Wie man sich gegen das Jobcenter durchsetzt

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Rache Ungerechtigkeit Zorn Verzweiflung

Ich möchte euch heute meine Geschichte erzählen, die auch so einige Beichten beinhaltet. Gleich zwei Dinge vorweg: ich kann aus Gründen der Aktualität und zu meinem Schutz keine genauen Angaben zu meiner Person, Geschlecht oder Herkunft machen, es muss hier genügen, dass ich ein menschliches Wesen jenseits der 40 bin. Auch auf genaue Zeitangaben verzichte ich. Und zweitens, das hier wird lang und wird einige Dinge enthalten, die man schwer oder gar nicht glauben kann, doch ich schwöre beim Leben meiner Kinder, dass alles der Wahrheit entspricht.


Es fing vor etwa dreieinhalb Jahren an, als ich chronisch krank wurde. Auch auf meine Erkrankung kann ich nicht weiter eingehen, außer, dass sie unheilbar ist, mich aber nicht umbringen wird. Es handelt sich auch nicht um eine Suchterkrankung oder sonst etwas selbst verschuldetes. Aber ich wurde damals, vor der endgültigen Diagnose, plötzlich immer wieder mehrere Tage krank und war dann auch absolut arbeitsunfähig, teils bis zu zwei Wochen am Stück. Obwohl ich in meinem Betrieb seit der Ausbildung, einem Werksstudium, gearbeitet hatte, wurde ich daher "betriebsbedingt" gekündigt. Dieses Schicksal traf damals aber ausschließlich ältere und krankheitsanfällige Mitarbeiter.

Da die ersten Arztbesuche noch kein Ergebnis brachten, suchte ich weiter nach Arbeit, vor allem, da damals noch ein recht einfaches Medikament schnelle Linderung der Symptome brachte. Leider machte ich es damit aber schlimmer, das wusste damals nur keiner. In den folgenden zwei Jahren lebte ich also von ALG 1, meinen Ersparnissen und kurzem Engagement in meiner Branche, doch meine Krankheit wurde immer schlimmer und ich konnte bald nicht mehr. Man kam damals der endgültigen Diagnose zwar endlich näher, aber all das dauerte seine Zeit. Daher fiel ich nach einiger Zeit in die Zuständigkeit einer Behörde, mit der ich noch nie zu tun hatte: Das Jobcenter. Und damit ging der ganze Terror, unter dem ich bis heute leide, los.

Zuerst bekam ich, wie es scheinbar normal ist, die Anweisung - mitsamt meiner Familie - aus meiner Wohnung auszuziehen und sollte mir etwas Billigeres und Kleineres zu suchen. Unsere Wohnung ist nett, aber auch nichts Tolles. Eben das, was man sich von einem Gehalt im mittleren vierstelligen Bereich leisten kann. Und davon sparten wir noch und lebten zum Großteil vom Lohn meiner Frau. Dafür sollte ich uns beide im Alter versorgen. Den Umzug konnte ich mit dem Hinweis auf die schiere Unmöglichkeit in meiner Stadt, in der es von Studenten nur so wimmelt, noch abwenden. Mein Vermögen wurde mir angerechnet, sodass ich bis heute nur die Versicherungen bezahlt bekomme und einen kleinen Teil der Miete. Das wird, nach Stand der Dinge, auch etwa noch zwei Jahre so sein. Nun stand vor etwa 28 Monaten endgültig fest, dass ich in meinem Job nie mehr werde arbeiten können, und ich wurde daher zum Amtsarzt geschickt, um dies zu bestätigen. Allerdings attestierte dieser, dass ich bis zu sechs Stunden täglich leichte bis mittlere körperliche Arbeit leisten könne. Trotz gegenteiliger Atteste wurde mir die Anerkennung einer Frührente wegen Arbeitsunfähigkeit verweigert. Im Gegenteil, ich sollte einen 1-Euro-Job machen, den ich wegen der Anrechnung meiner nicht unerheblichen Ersparnisse nicht einmal bezahlt bekommen würde. Dieses Geld sollte eigentlich meine Altersvorsorge sein, über die Hälfte davon ist aber inzwischen weg.

