Zu faul für den Zahnarzt

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Faulheit Trägheit Gesundheit Sanitz

Nachdem ich etwa zehn Jahre aus Faulheit und Sorglosigkeit nicht beim Zahnarzt war, bekam ich vor einigen Wochen sehr starke Schmerzen in einem Unterkieferbackenzahn. In der Apotheke kaufte ich mir dann Schmerzmittel und die Apothekerin muss sich wie eine Großwildjägerin gefühlt haben, bei dem Elefantenbetäubungszeug, was sie mir verschrieben hat. Leider half das Dreckszeug nicht, und die Schmerzen waren teilweise so stark, dass ich nachts nicht mehr schlafen konnte, auch das Essen und Sprechen war eine Qual, mein ganzer Schädel dröhnte. Also quälte ich mich zu einem Zahnarzt und was soll ich sagen - Wurzelbehandlung! Aber der Mann hat seine Arbeit gut gemacht, war sowieso sehr freundlich, hat die faule Wurzel rausgeholt und durch eine künstliche ersetzt. Außerdem hat er mir später noch an weiteren Stellen Karies weggebohrt und Zahnstein weggelasert. Zudem hatte ich an einigen Schneidezähnen einen ekligen Belag, wegen dem ich mich immer geschämt habe und auch Probleme hatte zu lächeln - auch den hat er weggemacht, einfach so! Meine Zähne sehen tipptop aus und fühlen sich gut an! Und das ist dann auch schon meine unspektakuläre Beichte, ich bin meinem Zahnarzt einfach unendlich dankbar, ich bewundere ihn dafür, dass er mein kaputtes Gebiss so schnell wieder auf Vordermann gebracht hat! Meine Freunde würden mich für bescheuert halten, wenn ich ihnen stundenlang von meiner Dankbarkeit gegenüber meinem Zahnarzt vorschwärmen würde, aber hier kann ich das ja machen. Danke, Zahnarzt!

Beichthaus.com Beichte #00021852 vom 24.05.2007 um 06:41:41 Uhr in Sanitz (3 Kommentare).

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Der Prepaid-Spion

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Rache Ex

Ich Ende 40, von Natur aus neugierig, war viele Jahre mit einer jüngeren krankhaft eifersüchtigen Partnerin zusammen. Habe Ihr viel geholfen, am PC geschrieben (sie hat wenig Plan von Computern) und Ihr viel geschenkt oder gekauft wovon ich nichts hatte. Zuletzt sogar noch mal einen teuren Einkaufswagen, den wir gemeinsam nutzen wollten. Da wir uns aber nur noch anekelten, war für uns beide klar dass die Trennung nicht mehr weit sein kann. Vor einigen Wochen, als der Himmel mal wieder blau und die Beziehungssonne poliert war, habe ich dann 2 Prepaid-Mobilkarten beim Discounter gekauft und diese online registriert. Wir wollten diese Sim-Karten speziell für unsere ausgedehnten Gespräche nutzen, da es untereinander nur 4 Cent die Minute kostet. Nun sind wir seit 3 Wochen getrennt und es ist eine Genugtuung für mich zu wissen, dass ich Ihre Karte jederzeit deaktivieren kann (was schon der Fall war), oder die Mailbox aktivieren und deaktivieren kann wie es mir gerade passt. Denn nur ich habe das Zugangspasswort und somit Zugriff auf das Portal und Ihre Daten. Am tollsten ist es, wenn ich jeden Abend bei einem kühlen Bierchen Ihren Verbindungsnachweis studiere, in dem ich genaustens sehen kann mit wem und wie lange sie telefoniert hat. Kenne ich eine Nummer nicht, kann ich ja mal anonym anklingeln wer sich so meldet. Sollte ich einmal feststellen, das sie die Karte vernachlässigt, kaum noch benutzt oder nur noch wenig Geld drauf hat, kann ich ihr online sogar Guthaben aufbuchen. Ich finde es angemessen und genial diese hohle Kuh jetzt auszuspionieren und fühle mich sehr gut dabei! Ach wie gut das niemand weiß, dass ich Prepaid-Spionchen heiß.

