Die faulste Kollegin der Welt!

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Hass Zorn Kollegen

Ich (w) habe immer sehr gerne gearbeitet, aber mittlerweile bin ich schon morgens stinksauer, weil meine Kollegin einer der faulsten Menschen auf Gottes Erde ist. Diese komplette Woche war sie krankgeschrieben, was sie am letzten Freitag bereits angekündigt hatte. Unlängst meldete sie sich bei mir wegen Gliederschmerzen krank und erzählte anderntags der Chefin, sie hätte Migräne gehabt. Sie sieht die Arbeit nicht, und wenn man ihr ganz klar sagt, was sie zu tun hat, erledigt sie dies mit Jammern und Stöhnen, oder sie behauptet schlicht, sie könne eine bestimmte Aufgabe nicht übernehmen, da sie Rückenschmerzen habe. Neulich bat ich sie, in den Keller zu gehen und dort was zu drucken, und ich musste dann runterkommen "weil der Kopierer irgendwie spinnt". Ich kam runter und es war kein Papier mehr drin. Ich habe einfach keinen Bock mehr, jeden Tag für zwei zu arbeiten, damit sie mit ihren erwachsenen Kindern telefonieren und auf dem Handy stundenlang SMS schreiben kann.


Ich hatte jahrelang Geduld mit ihr, da sie psychisch nicht so ganz auf der Höhe zu sein scheint - vor zwei Wochen verriet sie mir, sie habe abends nichts mehr zum Essen, und fünf Tage später holte sie sich ein weiteres Haustier aus dem Tierheim. Auch spricht sie ihrem Ex jedes Recht zu leben ab, weil der ihren Goldkindern, die allerdings nebenbei verdienen, weniger als den Mindestunterhalt zahlt und sowohl Flachbildschirm als auch Motorrad besitzt. Aber mittlerweile sehe ich es schlicht nicht mehr ein, dass ich mir den Hintern aufreiße, damit sich Madame ihren kratzt! Mein Privatleben leidet schon darunter, während sie abends vermutlich genug Zeit hat, vorm Fernseher oder dem PC abzuchillen! Ich beichte daher im Vorfeld, dass ich beim alljährlichen Personalgespräch genau das auf den Tisch bringen und ankündigen werde, nicht mehr für sie mitzuarbeiten. Wenn es den Abteilungsleiter interessiert, werde ich ihm sogar sagen, was sie sich sonst noch so leistet und wie stark die Belastung ist, sich täglich ihr Geheule anzuhören.

Beichthaus.com Beichte #00035083 vom 13.02.2015 um 22:22:49 Uhr (10 Kommentare).

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Der Tod meiner Freundin

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Gewalt Aggression Zorn Verzweiflung Tod Unterhaching

Vor einigen Tagen habe ich die Beichte der Mutter gelesen, die ihre neugeborene Tochter aufgrund einer Behinderung verloren hat. Auch ich möchte etwas in dieser Richtung beichten. Vor knapp zehn Jahren hatte meine damalige Freundin (20) einen schweren Autounfall. Die Ärzte sagten, dass es an ein Wunder grenze, dass sie noch leben würde, allerdings wurde mir und ihren Eltern kurz darauf offenbart, dass es wohl unmöglich sei, dass sie ohne schwere Behinderung weiterleben würde, falls sie es jemals aus dem Krankenhaus schaffen würde. Wie es das Schicksal so wollte, starb sie knapp zwei Wochen nach dem Unfall. Die Monate danach fiel ich in ein tiefes Loch und verlor meine Arbeit, da ich ständig fehlte oder mich krankschreiben ließ. Irgendwann war es meinem Chef wohl zu viel und er kündigte mir. Ich verbrachte die Tage in meinem dunklen Zimmer im Bett bei heruntergelassenen Jalousien, ging kaum noch aus dem Haus und heulte beinahe den ganzen Tag. Trotz meines Zustandes überredeten mich meine Eltern mehrere Wochen nach dem Tod meiner Freundin, auf den Geburtstag meines Onkels zu gehen. Dort war auch mein kleiner Cousin (13) anwesend. Man sollte vielleicht wissen, dass er ein absolut verzogener kleiner Bengel war, der von seinen Eltern wie ein Augapfel gehütet und von vorne bis hinten betüdelt wurde.


