Der untreue beste Freund

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Fremdgehen

Ich muss etwas beichten, weil ich in diesem Fall nicht weiß, ob Schnauze halten oder Petzen besser ist. Mein Bruder hat seit mehreren Jahren einen wirklich guten Freund. Dieser ist, obwohl noch sehr jung, schon verheiratet. Durch Erzählungen von meinem Bruder habe ich schon oft mitbekommen, dass sein bester Freund nicht gerade eine treue Seele ist. Dies habe ich nach meiner eigenen Trennung selbst bemerkt. Als würde es ihm um mein Wohl gehen, schrieb er mir öfters und versuchte, mich zu "trösten." Mit seiner Bemerkung: "Warum hast du nicht schon früher Schluss gemacht, als ich noch frei war?" hat er mich allerdings sehr geschockt. Ich hatte niemals auch nur einen Gedanken daran verloren, wie es mit ihm als Freund oder Bettgeschichte wäre. Ich habe dies dann der Freundin meines Bruders erzählt. Mein Bruder und seine Freundin wohnen seit ein paar Jahren nämlich in einem Haus neben dem besagten besten Freund und teilen sich quasi einen Vorgarten. Nun gut, seine Freundin erzählte mir, dass der angeblich beste Freund sie am Anfang der Beziehung zu meinem Bruder angemacht habe, und ihr bei der Wohnungseinweihung sogar an den Hintern gefasst hat. Ich habe irgendwie ein schlechtes Gewissen, denn immer, wenn ich meinen Bruder mit seinem besten Freund sehe, sehe ich seine Enttäuschung vor meinen Augen, wenn ich ihm alles erzählen würde. Ich kann schon sehen, wie seine kleine Welt zersplittert. Aber so einen miesen Kollegen schützen, dabei ist mir einfach nicht wohl.

Beichthaus.com Beichte #00034218 vom 30.10.2014 um 12:16:08 Uhr (10 Kommentare).

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Meine fremdgehende Ehefrau

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Ehebruch Rache Fremdgehen Gesundheit Ex

Meine Ex-Frau und ich haben relativ früh geheiratet, was sich im Nachhinein als ziemlicher Fehler entpuppt hat. Sie hatte jedoch auf die Hochzeit gedrängt, weil sie sich nach eigener Aussage sicher war, ihr Leben mit mir verbringen zu wollen. Dummerweise entdeckte ich schon nach zwei Jahren Ehe einige Indizien dafür, dass sie es doch nicht ganz so ernst meinte, wie sie vorgab. Sie hatte einen ziemlich heftigen Flirt mit einem Kommilitonen am Start, der dann wohl auch ein bisschen aus dem Ruder lief. Sie versuchte das natürlich vor mir zu verheimlichen, stellte sich dabei aber nicht besonders clever an. Als ich sie damit konfrontierte, weil ich auf meinen begründeten Verdacht hin mal überprüfte, ob sie sich abends wirklich nur mit einer Freundin traf, und feststellte, dass die Freundin in Wahrheit besagter Kommilitone war, hatten wir unsere erste größere Krise. Es sollten noch einige dieser Art folgen, und immer waren andere Männer im Spiel. Sie handelte immer nach demselben Muster: Sie ging einen Kaffee mit demjenigen trinken, was sie mir meist noch erzählte, dann begannen die Treffen, die sie mir schon zum Großteil verschwieg, dann kam die heimliche SMS-Phase, und gleichzeitig weitere heimliche, und wie ich mittlerweile denke, auch intimere Treffen. Ich fragte sie immer wieder, ob ihr in unserer Ehe etwas fehlte, was sie verneinte, oder genervt abblockte.

Eine ihrer Freundinnen plauderte mir gegenüber schließlich mal betrunken aus dem Nähkästchen, worauf ich meine damalige Frau zur Rede stellte. Sie wollte keinesfalls die Scheidung und begab sich in Therapie. Ab da wurde alles richtig schlimm. Sie begann plötzlich zu tun und zu lassen, was sie wollte, blieb oft tagelang weg, ohne dass ich wusste, wo sie war, nahm sich alle möglichen Freiheiten mir gegenüber heraus und ignorierte meine Bedürfnisse vollkommen. Ihre Begründung war, dass ihr Therapeut gesagt hatte, sie müsse zu sich selbst finden. Nach zwei Monaten teilte sie mir lapidar durch eine SMS mit, dass sie doch die Scheidung wolle. Sie verlangte vollen Trennungsunterhalt und Versorgungsausgleich. Kurz darauf postete sie beim Fratzenbuch Bilder von sich und ihrem neuen Lover.

