Fremde Blicke in der Stadt

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Aggression Zorn Maßlosigkeit

Ich beichte, dass ich oft, obwohl es keinen sinnvollen Grund gibt, sehr aggressiv werde und mich in mich selbst verziehe. Das heißt, ich mache bei Sachen wie z.B. Fotos nicht mit, was andere traurig macht. Und wenn dann Leute versuchen, mich zu beruhigen oder mit mir zu spaßen, könnte ich ihnen glatt aufs Maul hauen, obwohl ich das gar nicht will. Ich kann in solchen Momenten nicht runterkommen, obwohl ich versuche, mir selbst vor Augen zu führen, dass es keinen Sinn macht und ich die schöne Zeit mit meiner Familie verschwende. Das passiert nämlich sehr oft, wenn ich mit der Familie in der Stadt bin. Es sind meist kleine Sachen, die mich aufregen, wie beispielsweise der äußerliche Druck durch Personen die mich dann in der Stadt angucken. Ich hoffe mir wird verziehen.

Beichthaus.com Beichte #00035616 vom 02.05.2015 um 04:39:01 Uhr (15 Kommentare).

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Der letzte Vertraute alter Leute

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Engherzigkeit Selbstsucht Arbeit 50+

Ich (m/23) habe vor Kurzem mein Altenpflege-Examen mit einer glatten 1,0 bestanden und habe in den drei Jahren Ausbildung nichts dafür getan. Ich liebe die Arbeit mit den Senioren und habe zu jedem von "meinen Alten" ein wunderbares Verhältnis, es geht so weit, dass viele schon anfangen zu weinen, wenn ich nur mal zwei Tage freihabe. Einigen ganz bestimmten Menschen habe ich sehr oft versichert, dass ich nach dem Abschluss in der Einrichtung bleibe, allerdings ist es nun so, dass ich, aufgrund des guten Abschlusses, von Headhuntern ein wahnsinniges Angebot bekommen habe, was mich karrieremäßig innerhalb von zwei Jahren weiterbringt, als viele es in 20 Jahren Pflege schaffen. Meine Beichte ist, dass ich dieses Angebot annehmen werde und einer Menge alter, einsamer Menschen eine der wenigen Personen nehme, die sie noch haben.

Beichthaus.com Beichte #00035615 vom 02.05.2015 um 04:32:33 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Haufen in der Topfpflanze

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Feigheit

Ich (m/19) muss etwas beichten: Letzten Sommer habe ich zum ersten Mal einen Kumpel bei seinen Eltern besucht. Wir haben getrunken und ich blieb auch gleich über Nacht, da wir schon ziemlich gebechert hatten. Mitten in der Nacht meldete sich dann bei mir ein dringendes Bedürfnis und ich konnte einfach das verdammte Klo nicht finden! In meiner Verzweiflung habe ich schließlich im Vorzimmer in eine große Topfpflanze gekackt. Die Familie hat dem Hund die Schuld gegeben und ich habe bis heute niemandem davon erzählt, weil es mir einfach so derb peinlich war. Nicht nur, dass die Familie dem Hund böse war, weil er vermeintlich in die Pflanze geschissen hat, sie nahmen meinen Haufen auch zum Anlass, das Tier zum Tierarzt zu bringen, da sie meinten, das wäre nicht normal.

Beichthaus.com Beichte #00035612 vom 01.05.2015 um 20:55:17 Uhr (7 Kommentare).

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Der Geldbeutel im Fast-Food-Restaurant

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Verzweiflung Geld

Ich möchte hier beichten, dass ich diesen Monat wegen meiner Ehrlichkeit wohl mal wieder extrem sparen muss. Leider habe ich jeden Monat nur sehr wenig Geld zur Verfügung und kann mir daher nur wenig leisten. Ich ging also mit meinen letzten Kröten, die ich noch im Portemonnaie hatte, zu einer Fast-Food-Kette, um mir nach monatelanger Abstinenz mal wieder Fast Food zu gönnen. Vor der Tür habe ich noch schnell die Preise gecheckt und das Geld gezählt, dann bin ich rein und habe meine Bestellung aufgegeben. Nachdem ich meine Bestellung bekommen hatte, suchte ich mir einen Platz. Am Platz angekommen, stellte ich fest, dass auf der Bank ein großer Geldbeutel liegt und weit und breit kein Besitzer in der Nähe ist. Ich habe das Portemonnaie dann an mich genommen und bin, ohne groß nachzudenken, zum Tresen gegangen und habe es dort abgegeben. Dabei hätte ich die Kohle wirklich gut gebrauchen können.

