Mehr als Freundschaft?

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Neugier Begehrlichkeit Hannover

Ich besuche zurzeit meine beste Freundin, die leider letztes Jahr 200 Kilometer weit weggezogen ist. Ich sehe sie seitdem nicht mehr so oft. Das Pfingstwochenende verbringe ich aber endlich wieder bei ihr. Wir haben die Eigenart, dass wir uns öfter mal küssen, auf den Mund oder die Wange, aber das machen einige andere junge Mädels ja auch so. Allerdings - als ich sie dieses Wochenende geküsst habe, war es nicht nur ein kurzer lustiger Schmatzer auf den Mund, sondern ein langer und intensiver Kuss. Ohne Zunge, aber na ja, trotzdem irgendwie intensiv. Und ich hatte Schmetterlinge im Bauch. Wir haben noch zusammen gekuschelt, auch die anderen Tage über. Auch heute standen wir Arm in Arm in der Öffentlichkeit rum. Und es fühlte sich einfach gut und richtig an. Aber bis jetzt stand ich mein Leben lang nur auf Jungs, nie auf irgendwelche Frauen. Schon gar nicht auf meine beste Freundin! Dachte ich, aber ich bin mir immer noch nicht sicher. Ist es, weil ich sie so vermisst habe? Oder weil ich mich nach Zärtlichkeit sehne? Ich weiß es nicht. Aber irgendwie finde ich die Vorstellung, etwas mit einem Mädchen zu haben echt interessant und ich glaube, ich würde sogar bis zum Sex gehen. Nur aus Neugier. Ich weiß zurzeit echt nicht, was mit mir los ist!

Beichthaus.com Beichte #00035783 vom 24.05.2015 um 17:49:05 Uhr in 30159 Hannover (Lavesplatz) (6 Kommentare).

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Die Taktiken eines Pick-up-Artists

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Selbstsucht Engherzigkeit Vorurteile Schamlosigkeit Gesellschaft

Bin sogenannter Pick-up-Artist. Wobei - ich bin relativer Anfänger. Bin dazugekommen, weil ich früher keinen Erfolg bei den Weibern hatte. Deswegen hatte ich auch meinen ersten Sex im Bordell. Immer war ich nur der nette und hübsche Junge, aber mehr wollten die Weiber nicht. Irgendwann bin ich zufällig auf diese Szene gekommen und habe anschließend unzählige Bücher darüber gelesen. Zusätzlich Bücher über Körpersprache. Seminare hätte ich auch gerne besucht, aber dafür habe ich kein Geld und nicht so große Lust. Heute habe ich deutlich mehr Erfolg bei Frauen und nur, weil ich teilweise beschissen mit denen umgehe. Also im Vergleich zum netten Typen, der ich war. Natürlich keine Gewalt. Ich bin kein Beziehungsmensch und benutze sie nur für Sex. Früher habe ich an Prinzessinnen geglaubt. Aber heute weiß ich es besser. Die sind fast alle gleich. Konsum- und Statusfixiert. Notgeil sind viele auch. Wird aber natürlich erst mal die Unnahbare gespielt, die Sex eklig findet. Ansonsten interessiert die kaum was, außer noch Party machen und TV schauen. Ich beobachte auch gerne die Leidensgenossen, die in Beziehungen sind oder geheiratet haben. Immer haben die Weiber die Hosen an und kommandieren die Typen herum. Spielen mit ihren Emotionen und machen sie handzahm und irgendwann sind sie emotionslose Befehlsempfänger. <br /> <br /> <br /> Ich habe jeglichen Respekt vor Frauen verloren. Mich ekelt sogar langsam der Sex mit denen an. Ich benutze immer Gummi und auch nur eigene, weil ich Schiss habe, dass die es manipulieren und mir Kinder anhängen. Ich traue denen heute alles zu. Die können keine Geheimnisse für sich behalten und da bekommt man so einiges mit. Was mir auch aufgefallen ist: Die schönsten und süßesten Frauen sind die größten Schlangen mit den meisten Tricks. Die denken sich, die können jeden haben. Deren Kontaktliste ist voll mit notgeilen Typen. Die müssen nur mit dem Finger schnipsen und viele Typen machen, was die wollen. Die sind völlig abgestumpft. Aber die lieben es, hart rangenommen zu werden, weil die meisten Typen solche Weiber beim Sex wie zerbrechliche Wesen anfassen. Neuer Höhepunkt ist, dass ich solche Weiber verführe, und wenn sie zum Showdown bereit sind, mit unfreundlichen Ausreden einfach nach Hause gehe. <br /> <br /> <br /> Das gibt mir einen besseren Kick als Sex mit so einer. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich damit die Männer räche, die von solchen Frauen wie Sklaven oder Dreck behandelt werden. Ich vermisse keine Beziehung. Außerdem hüte ich mich davor, Frauen als Freunde zu betrachten. Wie gesagt, die können keine Geheimnisse für sich behalten und quatschen es irgendwann im Suff eh weiter. Ich werde höchstwahrscheinlich einsam und kinderlos sterben. Aber das ist es mir wert, anstatt verheiratet mit einer Furie irgendwann mit Mitte 40 einen Herzinfarkt zu bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00035779 vom 23.05.2015 um 21:49:34 Uhr (33 Kommentare).