Und mit 13 war er mitten in der Pubertät und bildete sich ein, der größte Macker zu sein. Auf die Nachfrage nach meinem Zustand seitens meiner Verwandtschaft brach ich in Tränen aus und erklärte, dass es mir einfach nur Scheiße ging. Kaum hatte ich ausgeredet, platzte schon mein Cousin dazwischen und sagte Dinge wie: "Ach die blöde Fotze ist doch selber schuld, wenn sie zu doof zum Autofahren ist", und "Man sollte doch wissen, dass Frauen nicht Auto fahren können, die sind doch behindert." Seine Eltern wiesen ihn zwar in die Schranken, doch das hinderte ihn nicht daran, mich als Memme, Weichei und Muschi zu bezeichnen. Irgendwann gingen meine Sicherungen durch, ich sprang auf, packte ihn, knallte seinen Kopf auf den Tisch und verpasste ihm ein paar heftige Faustschläge ins Gesicht. Er verlor mehrere Zähne und ich brach ihm damals den Kiefer. Als er wimmernd am Boden lag, stand ich über ihm und fragte ihn, wer jetzt das Weichei sei. Danach ging ich aus dem Haus, rannte einfach nur noch weg und brach anschließend auf einem Feldweg hinter dem Haus zusammen. Bis heute hat sich dank dieses Vorfalls eine unglaubliche Kluft zwischen meiner Familie und unseren Verwandten aufgetan, die sich vermutlich nicht wieder schließen wird. Zwar tut es mir heute leid, dass ich damals so überreagiert habe und ich bin mittlerweile auch über den Tod meiner damaligen Freundin hinweg, dennoch hoffe ich, dass mein Cousin etwas aus dieser Lektion gelernt hat. Ich bitte euch um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00035082 vom 13.02.2015 um 18:25:07 Uhr in 82008 Unterhaching (24 Kommentare).

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Taubstumme Zigeuner in Prag

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Aggression Zorn Tschechische Republik

Ich (m/27) studiere seit zwei Wochen in Prag Medizinhistorik. Da wir nur am Morgen Vorlesungen haben, habe ich die Nachmittage jeweils zu meiner freien Verfügung. Zum Mittag kaufe ich immer ein leckeres XXL Ei-Schinken-Sandwich und begebe mich alleine in einen Park in der Nähe eines großen Platzes, wo es auch gratis WLAN gibt und verbringe dort gemütliche Stunden. Nun ist es leider so, dass aus irgendeinem Grund ständig Zigeuner auf dem Platz und dem danebenliegenden Park herumlungern und einem sehr aufdringlich einen Unterschriftsbogen zur angeblichen Unterstützung von Taubstummen unter die Nase halten. Dabei stellen sie sich selbst taubstumm, rufen sich aber gegenseitig lautstark Dinge zu. Was sie damit bezwecken wollen, weiß ich nicht. Dies geschieht wirklich fast im Minutentakt. Zuerst habe ich denen auch freundlich auf Englisch mitgeteilt, dass ich nichts von diesem Angebot halte, was aber nichts half. Jeden Tag werde ich unzählige Male belästigt und somit auch beim Konsum meines wohlverdienten Mittagssandwichs gestört. Auch nicht zu reagieren half nichts, die belästigten mich einfach weiter.


Heute Mittag hat es mir nun gereicht: es war kurz vor dem Wochenende und somit gönnte ich mir zusätzlich zu dem Mittagssandwich noch einen schönen Dosenprosecco. Als dann wieder so ein Zigeuner kam, wurde ich verständlicherweise höchst aggressiv und warf ihm einige englische Schimpfwörter an den Kopf, was er merkwürdigerweise verstand. Darauf schlug er mir den gerade geöffneten Dosenprosecco aus den Händen. Da reichte es mir. Ich schlug dem Zigeuner genau auf den Solarplexus, wie ich es einmal im Internet als Tipp gesehen habe. Augenscheinlich tat es seine Wirkung, da der Mann zusammenklappte. Ich hatte große Lust, ihn zusammenzutreten, aber da kamen schon seine Mitzigeuner, woraufhin ich mich aus dem Park entfernte. Reue verspüre ich eigentlich nur ein bisschen, und zwar wenn der Zigeuner zu der Aktion gezwungen wurde. Dann täte mir mein Ausraster auch leid.

Beichthaus.com Beichte #00035081 vom 13.02.2015 um 17:25:56 Uhr in Tschechische Republik (Prag) (25 Kommentare).

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Meine Traumfrau muss eine Schlampe sein!

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Fremdgehen Falschheit Lügen Partnerschaft

Meine Traumfrau muss eine Schlampe sein!
In meiner Teenager-Zeit hatte ich (m/30) meine erste richtige Beziehung, in der, zumindest aus meiner Perspektive, alles super lief. Sie war zwar ein sehr dominanter Mensch, was sich in allen Bereichen dadurch äußerte, dass sie bestimmte, wann und wie etwas passierte - auch sexuell - aber damit kam ich gut zurecht. Nach fast exakt sechs Monaten eröffnete sie mir plötzlich, in einem ziemlich eiskalten und grausamen Ton, dass sie mich über die komplette Zeit der Beziehung mit zwei anderen Männern hintergangen hatte und auch hier und da mal noch mit anderen Männern, wie es sich gerade ergeben hatte. Ich war in diesem Augenblick ziemlich geschockt und wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte, dass sie vor mir stand und mir haarklein jedes Detail unter die Nase rieb, was mit den anderen Männern gelaufen war. Nach ihren Ausführungen, in denen sie mich im Endeffekt nicht hatte zu Wort kommen lassen, verließ sie mein Leben und ich habe nie mehr etwas von ihr gehört.