Kurz nach dem Amtsarzt wurde ich daher das erste Mal zu einem Vermittler geladen. Dieser sollte ein Spezialist für schwer vermittelbare Menschen sein, und bei diesem Gespräch stellte sich der Grund heraus, warum es nicht anerkannt wird: Er will es einfach nicht. Er sagte mir wörtlich und grinsend ins Gesicht "Ich werde nicht zulassen, dass sie AU werden und ihre Versicherungen und Geld vom Staat kassieren! Solche wie Sie habe ich am Liebsten!" Als ich ihm sagte, ich habe seit meinem 18. Lebensjahr gearbeitet und nebenher studiert, unterbrach er mich nur mit "Jaja, ich kenne ihren Lebenslauf, Personen wie sie haben ab 40 oft keinen Bock mehr und legen sich auf die faule Haut, aber nicht bei mir!" Ich wurde daraufhin leicht sauer und sagte ihm in ähnlichem Tonfall, dass ich alles lückenlos belegen könne und mir sicher meinen letzten Rest Gesundheit nicht durch Arbeiten ruinieren würde, die ich nur unter der Wirkung extrem starker Schmerzmittel leisten könne und dabei auch eine Verschlimmerung riskieren müsste. Da grinste er erneut und sagte: "Ah, Opfer, die sich wehren, machen mir am meisten Spaß, mit uns beiden wird das sicher noch lustig!" und warf mich aus dem Büro. Kurz darauf bekam ich einen Bescheid, dass alle Leistungen eingestellt würden, da ich die Mitarbeit verweigern würde.

Klare Sache: Widerspruch, Anwalt, Drohung mit dem Sozialgericht und Gesprächstermin beim Boss des Vermittlers im Beisein des Anwalts. Dieser jedoch ist derselbe Mensch, nur eine Stufe höher, und sagte, er würde nichts tun, was die Autorität seiner Mitarbeiter untergrabe, solange diese im gesetzlichen Rahmen handeln würde, und erklärte das Gespräch für beendet. Auch die Überreste dessen, was man einst als Sozialamt kannte, sagten, dass sie erst zahlen können, wenn das Jobcenter meine AU anerkannt habe, und verwiesen mich zurück. Auch beide Zusatzversicherungen zahlen erst, wenn die AU von amtlicher Seite anerkannt wird. Atteste alleine reichen dazu nicht aus. Das Jobcenter wiederum erkennt ausschließlich Atteste von Ärzten an, die auf ihrer Liste stehen, und diese entscheiden fast immer im Sinne der Behörde. Das Sozialgericht entschied auf Wiederaufnahme der Leistungen, kann aber ebenfalls keine Anerkennung erzwingen.

Der Vermittler ging nach kurzer Zeit dazu über, mich bei den Gesprächen, wenn ich aus zeitlichen Gründen keinen Zeugen fand, nur zu beleidigen und versuchte mich auch zu demütigen. Beispielsweise verlangte er, ich solle seine Füße küssen, sonst würde der nächste Antrag nicht anerkannt, da er meinen Sachbearbeiter sehr gut kennen würde. Das tat ich natürlich nicht, denn mich hinzuknien alleine würde mich vor Schmerz fast ohnmächtig werden lassen, und das weiß er. Außerdem nannte er mich, weil ich durch die Medikamente Wasser einlagere und auch an Gewicht zunahm, eine widerliche fette Sau und ich solle doch rollend zu ihm kommen, dafür bräuchte ich dann kein Auto mehr. Und überhaupt hätte er sich an meiner Stelle längst aufgehängt, wenn er diesen Anblick im Spiegel ertragen müsse. Stinken würde ich auch. Das ist nicht wahr, da mir meine Frau bei der Hygiene hilft. Er weiß aber, dass ich alleine nicht mehr alles kann. Vor Zeugen dagegen tut er so, als wenn nichts wäre, und sagt Dinge wie "Aber Person XXXX, wenn ich so etwas tun würde, riskierte ich doch meinen Job und könnte armen Menschen wie ihnen nicht mehr helfen!", oder legt nahe, dass ich mich wegen Wahnvorstellungen untersuchen lassen soll. Er ist abgebrüht genug, nicht wütend zu werden, sondern macht mich indirekt lächerlich und unglaubwürdig, was aber seine Position stärkt.

Und nicht nur das, er wird auch körperlich gewalttätig, er schlägt mit den Knöcheln in die Nieren, wenn man ihm den Rücken zudreht. Einmal trat er mir auch die Füße weg und sah lachend zu, wie ich nur unter größter Mühe wieder hochkam. Zur Info: Er geht mit Männern und Frauen gleichermaßen um, wie ich inzwischen in Erfahrung bringen konnte. Alles natürlich nur, wenn wir alleine waren. Er sagte mir auch, alle, die sich mit ihm anlegen würden, seien am Ende im Gefängnis, in der Psychiatrie oder tot. Er sitze am längeren Hebel und das werde er mir beweisen. Ohne Rücksicht auf Verluste, es seien ja nicht die seinen.