Ich bezahlte sie also quasi noch für ihren Spaß mit einem anderen. Mir riss die Hutschnur sehr gründlich. Drei Wochen später diktierte sie mir einen Termin, an dem sie ihr Zeug aus meiner Wohnung abholen würde, inklusive einer völlig überzogenen Summe Geldes, die ich ihr angeblich noch schuldete. Ich hatte es endgültig satt und überlegte mir, wie ich ihr eins auswischen konnte. Da sie eine Süßgräserallergie hatte, besorgte ich mir von der Wiese einen Haufen Pollen, pappte diese zwischen die Seiten ihrer Unibücher, kippte sie in ihren Laptop, und verteilte den ganzen Spaß dazu noch großzügig in ihrer Wäsche. Ich verbrachte eine Menge Zeit damit, das Zeugs so gründlich einzuarbeiten, dass man es beim besten Willen nicht sah. Die Übergabe lief reibungslos, obwohl sie da schon häufig nieste. Einige Zeit später lief mir eine gemeinsame Freundin über den Weg und erzählte mir im Vertrauen, dass es meiner Ex so gar nicht gut ging. Sie habe wohl eine neue Allergie entwickelt und wisse noch nicht wogegen, außerdem habe sie ihr Lover mit einer ominösen Geschlechtskrankheit angesteckt, vermutlich Herpes, weswegen sie sich jetzt wieder von ihm getrennt habe. Ich heuchelte Mitleid, obwohl ich innerlich triumphierte. Sie hat dann wohl anschließend noch ein Jahr lang mit den präparierten Büchern Probleme gehabt, danach waren ihre Süßgräserallergie oder die Pollen verschwunden. Ihr Männerverschleiß ist jedoch immer noch genau derselbe.

Beichthaus.com Beichte #00034209 vom 29.10.2014 um 12:22:35 Uhr (19 Kommentare).

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Meine glotzende Nachbarin

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Hass Zorn Aggression Zwietracht Nachbarn

Wir haben seit einiger Zeit neue Nachbarn. Ganz klassisch: Mama, Papa, zwei Grundschulkinder. Am Anfang waren sie auch recht freundlich, aber nun sind diese Nachbarn zu Idioten mutiert. Plötzlich und ohne jeden Grund, reden sie nicht mehr mit uns unde schauen sogar weg, wenn sie einen aus unserer Familie sehen. Das geht schon Monate so. Es gibt wirklich keinen Grund, wir hatten nie Streit oder dergleichen, werden aber permanent mit Missachtung bestraft. Mit anderen Nachbarn wird munter geplaudert, nur wir werden halt ignoriert. Ich grüße sie heute noch im Vorbeigehen und ernte - vor allem von der Dame des Hauses - nur ein müdes Lächeln bzw. eher ein hinterhältiges Grinsen. Allein das bringt mich jedes Mal auf die Palme. Sie sagt kein Wort, grinst mich an und schaut wieder weg. Warum grüße ich sie überhaupt? Ich gebe ungern schnell auf und bin freundlich zu meinen Mitmenschen. Da ich ihnen nichts getan habe, muss ich mich auch für nichts entschuldigen und verhalte mich daher wie bei allen anderen auch. Zur Rede stellen will ich sie jedoch nicht, das würde am Ende nur Ärger geben. Ihr Mann redet zumindest in Einwortsätzen mit mir. Das ist jedoch nicht alles, was mich aufregt. Da sich jemand um die Kinder kümmern muss, geht der Mann arbeiten und die Dame bleibt zu Hause. Das ist erst einmal nichts Schlimmes, aber mir kommt jedes Mal die Galle hoch, wenn ich diese Frau sehe. Ihr Alltag besteht nur aus Kaffee, Zigaretten und aus Faulenzen.

