denke, 60 Sachen muss er mindestens drauf gehabt haben. Ich wusste, er lässt mich nicht rein, daher habe ich gar nicht erst beschleunigt, sondern bin nur ein Stück gerollt. Er hatte weiterhin freie Sicht nach vorne, scherte leicht in die Gegenfahrspur und wollte wohl gekonnt vorbeiziehen, ohne seine Geschwindigkeit zu verlieren und donnerte ungebremst und mit voller Geschwindigkeit in das Auto vor ihm, das eben noch gewartet hatte, da das erste Auto immer noch nicht abgebogen war.


Das Auto, in das der Fahrer krachte, schleuderte knapp 20 Meter weit - fast gegen einen Baum, der Verursacher blieb mitten auf der Straße stehen. Ich rief meinen Fahrgästen zu, sofort zu helfen und rannte zum Verursacher und bereitete mich seelisch auf das Schlimmste vor. Wie durch ein Wunder wurde weder der Verursacher noch die Dame, auf die er aufgefahren war, verletzt. Ich fragte beide drei Mal, ob alles in Ordnung sei und sie einen RTW brauchten. Ich setzte einen Notruf ab, mit der Bitte um die Feuerwehr und die Polizei. Selbst der Disponent in der Leitstelle war nach meiner kurzen Erläuterung erstaunt, dass niemand zu Schaden gekommen war. Ich kümmerte mich um alles - inkl. Absicherung, Warnwesten und so weiter. Keine fünf Minuten später kam die Feuerwehr mit Polizei und sperrte die Straße. Ich habe alle ins Bild gesetzt und beim Aufräumen geholfen, mit dem Bus kam ich eh erst einmal nicht weg. Die Polizei bedankte sich, die Feuerwehr und auch die beiden Unfallbeteiligten bedankten sich ausführlich für meine Fürsorge und die große Hilfe. Jetzt kommt leider der negative Teil der Geschichte: Auch wenn die Polizei mein Verhalten sehr schätzte und ich alles organisierte, muss ich mich wohl auf ein Verwarngeld einstellen. Und das als Unbeteiligter. Der Unfallfahrer hatte in einem ersten Gespräch ausgesagt, ich wäre schroff angefahren und er dachte, ich ziehe komplett raus, ohne auf ihn zu achten. Er hätte ausweichen müssen und keine Schuld daran.


Ich habe die Polizei darauf aufmerksam gemacht, dass er mit 70 Sachen an mir vorbeigekachelt ist und alles einsehen konnte, da ich ja zu 95 Prozent in der Haltestelle stand. Und davon mal abgesehen: Er hätte mich rausfahren lassen müssen. Die Polizisten wollten das in ihrem Bericht erwähnen und werden weitere Ermittlungen anstellen. Das hat man nun davon! Man hilft und tut alles, um alles gut unter einen Hut zu bringen, und der Verursacher rammt einem das Messer in den Rücken. Und das nur, weil sich keiner an das Gesetz der StVO hält, worin steht: "Fahrzeugteilnehmer haben Omnibussen das Ausfahren zu ermöglichen, nötigenfalls durch Anhalten." Danke Deutschland für deine Gesetze! Wenn sich nur mal welche dran halten würden, geschweige denn es kennen würden. Tut mir leid, das ist keine richtige Beichte, aber lieber rege ich mich hier auf, als dass ich die Polizisten oder sonst jemanden beschimpfe, der gar nichts dafür kann.

Beichthaus.com Beichte #00035256 vom 14.03.2015 um 10:24:38 Uhr (15 Kommentare).

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Rennradfahrer in lächerlichen Klamotten

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Zorn Hass Sport

Rennradfahrer in lächerlichen Klamotten
Ich beichte, dass ich diese dämlichen Rennradfahrer abgrundtief verachte. Jetzt kommen sie wieder aus ihren Löchern gekrochen und breiten sich wie lästige Schmeißfliegen auf den Straßen aus - mit ihren affigen Rennradklamotten und zu engen Höschen, von denen die […]
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Beichthaus.com Beichte #00035249 vom 13.03.2015 um 11:42:12 Uhr (25 Kommentare).

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