Wo ist das Klopapier?

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Falschheit Arbeit

Ich bin in einer großen Anwaltskanzlei angestellt. In den Pausen sitzen wir immer zusammen und frühstücken. Häufig beschweren sich die anderen Frauen immer über die Damentoiletten. "Nie wäre Klopapier vorhanden!" Tja, wenn die wüssten das ich früh morgens schon auf der Toilette bin und mein Geschäft erledige und danach die Klorollen einfach in den Mülleimer werfe! Natürlich vergrabe ich sie, sodass es keinem auffällt! Die ollen Tussen regen mich einfach zu sehr auf! Außerdem freue ich mich wenn die sich so aufregen! Und lernen tun sie auch nicht draus: anstatt beim nächsten Toilettengang erst zu gucken ob Papier da ist und sich gegebenfalls welches mitnehmen, kacken sie erst drauf los und regen sich dann auf! Herrlich!

Beichthaus.com Beichte #00023596 vom 25.03.2008 um 04:58:25 Uhr (16 Kommentare).

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Der arrogante Sack im Elektrofachgeschäft

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Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit Arbeit

Ich (m/20) arbeite als Lehrling in einem Elektrofachgeschäft und hatte einen Kunden, den ich wirklich böse beschissen habe. Leidtut es mit übrigens nicht, denn aus meiner Sicht hat er das verdient! Letzte Woche hatte ich einen schätzungsweise 80-jährigen Kunden im Laden, der einen Geschirrspüler kaufen wollte. Das war irgend so ein studierter Chemiker. Ein ziemlich arroganter Sack. Aber nun gut, wir sind ein professionelles Geschäft und mit so etwas müssen wir umgehen können. Es war kein einfaches Unterfangen, da ich schon fast auf die chemische Zusammensetzung der Korbrollen eingehen musste. Es war auch ziemlich nervig, da er alles, aber auch wirklich alles hinterfragen musste. Gut, auch das ist kein Problem. Schließlich sind wir ja dazu da, um den Kunden zu beraten und zu informieren.

Schon beinahe schwitzend habe ich ihm einen qualitativ hochwertigen Geschirrspüler gezeigt. Gut, seine Begründung "Ich kaufe immer das Teuerste, da es immer das Beste ist." - was übrigens absoluter Quatsch ist - hat es mir auch ein wenig leicht gemacht. Zum Schluss sollte ich ihm einen Preis unterbreiten, da er noch ein paar Zusatzarbeiten beanspruchen wollte. Zufälligerweise habe ich mich versehentlich um eine Komma-Stelle vertan und habe statt 20,00 Euro also 200,00 Euro eingegeben. Da er es akzeptiert hat, dachte ich mir okay und ging zur Kasse, um mit ihm den Kaufvertrag zu unterzeichnen. Da wir immer den Vertrag mit unserem Namen quittieren, hat er meinen leicht osteuropäisch klingenden Namen gesehen und kommentiert: "Wissen sie eigentlich, dass sie mit diesem Namen zu meiner Zeit ins KZ gebracht worden wären, wo sie vergast worden wären?" Ich habe zu diesem Spruch nichts gesagt, aber gedacht habe ich mir: "Dir Arschloch korrigiere ich das nicht mehr!" Also beichte ich hiermit, dass ich einem alten und senilen Alt-Nazi einen Geschirrspüler zu einem "Super-Sonderangebot" verkauft habe und ihn tatsächlich um einen Haufen Geld betrogen habe. Leidtut es mir wie schon gesagt ehrlich nicht. Denn als ich das meiner Ausbilderin erzählt habe, hat sie mir sogar recht gegeben. Also merkt euch gut: reizt das Verkaufspersonal nicht zu doll! Wir machen so einiges mit. Aber irgendwann ist der Spaß vorbei!

Beichthaus.com Beichte #00023594 vom 25.03.2008 um 03:28:40 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wir haben uns gegenseitig betrogen!

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Fremdgehen Zorn Rache Partnerschaft Dischingen

Ich (m/20) war 14 Monate lang mit der wundervollsten Frau der Welt zusammen. Blaue Augen, dunkelblonde Haare und einen Körper, ich sage nur: Nicht zu viel und nicht zu wenig. Eines schönen Tages, nach einem unserer wenigen Streits, kommt sie an und meinte, sie bräuchte eine kurze Auszeit und sie wolle mich mindestens die nächsten vier Wochen nicht mehr sehen - in dem Streit ging es darum, dass sie mit ihrem Ex-Freund einen Kaffee trinken gegangen ist - aber sie liebe mich noch und wir wären immer noch zusammen. Ist doch wohl verständlich, dass man sich da als Mann aufregt. Wer will denn schon, dass seine Freundin mit dem Exfreund einen "Kaffee" trinken geht.