Die Kinder spielen nach der Schule vor sich hin und Mama sitzt auf der Terrasse, teert sich die Lunge und kippt literweise Kaffee in sich rein. Ich weiß nicht, wann die Frau bügelt, kocht, putzt, wäscht. Das ist keine Hartz-IV-Tante, aber sie verhält sich wie eine. Von mir aus kann jemand so viel Kaffee trinken, wie er will - und rauchen, bis die Lunge genug Teer hergibt, um die Schlaglöcher in der Straße zu füllen. Mir ist das so etwas von egal. Wenn sie sich jedoch in ihren Kaffeepausen vom Nichtstun erholt und man macht einen Fuß vor die Tür oder öffnet ein Fenster, glotzt sie wie ein Ölgötze zu uns herüber. Man kann nicht mal den Müll heraustragen, ohne von ihren Blicken verfolgt zu werden. Man kann nicht mal an den Briefkasten, ohne angestarrt zu werden, bis man wieder im Haus ist. Man kann nicht Rasen mähen, ohne dass jeder Schritt von ihr verfolgt wird. Die Frau macht mich wahnsinnig. Selbst wenn man mit dem Auto aus der Einfahrt fährt, guckt sie einem hinterher als wäre mein 13 Jahre alter Audi ein neuer Porsche. Sie glotzt wie so ein Uhu im Tierpark. Der schaut einem auch hinterher, bis man um die Ecke gebogen ist. Ich bin ein friedfertiger Mensch, aber ich hätte gute Lust, die Dame einfach nur anzuschreien. Da ich noch nicht so weit bin, habe ich mich zu einer Vorstufe durchringen können. Wenn sie mal wieder auf ein Fenster starrt, das ich eben geschlossen habe, schneide ich hinter dem Vorhang Grimassen, strecke ihr die Zunge heraus und beschimpfe sie mit den übelsten Wörtern. Sie kann mich definitiv hinter dem Vorhang nicht sehen und auch nicht hören, aber ich bin da! So mache ich es auch im Auto. Ich rede leise, wenn sie mich mit ihren Blicken verfolgt. Sie hört nichts, aber ich schimpfe im Auto wie ein Rohrspatz. Sogar im Rückspiegel lässt sich noch gut sehen, dass sie einfach nur glotzt. Auch beim Rasenmähen entgleiten mir Worte, die sie aber durch den Rasenmäher erst recht nicht hören kann.

Inzwischen grüße ich sie auch nicht mehr, da mir ein hämisches Lächeln als Antwort einfach zu wenig ist, um jemandem einen guten Tag zu wünschen. Ich lasse sie links liegen, aber in mir kocht es. Die ständige Glotzerei geht mir dermaßen auf den Wecker. Lange dauert es nicht mehr und ich spreche das laut aus, was ich sonst leise vor mich hinmurmele, z.B. "Glotz nicht so blöd, du dumme F*tze." Irgendwann kriegt der faulenzende Uhu ein paar deutliche Sätze ans Hirn gepfeffert. Kaffee saufen, rauchen, glotzen, glotzen, glotzen und Nichtstun. Ich hasse es! Ich beichte daher schon einmal im Voraus das, was da noch kommen mag.

Beichthaus.com Beichte #00034206 vom 28.10.2014 um 19:48:48 Uhr (19 Kommentare).

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Das chinesische Tattoo

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Rache Lügen Last Night

Das chinesische Tattoo
Ich bin Chinesin und lebe seit ein paar Jahren in Deutschland. Hier war bzw. ist es modern, sich Tattoos mit chinesischen Zeichen machen zu lassen. Häufig werde ich von Bekannten und Kollegen mit solchen Tattoos gefragt, was denn die Bedeutung ist. Manchmal erzähle ich ihnen am Anfang Blödsinn, kläre das dann aber sofort auf. Als ich vor Kurzem mit meinen Freundinnen in einer Bar war, wurden wir von ein paar Männern ziemlich stark angemacht. Heftige Machosprüche und sehr trockene Witze über Asiaten - dabei kennen sie nicht mal den Unterschied zwischen Japan und China. Als der Oberchecker mir dann sein chinesisches Tattoo zeigte, und mich damit beeindrucken wollte, habe ich laut angefangen zu lachen und ihn dann gefragt, warum er sich "kleiner Bruder" auf die Haut schreiben lässt. In China bedeutet das so viel wie Penis bzw. Schwanz. Meine Freundinnen haben sofort reagiert und mein Spiel verstanden. Auch sie lachten darüber und bestätigten das. Von seinen Freunden wurde er auch ziemlich verarscht. Kurz darauf sind sie verschwunden und wir hatten noch einen schönen Mädelsabend. Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich "Tiger und Drache" falsch übersetzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00034120 vom 16.10.2014 um 10:43:46 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Engel mit den großen Brüsten

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Begehrlichkeit Fremdgehen Morallosigkeit Partnerschaft