Beichthaus.com Beichte #00021836 vom 21.05.2007 um 17:21:41 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Treuetest mit unschönem Ergebnis

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Fremdgehen Rache Zorn Partnerschaft

Seit ungefähr drei Jahren bin ich jetzt mit meinem Freund zusammen. Eigentliche liebe ich ihn sehr und kann mir meine Leben ohne ihn auch nicht mehr vorstellen. Doch vor ungefähr vier Monaten hat er sich ein echtes Ding bei mir gerissen. Eine Freundin und ich haben meinen einen Fake-Account bei einem Chat angelegt, in dem er oft ist, um seine Treue zu testen. Leider hat das nicht so ganz geklappt. Er hat behauptet, er wäre Single, würde sich mal gerne mit dem Mädel treffen und telefonieren. Am nächsten Tag meinte er, er würde sie vermissen und hat Dinge gesagt, die er sonst nur zu mir sagt. Gut, ein Treffen mit ihm ausgemacht. Er war ganz normal, als ich vor der Tür stand, aber als ich dann realisiert habe, dass er meine GESAMTEN Bilder abgenommen hatte (er war ja "Single"), bin ich echt sauer geworden. Ich habe ihn zur Rede gestellt. Mir tat es so weh, dass er schon gesehen hat, wie meine ex-beste Freundin mich enttäuscht hat und dann macht er das auch noch.

Wir haben lange geredet und viel geklärt. Ich habe ihm unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass ich nicht möchte, dass er sich mit irgendwelchen Mädels aus dem Internet trifft. Was war zu erwarten? Natürlich, er versprach mir hoch und heilig so etwas nie wieder zu tun. Wir haben uns immer wieder gezofft, weil von meiner Seite einfach zu großes Misstrauen herrschte. Irgendwann war wieder alles normal und ich lese eben ab und an seine Nachrichten im Chat und SMS aufm Handy. Und was durfte ich rausfinden? Er hat mich mal wieder angelogen: "Schatz, ich habe noch so viel zu tun, ich schaffe das heute nicht mehr, vorbei zu kommen!", aber einer anderen schreiben, wie langweilig ihm doch ist und ob sie nicht Lust hätte etwas zu unternehmen. Aber ich werde mich nicht einfach von ihm trennen oder ihn betrügen. So leicht mache ich es ihm nicht, das zu vergessen. Ich werde in den nächsten Wochen schön lieb zu ihm sein, ihm alle Wünsche erfüllen und dafür sorgen, dass er verrückt nach mir wird. Dies mache ich nur aus dem simplen Grund, da wir im selben Betrieb arbeiten. Ich bin so gesehen von ihm abhängig, da ich nur eine Aushilfe bin.

Aber der nächste Vertrag, den ich ich kriege, ist ein Jahresvertrag, reicht also bis zu meinem Ausbildungsbeginn nächstes Jahr. Dann staube ich noch schön an meinem Geburtstag und an unserem Jahrestag ab und dann ist es endlich vorbei. Auf der einen Seite bereue ich, dass wir diesen Treuetest bei ihm durchgeführt haben, aber auf der anderen Seite denk ich mir: Lieber jetzt als später. Ich bin nicht hässlich, nicht dumm, nicht verklemmt oder so. Die erste Zeit ohne ihn wird mir zwar sehr wehtun, aber er wird bestimmt nicht mein letzter Freund gewesen sein. Wir sind beide daran Schuld, wie weit es gekommen ist, aber immer lasse ich mir die Schuld zuschieben. Und das bereue ich alles. Vielleicht vor allem, dass ich ihn so sehr geliebt habe, dass ich mir viel von ihm habe einreden und vorschreiben lassen. Und somit bleibt am Ende meiner Beichte stehen, dass ich mir selbst leidtue.

Beichthaus.com Beichte #00021833 vom 21.05.2007 um 12:38:58 Uhr (2 Kommentare).