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In die Hose gemacht

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Peinlichkeit Ekel Feigheit Kinder Isenbüttel

Ich (w/19) muss mir etwas von der Seele reden, das mir schrecklich peinlich ist. Vor Jahren waren wir - meine Eltern, meine ältere Schwester und ich - bei Freunden meiner Eltern zum Essen eingeladen. Ich, damals sechs Jahre alt, war das erste Mal bei diesen Leuten zu Besuch, war extrem schüchtern und habe meinen Mund eigentlich gar nicht aufgemacht. Die Leute waren sehr nett, haben dauernd gefragt, ob ich noch etwas bräuchte, und haben mir dauernd Wasser nachgeschenkt, das ich auch artig austrank. Irgendwann musste ich dringend mal auf die Toilette, dabei benutzte ich die ohnehin schon fast leere Klopapierrolle auf. Ich kehrte zurück zu meinem Platz und setzte mich wieder hin, das Nachschenken ging weiter und ich musste innerhalb kürzester Zeit wieder pinkeln. Es war mir jedoch extrem peinlich, nach 10 Minuten wieder zu gehen, deshalb hatte ich den Plan, so lange zurückzuhalten, wie es nur irgendwie ging. Irgendwann fiel mir ein, dass das Klopapier leer war und so war der Fall für mein 6-jähriges Ich geklärt: Ich konnte nicht aufs Klo gehen. Deshalb beschloss ich, einfach so lange zurückzuhalten, bis wir wieder zu Hause waren. <br /> <br /> <br /> Kurz gesagt: der Plan scheiterte an einem Witz, den meine Schwester erzählte und ich machte - am Esstisch, auf dem teuersten Stuhl, den mein Hintern jemals berührt hatte - in die Hose. Es war der schockierendste Moment meines gesamten Lebens. Ich ließ mir jedoch nichts anmerken, rutschte etwas vor und hob den Hintern etwas an. Meiner Meinung nach sollte dies meinen nassen Rock zum Trocknen bringen. Später ging ich, die Umhängetasche vor den Hintern gehängt, mit dem 10-jährigen Sohn der Gastgeber auf sein Zimmer und er zeigte mir seine Spielsachen. Wir setzten uns in den Schneidersitz auf seinen Boden gegenüber. Über sein Grinsen machte ich mir gar keine Gedanken. Mir ging erst viel später auf, dass er mir direkt unter den Rock schauen konnte. Damals machte ich mir jedoch mehr Sorgen über meine Blase, die sich dringend entleeren wollte. Da ich mich am Esstisch nämlich nicht vollständig erleichtern konnte, weil ich schnell wieder zurückgehalten hatte, musste ich immer noch pinkeln und machte wieder in die Hose, dieses Mal auf seinen Zimmerfußboden. <br /> <br /> <br /> Beim Aufstehen versuchte ich alles mit meinem Rockzipfel wegzuwischen, was mir wohl nicht gelang. Er hat zwar nichts gesagt, aber es ist einfach unmöglich, dass er nichts bemerkt hat. Im Auto erzählte ich die ganze Geschichte meiner Familie mit einem roten Kopf. Meine Schwester lachte sich die komplette Fahrt über halb tot und meine Eltern schleppten mich zum Arzt, der eine Blasenentzündung diagnostizierte, und riefen danach die Gastgeber an, um sich für meine Pinkelattacke zu entschuldigen. Ich beichte, dass ich bis heute diesen Leuten niemals wieder begegnen will und verfluche insgeheim meine Eltern (die die ganze Geschichte übrigens längst wieder vergessen haben, im Gegensatz zu mir) dafür, dass sie die Beziehung zu ihnen wieder etwas auffrischen wollen.

