Wenn die Krankheit zu peinlich ist

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Peinlichkeit Feigheit Verzweiflung Gesundheit

Ich leide seit einem Frankreichausflug 2006 an quasi chronischem Durchfall und seit ungefähr drei Jahren habe ich auch Hämorrhoiden, die bei jedem Stuhlgang anfangen zu bluten. Ich beichte, dass ich es über mich ergehen lasse und das Leid ertrage, da mir diese Sachen zu peinlich sind, um damit zum Arzt zu gehen. Ich gehe aber sofort zum Arzt, wenn meine Nase nur ein paar Tage läuft.

Beichthaus.com Beichte #00036688 vom 22.09.2015 um 20:57:01 Uhr (15 Kommentare).

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Ich gehe nicht zum Frauenarzt

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Peinlichkeit Manie Feigheit Gesundheit Christiansholm

Ich (w) beichte, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie beim Frauenarzt war. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich sexuell nicht aktiv bin oder war, da ich asexuell bin, und dadurch auch wohl ein wesentlich geringeres Risiko laufe, mich mit irgendwas Fiesem anzustecken. Ich gestehe, dass allein der Gedanke, da unten jemanden Fremdes dranzulassen, mich zutiefst abstößt, allerdings bin ich auch seit jeher beschwerdefrei, in jeglicher Hinsicht. Der einzige Arzt, zu dem ich regelmäßig gehe, ist der Zahnarzt. Ich habe mir über diese Macke echt ewig den Kopf zerbrochen, und muss gestehen, dass ich mich ganz fix wieder bestätigt fühle: Bei uns in der Stadt gab es kürzlich einen Skandal, bei dem Arzt seine Patientinnen mit einer kleinen Kamera im Kugelschreiber gefilmt hat. Ich habe mich sogar ein bisschen gefreut. Der Typ ist zwar vor Gericht gekommen und hat auch eine - wenn auch zu geringe - Strafe bekommen, aber für die betroffenen Frauen macht es das auch nicht wieder ungeschehen. Ich bitte um Verzeihung für meine Eigenart und dass ich Freunden am Rande notdürftig auch schon mal was vorgelogen habe, wenn das Thema irgendwo aufkam, da es offenbar auf Unverständnis stößt, wenn man sich nicht regelmäßig auf den Kopf stellen und auf alles Mögliche untersuchen lässt.

Beichthaus.com Beichte #00036665 vom 19.09.2015 um 16:12:21 Uhr in Christiansholm (20 Kommentare).

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“Beichte

Geheimer Beziehungsmensch

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Begehrlichkeit Falschheit Feigheit

Ich (m/18) beichte, dass ich meine ehrliche Meinung vor meinen Freunden verstecke. Ich gebe immer damit an, wie geil es doch ist, nicht in einer Beziehung sein zu müssen und dass ich mit 18 meine Freiheit erleben kann. Während andere Freunde von mir zu Stubenhockern mutiert sind, seit sie eine Freundin haben. Ich selbst hatte zwar schon einige Bettgeschichten, jedoch nie eine Freundin. Ich hätte aber so gerne eine! Eine Frau, mit der man auch mal ein paar Abende zu Hause sitzen und über alles reden kann. Die dieselben Hobbys oder Filme wie man selbst mag - das stelle ich mir traumhaft vor. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich meinen Freunden vorgaukle, ich sei glücklich mit Partys und Bettgeschichten, und für meine Machomeinung, dass Frauen dir nur den Spaß nehmen und alle spießig sind.

Beichthaus.com Beichte #00036637 vom 14.09.2015 um 19:09:06 Uhr (13 Kommentare).

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Hilfe, mein Freund will keinen Sex!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Feigheit Partnerschaft

Ich (w/22) bin seit acht Monaten in einer Beziehung. Leider nur so gut wie ohne Sex. Mein Freund kommt einfach nie auf mich zu, Sex geht grundsätzlich von mir aus. Das liegt daran, dass mein Freund, laut eigener Aussage, Angst vor Ablehnung hat. Das Höchste der Gefühle ist, dass er mich vielleicht vorsichtig streichelt, aber wenn ich nicht sofort stöhne und mich vor Geilheit winde, war es das auch schnell wieder. Er braucht immer sofort die Bestätigung, dass das, was er tut, absolut toll ist, ansonsten zieht er den Schwanz ein - im wahrsten Sinne des Wortes. Dass er mal so richtig animalisch und männlich über mich herfällt und zeigt, dass er Lust hat, passiert nie.


