Still und leise beim Akt

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Begehrlichkeit Falschheit Partnerschaft

Ich bin beim "Akt" immer total still und leise, ich habe von dem ganzen Rumgeracke eben äußerst wenig. Mein Freund tut mir allerdings irgendwie leid. Er fände es sicher geiler, wenn ich richtig mitgehen würde. Allerdings habe ich dazu zu wenig Bock und schauspielerisches Talent. Jedes Mal, wenn wir miteinander schlafen, hoffe ich, dass ich eines Tages mit jemandem zusammen sein werde, der es mir richtig geil besorgen kann. Mit diesem Gedanken halte ich mich über Wasser, obwohl ich insgeheim befürchte, dass es einfach an meiner Anatomie liegt.

Beichthaus.com Beichte #00021930 vom 05.06.2007 um 19:45:52 Uhr (3 Kommentare).

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Maus für Linkshänder

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Kollegen

Jetzt habe ich gerade im Nebenbüro, in dem der Scanner steht, die Maus auf Linkshänder umgestellt und ich weiß genau, dass sich mein Kollege morgen früh grün und blau ärgert und durchdreht, weil er einfach zu doof ist, um das zu merken. Jipppi. Ich mache jetzt dann Feierabend und bin erlöst von den Spacken hier.

Beichthaus.com Beichte #00021929 vom 05.06.2007 um 10:25:27 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Ich kenne den Brandstifter!

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Falschheit Lügen Vandalismus Polizei

Ich kenne jemanden, der vor gut zehn Jahren in meinem Wohnort mutwillig und bei voller Zurechnungsfähigkeit ein Haus angezündet hat. Bei diesem Brand konnte sich die Familie im Haus noch in Sicherheit bringen, aber alle ihre Haustiere sind gestorben. Zwei große Hunde (waren liebe Tiere), ein Nymphensittich und auch zwei Kaninchen. Es war fürchterlich, alle Tiere sind gestorben. Noch viel fürchterlicher aber, dass derjenige der das getan hatte, wahrlich vorhatte, alle im Haus anzuzünden, sprich umzubringen, und einen geradezu bestialischen Hass gegen diese Familie hegte. Es konnte Brandstiftung nachgewiesen werden, aber ihm konnte es nie bewiesen werden - aus welchen Gründen auch immer. Und das ist die Pointe. Ich weiß einfach, dass er es war. Er hatte es mir einige Tage zuvor gesagt, er wird noch durchdrehen und von "denen die Butze anzünden."

Er hatte Streit mit dem ältesten Sohn der Familie, der mit uns in eine Klasse ging. Er hätte unglaublichen Ärger gekriegt, egal ob wir alle noch minderjährig (also unter 14 Jahre alt) waren. Das war "versuchter Mord", Mehrfach-Mord möchte ich anmerken. Ich selber habe nichts gesagt und irgendwie fühle ich mich unvollkommen. Ich beichte es jetzt hier, ich bin "Wissender" (oder "Mitwisser"?) einer ziemlich monströsen Tat. Ich könnte mich rausreden, schließlich ist das Ganze ja kein "100%iger Beweis", wenn ich "nur meine Zeugen-Aussage" abgebe, oder? Es ist vielmehr so, dass ich "in meinem Kopf" 100%ig weiß, dass er es war. Vor allem weil er die Tage, in denen dann im Dorf geredet wurde und die Familie bemitleidet wurde, immer geschwiegen hatte und mich auch einige Male heimlich im Stillen dumm angelächelt hatte. So nach dem Motto "siehst du, ich habe ja gesagt, ich tue es und nun habe ich es getan". Dieser Elendige...

Es war all die Jahre nicht wirklich schwer, eher anfangs war es immer schwer, den Mund zu halten. Doch immer, wenn ich mal den betroffenen Klassenkameraden oder den "Täter", den ich ohne Umschweife als "Bekannten" bezeichnen würde sehe, muss ich daran denken. Der kritischste Punkt meiner Beichte ist, ich wurde einmal sogar direkt von der Polizei gefragt, ob ich wüsste oder ahnen würde, wer der Täter ist. Und ich sagte nur: "Nein, ich habe keine Ahnung..." Ich weiß nicht, ob es richtig oder falsch war, den Mund zu halten. Ich wollte meinen Bekannten eben nicht "anpissen"... Ich habe ihm damit zwar nicht geschadet, aber im Extremfall hätte meine Aussage juristisch gesehen Gerechtigkeit bringen können und dies habe ich der Familie damit eben vorenthalten. Irgendwie fühle ich mich nicht gut dabei, aber es tut gut, das mal loszuwerden.

