Mein Kollege und die Flüchtlingsdebatte

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Hass Aggression Dummheit Kollegen

Ich bin Maurermeister. Als wir die Tage während der Mittagspause auf der Baustelle Nachrichten gehört haben, war natürlich die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer eines der Hauptthemen. Einer von den Hilfsarbeitern (52), ehemaliger Sonderschüler und wirklich dumm wie ein Stück Brot, sagte dann: "Finde ich gut, gibts ein paar weniger von denen, die zu uns wollen." Ich habe eine Wut verspürt, ich kann es euch gar nicht beschreiben. Ich bin ein Mensch, der Gewalt ablehnt und lediglich mit dem Mundwerk schlagfertig ist. Aber ich habe mir eine Antwort gespart. Bei dem ist eh Hopfen und Malz verloren. Am Abend habe ich mir die Boxhandschuhe meines Sohnes und dessen Boxsack ausgeliehen und mir beim Hauen vorgestellt, es sei die Visage dieses Typen. Ich beichte, dass ich diesen Menschen seit dieser Aussage definitiv für ein nutzloses Stück Dreck halte - und das ist der bisher erste und einzige Mensch in meinem Leben, bei dem es mir so geht. Bei der Arbeit nur Probleme, verhaltensgestört, von einer Dummheit, die mich daran zweifeln lässt, dass dieses Exemplar der Gattung Mensch angehört, unsympathisch. Aber demnächst muss er die Firma vermutlich eh verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00035530 vom 22.04.2015 um 19:08:44 Uhr (31 Kommentare).

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Der Traummann aus dem Supermarkt

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Verzweiflung Begehrlichkeit Missbrauch Lügen Partnerschaft

Mein Freund und ich hatten ein erfülltes Liebesleben, in dem ich mich begehrt fühlte und ihm meine geheimsten Wünsche mitteilen konnte. Die Intensität und Leidenschaftlichkeit hat aber rapide abgenommen, seitdem ich im siebten Monat mit unseren Sohn schwanger war. Jetzt ist unser Sohn fünf Monate alt und der Beischlaf läuft immer nach dem gleichen, fantasielosen Muster ab. Wehe, ich äußere mal einen Wunsch wie: "Küsse meinen Hals" oder ähnlich Unverfängliches, denn dann versagt sofort seine Manneskraft und das Unterfangen wird abgebrochen. Ich bin frustriert und traurig. Ich habe schon mehrere Male mit ihm drüber gesprochen und er hat dann jedes Mal gesagt, es wird wieder besser, aber das ist es bisher nicht. Letztens, als er dann von einer Reise kam, fragte ich ihn, ob er sich etwas Erotisches im Internet reingezogen hätte. Er verneinte und sagte, ich solle ihm glauben und vertrauen. Als ich dann etwas völlig anderes an unserem Tablet machen wollte, bekam ich bei der Suchmaschine plötzlich viele Vorschläge für Seiten die sich nur ums Kopulieren drehen. Zu meinem Entsetzen waren die Damen, nach denen er suchte, das Gegenteil meiner Äußerlichkeit.<br /> <br /> Ich war tief verletzt und fühlte mich billig, als er versuchte, mit mir zu verkehren. Letztendlich hat er mich so lange bedrängt, bis ich nachgab, obwohl ich öfters deutlich gesagt habe, dass ich das nicht möchte. Die Art und Weise wie er versucht hat, zu seinem Ziel zu kommen, war auch alles andere als romantisch. Er hat mir einfach die Beine auseinandergedrückt und mich festgehalten. Als ich meinte: "Küss mich wenigstens", antwortete er: "Wenn ich dich küsse, bekomme ich dann was ich will?" Ich hatte den Eindruck, dass er sich nach sieben Tagen Konsum von solchen Seiten einfach abreagieren wollte. Als ich ihn dann darauf ansprach, sagte er, das sei Quatsch. Eine Woche später waren wir dann in einem Supermarkt und ich bemerkte, dass mich ein großer, kräftiger Mann beobachtet. Ich wich seinen Blicken aus, aber ich spürte sein Interesse. Als mein Mann und ich dann ein paar Tage später miteinander schliefen, kam mir plötzlich ganz unvermittelt das Bild dieses Mannes in den Kopf und ich stellte mir vor, auf ihm zu sitzen. Es erregte mich so sehr, dass ich sofort kam. Seitdem stelle ich mir immer vor, wie mein Traummann so wäre, denn mein Mann behandelt mich nicht wie früher. Und seit dem unfreiwilligen Mal denke ich auch immer öfter darüber nach, mich von ihm zu trennen.