Seit über zwei Jahren führe ich (m/25) eine Fernbeziehung und meine Freundin (21) und ich pendeln so gut wie jedes Wochenende. Meistens fahre jedoch ich und nehme dabei jedes Mal Personen per Mitfahrgelegenheit mit. Zum einen wegen des Geldes, zum anderen, weil man oft lustige, sympathische Leute kennenlernt und die Fahrtzeit vom knapp fünf Stunden dann sehr schnell vergeht. Vorher checke ich über einen bekannten Handy-Messenger ab, wer sich dahinter verbirgt, um Fakes zu vermeiden. So auch heute. Es war unter anderem eine Mitfahrerin dabei, die auf ihrem Profilbild wie ein normales süßes Mädchen aussah, also niemand, nach dem man sich auf der Straße umsieht oder so. Dazu aber später mehr. Ein Mitfahrer war bereits am Treffpunkt, als sie mit etwas Verspätung eintraf. Nett begrüßt, Gepäck verstaut, und nichts weiter dabei gedacht. Beim Losfahren haben wir anfangs etwas ausführlicher miteinander geplaudert - meist oberflächlicher Small Talk, aber ganz nett. Sie, die Mitfahrerin, saß genau hinter mir. Kurz bevor es auf die Autobahn ging, zog sie ihre Jacke aus und es ging ein unwiderstehlich guter Duft durch meinen Wagen, welcher mich echt entspannte und zugleich in Erregung versetzte. Gleichzeitig bemerkte ich, dass sie für ihre doch sehr schlanke Figur, sehr große, wohlgeformte Brüste hatte.

Anfangs hatte ich es nur vermutet, aber jetzt schien es sich zu bestätigen. Da sie aber hinter mir saß, konnte ich es nur erahnen und ich versuchte die ganze Zeit über den Rückspiegel einen kurzen Blick auf ihre schönen Brüste zu erlangen, vergeblich. Auch bei der Ausführung eines sehr, sehr ausgiebigen Schulterblicks, war es mir unmöglich, etwas zu Gesicht zu bekommen. Als die beiden anderen Mitfahrer und sie irgendwann eingeschlafen waren, kam mir der Geistesblitz, einfach meinen Rückspiegel nach unten zu klappen, was mir aber nur minimal Einsicht gewährte, weswegen ich es aufgab. An dieser Stelle muss ich einwerfen, dass ich einen ziemlichen Fetisch für Brüste habe. Würde man mir zwei Frauen hinstellen, würde ich die mit den schöneren bzw. größeren Brüsten wählen. Ein bildhübsches Mädchen, das aber weniger als B hat, weckt bei mir kein Interesse. Ganz im Gegenteil: Ich habe schon oft etwas mit nicht so hübschen Damen gehabt, die dafür aber von der Figur wirklich gesegnet waren. Dabei ist meine Freundin sehr schlank und hat ein gutes B-Körbchen, was auch super passt, aber ich sehne mich einfach nach mehr. Wäre der Rest nicht so super bei uns, wäre ich schon über alle Berge.

Aber zurück zu dem Engel auf meinem Rücksitz. Da ich nichts erblicken konnte, konzentrierte ich mich wieder vollständig auf das Fahren und beobachtete sie nur hin und wieder, wie sie schlief. Sie sah dabei so schön aus! Sie sah aus wie eine Frau, neben der Mann jeden Morgen aufwachen möchte. Sie hatte gefärbte, rote Haare, Kurzhaarschnitt. Dezent die Augenlider geschminkt, ihre Augen an sich waren von strahlendem Blau und sie hat einen wundervoll symmetrisch geformten Mund, mit rosa Lippen wie gezeichnet. Sie hat sogar einen so wunderschönen Mund, dass ich mir die ganze Zeit vorstellte, wie es wäre, wenn sie mich oral befriedigen würde, langsam, zärtlich, ein perfektes harmonisches Bild, ästhetisch und pure Beglückung. Das Ganze formte sich in meinen Gedanken dazu, wie sie wohl überhaupt komplett nackt aussehen würde. Sie hat einen wirklich sehr schönen langen Hals, glatte Haut, und ihr Oberteil spannte leicht an den Schultern, aufgrund ihres femininen Vorbaus, ich vermute ein gutes, pralles C bis D Körbchen. Ich stellte mir vor, wie ich es mit ihr in allen möglichen Stellungen tun könnte. Kein Witz, ich habe während der Fahrt mehr in den Rückspiegel auf sie, während sie schlief, als auf die Fahrbahn geschaut. Sie bewegte beim Schlafen auch teilweise ihren Mund so, als würde sie sonst etwas träumen. Für einen Augenblick stellte ich mir vor, mir während der Fahrt, da ja alle schliefen, einfach einen runterzuholen. Aber das ging ja nicht. Umso mehr staute sich die ganze sexuelle Energie in meinem Unterleib, bis ich schon richtig benebelt war.

