Sieben Jahre mit einem Asexuellen

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Rache Ungerechtigkeit Partnerschaft

Meinen Ex habe ich gründlich verarscht - aus Rache, weil er asexuell war und mir das nie gesagt hat. Der hatte null Bock auf Sex und ich dachte, es liegt an mir. Sieben Jahre meines Lebens habe ich verschwendet. Der hatte null Ahnung von PCs und ich habe immer irgendwelche Einstellungen geändert. Dann hat etwas nicht funktioniert, er hat geflucht und ich habe mir ins Fäustchen gelacht. Dann habe ich gesagt, lass mich mal, habe die Einstellungen wieder richtig gemacht, alles ging, dann habe ich es wieder verstellt, er wieder am PC und nichts ging. Ich habe auch regelmäßig seine Unterwäsche mit den dreckigen Wischlappen von der Hausordnung in einem Waschgang gewaschen. Inzwischen habe ich mein Selbstbewusstsein wieder zurück, habe von einem jüngeren Typen all das gelernt, was mir in den sieben Jahren vorenthalten wurde. Meine Güte, was der alles konnte. Von meinem Ex habe ich auch noch ein Autogramm seiner Lieblingsband geklaut und bei ebay versteigert. Ja, ich fühle mich gut bei dieser Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00021948 vom 06.06.2007 um 00:34:56 Uhr (5 Kommentare).

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Ich hasse alles an der JVA!

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Hass Zorn Drogen Missbrauch Arbeit Polizei

Ich (m/26) arbeite seit zwei Jahren als Krankenpfleger in einer JVA. Jeden Tag in den letzten zwei Jahren musste ich die Dummheit, den Gestank und die Stupidität all der asozialen Gestalten da drin ertragen. Jeden Morgen, wenn wieder einer dieses Gesocks zu mir kommt […]
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Beichthaus.com Beichte #00021947 vom 06.06.2007 um 00:34:29 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Zwei Jahre als Schwarzfahrer

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Manie Betrug Zwang Bahn & Co. Nürnberg

In den zwei Jahren, die ich in Nürnberg gelebt habe, habe ich nicht ein einziges Mal ein Ticket für die Straßenbahn gekauft und ich bin täglich mehrmals gefahren. Unter anderem aus dem Grund, dass mir diese riesigen Kartenautomaten unheimlich waren. Gegen Ende meines Nürnberg-Aufenthalts habe ich gehofft, von einem Kontrolleur erwischt zu werden, um zumindest einen Teil meiner Schuld zu begleichen. Wenn das keine aufrichtige Reue ist, dann weiß ich auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00021941 vom 05.06.2007 um 23:16:42 Uhr in Nürnberg (6 Kommentare).

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Das Geld aus dem Jugendzentrum

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Diebstahl Habgier Schamlosigkeit

Ich habe mal bei einem fremden Judendzentrum hinter der Theke Dienst schieben müssen. Immer, als eine Band am Spielen war, waren alle Augen auf die Bühne fixiert und relativ wenige Leute wollten sich etwas zu trinken bestellen. Die Kasse war eine alte Metallbox, an die jeder ganz easy rankam, wenn er hinter der Theke stand. Also habe ich mich im Laufe des Abends selbst bedient. Habe die Kasse unter eine Nische geschoben als Sichtschutz und hemmungslos die Scheine in meine Handtasche gestopft, insgesamt waren es 150 Euro und am nächsten Tag habe ich alles ordentlich beim Shopping ausgegeben. Das war ein tolles Gefühl und ich bereue nicht die Bohne. Würde es immer wieder machen, denn es gibt kein schöneres Gefühl, als das Geld der anderen zu verprassen.

Beichthaus.com Beichte #00021920 vom 01.06.2007 um 00:35:15 Uhr (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ich kenne den Brandstifter!

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Falschheit Lügen Vandalismus Polizei

Ich kenne jemanden, der vor gut zehn Jahren in meinem Wohnort mutwillig und bei voller Zurechnungsfähigkeit ein Haus angezündet hat. Bei diesem Brand konnte sich die Familie im Haus noch in Sicherheit bringen, aber alle ihre Haustiere sind gestorben. Zwei große Hunde (waren liebe Tiere), ein Nymphensittich und auch zwei Kaninchen. Es war fürchterlich, alle Tiere sind gestorben. Noch viel fürchterlicher aber, dass derjenige der das getan hatte, wahrlich vorhatte, alle im Haus anzuzünden, sprich umzubringen, und einen geradezu bestialischen Hass gegen diese Familie hegte. Es konnte Brandstiftung nachgewiesen werden, aber ihm konnte es nie bewiesen werden - aus welchen Gründen auch immer. Und das ist die Pointe. Ich weiß einfach, dass er es war. Er hatte es mir einige Tage zuvor gesagt, er wird noch durchdrehen und von "denen die Butze anzünden."

Er hatte Streit mit dem ältesten Sohn der Familie, der mit uns in eine Klasse ging. Er hätte unglaublichen Ärger gekriegt, egal ob wir alle noch minderjährig (also unter 14 Jahre alt) waren. Das war "versuchter Mord", Mehrfach-Mord möchte ich anmerken. Ich selber habe nichts gesagt und irgendwie fühle ich mich unvollkommen. Ich beichte es jetzt hier, ich bin "Wissender" (oder "Mitwisser"?) einer ziemlich monströsen Tat. Ich könnte mich rausreden, schließlich ist das Ganze ja kein "100%iger Beweis", wenn ich "nur meine Zeugen-Aussage" abgebe, oder? Es ist vielmehr so, dass ich "in meinem Kopf" 100%ig weiß, dass er es war. Vor allem weil er die Tage, in denen dann im Dorf geredet wurde und die Familie bemitleidet wurde, immer geschwiegen hatte und mich auch einige Male heimlich im Stillen dumm angelächelt hatte. So nach dem Motto "siehst du, ich habe ja gesagt, ich tue es und nun habe ich es getan". Dieser Elendige...

Es war all die Jahre nicht wirklich schwer, eher anfangs war es immer schwer, den Mund zu halten. Doch immer, wenn ich mal den betroffenen Klassenkameraden oder den "Täter", den ich ohne Umschweife als "Bekannten" bezeichnen würde sehe, muss ich daran denken. Der kritischste Punkt meiner Beichte ist, ich wurde einmal sogar direkt von der Polizei gefragt, ob ich wüsste oder ahnen würde, wer der Täter ist. Und ich sagte nur: "Nein, ich habe keine Ahnung..." Ich weiß nicht, ob es richtig oder falsch war, den Mund zu halten. Ich wollte meinen Bekannten eben nicht "anpissen"... Ich habe ihm damit zwar nicht geschadet, aber im Extremfall hätte meine Aussage juristisch gesehen Gerechtigkeit bringen können und dies habe ich der Familie damit eben vorenthalten. Irgendwie fühle ich mich nicht gut dabei, aber es tut gut, das mal loszuwerden.

Beichthaus.com Beichte #00021905 vom 29.05.2007 um 20:21:33 Uhr (4 Kommentare).

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