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Riesige Überraschung beim Blind-Date

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Vorurteile Falschheit Dating

Ich habe vor ein paar Tagen auf einer Singleseite ein nettes Girl kennengelernt. Nachdem wir Fotos ausgetauscht, und uns am Telefon besser kennengelernt haben, beschlossen wir, uns mal unverbindlich zu Treffen. Wir verabredeten uns also in einem Cafe und weil ich überpünktlich war, bin ich also schon mal rein, habe ein Cappuccino bestellt und auf sie gewartet. Ich war ziemlich gespannt darauf, wie sie in Wirklichkeit aussieht, weil sie auf den Fotos schon sehr sexy wirkte. Während ich wartete schweiften meine Blicke durch die Räumlichkeit und außer einem älteren Ehepaar, ein paar Kellnern, einer ziemlich dicken Frau und mir, war der Laden leer. Ich wurde zunehmend nervöser, weil es schon fünf Minuten über der verabredeten Zeit war als plötzlich dieses dickes, bestimmt 200 Kilo wiegendes, 'Etwas' auf mich zuwatschelte und mit der mir bekannten Stimme sagte "Na mein Kleiner, wartest du auf mich?" Scheiße, sie war mein Blinddate.

Ich erschrak, bekam es mit der Angst zu tun und hoffte, dass es sich nur um einen Traum handelte, aber vergebens. Sie meinte, sie würde das Foto als "Opener" nutzen um so Leute kennenzulernen. Ganz Gentleman-like erklärte ich, dass ich diese oberflächliche Gesellschaft sowieso zum Kotzen finde und sie ja an und für sich gar nicht hässlich ist. Ich schlug ihr vor schon einmal zu bestellen, ich müsse nur schnell austreten. Gott sei Dank hatte ich meine Jacke noch an. Ich ging in Richtung der Toilette, um mögliche Fluchtwege auszuloten, aber sie schaute mir hinterher und feige wie ich bin, habe ich mich nicht getraut direkt den Laden zu verlassen, sondern ging dann tatsächlich auf die Toilette. Mist, das einzige Fenster in dieser verdammten Toilette war gerade mal so groß, wie ein 19"Monitor.

Egal, alles ist besser als noch einmal zu dieser Michelin-Figur zurückzugehen. Irgendwie zwängte ich mich durch das kleine Fenster hindurch, habe mir dabei noch meine Jacke zerstört und lief wie Forrest Gump schnell ganz weit weg. Das war mir eine Lehre, weg von den Internetbekanntschaften, nie mehr werde ich eine Single-Seite besuchen, sondern lauere ab sofort den Frauen wieder im Supermarkt auf, da sehe ich wenigstens, mit wem ich flirte.

Beichthaus.com Beichte #00021825 vom 21.05.2007 um 07:01:17 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Unverschlüsselte Passwörter

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Neugier Engherzigkeit Internet

Ich mache zurzeit eine Ausbildung und habe sieben Kollegen in meinem Ausbildungsjahr. Da unser Ausbilder genauso wie wir null Bock hat, die Arbeiten zu erledigen, sitzen wir den ganzen Tag an unseren Laptops und surfen. In den Pausen oder bei passenden Gelegenheiten verstellen wir die Laptops derjenigen, die grade nicht in der Nähe sind. Um das zu unterbinden, haben wir unsere Windows-Konten mit Passwörtern versehen und sperren diese, sobald wir uns vom Laptop entfernen.

Nun zur Beichte: Im Netzwerk hatten wir einmal einen alten "HUB", der es ermöglichte den Netzwerkverkehr mitzuschneiden. Da ICQ die Passwörter unverschlüsselt überträgt, war es kein Problem diese rauszukriegen. Da die Leute zu faul sind, sich mehrere Passwörter zu merken, passten diese meist auch für die Windows-Konten, die ich dann problemlos entsperren konnte. Die verdutzten Gesichter und misstrauischen Blicke waren einfach herrlich! Des Weiteren konnte ich deren ICQ-Chats mitlesen, die doch teilweise recht interessant waren. Zum krönenden Abschluss habe ich die Konten der Leute vor ihren Augen entsperrt. Einfach herrlich die Gesichter! Das Einzige, was ich bereue, ist, dass ich nun immer als Erster beschuldigt werde, sobald irgendwie Probleme mit Internet oder Netzwerk auftreten. Ich glaube, das habe ich mir selbst zuzuschreiben.

Beichthaus.com Beichte #00021797 vom 20.05.2007 um 09:11:08 Uhr (2 Kommentare).

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