Mein Leben mit Hamsterbacken

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Verzweiflung Zorn Ungerechtigkeit

Seit meiner Geburt leide ich unter stark angeschwollenen Backen und einem stark deformiertem Gebiss. In der Schule wurde ich deswegen auf das Schlimmste gemobbt und verhöhnt (man gab mir verachtende Namen und verspottete mich bis zur Ohnmacht). Es ging teilweise so weit, dass ich Suizid-Gedanken hegte und auch die Lehrer konnten meinen Problemen nur ein hämisches Grinsen abgewinnen. Auch der Erfolg beim anderen Geschlecht wollte sich nicht einstellen. So versuchte ich mein Glück bei einer wunderschönen Pferdeliebhaberin, doch sie wies mich forsch ab, obwohl ich sie nach Hause fuhr und ihre Hausaufgaben machte. Wie sehr würde ich mir doch strahlende Zähne und schmale Wangen wünschen, es ist so unfair! Mein eigentliches Geständnis: Ich pople manchmal Essensreste aus meiner Zahnspange, um sie anderen Leuten an die Kleidung zu schmieren. Hierbei fühle ich Genugtuung für das Leid, das ich ertragen musste.

Beichthaus.com Beichte #00017658 vom 23.09.2006 um 11:09:49 Uhr (0 Kommentare).

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Die Nacht im rosa Bademantel

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Trunksucht Fremdgehen Schamlosigkeit Boshaftigkeit

Ich (m/18) bin ohne Helm, nur in Boxershort, Rosa-Bademantel und Plüsch-Sandalen mit dem Motorrad an der Polizei vorbeigefahren. Der Grund: Eine kleine Feier mit ca. 15 Leuten, ich betrinke mich und grabe ein Mädel an, das mir recht unsympatisch ist, aber einfach genau mein Typ ist. Nachdem ich mit ihr noch einen Joint geraucht habe, habe ich mit dem Vorspiel angefangen. Im Laufe der nächsten vier Stunden haben wir es einmal bei dem Kumpel gemacht, sind 11 km zu ihr mit meinem Motorrad gefahren, haben dort ordentlich gevögelt und sind dann recht versaut eingepennt.

Am Morgen ging ich nach ihr duschen und zog - wegen einem Scherz von ihr - halt ihren Bademantel und ihre Plüsch-Sandalen an. Es klingelt an der Tür und ihr Freund ist da! Ihr Freund ist ein guter Freund aus meiner Klasse! Ich bekomm Panik und noch durch die letzte Nacht benebelt schnapp ich mir meinen Schlüssel, gehe raus auf den Balkon, klettere runter und fahre mit dem Motorrad weg. Mein Führerschein ist sicher weg, mein Freund wirds wahrscheinlich erfahren und mir ist jetzt auch eingefallen, dass ich nach dem ersten Mal das Kondom weggeschmissen und ohne weitergemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00017621 vom 22.09.2006 um 08:26:11 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Wenn Fleisch so teuer ist wie Gold

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Ekel Geiz Ernährung Shopping Emmerich-Elten

Vor Kurzem wollte ich mit meiner Freundin eine Grillparty ausrichten. Wir haben das ganze Fleisch für die Gäste bei ALDI und LIDL gekauft und wollten für uns was Edleres von der Frischfleischtheke im Supermarkt kaufen. Dabei haben wir aber irgendwie nicht auf den Preis geschaut. Als wir die vier eingepackten Steaks in der Hand hielten und auf den Preis geschaut haben, sind wir fast aus allen Wolken gefallen.

16 Euro für vier mickrige Steaks (gefülltes Schweinefilet oder so etwas). Das geht ja gar nicht. Naja, kurz überlegt, das Ding genommen und paar Meter weiter bei den Süßigkeiten ins Regal geschmissen, als niemand geschaut hat. Selbst Schuld der Supermarkt, wir wollten nur vier Stück Fleisch, die aber nicht den Preis von vier Goldbarren haben. Wäre neugierig gewesen, wann das Fleisch gefunden wurde. Jetzt wisst ihr aber wenigstens, woher Gammelfleisch kommt.

Beichthaus.com Beichte #00017591 vom 21.09.2006 um 20:43:00 Uhr in Emmerich-Elten (13 Kommentare).

