Missbrauch durch den Onkel

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Missbrauch Verzweiflung Peinlichkeit

Ich (w) möchte etwas beichten, das mir schon lange auf dem Herzen liegt und dessen ich mich heute noch schäme. Damals, vor ungefähr zehn Jahren, hat sich etwas zugetragen, was ich niemandem wünschen möchte. Ich war ein relativ früh entwickeltes Kind und begann schon zwischen meinem achten und neunten Lebensjahr meinen Körper zu erforschen. Mit zehn oder elf Jahren kamen sogar schon Fantasien mit älteren Männern und erste Selbstbefriedigungsversuche hinzu. Ich kann wirklich bis heute nicht sagen, wann oder wie es begonnen hatte, aber mein Onkel beziehungsweise der damalige Freund meiner Tante missbrauchte mich. Das Schlimmste an der Ganzen Geschichte war: Es gefiel mir. Er fingerte und leckte mich, ein neun Jahre altes Mädchen, und ich musste ihn gelegentlich sogar Oral befriedigen. Eines Tages ging es sogar so weit, dass er mich - ja, er wollte mich wirklich f*cken. Zu der Zeit war ich ungefähr zehn Jahre alt und war inzwischen durch den Biologieunterricht einigermaßen aufgeklärt, sodass ich anfing, zu protestieren und mich wehrte. Es endete damit, dass ich mich losriss, als er anfing, mir den Mund zuzuhalten. Das Perverse an der Geschichte war, dass zeitgleich meine damalige beste Freundin und ihre kleine Schwester da waren. Mein Bruder und meine Eltern waren ebenfalls anwesend und die Freundin des besagten pädophilen Arschs auch. Es war oft so: Die ganze Familie war anwesend und er lebte seinen kranken Trieb im Nebenzimmer an mir aus und ich verstand einfach nicht, dass es falsch war.


Nun war es so, dass nach dem Vergewaltigungsversuch die Beziehung der Beiden in die Brüche ging und da er in Köln und ich mit meinen Eltern in Frankfurt lebte, sah ich ihn zum Glück nie wieder. Das Ganze hatte aber noch ein Nachspiel, denn ich fing an, Pornos von jüngeren Frauen mit älteren Männern zu schauen allerdings unterschätzte ich damals noch den Suchverlauf des Browsers und meine Mutter kam dahinter. Sie war sehr verständnisvoll und schimpfte nicht, denn sie war selbst sehr jung (Mitte 30). Ich fing vor Scham natürlich an, zu heulen und in meiner Hysterie kam ich irgendwie auf den damaligen Missbrauch zu sprechen. Ich war zu der Zeit schon fast 12 und verriet ihr nicht alles. Ich sagte ihr, dass er mich gelegentlich angefasst hatte und sich das falsch angefühlt hätte. Die versuchte Vergewaltigung hatte ich mit keinem Wort erwähnt, denn ich empfand in dem Moment einfach zu viel Scham. Das Ganze hat sich natürlich auf mein heutiges Sex-Leben ausgewirkt. Ich bin inzwischen mit meinem damaligen Stiefbruder zusammen, er ist drei Jahre älter als ich und der Sex ist einfach nur wundervoll. Allerdings habe ich gelegentliche Schamattacken und würde mich am liebsten nicht mal mehr von ihm anfassen oder küssen lassen. Er weiß von dem, was sich damals zugetragen hat, nichts, und ich bin unsicher, ob ich es ihm erzählen soll. Im Moment bin ich glücklich, aber ich habe oft noch damit zu kämpfen. Was ich hier eigentlich beichten wollte? Ich habe es bis heute nicht geschafft, richtig mit jemandem darüber zu reden.

Beichthaus.com Beichte #00033100 vom 20.04.2014 um 17:41:21 Uhr (13 Kommentare).

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Der Waldscheißer

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Peinlichkeit Feigheit Ekel

Ich surfte gerade nichts ahnend bei einem sozialen Netzwerk herum und fand auf der Seite eines Bekannten ein Bild, welches er geteilt hatte. Der Ursprung des Ganzen war schnell ermittelt. Ein Mann, der im Wald eine Kamera aufgehängt hat, und dann die Bilder veröffentlichte. Das ist ja nicht weiter schlimm - wären nur die Tiere des Waldes zu sehen! Leider konnte ich mich selbst sehr gut erkennen, wie ich gerade mitten in den Wald scheiße. Das war vor einigen Wochen, ich war in einer Gegend, in der ich mich nicht auskannte, und bekam einen richtig Flotten. Also schnell angehalten und in den Wald - hätte ich das geahnt! Ich bin von hinten zu sehen und ich habe furchtbare Angst, erkannt zu werden. Den Bildersteller will ich aber auch nicht anschreiben und sagen: "Hallo, ich bin der Waldscheißer, den sie beim abseilen geknipst haben!" Ist das peinlich!