Das war der Moment, in dem ich beschloss, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Ich kenne einige junge Leute, die für Geld zu moralisch und gesetzlich nicht einwandfreien Dingen bereit sind, über meine Kinder. Gleichzeitig fand ich andere Betroffene, die zum Teil völlig verängstigt und unsicher sind, was sie nun tun sollen und sich weigerten, bei Dingen mitzumachen, die man ihnen eventuell zur Last legen könnte. Erst als ich klarmachte, dass es, je größer der Kreis der Verdächtigen ist, unwahrscheinlicher wird, dass jemand zu Rechenschaft gezogen wird, machten einige tatsächlich mit. Hier muss ich jetzt sehr uneindeutig werden, aber er fährt nicht mehr das Auto, das er fuhr, als wir uns kennenlernten. Und er hat sich irgendwie auch mehrmals im Gesicht verletzt, als er wohl gegen Türen lief oder Treppen aus Unachtsamkeit herabfiel. Auch sein Haus sieht farblich anders aus und die Fenster waren wohl undicht. Er hat auch viel im Garten geändert, und einmal war sogar die Feuerwehr bei ihm, weil beim Grillen wohl durch Funkenflug seine Gartenlaube in Flammen aufging. All das in wiederholter Weise, er hatte wohl in kurzer Zeit wirklich viel Pech.

Dies zeigt endlich erste Erfolge, denn er deutete an, mich an das Sozialamt zu überstellen und damit meine AU anzuerkennen, wenn diese Vorfälle aufhörten. Gleichzeitig drohte er mir aber auch, dass es auf persönlicher Ebene dann erst richtig losgehen würde, denn niemand beginne einen Krieg mit ihm und könne danach noch davon erzählen. Ich werde mich allerdings örtlich, sobald ich ihn los bin, so weit es geht entfernen. Denn es ist klar, dass meine Ehe und die Kinder darunter leiden und wir wollen alle nur noch weg. Und da werde ich mich schon zu schützen wissen, denn jetzt bräuchte ich zu einem Umzug noch seine Genehmigung, und die bekäme ich niemals.

Beichthaus.com Beichte #00037709 vom 26.02.2016 um 17:58:58 Uhr (22 Kommentare).

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Hipster sind eintönige Deppen!

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Vorurteile Eitelkeit Hochmut Engherzigkeit Kollegen

Ich möchte beichten, dass ich diese Hipster-Mitläufer-Fraktion, wo alle individuell, aber dann doch eigentlich wieder identisch sind, weil sie ja doch nur gleich aussehende Bartträger sind, extrem gerne verarsche. Zu Fasching sind meine Kumpels und ich als Hipster verkleidet unterwegs gewesen. Aber halt so richtig extrem mit übergroßem falschen Bart. Eine Haargeltube hatten wir uns auf den Köpfen befestigt, um die gegeelte Hipster-Frisur zu unterstreichen. Dicke Nerdbrille, kariertes Hemd und falsche Tattoos. Sechs Mann stark sind wir so durch die Stadt gezogen. Ratet mal, wer nicht darüber lachen konnte? Richtig, die Hipster, denen wir unterwegs begegnet sind. Alle anderen lachten sich scheckig, denn es war ja Fasching.


Und vor ein paar Tagen zeigte mir in der Bahn ein Hipster seinen Dienstausweis und wollte meine Fahrkarte sehen. Ich ersuchte ihn, ob er seinen Bart etwas zur Seite nehmen könnte, weil ich akustisch ihn so schlecht verstehe. Das Spiel habe ich so lange getrieben, bis er entnervt seinen Kollegen ersucht hat, meinen Fahrausweis zu kontrollieren, welchen ich dann auch anstandslos vorgezeigt habe. Außerdem haben wir bei uns in der Arbeit einen Kollegen, welcher eigentlich ein dürrbeiniges Milchgesicht ist. Aber er hat sich einen dicken Bart wachsen lassen, hat einen Haarschnitt, als ob ihn ein Hurricane von der Seite erwischt hätte, und trägt jetzt Röhrenjeans, welche seine dünnen Storchenbeinchen noch stärker hervorheben. Jedenfalls hatte der besagte Kollege Chili con Carne zum Mittag. Nach dem Essen putzte er sich sorgsam seinen Mund und seinen Bart, unterließ es jedoch, einen Blick in den Spiegel zu werfen. Er hatte eine Bohne, mehrere Maiskörner und Brösel von seinem Brötchen im Bart hängen. Wir hatten anschließend ein Meeting und haben ihm kein Wort gesagt.