Wie sich später herausstellen sollte, war dieses Erlebnis - beziehungsweise die gesamte Beziehung - für mich sehr prägend. Sexuell hintergangen zu werden wurde zu meiner stärksten Neigung, zu einem Fetisch. Ich habe in der Folge versucht (halb-)offene Beziehungen zu haben oder Partnerinnen zu finden, die mich "betrügen" würden, aber ich hatte nie Glück. Entweder blockten viele Frauen schon bei dem bloßen Gedanken vollkommen ab, oder wenn sie es dann doch mal versuchten, war ihr schlechtes Gewissen so groß, dass die Beziehung daran zugrunde ging. Was ich nun beichten möchte und auch bereue: Ich spiele Partnerinnen mittlerweile ein normales sexuelles Interesse und auch Eifersucht - die ich gar nicht empfinde - vor, belüge sie bei meinen Wünschen und Vorstellungen und bin auf einer gewissen Ebene jedes Mal fast neidisch, wenn ich hier die Beichte einer jungen Frau lesen muss, die komplett ohne Rücksicht auf Verluste ihrem Partner fremdgeht. Ich bin wohl verkorkst, weiß mir aber anders nicht mehr zu helfen und bitte daher um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035079 vom 13.02.2015 um 09:53:49 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Als Berater im Baumarkt

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Betrug Lügen Falschheit Schamlosigkeit

Ich gehe manchmal in meiner Arbeitskleidung einkaufen. Wenn ich erst nach Hause fahre, mich dusche, umkleide und dann z.B. in den Baumarkt fahre, haben meine Lieblingsgeschäfte nämlich schon fast geschlossen. Ich bin ein großer Baumarktfan, aber wenn ich in blauen Arbeitshosen und Poloshirt durch die Regale laufe, rennen mir ständig andere Kunden hinterher. Es sind sogar schon welche frech geworden, weil ich natürlich weiterlaufe. Ein Mann fing richtig an, mich zu beschimpfen und als ich ihm sagte, dass ich nicht zum Markt gehöre, entschuldigte er sich nicht einmal. Das hat mich wirklich geärgert. Darum habe ich den Spieß einfach des Öfteren umgedreht und berate einfach unautorisiert die Kunden. Ich habe ein gutes Allgemeinwissen über Werkzeuge, Schrauben und Bastelkram. Manchen Leuten ist es nicht mal aufgefallen, dass ich kein Angestellter bin. In dem Baumarkt kenne ich mich nämlich auch sehr gut aus, und wenn sie zum Beispiel nach Dachpappe oder Nägeln fragen, kann ich auch sagen, wo es diese gibt.


Am Liebsten berate ich die Leute zu Schrauben, da ich Metaller bin und davon auch wirklich Ahnung habe, bei Bau- Sanitär- oder Holzfragen muss ich etwas erfinden oder sie zu meinen "Kollegen" schicken. Die Fachberater kennen mich schon - es scheint sie nicht weiter zu stören und sie verstecken sich weiter in ihren Gängen. Ich bin sogar der Meinung, dass ich sie anders berate, als so manch unmotivierter Fachberater, da ich nicht an die Beratungsvorschriften des Baumarktes gebunden bin. In unserer Stadt gibt es außerdem drei verschiedene Baumärkte, und wenn ich nicht in meinem Lieblings-Baumarkt bin, habe ich auch schon Kunden zu dem besagten Baumarkt geschickt, weil es dort die Waren gab, sie besser waren oder billiger sind. Um dem Ganzen eine Krone aufzusetzen, bin ich öfter auch schon mit blauer Arbeitshose, blauer Schirmmütze und knallgelbem Pullover in einen schwedischen Möbelmarkt gegangen. Ich hatte meinen Spaß. Ich habe einen Schrank verkauft, Teelichter oder auch Lampen. Mich hat sogar eine echte Angestellte angesprochen und ich solle doch dem Müller sagen, dass er in die Küchenabteilung soll. Die hatte wohl ihre Brille vergessen. Ich musste mich wirklich zusammenreißen, um nicht lachen zu müssen. Am Liebsten berate ich nette ältere Damen, die sind meist recht gutgläubig und dankbar. Die Eine sagte sogar zu ihrer Freundin: "Ja, Else! Das war aber ein netter junger Mann!" Meine Beichte? Amtsanmaßung, Lügen - und ich habe wohl einen Vogel oder den Job verfehlt. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00035076 vom 12.02.2015 um 23:10:21 Uhr (11 Kommentare).

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