Ich habe die Omi verbrüht

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Gesundheit 50+

Als ich noch zur Schule ging, machte ich (w) mein Schülerpraktikum in einem Krankenhaus. Eine Patientin, die ich auf meiner Station betreute, war eine total niedliche Omi, die mich sehr an meine eigene erinnerte. Schon wegen dieses Eindrucks hatte ich die alte Dame irgendwie "lieb". Dann wurde sie operiert und kam, nachdem sie wieder halbwegs wach war, zurück auf ihr Zimmer. Wer schon einmal operiert wurde, weiß, dass man an dem Tag der Operation viel schläft und total neben der Spur ist - man ist einfach besonders auf die Hilfe der Schwestern und Pfleger angewiesen. So ging es auch meiner Lieblingspatientin. Als sie dann klingelte, weil sie durstig war, beauftragten die Schwestern mich, ihr einen Tee zu machen und ihr diesen über eine Schnabeltasse zu trinken zu geben. Gesagt, getan. Als ich die Tasse an ihren Mund setzte, verbrühte ich sie scheinbar leicht. Die Temperatur des Getränks war wohl noch zu hoch, denn nach einem kurzen Schluck rief sie "Heiß!" Es tat mir total leid - sie hörte sich an, wie ein kleines, schutzbedürftiges Kind. Ich hatte ein unglaublich schlechtes Gewissen und wollte sie in diesem Moment einfach nur in den Arm nehmen und knuddeln. Das Ganze ist inzwischen acht Jahre her, aber es tut mir immer noch unheimlich leid, dass ich ihr wehgetan habe.

Beichthaus.com Beichte #00032015 vom 08.10.2013 um 20:11:33 Uhr (3 Kommentare).

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Gezielte Attacke im Krankenhaus

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Ekel Boshaftigkeit Rache Gesundheit

Gezielte Attacke im Krankenhaus
Ich war vor ein paar Jahren für eine Operation im Krankenhaus und teilte mir ein Zimmer mit einer jungen Türkin. Ihr wurden die Mandeln entfernt. Tagsüber gab sie sich leidend und bestellte ungefähr zwanzig Mal Eis bei den Krankenschwestern. Außer, wenn die Großfamilie mit knapp zehn Mann anrückte, die dann in unzähligen Tupperdosen Essen mitbrachte. Oder, wenn ihr Freund da war, der ständig in ihrem Bett lag und an ihr rumfummelte, obwohl die Krankenschwestern sie immer wieder entnervt anwiesen, dass dies doch bitte aus hygienischen Gründen unterlassen werden sollte.

Schließlich hatte ich meine Operation. Es lief zwar so weit alles glatt, aber ich habe die Narkose nicht gut vertragen. Mir war den ganzen Tag speiübel und ich hatte Halluzinationen. Aber meine liebe Zimmergenossin hatte nichts Besseres zu tun, als bis Mitternacht Germanys Next Topmodel zu gucken und nebenbei die ganze Zeit lautstark mit einer Freundin zu telefonieren. Natürlich trotz der "ach so starken" Halsschmerzen. Als ich sie das erste Mal recht freundlich fragte, ob sie denn vielleicht demnächst mal Ruhe geben könnte, hieß es, die Sendung sei ja bald vorbei. Zwanzig Minuten später war sie aber immer noch laut. Ich hatte genug und stand auf, um mich bei den Krankenschwestern zu beschweren - ich wollte wegen so etwas ja nicht gleich den Notknopf drücken. Allerdings war mir so schlecht, dass ich mich übergeben musste. Um die Chance zu nutzen, richtete ich es strategisch schlau so ein, dass ich "zufällig" auf ihr Bett und über ihre Beine kotzte. Das Geschrei war groß, und die Tusse wurde als Übergang in ein frisches Bett in ein anderes Zimmer verlegt, wo sie dann auch blieb. Es tut mir an sich nicht leid, weil dieses Weib wirklich unheimlich nervig war, aber die armen Krankenschwestern mussten die Sauerei leider wegmachen. Und für diesen Kollateralschaden tut es mir schon leid.

Beichthaus.com Beichte #00031693 vom 04.08.2013 um 00:27:20 Uhr (65 Kommentare).

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“Beichte

Ist der Tod die Lösung?