Er wurde während des Meetings mehrmals vom Chef aufgezogen, was es denn zum Mittagessen gab? Ob denn viele Bohnen und Mais in dem Chili gewesen wären und ob er denn ein Brötchen dazu gegessen hatte? Wie lange er seinen Bart hat wachsen lassen? Wie er ihn pflege und sauber halte? Es war wahrscheinlich das unproduktivste Meeting in der Geschichte der Firma, aber wir konnten uns vor Lachen kaum halten, während unser Kollege immer noch brav die Fragen unseres Chefs beantwortete und nicht mitbekam, dass der Chef ihn nur aufziehen wollte. Ich bitte um Vergebung dafür, dass ich mir einen Spaß auf Kosten der Hipster mache und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037700 vom 25.02.2016 um 16:20:46 Uhr (23 Kommentare).

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Mandy und die Stasi-Oma

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Vorurteile Engherzigkeit Boshaftigkeit

Mandy und die Stasi-Oma
Ich (m/27) bin in der Nähe von Hannover groß geworden. Nach der Ausbildung habe ich weiterhin in meinem Ausbildungsbetrieb gearbeitet. Ich sah keine Aufstiegsmöglichkeiten (Familienbetrieb) und es gab deutschlandweit nur wenig Stellen in meinem Ausbildungsberuf. Vor zwei Jahren hat mich mein Chef zu einem Gespräch gebeten und teilte mir mit, dass ich in einer anderen Filiale hoch aufsteigen könne. Diese liegt in einer Stadt, deren Name mir zwar bekannt war, ich aber ich dachte, sie würde in Baden-Württemberg liegen. Diese Chance wollte ich natürlich nicht ungenutzt lassen uns sagte halb zu. Später suchte ich die Stadt im Internet und landete in Ostdeutschland. Ich gab die gleiche Stadt noch einmal mit dem Zusatz "Baden Württemberg" ein. Kein Treffer. Nachdem ich noch andere Schreibweisen ausprobiert habe, habe ich akzeptiert, dass die Stadt wohl doch im Osten liegt.

Da mir meine Arbeit wirklich schon zu eintönig war, habe ich trotzdem zugesagt. Schon bald ging es nach Ostdeutschland. Ich habe mir eine kleine Wohnung in einem Dreifamilienhaus gemietet. "Wenigstens günstige Mieten hier", dachte ich völlig frustriert. Am Tag des Umzugs schaute eine ältere Dame aus dem Fenster, die ich schon nach wenigen Minuten "Stasi-Omi" taufte. Nachdem ich alle Möbel eingepackt hatte, klingelte es an der Haustür. Es war die Omi von eben. Sie lud mich auf Kaffee und Kuchen ein. Ich lehnte ab und sagte ihr, ich sei zu müde vom Umzug. Die erste Arbeitswoche überlebte ich erstaunlich gut. Am Wochenende wollte ich wieder in meine Heimat fahren, aber mein Auto streikte. Da schaute die Omi aus dem Fenster. Ich war auf 180, öffnete die Motorhaube und murmelte "Ja, guck nicht so doof, Stasi-Omi."

Kurz darauf verließ sie das Fenster und kam aus der Haustür raus. Sie erzählte mir, dass sie damals in der DDR mit Autos gearbeitet hätte und ihr Vater etwas vorlaut war und sie deswegen nicht studieren konnte. Sie fand heraus, dass es an einem oxidierten Massekabel lag. Sie holte ihr Auto und schleppte meinen Wagen in die Werkstatt. Ich war sehr überrascht über so viel Hilfsbereitschaft und bekam das schlechteste Gewissen meines Lebens. Ich lud sie am Tag darauf auf einen Kaffee ein und holte Kuchen beim Bäcker. Sie erzählte mir, dass ihre Enkeltochter Mandy am nächsten Tag zu Besuch kommt, und fragte mich, ob ich Lust hätte, auch vorbeizukommen. Da mein Gewissen immer noch nicht das Beste war, sagte ich zu, obwohl ich die Situation komisch fand.