Beichthaus.com Beichte #00033098 vom 20.04.2014 um 16:17:29 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Hund und die Ex

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Hass Zorn Boshaftigkeit Mord Tiere

Ich hasste den Hund meiner Freundin abgrundtief. Dieses Drecksvieh schlabberte beim Saufen die ganze Wohnung voll, und alles war voller Haare - trotz regelmäßigem Kämmen. Beim Fressen schlang dieses Vieh, dass es fast immer erstickt wäre. Schade eigentlich, dass es nicht so passiert ist. Die Dreckstöle bekam sogar extra Essen zubereitet. Gekocht. Hallo geht es noch?! Auf der Welt verrecken Menschen und meine behinderte Freundin machte den Lafer bei dem Scheißköter. Selbst Wasser aus dem Hahn war nicht gut genug. Es musste Volvic Wasser sein. Ich dachte, ich spinne, habe aber alles aus dummer, blinder Liebe mitgemacht. Naja. Ich überlegte mir, dem ein Ende zu setzen und zufällig hatte das Vieh eine Zecke. Ich habe sie rausgezogen - allerdings nicht, ehe ich die Zecke ausgedrückt hatte. Bald darauf wurde der Hund krank und starb. Meine Freundin habe ich übrigens auch nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00033091 vom 19.04.2014 um 20:29:01 Uhr (29 Kommentare).

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Sonderling mit Mikropenis

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Verzweiflung Lügen Intim

Ich habe einen Mikropenis (schlaff 2,5 Zentimeter) und deshalb psychische Probleme. Ich bin jetzt 23 Jahre alt und hatte bisher nur eine sexuelle Begegnung und das mit einer Freundin als ich 18 war. Das Problem war nur, dass es mir gar nicht möglich war, in sie einzudringen. Wir haben es viermal probiert, doch es hat nie geklappt. Ich habe aber natürlich allen erzählt, dass wir Sex hatten - was ja nicht einmal wirklich stimmte. Sie hat es dann irgendwann mitbekommen, was dafür gesorgt hat, dass die Freundschaft beendet wurde. Ich muss sagen, ich war auch eine ganze Weile schon in sie verliebt. Das Problem ist, dass ich bisher die Hoffnung aufgegeben hatte, ein normales Sexleben zu haben, geschweige denn, eine Freundin oder Frau. Ich habe so gut wie kein Selbstbewusstsein und bin dadurch sehr verzweifelt. In meinen Kopf macht sich immer mehr breit, dass ich alleine sterben werde. Und dass ich vor allem nie glücklich sein kann und ein gesellschaftlicher Sonderling bleiben werde, was ich eigentlich aber gar nicht verdient habe.

Beichthaus.com Beichte #00033089 vom 19.04.2014 um 21:14:13 Uhr (18 Kommentare).

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Schwarze Schafe

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Vorurteile Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Hass

Ich wohne in einem Dorf mit sehr hohem Ausländeranteil, was mich zuerst allerdings überhaupt nicht gestört hat, im Gegenteil. Einer der Hauptgründe, wieso ich mir dort vor drei Jahren eine Wohnung gekauft habe, war, dass hier auffällig viele Russen leben - ich bin selbst Russin. Die ersten paar Monate war alles gut, doch dann kam es vermehrt zu "Zwischenfällen" mit sogenannten Jugoslawen. Bitte entschuldigt den abwertenden Begriff, ich weiß nicht, wie man sie sonst nennt. Ich war nicht immer selbst in diese Zwischenfälle verwickelt, manchmal habe ich das Ganze einfach nur mitbekommen. Auf jeden Fall hat sich in mir jetzt während dieser drei Jahre eine ungeheure Wut gegen all diese Leute angestaut. Ich habe versucht, diese Menschen zu verstehen und zu akzeptieren, aber ich kann es nicht. Ihre Art, ihr Slang, ihr Frauenbild - da könnte ich kotzen. Ich schätze mich selbst eigentlich als eine sehr weltoffene und freundliche Person ein, ich arbeite in einer Arztpraxis und liebe den täglichen Kontakt mit den vielen Menschen. Aber mit Jugoslawen komme ich einfach nicht klar, ich hasse sie. Das zeige ich aber nicht, weil ich niemanden verletzen möchte. Ich bin inzwischen auf der Suche nach einer neuen Wohnung an einem anderen Ort, in der Hoffnung, dass ich bis jetzt nur schwarzen Schafen über den Weg gelaufen bin. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00033086 vom 19.04.2014 um 05:43:03 Uhr (8 Kommentare).

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