134 Kündigungen

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Boshaftigkeit Verrat Rache Internet

Ich wollte beichten, dass ich regelmäßig auf Facebook nach fremdenfeindlichen Postings Ausschau halte und die Personen - sofern die Idioten ihr Profil öffentlich genug haben - bei ihrem Arbeitgeber anschwärze. Das Schöne: Jedes Mal bekomme ich Feedback vom Arbeitgeber und von bislang rund 144 "Anschwärzungen" habe ich es geschafft, exakt 134 Kündigungen durchzukriegen. Natürlich hat das inzwischen einen komischen Beigeschmack bekommen, wenn man bedenkt, dass Leute ihren Arbeitsplatz wegen mir verloren haben. Ich überlege daher, es komplett zu lassen. Irgendwie fühle ich mich nicht gut dabei.

Beichthaus.com Beichte #00038463 vom 05.07.2016 um 20:49:18 Uhr (59 Kommentare).

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Die Pr?fung des faulen Schulschwänzers

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Engherzigkeit Verrat Zorn Ungerechtigkeit Schule

Ich (m) habe in meiner Schulzeit, die noch gar nicht so viele Jahre zurückliegt, etwas wirklich Gemeines getan. Ich war in der 12. Klasse und kurz vor dem Abitur. Im zweiten Semester der 12. Klasse haben wir in den Kernkursen nur eine Klausur geschrieben, die aber dafür genauso aufgebaut war und genauso ablief wie die Abiturprüfung und doppelt für das Zeugnis zählte - das sogenannte Probeabitur. In meinem Grundkurs (also die Klasse, mit der man alle Pflichtkurse hat), war ein junger Mann, der stinkfaul und dumm wie Scheiße war, was man aber auch an seinen Leistungen sah. Er schrieb alle Hausarbeiten und Ausarbeitungen von anderen ab und das oft, ohne die Betroffenen vorher zu fragen. Dann stellte er immer ganz dreist die Ergebnisse vor dem Kurs vor. Wenn er etwas alleine machen musste, scheiterte er kläglich, weil er es einfach nicht auf die Reihe bekam. Pure Dummheit. Er hat auch sehr oft geschwänzt und ist während der Klausurenphase der erwähnten Probeprüfungen flog er einfach mal nach Lloret de Mar, um dort zu feiern. Er musste die Klausuren dann hinterher natürlich nachholen.

Als er Mathe nachschrieb, saß er alleine in einem Raum und schickte die Klausur in die damalige WhatsApp-Gruppe unserer Stufe, damit ihm jemand hilft. Unsere Stufenbeste hat ihm dann wirklich alles vorgesagt und er hat 11 Punkte für diese Klausur kassiert, obwohl er sonst froh sein konnte, wenn er fünf Punkte hatte. Da ist mir der Kragen geplatzt und jetzt kommt die Beichte: Ich habe den gesamten Chatverlauf ausgedruckt (natürlich habe ich davor einen neutralen Hintergrund genommen) und ihn anonym dem Mathelehrer und dem Direktor zukommen lassen. Da sich viele über die Aktionen - insbesondere diese - des besagten Jungen aufregten, kam keiner auf die Idee, dass ich das war. Er hat dann im Nachhinein 0 Punkte für die Klausur bekommen und dank seiner ständigen Abwesenheit hatte er auch nur einen Punkt mündlich. Da die schriftliche Note in Mathe aber 2/3 zählte, bekam er 0 Punkte auf dem Zeugnis, was nicht sein darf, will bestehen. Er ist dann damit durch das Abitur gefallen. Aber er konnte die 12. Klasse wiederholen und hat sein Abi eben ein Jahr später gemacht - aber auch nicht mit allzu berauschenden Ergebnissen.

Das Mädchen, das ihm geholfen hat, bekam auch eine Strafe und war bei den meisten Lehrern untendurch und verlor ihren Status als Lehrerliebling. Dadurch wurden ihre Klausuren und mündlichen Leistungen in diesem letzten Halbjahr viel schlechter bewertet, was ihr ihren 1,0-Abischnitt versaut hat. Ich finde, der Junge hatte es verdient. Der ist selbst Schuld, wenn er davon ausgeht, dass er sein Abi schon irgendwie schafft, ohne einen Finger zu rühren, weil ihm immer jemand den Arsch retten wird. Um das Mädchen tut es mir aber doch leid.

Beichthaus.com Beichte #00038386 vom 18.06.2016 um 23:53:10 Uhr (47 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schlappschwanz ohne Joint

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Falschheit Lügen Verrat Feigheit Drogen

Schlappschwanz ohne Joint
Ich (m/20) habe meine Freundin ein zweites Mal hintergangen. Sie erlaubt mir das Kiffen nicht. Ich habe nach dem Verbot weitergemacht, jedoch konnte ich es nicht ohne Kiffen überstehen, da jeder meiner Freunde ebenfalls Gras konsumiert. Ich bekam ein schlechtes Gewissen […]
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Beichthaus.com Beichte #00038252 vom 18.05.2016 um 22:44:34 Uhr (31 Kommentare).