Beichthaus.com Beichte #00021905 vom 29.05.2007 um 20:21:33 Uhr (4 Kommentare).

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Meine kleine Halbsünde

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Engherzigkeit Gewalt

Als ich noch 12 Jahre alt war und Schulschluss hatte, bin ich vom Parkplatz runtermarschiert um das Gelände zu verlassen. Ein extrem nerviger und total bekloppter Mitschüler von mir, der nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte, Möchtegernfreund, Ausnutzer und größtes […]
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Beichthaus.com Beichte #00021896 vom 29.05.2007 um 07:40:52 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wie soll mein Leben nur weitergehen?!

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Verzweiflung Engherzigkeit Völlerei Begehrlichkeit Feigheit

Die, die mich (m/32) kennen, denken, mir geht es super. Ich habe einen guten Job und bin halbwegs gesund. Doch innerlich bin ich vollkommen zerrüttet, habe keine Ziele und bin vollkommen antriebslos. Sorry schon mal, aber das Folgende wird wahrscheinlich recht durcheinander sein, da ich von einem zum anderen komme. Den Job spule ich nur so runter. Zum Glück, so muss ich mir wenigstens finanziell keine großen Sorgen machen. Angefangen hat alles mit 16 nach der Wende, als ich meine ersten Computer bekommen hatte. Zuvor hatte ich eigentlich viele Freunde und war meist auch mit zwei Jahre Älteren unterwegs. Mit dem Computer habe ich angefangen mich abzukapseln und nur noch mit dem Scheiß-Ding zu spielen, während die anderen in die Disco gingen. Natürlich habe ich auch viel zu viel gezockt und dafür auf Schlaf verzichtet. Das Abi und das Studium habe ich trotzdem mit 1,x beendet. Ohne die Zockerei wäre da aber mehr drin gewesen.

Während des Studiums habe ich zwar die Vorlesungen besucht, aber meist nicht sehr viel davon mitbekommen. Zwei Tage vor den Prüfungen habe ich intensivst gelernt. Für eine 1 und 2 hat es so meist gereicht. Frauen und Partys haben mich im Studium und in den ersten vier Berufsjahren nicht interessiert. Dass ich zum Bund gegangen bin, bereue ich auch. Ich habe einfach den Arsch nicht hochbekommen, zu verweigern. Keiner, den ich kenne, musste irgendwelche Ärsche abwischen, stattdessen Hausmeistern und Essen ausfahren. Auch jetzt kriege ich den Arsch nicht hoch. Die Wohnung ist viel zu teuer und ich bräuchte eine Kleinere. Innerhalb der Firma sollte ich nach acht Jahren auch mal wechseln, da bin ich immer noch ein kleines Glied. Dann gibt es noch 100 andere Dinge, die mal gemacht werden sollten. Ach, hatte ich schon erwähnt, dass ich immer dicklich war, mich dann aber im Job auf 140 bei 1,75 m hochgefressen habe? Ich habe dann zwar sensationell 50 kg in sechs Monaten abgenommen, aber 90 sind immer noch zu viel. Die erste Freundin/Sex hatte ich dann mit 28. Das ging damals über einen Kollegen.

Gerade eben sitze ich bezüglich Frauen wieder auf dem Trockenen. Frauen ansprechen habe ich so gesehen auch nie gelernt. Außerdem bin ich dafür viel zu schüchtern. Da ich hier keinen Freundeskreis aufbauen konnte, sieht es mit dem gemeinsamen Fortgehen auch mies aus. Ein Teufelskreis. Ich habe keine Ahnung, wie ich was ändern kann. Ich nehme mir zwar viel vor, aber wenn es dann umgesetzt werden soll, dann kneife ich. Ich glaube, ich bin deswegen auch depressiv und negativ drauf. Durch das negativ drauf sein, habe ich es mir schon mit tollen Frauen versaut, weil ich sie mit runterziehe. Durch die Depression kann ich mich über nichts freuen, mir geht ständig nur die ganze Scheiße durch den Kopf und alles andere nehme ich auch mit. Wie soll es nur weitergehen?

Beichthaus.com Beichte #00021890 vom 29.05.2007 um 03:55:34 Uhr (4 Kommentare).

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