Angst vor Telefonaten

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Feigheit Lügen Peinlichkeit

Ich möchte beichten, dass ich, da ich telefonieren nicht ausstehen kann, oft wichtige Dinge nicht erledige oder erst auf den letzten Drücker kläre, weil es mir so unangenehm ist, jemanden anzurufen. Ich hasse es, selbst Pizza zu bestellen und versuche immer, meinen Freund beim Lieferservice bestellen zu lassen. Ich weiß nicht, wieso es mich so viel Überwindung kostet, aber Anrufen ist echt nicht mein Ding. Ich habe auch schon oft gelogen, wenn es darum ging, ob ich schon irgendwo angerufen hätte, dabei fühle ich mich selbst ziemlich mies. Sich wegen so einer kleinen Sache so zu zieren ist echt albern, zumal ich 25 Jahre alt bin.

Beichthaus.com Beichte #00037003 vom 09.11.2015 um 13:32:15 Uhr (27 Kommentare).

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Privatverkauf im Internet

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Boshaftigkeit Lügen Engherzigkeit

Ich verkaufe gerne Dinge, die ich nicht mehr benötige, über ein Online-Verkaufsportal bei dem das Einstellen der Waren nichts kostet. Ich setze meine Preise sehr moderat an, weil ich die Sachen ohnehin loswerden will. Wenn jemand handelt und freundlich ist, lasse ich auch noch einmal den einen oder anderen Euro nach. Was aber gar nicht geht, sind die Bratzen, welche mit Preisvorschlägen kommen, welche die Hälfte meines Preises oder noch weniger ansetzen und dann unhöflich und ausfallend werden, wenn man ihr Angebot dankend ablehnt. Ihr kennt das sicher auch mit dem Spruch: "Was ist der letzte Preis?" und so weiter? Da mir das jetzt schon mehrmals passiert ist, bin ich dazu übergegangen, zum Schein auf die Preisvorschläge der Leute einzugehen, wenn sie mich beleidigen oder zu beschimpfen angefangen haben. Wenn sie dann vor der Tür stehen, sage ich ihnen, dass gerade jemand da war und das Objekt der Begierde abgeholt hat, weil derjenige mehr gezahlt hat. Die Leute sind dann natürlich ziemlich sauer, weil sie sich umsonst auf den Weg gemacht haben. Solange diese Menschen allerdings keine normalen Umgangsformen an den Tag legen, werde ich mein Spielchen weiterspielen. Alle normalen und freundlichen Käufer werden natürlich fair und mit Respekt behandelt. Ich bitte um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00037002 vom 09.11.2015 um 10:43:33 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Name meines ungeborenen Kindes

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Verzweiflung Lügen Familie Schwangerschaft

Ich (w/32) bin Mutter von zwei Söhnen. Ich bin jetzt im achten Monat schwanger. Vor Kurzem ist der Pate meines Mannes verstorben und mein Mann war völlig fertig. Ein paar Tage später schlug er dann vor, unser drittes Kind nach ihm zu benennen. Der Name ist völlig in Ordnung, also war ich damit einverstanden und sagte zu. Ich kam sehr gut mit ihm aus, aber habe nach seinem Tod und dem Vorschlag meines Mannes erfahren, dass er doch kein so guter Mensch war. Mein Mann weiß das nicht und ich möchte seine Erinnerungen an ihn nicht trüben, auch wenn er das irgendwann höchstwahrscheinlich erfährt. Doch eins ist klar: Mein Kind soll den Namen nicht bekommen. Bald ist es so weit und ich hoffe darauf, dass es ein Mädchen wird, nach zwei Söhnen. Wenn nicht, habe ich ein Problem.

Beichthaus.com Beichte #00036995 vom 08.11.2015 um 19:15:09 Uhr (8 Kommentare).

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Der Haufen meines Hundes

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Falschheit Schamlosigkeit Lügen

In meinem Freundeskreis reden wir gerne übers Kacken. Manchmal schicken wir uns auch Bilder von unserem Haufen über unsere Messengergruppe und kommentieren das beispielsweise mit "Respekt", "geht besser". Es gibt sogar einen Wochensieger. Ich beichte, dass ich den Haufen meines Hundes fotografiert habe, um Gruppensieger zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00036965 vom 02.11.2015 um 21:46:44 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Alkohol von einem Toten

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Diebstahl Schamlosigkeit Trunksucht Lügen Nachbarn

Um meine Beichte zu verstehen, muss man wissen, dass ich mit meinen Eltern in einem großen Wohnblock beheimatet bin. Vor vier Wochen habe ich (m) meinen 18. Geburtstag gefeiert. Da waren viele Kumpels anwesend und es floss Alkohol in Strömen. Gegen Morgen war alles, aber auch alles Trinkbare aufgebraucht. Zwei meiner Freunde schauten sicherheitshalber noch einmal im Keller nach. Sie kamen tatsächlich mit einer Flasche Schnaps in der Hand nach oben. Das war natürlich super, aber diese Flasche kannte ich gar nicht. Das war mir in meinem besoffenen Zustand aber eigentlich auch egal. Später holten sie noch zwei Flaschen Rotwein. Am nächsten Tag habe ich sie gefragt, wo das Zeug eigentlich her war und sie zeigten mir im Keller ein Abteil eines anderen Mieters, bei dem sie das Vorhängeschloss geknackt hatten. Ich schaute mich um und stellte freudig fest, dass dieser Mieter nicht nur ein paar Flaschen Alkohol bunkerte, sondern vom Wein über sündhaft teuren Whiskey bis hin zum Strohrum aus Österreich. Von diesem Tag an, haben sich meine beiden Kumpels jeden Tag zu mir auf den Weg gemacht - wir sind dann immer in das fremde Kellerabteil gegangen und haben uns herausgenommen, was uns gerade gefiel. Später wurden dann die Flaschen mit Wasser befüllt und wieder sauber eingeräumt.


Auffällig war, dass anscheinend niemand dieses Kellerabteil betrat, denn es sah immer gleich aus. Für uns waren die letzten vier Wochen einfach nur genial, denn wir konnten uns täglich bis zum Abwinken besaufen. Wir hatten nun noch nicht einmal ein Viertel vom Vorrat getrunken, bis dann eines Tages doch jemand in diesem Abteil stand. Ich fragte ihn, was er da drinnen macht, denn ich hatte diese Person noch nie gesehen. Er meinte, dass er den Keller von seinem verstorbenen Vater räumen muss. Er wollte von dem ganzen Zeug nichts behalten und sagte mir, dass er alles in einen Container werfen will. Während des Gesprächs schlug ich vor, mit Freunden das komplette Abteil auszuräumen und alles zu entsorgen. Er war hoch erfreut und meinte, dass es selten so freundliche junge Menschen gäbe und sagte mir 200 Euro für die Räumung zu.


Ich konnte mein Glück gar nicht fassen und habe nun in meinem Zimmer Alkoholvorräte für mindestens sechs Monate. Meinen Eltern habe ich auch ein paar Flaschen gegeben, die waren darüber sehr glücklich. Die 200 Euro haben wir in Kippen umgesetzt, jetzt stehen uns tolle Monate bevor. Was mich allerdings ziemlich bedenklich gestimmt hat, ist die Tatsache, dass wir einen sterbenden Menschen bestohlen haben, auch wenn er davon nichts mitbekommen hat. Aber ich möchte mein Gewissen erleichtern und bitte daher um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036962 vom 02.11.2015 um 16:19:49 Uhr (26 Kommentare).

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