Beichthaus.com Beichte #00035605 vom 01.05.2015 um 02:30:18 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Hochbegabte Erzieherin

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Selbstsucht Zwang Lügen Familie

Ich (w/22) bin Erzieherin und habe durch meine Berufswahl meine Familie zerstört. Im Alter von drei Jahren ist bei mir eine Hochbegabung festgestellt worden, die sich dadurch äußerte, dass ich sowohl auf Drittklässler-Niveau lesen, als auch entsprechende Mathematik lösen konnte. Je älter ich wurde, desto mehr Test wurden gemacht und desto sicherer wurden die Ergebnisse. Mein genauer IQ spielt keine Rolle, doch aus finanziellen Gründen besuchte ich ein öffentliches Gymnasium und machte mein Einser-Abitur mit 15. Ich hätte durchaus studieren können, doch die nächste Universität lag mit Bus und Bahn gut zwei Stunden entfernt, somit einigte ich mich mit meinen Eltern darauf, dass ich auf ein Berufskolleg gehe. Lange Rede, kurzer Sinn - ich fing dann die Schulausbildung zur Sozialassistentin an. Ich ging drei Tage die Woche in die Schule, zwei Tage ins Praktikum in einer Kinderkrippe. Ich war das erste Mal in einer Klasse mit etwa Gleichaltrigen, was für mich völlig neu und aufregend war, aber auch die Arbeit mit Kindern machte mir total Spaß. Ich war das erste Mal zufrieden mit allem.


Die zwei Jahre waren schnell um und es stand wieder das Studium im Raum. Dazu muss man sagen, dass meine Eltern mich am Liebsten schon mit 16 aus der Ausbildung genommen und in eine betreute WG in meiner angedachten Studienstadt geschickt hätten. Ich wollte lieber die Erzieher-Ausbildung machen, doch meine Eltern überredeten mich zum Studium. Ich zog in die erwähnte WG um, ging studieren und war völlig unglücklich damit. Ich dachte erst, es läge am Studienfach, doch auch andere Vorlesungen sprachen mich nicht an und ich sehnte mich nach der Arbeit mit Kindern. Erst wollte ich Pädagogik oder Psychologie - um dann Kindertherapeutin zu werden - studieren. Ich sprach mit meiner Betreuerin in der WG darüber. Sie war selbst Erzieherin und bestärkte mich darin, meinem Wunsch zu folgen. Sie sagte: "Studieren kannst du später immer noch!"


Ich meldete mich also, mit gefälschter Unterschrift meiner Eltern, an dem örtlichen Berufskolleg zu der Ausbildung zu Erzieherin an. Bei Beginn war ich dann gerade 18 geworden und gestand es dann meinen Eltern. Da ich eh BAföG abhängig war, hatten sie nichts gegen mich in der Hand. Ich machte also meine Ausbildung und arbeite seither in einer Krippe. Damit bin ich sehr glücklich. Die Ehe meiner Eltern ist daran zerbrochen, denn mein Vater fing an, mich zu unterstützen, als er merkte, wie glücklich ich war. Meine Mutter erzählt immer noch allen, dass ich mit 15 mein Abi gemacht habe und jetzt an meiner Doktorarbeit sitze. Es tut mir leid, dass sie wegen mir zum Lügen verführt ist, aber ich sehe auch nicht ein, meinen Traumberuf wegen ihnen aufzugeben.

Beichthaus.com Beichte #00035600 vom 30.04.2015 um 15:52:09 Uhr (18 Kommentare).

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