Ich zog am Tag darauf nicht gerade meine besten Klamotten an, da ich mir von einer "Mandy" nicht allzu viel erwarte. Ja, da waren sie wieder, meine Vorurteile. Meine Nachbarin öffnete mir die Tür, wir unterhielten uns ein wenig und warten auf diese Mandy. Es klingelte und da stand sie, die Mandy. Wow, so eine beeindruckende Frau: Hüftlange knallrote Haare, grüne Augen, super Figur und nicht zu vergessen ist das schönste Gesicht, das ich je gesehen habe. Sie strahlte mich an und fragte mich ganz frech, ob ich sie denn gar nicht reinlassen möchte. Ich stammelte irgendwas und wir saßen nun gemeinsam am Tisch. Wir haben uns gut unterhalten. Dann musste Mandy nach Hause und ihre Oma fragte mich, ob ich verstehen könne, dass dieses Mädchen noch Single ist. Nein, das konnte ich wirklich nicht. Diese Frau ging mir nicht aus dem Kopf. An einem Tag traf ich sie im Treppenhaus und sie fragte mich, ob sie mir mal die Altstadt zeigen dürfte. Spontan ging ich mit.

Die Architektur war beeindruckend und ich verliebte mich, und zwar nicht nur in die Stadt. Sie war nicht nur verdammt heiß, sondern ich mochte auch ihre humorvolle, freche und irgendwie auch tiefgründige Art. Ein weiterer Pluspunkt: Sie ist Krankenschwester. Und wie auch immer habe ich es geschafft, dass Mandy nun mit mir zusammen ist. Ich finde sie immer noch so beeindruckend, an ihren Namen habe ich mich auch gewöhnt und ich möchte gar nicht mehr aus dieser Stadt weg. Meine anfänglichen Vorurteile tun mir leid, dabei hat auch der Osten verdammt viel Positives zu bieten.

Beichthaus.com Beichte #00037668 vom 22.02.2016 um 15:44:08 Uhr (22 Kommentare).

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Das Preis-Leistungs-Verhältnis in Prag

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Ehebruch Fremdgehen Prostitution Tschechische Republik

Ich (m/44) war wegen geschäftlicher Angelegenheiten zuletzt für eine Woche in Prag. Unter anderem hatte ich die Gelegenheit, wenn ich nicht anderweitig beschäftigt war, die schöne Stadt zu erkunden. Jedenfalls hatte ich das vorgehabt. Schon am zweiten Tag geriet […]
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Beichthaus.com Beichte #00037659 vom 21.02.2016 um 18:57:34 Uhr in Tschechische Republik (Prag) (20 Kommentare).

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Der Kollege, der immer zu spät kommt

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Feigheit Zorn Ungerechtigkeit Kollegen

Ich möchte beichten, dass ich mich seit zwei Jahren über meinen Arbeitskollegen ärgere. Eigentlich ist er sehr nett und bemüht, aber er kommt jeden Tag mindestens 20 Minuten zu spät! Nur ganz selten ist er um Punkt neun schon im Büro. Das läuft schon seit Jahren so. Der Chef kriegt davon aber nichts mit, da er selbst erst gegen 11 im Büro eintrudelt. Er ist meist im Außendienst oder in unserer Verkaufsstelle. Wenn er von dort aus anruft und den besagten Arbeitskollegen verlangt, geben ihm die anderen stets ein Alibi: "Ach, der Herr Mayer ist grade irgendwo im Gang oder auf der Toilette." Mich nervt das! Vor allem wohnt der Herr im selben Stadtteil, in dem auch die Firma ist! Er hat nur fünf Minuten Fahrtweg!


Manchmal übertreibt er auch richtig und erscheint erst um kurz vor 10. Dann erzählt er, sein Wecker wäre kaputtgegangen, der Nachbar hätte sich ausgeschlossen, er musste mal eben seinem Onkel aus den USA helfen, einen Virus vom Smartphone zu löschen oder ihm wäre plötzlich schwindelig gewesen. Wenn man ihn darauf anspricht, meint er, das sei allein seine Sache und sein Problem - er allein müsse ja die Konsequenzen tragen, wenn der Chef sich beschwert. Trotzdem decken ihn die anderen munter weiter! Und da ich keinen Streit will, gucke ich zähneknirschend zu und belasse es dabei, dass ich den Kollegen bei einer längeren Verspätung nur bitterböse anschaue, wenn er um halb zehn munter: "Guten Morgen miteinander!" durchs Büro ruft.

Beichthaus.com Beichte #00037654 vom 20.02.2016 um 22:23:52 Uhr (11 Kommentare).

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