Beichthaus.com Beichte #00035529 vom 22.04.2015 um 16:02:29 Uhr (23 Kommentare).

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Ich bin stolz auf meinen Körper!

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Zorn Hass Vorurteile Völlerei Gesellschaft

Ich (w/20) beichte, dass ich fett bin und es mir scheißegal ist, was andere davon halten. Das Schlimmste, was einem heutzutage passieren kann, ist wohl pleitegehen und fett sein, deshalb schreibe ich das hier auf. Das, was mich aufregt, ist die Einstellung der meisten Menschen. Nur weil ich fett bin, werde ich als faul abgestempelt, was gar nicht stimmt! Ja, ich esse zu viel, aber das war es dann auch. Wenn das mein einziges Problem im Leben bleibt, werde ich glücklich sterben. Niemand muss auf Fett stehen oder selbst dick sein, aber warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass nicht jeder so tickt? Ich muss dazu sagen, dass meine Freundinnen alle schlank sind und das sage ich ohne einen Hauch von Eifersucht. Sie sind alle schön und sollen so bleiben, wie sie sind. Es kotzt mich nur an, wenn so Sätze kommen wie: "Du hast eigentlich so ein schönes Gesicht, nimm doch noch ein bisschen ab." Schon allein aus Prinzip würde ich niemals eine Diät anfangen. Ich mag es zu essen und ich habe keinen Bock, so zu sein wie jeder andere. Und wenn jetzt jemand mit der Gesundheitsschiene ankommt: Damit hatte ich noch nie Probleme und die werde ich auch nicht bekommen, weil ich weder rauche noch trinke - und auch keine Tonne wiege. Ich gehe auch an den Strand und ich möchte jeden, der sich das wegen ein paar Wichsern nicht traut, ermutigen, dasselbe zu tun. Die Wal-Witze finde ich übrigens sehr witzig, wenn sie denn wirklich nur als Spaß gemeint sind, und nicht wirklich jemanden beleidigen sollen.

Beichthaus.com Beichte #00035527 vom 22.04.2015 um 13:32:20 Uhr (29 Kommentare).

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Fantasievolle Rollenspiele

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Fetisch Begehrlichkeit Schamlosigkeit Partnerschaft

Mir (w/20) liegt etwas seit kurzer Zeit schwer auf dem Herzen. Um zu beichten, muss ich etwas weiter ausholen. Alles fing mit meinem ersten Freund an. Ich war damals 14-15, er 17. Ich weiß nicht mehr, wie wir damals drauf gekommen sind, aber irgendwie habe ich herausgefunden, dass mich nichts so geil macht wie Rollenspiele. Natürlich habe ich auch an normalem Sex Spaß, sehr sogar. Aber nichts lässt mich so schnell heiß werden, wie ein kleines Rollenspiel. Die Beziehung zu jenem Freund zerbrach und ich fühlte mich damals mit meiner Vorliebe sehr merkwürdig, vielleicht schämte ich mich auch etwas. <br /> <br /> <br /> Und nun zur eigentlichen Beichte: Mein aktueller Freund weiß, dass ich Rollenspiele sehr gerne mag und auch für mein Leben gerne ausprobiere. Er übrigens auch, er schaut auch gern über seinen sexuellen Tellerrand hinaus. Aber leider war er noch nicht bereit, mit mir Rollenspiele durchzuführen. Aus diesem Grund stelle ich mir die Storys selbst im Kopf zusammen - je nach Situation, Ort und Zeit - und er weiß nichts davon. Und dies häuft sich in letzter Zeit sehr, was mir ein verdammt schlechtes Gewissen macht. Vor allem wenn ihm dann noch auffällt, wie schnell ich feucht werde. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00035526 vom 22.04.2015 um 12:41:38 Uhr (9 Kommentare).