Hin und wieder wurde sie wach, und schien auch zu bemerken, dass ich sie ansah. Zu mir, ich bin schon sehr gut aussehend, treibe viel Sport, ernähre mich super, sehe auch dementsprechend aus und kleide mich auch gut. Ich flirte auch viel, seitdem ich vergeben bin aber weniger. Und ich bin dementsprechend auch geschickt darin, was mir aber während der Fahrt wenig nutzte. Wir schauten uns auch teilweise etwas länger über den Rückspiegel in die Augen, aber ich schaffte es nicht, irgendwie erneut ins Gespräch zu kommen. Zum einen, weil meine Gedanken viel mehr damit beschäftigt waren, in ihr zu kommen. Zum anderen, weil ich diesen "Zauber" auch nicht kaputtmachen wollte. Bei der Ankunft am Ziel verabschiedete ich mich von allen, erklärte ihnen den Weg und kassierte die Gebühr. Sie war die Letzte, aber nein, ich habe sie, als wir alleine da standen, nicht einfach geküsst, sondern nur das Geld genommen - und als sie mir ihre Hand zum Abschied gab, habe ich diese geschüttelt, und für gefühlte drei Sekunden festgehalten und langsam losgelassen und noch was gesagt wie: "Viel Erfolg beim Studium, falls du mal entspannt ausgehen möchtest, kannst du dich mal melden." Woraufhin sie nur lächelte und "Okay." antwortete. Am Liebsten wäre ich ihr hinterher gelaufen oder so. Ich bin danach direkt nach Hause gefahren und musste mir erst einmal einen runterholen. Normalerweise ist es so, dass man dann völlig entspannt und alles gut ist, aber sie verschwand nicht aus meinen Gedanken. Wunderschöne Unbekannte, falls du das liest, und dir die vielen Parallelen auffallen, bitte halte mich nicht für verrückt, ich bin echt ein ganz normaler Typ, aber ich habe mich echt in dich verliebt. Wofür ich mich am meisten schäme, als ich zu Hause war, habe ich sogar an ihrem Sitz und der Rückenlehne geschnuppert und es roch einfach traumhaft!

So jetzt zur eigentlichen Beichte, um das Ganze auf den Punkt zu bringen: Ich beichte, dass ich so brustfixiert bin. Ich habe sogar mal eine Therapie diesbezüglich gemacht, insbesondere gegen Sexsucht - das war allerdings nur viel Zeit und viel Geld für nichts verschwendet. Zu einer Selbsthilfegruppe will ich nicht gehen, da es in meinen Augen fahrlässig ist, einen Haufen Sexsüchtiger im gleichen Raum zu lassen. Ich bin echt fertig und traurig. Zum einen, weil ich dieses schöne Wesen wahrscheinlich nie wiedersehen werde und was noch viel schlimmer ist: Ich bin meiner Freundin im gewissen Sinne ja fremdgegangen. Meine Ex habe ich über 20 Mal betrogen und meine jetzige Freundin vor etwas längerer Zeit nur einmal, mit eben dieser Ex. Aber ich finde, dass was da im Auto passierte, ist für mich in gewisser Weise fremdgehen. Ich schäme mich dafür und zugleich war es auch echt schön, es zu erleben, so blöd es auch klingen mag. Ich bin wirklich etwas am Boden und auch nicht sicher, ob es vernünftig ist, sich noch einmal bei dem Mädchen zu melden. Der Punkt ist: Würde meine Freundin mich betrügen, würde es mich nicht so sehr jucken, weil ich weiß, wo meine Qualitäten liegen. Ich liebe meine Freundin wirklich sehr, weil wir sehr miteinander harmonieren, den gleichen Humor haben, es eigentlich super läuft, wir wie Seelenverwandte sind. Was aber gleichzeitig auch irgendwie das Problem ist, da wir mehr wie beste Freunde sind, als ein romantisches, verliebtes Paar. Aber das ist vielleicht normal nach über zwei Jahren Beziehung. Und dieses Gefühl des Verliebtseins, diesen Nervenkitzel, fühle ich leider nur noch hin und wieder bei anderen, was ich sehr schade finde.

Beichthaus.com Beichte #00034104 vom 13.10.2014 um 20:52:17 Uhr (16 Kommentare).

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