Beichthaus.com Beichte #00035776 vom 23.05.2015 um 16:06:38 Uhr in Isenbüttel (5 Kommentare).

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Versteckter Rassismus bei der Parkplatzsuche

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Vorurteile Ungerechtigkeit Auto & Co. Studentenleben Erlangen

Gestern Morgen bin ich im leicht verkaterten Zustand mit meinem Auto in meine Studienstadt gefahren, um eine Veranstaltung zu besuchen. Da um den Campus herum immer recht wenige Parkplätze zur Verfügung sind, bin ich einige Zeit umhergefahren, bis ich eine freie Lücke gefunden hatte. Ich wollte gerade den Motor abstellen, als ein klappriger Golf neben mir hielt und die Fahrerin ihr Fenster runter ließ. Sie war Afroamerikanerin und erklärte mir durch das geöffnete Fenster, dass ich ihr den Parkplatz weggenommen hätte und dass sie extra gewendet hat, um hier parken zu können, was ich doch hätte sehen müssen. In der Tat war sie mir mit ihrem Wendemanöver aufgefallen, da sie das aber in einer Hofeinfahrt tat, hatte ich sie für eine Anwohnerin gehalten und im Zustand meiner geistigen Umnachtung nicht weiter wahrgenommen. Von der Rechtslage her war die Situation eindeutig, sie hatte weder Blinkzeichen gegeben, noch sonst wie ihren Anspruch auf die Parklücke deutlich gemacht. Auf meine Frage hin, was ich ihrer Vorstellung nach jetzt tun solle, hat sie kackfrech gemeint ich solle woanders parken. <br /> <br /> <br /> Ich bin normalerweise echt kein Mensch, der klein beigibt, sondern jemand der auch mal den Mund aufmacht und sagt, wo das Problem liegt und seine Ziele durchsetzt. Nur in diesem Moment habe ich aufgrund ihrer Hautfarbe gekuscht und dann den mir eigentlich rechtmäßig zustehenden Parkplatz wieder freigegeben. Allerdings hat mich dieser Zwischenfall so zum Nachdenken gebracht, dass ich gestern gar nichts mehr auf die Reihe bekommen habe. War es eventuell rassistisch, ihr den Parkplatz zu überlassen? Hätte ich sie einfach ignorieren sollen? Was wäre passiert, wenn ich einfach ausgestiegen und zur Uni gegangen wäre? Hätte ich bei einem Menschen mit anderer Hautfarbe anders gehandelt? Letztlich habe ich dann direkt vor der Uni einen Parkplatz bekommen, allerdings ist meine Veranstaltung dann entfallen.

Beichthaus.com Beichte #00035772 vom 22.05.2015 um 10:28:45 Uhr in 91054 Erlangen (Hindenburgstraße) (16 Kommentare).

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Pupsen im Schlaf

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Peinlichkeit

Ich pupse so heftig im Schlaf, dass ich davon manchmal selbst aufwache. Mein Freund übrigens auch - aber er hat noch nie etwas dazu gesagt.

Beichthaus.com Beichte #00035769 vom 21.05.2015 um 20:06:18 Uhr (20 Kommentare).

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