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Meine Beziehung als Drogenjunkie

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Drogen Selbstsucht Verzweiflung Begehrlichkeit Maßlosigkeit Partnerschaft Dinkelscherben

Ich (w/29) möchte beichten, dass ich in der Vergangenheit, besonders was Beziehungen anging, sehr große Fehler gemacht habe. Mir war bis vor vier Jahren nicht wirklich bewusst, dass ich eine Borderlinerin bin. Schon seit der Kindheit hatte ich durch meine Familienverhältnisse immer Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen. Ich hatte zwar viele Freunde, aber habe nie jemanden wirklich an mich herabgelassen, zudem kam noch dazu, dass ich mit zwölf Jahren angefangen habe, Drogen zu nehmen. Mit 19 Jahren hatte ich dann meine erste richtige Beziehung - er war elf Jahre älter, stand im Leben, kiffte ab und zu, aber ansonsten führte er ein normales Leben. Und ich verliebte mich so stark und überraschend in ihn, dass ich total überwältigt von den Gefühlen war und damit gar nicht klar kam. Ich empfand so intensiv, dass es mir Angst machte. Ihm ging es genauso, nur konnte er damit umgehen und war sehr glücklich, mich gefunden zu haben. In dieser Zeit versuchte ich ständig, ihn auf Abstand zu halten und nahm selbst viel Kokain, da ich dann das Gefühl hatte, alles unter Kontrolle zu haben. Doch wenn ich bei ihm war, stellte er immer wieder meine Welt auf den Kopf, wenn er mich küsste und berührte war es oft so schön, dass es gleichzeitig schon schmerzte.

Manchmal küssten wir uns, wie im Rausch, wie Ertrinkende die Rettung suchten - und es kam zwei Mal vor, dass wir beide richtig Tränen in den Augen hatten. Das verwirrte mich so sehr, dass ich anfing, es kaputtzumachen. Ich verletzte ihn, ließ ihn sitzen, trieb es so weit, dass er sich ständig Gedanken oder Sorgen um mich machte. Vermittelte ihm oft das Gefühl, dass er mir egal wäre. Doch sobald ich wieder bei ihm war, überschüttete ich ihn mit Liebe und Zuneigung, die ich ja auch wirklich empfand. Und so ging es eineinhalb Jahre - ein ständiges Hin und Her. Nähe und Distanz im Extremen. Irgendwann war er so verzweifelt, er trennte sich das fünfte oder sechste Mal von mir. In dieser Zeit hatte ich so einen schlimmen Drogenabsturz gehabt, vorher immer mal wieder in die Kriminalität abgerutscht, dass die Polizei mit einem Haftbefehl vor der Tür stand und ich erst mal ein Jahr ins Gefängnis sollte. Ich schrieb ihm einen Brief, damit er wusste, wo ich war, doch er antwortete nicht.

Die ersten zwei Monate waren sehr schwer, nach langer, langer Zeit das erste Mal clean, dazu die Gedanken was ich ihm, aber auch meiner Familie, mit meinem Verhalten angetan hatte. Ich setzte mich intensiv mit dem Thema Borderline auseinander, hatte Gespräche mit einer Therapeutin und sprach viel mit anderen Leuten, um alles zu verstehen und um ihn zu verstehen. Ich schrieb ihm jeden Tag einen Brief, aber schickte nie welche ab, sondern sammelte sie alle in einem Ordner, um sie ihm zu geben. Der Gedanke an ihn, und die Hoffnung auf eine normale Beziehung mit ihm, ließ mich die Zeit im Gefängnis durchstehen. Ich wollte alles wiedergutmachen, versuchen, ihm alles zu erklären, mich bei ihm entschuldigen und ihm zeigen, wie ich wirklich war. Nach fast sechs Monaten stellte ich einen Antrag auf Halbstrafe und der Antrag wurde genehmigt. Ich durfte ein halbes Jahr früher raus. Mein erster Weg führte zu ihm. Doch in seiner Wohnung war niemand mehr und ein Freund von ihm erzählte mir, dass er nach Spanien gegangen ist und mit mir nichts zu tun haben wollte. Er wollte nie wieder mit mir reden und mich auch nicht mehr sehen. Meine Versuche, Kontakt herzustellen, scheiterten an seinem Hass gegenüber mir.

Er will bis heute nicht einmal mit mir reden. Vor etwa zwei Jahren kam er wieder nach Deutschland, in dieselbe Stadt zurück, aber er möchte auf keinen Fall etwas mit mir zu tun haben. Ich habe versucht mich zu entschuldigen, aber er möchte nichts hören. Ich kann ihn verstehen und akzeptiere seinen Wunsch - und doch hoffe ich, dass er mir eines Tages verzeihen kann. Dieses Jahr ist es 10 Jahre her, dass wir uns kennen lernten und ich möchte beichten, dass es mir wahnsinnig leidtut, jemandem so wehgetan zu haben, der mich so geliebt hat.

Beichthaus.com Beichte #00017581 vom 21.09.2006 um 06:02:40 Uhr in Dinkelscherben (16 Kommentare).

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“Beichte

Zeitvertreib: Waschmaschine

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Maßlosigkeit Salmtal

Ich setze mich manchmal vor die Waschmaschine und schaue ihr bei der Arbeit zu. So sitze ich wenigstens nicht den ganzen Tag vorm Computer. Und man bekommt keine "rechteckigen" Augen.

Beichthaus.com Beichte #00017576 vom 21.09.2006 um 05:34:41 Uhr in Salmtal (7 Kommentare).

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