Ich bin wirklich vorsichtig mit ihm und nehme Rücksicht so gut ich kann, aber auch nach mehrfachen Gesprächen, die ebenfalls von mir ausgehen, ändert sich nichts. Er erzählt zwar, dass er total gerne mehr Sex hätte und auch oft geil ist, aber es passiert nichts. Und natürlich darf ich auch nie sagen, dass er doch mal dies oder das probieren soll, weil mir das gefällt, oder gar irgendwas an unserem Sex kritisieren. Und dabei ist der Sex selbst auch wirklich kurz und wenig befriedigend. Aber darüber reden? Gemeinsam eine Lösung finden? Ne! Lieber den Kopf in den Sand stecken und allem aus dem Weg gehen! Langsam wird mir das echt zu viel und ich beichte, dass ich darüber nachdenke, mich anderweitig umzusehen.

Beichthaus.com Beichte #00036585 vom 08.09.2015 um 14:10:16 Uhr (15 Kommentare).

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Ungewollt Schwanger - was nun?

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Verzweiflung Feigheit Engherzigkeit Selbstsucht Schwangerschaft

Ich (w/25) muss gleich zwei Dinge beichten. Zum einen bin ich ungewollt schwanger geworden und mittlerweile in der zehnten Woche. Es wäre definitiv vermeidbar gewesen, daher sehe ich es als Beichte meiner Naivität und Dummheit an. Mit dem Vater des Kindes bin ich gerade mal seit vier Monaten zusammen und ich habe es bis zur Schwangerschaft nicht einmal als Beziehung angesehen. Den positiven Test hätte ich niemals erwartet, für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Eigentlich war mir immer klar, dass ich nie abtreiben könnte, denn wer Sex haben kann, der kann auch Verantwortung übernehmen. Und außerdem habe ich ein abgeschlossenes Studium und stehe seit zwei Jahren fest im Berufsleben. Es wäre also prinzipiell kein Problem. Das sagt sich allerdings immer so leicht, denn seit ich tatsächlich schwanger bin, spielen meine Hormone komplett verrückt. Den Kindesvater kann ich in meiner Nähe nicht mehr ertragen und ich würde mich am Liebsten von ihm trennen. Auch habe ich keine Kraft mehr für irgendwas. Ich musste mich krankschreiben lassen, weil mein Frauenarzt eine beginnende Depression diagnostiziert hat. Damit hatte ich früher schon zu kämpfen.


Mit meinem Freund suche ich aktuell nach einer Wohnung, aber ich möchte das einfach nicht. Ich wollte nie wieder mit meinem Mann zusammenleben, seitdem ich mit meinem Ex-Freund schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Auch kann ich mir einfach nicht vorstellen, Mutter eines kleinen Babys zu sein und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Meine größte Angst ist, dass ich mein Kind nicht liebe, da ich im Moment für niemanden etwas empfinden kann. Dazu kommt, dass ich meinen Job hasse und mir seit Längerem überlege, noch einmal neu zu studieren. Kurzum: Ich fühle mich komplett überfordert und verkrieche mich nur noch. Mit meiner besten Freundin habe ich entschieden, dass ich mich zumindest einmal von Pro Familia beraten lasse. Da mein Freund sich inzwischen über alles freut und sich auch immer Kinder gewünscht hat, konnte ich ihm das nicht erzählen, was bedeutet, dass ich heimlich zu diesem Termin gehen werde und wahrscheinlich abtreibe. Es tut mir alles so furchtbar leid und ich bin mir auch sicher, dass es mir danach nicht viel besser geht, aber ich sehe einfach keinen Weg, dieses Kind zu bekommen und ihm Liebe und Zuneigung zu geben. Es ist so verdammt unfair meinem Freund gegenüber, der sich nichts sehnlicher wünscht, als ein eigenes Kind. Es wäre auch finanziell kein Problem, da er sehr gut verdient. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ihm das Sorgerecht zu überlassen, doch ich habe riesige Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung. Liebe Beichtgemeinde, ich schäme mich für meine Naivität und Herzlosigkeit, doch ich weiß einfach nicht weiter. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00036554 vom 04.09.2015 um 14:51:01 Uhr (19 Kommentare).

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