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Ich zerstörte mein Leben wegen eines Abenteuers

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Selbstsucht Verrat Dummheit Verzweiflung Familie

Ich (w/29) muss meine Geschichte mitteilen. Ich leide jetzt seit knapp neun Monaten an einer ausgeprägten Panik-Störung und hoffe, zumindest etwas Erleichterung zu bekommen, wenn ich die Geschichte meines Lebens beichte, die mich, meinen Mann und unser Leben für immer veränderte. Noch immer fällt es mir schwer, alles so anzunehmen, wie es ist. Es folgt die Kurzform der Scheiße, die ich gebaut habe. Ich hoffe, es ist einigermaßen nachvollziehbar. Ich bin mit meinem Partner seit neun Jahren zusammen, wir haben uns mit der Zeit ein schönes, geregeltes Leben aufgebaut. Kleine Wohnung, alle Dinge, die wir uns wünschten. Ich war nie besonders hübsch, mein Mann liebte und liebt mich trotzdem. Bei 102,4 Kilo zog ich die Reißleine und nahm knapp 3 Kilo ab, wechselte den Job und bekam mehr Kundenkontakt. Ich fühlte mich attraktiv, zufrieden und gemocht. Montagearbeiter besuchten mich jeden Tag in der Bäckerei, in der ich arbeitete. Und einer blieb. Irgendwann verließ ich meinen Mann, weil mir mein Leben zu langweilig vorkam und mir der neue Typ mehr Spannung versprach.

Drei Monate lebte ich wild mit dem Neuen zusammen, reduzierte mich in kürzester Zeit auf ein Hausmütterchen, Fickstück, Geldgeberin und Köchin. Ich gab mich für den Typen auf und merkte es nicht. Ich akzeptierte Dinge, wie beispielsweise Drogenkonsum in meiner Wohnung. Undinge, mit denen ich niemals Kontakt in meinem Leben hatte und wollte. Dann wurde ich schwanger. Natürlich verpisste sich der Typ, ich wurde der Lacher bei der Arbeit, unter den Montagearbeitern und vor mir selbst. Nur mein Mann, den ich für diesen Ausbruch meiner späten Jugend verlassen hatte, blieb. Er stand hinter mir, sagte, er werde der Vater dieses Babys. Er ging zu jeder Untersuchung mit, half mir in der schwierigen Schwangerschaft, wurde beinahe Witwer mit Kind bei der Geburt "unserer" Tochter und erträgt seitdem meine Panikattacken.

Und was soll ich sagen? Natürlich fühle ich mich schlecht. Weil ich ihn für einen Junkie verlassen habe. Weil ich für eine dämliche Affäre mein Leben aufgegeben habe. Er hat mich mit dem Kind gewollt, hat mir alles verziehen, Absolution gegeben. Trotzdem schäme ich mich jeden Tag. Könnt ihr das verstehen? Ich haue ab, kehre mit dem Kind eines anderen zurück und sein Herz ist so heilig und rein. Er liebt mich einfach und freut sich jeden Tag über unsere Familie. Und ich kann das nicht annehmen, weil meine Scham so groß ist. Weil er mein Heiliger ist. Meine Tochter ist ein Gottesgeschenk. Und ich bin die schmutzige Sünderin. Ich wollte nie die Böse sein. Jetzt muss ich mit der Scham und dem Wissen, was für einen Schmerz ich verursacht habe, leben. Schwangerschaft und Geburt waren eigentlich Strafe genug - ich habe das fast mit dem Leben bezahlt. Vielleicht reicht die Strafe aber noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038120 vom 22.04.2016 um 21:34:18 Uhr (22 Kommentare).

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Drei heimliche Abtreibungen

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Verrat Falschheit Dummheit Verzweiflung

Meine beste Freundin hat mir vor einiger Zeit mal ein unangenehmes Geheimnis über sich erzählt. Sie ist seit sechs Jahren mit ihrem Mann zusammen und hat mir gebeichtet, dass sie während dieser Ehe drei Mal schwanger von ihm war. Sie hat es ihm in allen drei Fällen nicht erzählt, sondern heimlich eine Abtreibung vornehmen lassen, da sie Kinder hasst. Nun habe ich den Fehler begangen und es meiner Schwester erzählt. Ich habe nicht darüber nachgedacht, was passieren könnte und schon war es passiert. Sie hat es weitererzählt und auch der Mann meiner besten Freundin hat es erfahren. Er war am Boden zerstört und völlig aufgelöst. Er hat sich daraufhin von meiner besten Freundin getrennt und sie hasst mich jetzt, weil ich die Einzige war, die davon wusste. Wie kann ich das nur wiedergutmachen? Sie wird mir nie wieder vertrauen können. Und sie hat wegen mir ihre große Liebe verloren!

Beichthaus.com Beichte #00038073 vom 16.04.2016 um 16:02:41 Uhr (21 Kommentare).

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