Jedenfalls habe ich erfahren, dass sie mich mit dem Wichser betrogen hat. Praktisch war, dass zur selben Zeit gerade Fasching war. In den 3,5 Wochen Auszeit habe ich 14 Mal mit neun unterschiedlichen Frauen geschlafen. Das ist ja nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass ich danach noch fast zwei Jahre mit ihr zusammen war, ohne ihr was davon zu erzählen. Sie weiß es bis heute noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00023593 vom 25.03.2008 um 03:22:20 Uhr in Dischingen (13 Kommentare).

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Mit einem Türken zusammen

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Dummheit Vorurteile Liebe Schopfheim-Gersbach

Mit einem Türken zusammen
Ich war mal mit einem Türken zusammen. Diesen Fehler werde ich nie wieder begehen!

Beichthaus.com Beichte #00023591 vom 25.03.2008 um 02:55:27 Uhr in Schopfheim-Gersbach (67 Kommentare).

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“Beichte

Mein Leben ist eine riesige Lüge

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Verzweiflung Begehrlichkeit Falschheit Lügen Trossingen

Ich muss es einfach mal loswerden und ich wüsste nicht, wo sonst. Mein Leben ist eine einzige Lüge, nach außen hin bin ich der beliebte, relativ gut aussehende Freund, der immer da ist, doch nach innen bin ich kurz vor dem Zusammenbruch. Meine Kindheit war eben keine Blumenwiese. Der Vater abgehauen im Alter von 6 Jahren, Mutter total überfordert und lässt so etwas natürlich am Sohn aus. Irgendwie kam ich aber darüber weg und kam in die Grundschule, wo ich ein normales Schülerleben führte. In der Realschule hat es richtig gut angefangen: Das schönste und beliebteste Mädchen der Klasse als Freundin gehabt, bis ihre Freundin sie zum Schlussmachen gedrängt hat. Ab diesem Zeitpunkt ging es nur noch bergab, aber im 90 Grad Winkel. Ab der sechsten Klasse Mobbing-Opfer, natürlich haben alle mitgemacht war ja cool! Die Lehrer haben nur zugeschaut, keiner wollte damit etwas zu tun haben.

Daheim habe ich auch keinen Halt gefunden, meine ach so wunderbare Mutter hat mich für das Abhauen meines Vaters verantwortlich gemacht. Auch Selbstmordgedanken waren keine Ausnahme mehr. Warum ich es nicht getan habe? Wegen eines Hundes, klingt komisch, ich weiß, aber ich konnte es nicht mit mir selbst verantworten, dass ein so liebes Tier mit einem Monster von Mutter weiterleben sollte. Also gingen auch die letzten vier Jahre bis zum Abschluss ins Land und ich wechselte die Schule, auf ein Gymnasium. Hier könnte man sagen hat mein "normales" Leben angefangen. Sehr gute Freunde gefunden, ein durchschnittlicher Schüler, der im Moment auf dem Wege zu mehr ist und ein ziemlich bekannter, sowie beliebter Schüler der Schule. Bis auf dieses Riesen Lügennetz, welches mein komplettes äußeres Leben umwickelt, man könnte es auch eine Maske nennen, die ich anziehe, sobald ich mich außerhalb der Wohnung befinde. Ich will diese verdammte Maske abziehen, nur ich kann es einfach nicht, zu groß ist die Angst, wieder Achterbahn zu fahren und den Absprung dieses Mal nicht zu schaffen.

Ich sollte es meinen Freunden erzählen, wie ich wirklich im Innersten ticke und dass ich nicht so glücklich bin, wie es scheint, aber die Maske scheint mittlerweile viel zu fest zu sitzen. Warum ich mein bisheriges Leben auf eine Internetseite schreibe? Insgeheim erhoffe ich mir, dass mich jemand erkennt, jedoch halte ich es für sehr unwahrscheinlich. Hoffentlich wird mir Gott eines Tages meine Lügen vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00023588 vom 25.03.2008 um 01:11:02 Uhr in Trossingen (16 Kommentare).

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