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Verzweiflung Unglaube Gesundheit Familie

Mein Cousin ist zwölf Jahre alt und leidet unter Multipler Sklerose (MS). In letzter Zeit merke ich, wie sein Körper immer langsamer wird und ihm alltägliche und belanglose Sachen Schwierigkeiten bereiten, er ist auch täglich unter Medikamenteneinfluss. Es tut mir weh, ihn so zu sehen und ich gestehe, dass ich den Tod für ihn als Lösung ansehe. Gewiss wird sein Verlust schmerzhaft sein, aber ist es nicht schmerzhafter einen Menschen, den man liebt, täglich leiden zu sehen? Wäre es nicht wünschenswert, dass sein Leid aufhört? Wäre sein Tod nicht die Lösung? Bevor ich (w) hier als herzlose, eiskalte H*re abgestempelt werde, möchte ich kurz die Familienverhältnisse meines Cousins erklären.

Mein Onkel gehört zu der Sorte Mann, die ich am liebsten auf offener Straße anspucken möchte. Seine Aufgabe liegt, seiner Meinung nach, darin, das Geld zu verdienen und das war es dann. Nach Feierabend wird jedes Mal der Laptop angeschmissen, das Handy liegt natürlich immer griffbereit, könnte ja sein, dass man etwas verpasst. Und nebenbei läuft irgendein Fußballspiel gepaart mit Bier. Meiner berufstätigen Tante im Haushalt helfen? Fehlanzeige! Der Tagesablauf meiner Tante sieht etwas anders aus: Morgens muss sie meinen Cousin und meine 17 jährige Cousine zur Schule fahren, dann geht sie zur Arbeit, die Kinder abholen, einkaufen, kochen und putzen. Da bleibt ihr kaum Luft zum Atmen und ich bewundere sie für jeden überstandenen Tag. Die Ehe der Beiden ist seit der Diagnose der Krankheit kaputt, beide haben sich auseinander gelebt und eine Besserung ist nach so vielen Jahren auch nicht mehr in Sicht. Da mein Cousin zusätzlich zu seiner Krankheit nicht noch als Scheidungskind enden sollte, kam und wird eine Trennung nicht infrage kommen. Des Weiteren ist mein Onkel ein sehr jähzorniger und aggressiver Mann. In seinen wöchentlichen Wutanfällen wirft er ab und an mal allen vor, dass er mit einem behinderten Kind gestraft sie und sich fragt, warum er mit so einem Krüppel rumlaufen müsse. Schließlich ist er das Beste dieser Welt.

Und da frage ich mich: Ist es falsch, von mir zu denken, dass es für meinen Cousin das Beste wäre, wenn er von uns geht? Ist es richtig, dass er in solchen Familienverhältnissen aufwachsen muss? Ich versuche, so oft es geht, Zeit mit ihm zu verbringen und tue alles, um ihn von seinen Schmerzen abzulenken. Aber jedes Mal, wenn er sich an mich kuschelt, es sich auf meinem Schoß gemütlich macht und meine Hand nimmt, damit ich seinen Kopf streichele, könnte ich vor lauter Hilflosigkeit und Trauer anfangen zu weinen. Ich bitte um Vergebung und Verständnis dafür, dass ich den Tod als Lösung für meinen Cousin sehe. Ich schäme mich dafür, mit meinem Onkel verwandt zu sein und hoffe, dass er irgendwann alleine dasteht. Ohne Frau und Kinder. Ich einfach bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031692 vom 03.08.2013 um 22:25:24 Uhr (39 Kommentare).

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Chlamydien von meinem Ex

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Waghalsigkeit Zorn Gesundheit

Chlamydien von meinem Ex
Toll, ich (w/31) war heute zum Frauenarzt um das Ergebnis des letzten Abstrichs zu bekommen. Mein lieber Ex hat mir Chlamydien geschenkt. Wenn er oder seine Dreckschleuder mir das nächste Mal über den Weg läuft, können sie was erleben. Aber es ist vielleicht besser, wenn ich nichts sage. Sollen Sie doch Beide unfruchtbar werden. Morgen ist mein erster Urlaubstag und ich darf zur Einstimmung dicke Pillen schlucken! Vielen Dank!

Beichthaus.com Beichte #00031426 vom 14.06.2013 um 22:16:05 Uhr (22 Kommentare).

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“Folge

Sechs Wochen Sex Kur

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Falschheit Wollust Gesundheit

Ich (w) war vor einigen Monaten sechs Wochen lang in Kur. Ich traf dort viele nette Leute, mit denen ich mich anfreundete. Zumindest gab ich vor, dass ich sie mag. In Wirklichkeit konnte ich sie nicht ausstehen aber ich hatte keine Lust dort 6 Wochen alleine rumzulaufen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00031351 vom 04.06.2013 um 18:06:23 Uhr (14 Kommentare).

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