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Sex ohne Empfindung

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Begehrlichkeit Selbstsucht Schamlosigkeit

Vor ein paar Wochen sah ich auf einem sehr steilen Straßenstück eine junge Frau, welche im Rollstuhl saß und sich abmühte, um den Berg hochzukommen. Ich fragte sie, ob ich ihr helfen dürfe, und sie nahm das Angebot dankend an. Ich schob sie also die Straße hoch und konnte ihr Parfum riechen. Es duftete himmlisch. Und noch dazu sah sie sehr gut aus mit ihren langen blonden Haaren und war überaus gepflegt. An der Adresse angekommen, zu der sie wollte, bedankte sie sich und ich meinte scherzhaft, wenn sie wieder mal einen Berg zu bewältigen hätte, könne sie mich gerne anrufen. Sie konterte sofort und sagte, dass sie das gerne machen würde, wenn ich ihr meine Nummer geben würde. Schon am nächsten Tag bekam ich eine Nachricht, ob ich am Nachmittag Zeit für ein Treffen hätte. Ich müsste sie aber von daheim abholen. Natürlich machte ich das gerne. Als ich bei ihr läutete, betätigte sie den Türöffner und ich betrat ihre Wohnung. Eine schöne, helle Wohnung. Aber meine Verabredung war nirgends zu sehen. <br /> <br /> <br /> Als ich nach ihr rief, meldete sie sich aus dem Schlafzimmer. Sie lag auf dem Bett und hatte nur ein Nachthemd an, das mehr als nur durchsichtig war. Zuerst wusste ich nicht, was ich sagen sollte, aber mir war klar, auf was das hinauslaufen sollte. Sie wollte mich nicht überfallen, aber sie hatte schon ziemlich lange keinen Sex mehr und sagte mir einfach so ins Gesicht, dass ich bitte mit ihr schlafen solle. Wir hatten sicher anderthalb oder mehr Stunden Sex und es war unglaublich. Obwohl sie von der Hüfte abwärts keine Bewegung machen konnte, wegen ihrer Lähmung, war es Wahnsinn. Leider beichtete sie mir, dass sie von der Penetration eigentlich nichts fühlt und es ihr mehr um das Zusammensein und die Küsse geht. Allerdings haben wir unsere Treffen jetzt schon mehrmals wiederholt und sie steigert sich jedes Mal. Mir kommt es fast so vor, als wolle sie die vergangenen Jahre nachholen, die sie verpasst hat. Ich kann sie in ihren süßen Po vögeln, oder meine Hand in ihre Pussy schieben. Sie sagt es ist okay, aber sie fühlt nicht wirklich etwas dabei. Ich hingegen habe jedes Mal einen unglaublichen Orgasmus. Sie macht mit, hat auch Spaß dabei, aber eigentlich nicht wirklich etwas davon. Ich möchte hiermit beichten, dass ich eine junge, auf den Rollstuhl angewiesene Dame wahrscheinlich sexuell ausnutze, weil ich ihr nicht das zurückgeben kann, was sie mir gibt. Sie sagt zwar immer, es sei so auch in Ordnung für sie, aber insgeheim habe ich immer ein schlechtes Gewissen, weil sie nichts von alldem spürt. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00035525 vom 22.04.2015 um 12:03:34 Uhr (18 Kommentare).

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