Mein kostenloser Grill

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Mein kostenloser Grill
Ich habe mir vor zwei Wochen online einen recht teuren Grill auf der Webseite eines Geschäfts bestellt. Bezahlt wird das Ganze per Lastschrift. Der Grill kam drei Tage später als erwartet an. Aber egal. Zusammengebaut und schon direkt ausprobiert, alles war super. Das Geld wurde am Liefertag per Lastschrift von meinem Konto abgebucht. Doch zwei Tage später habe ich den gleichen Grill noch einmal zugeschickt bekommen. Natürlich habe ich nachgeschaut, aber ich habe tatsächlich nur einen Grill bestellt. Auch wurde mir kein Geld vom Konto abgebucht. Den Grill habe ich zurückgeschickt, was dank dem Rückgaberecht auch reibungslos ging. Ich beichte also, dass ich ein unehrlicher Mensch bin und nun einen kostenlosen Premiumgrill in meinem Garten stehen habe. Da schmeckt das Fleisch gleich doppelt so gut.

Beichthaus.com Beichte #00031209 vom 15.05.2013 um 15:46:20 Uhr (18 Kommentare).

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Mein Verrat an der Firma

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Ich bin im Baunebengewerbe tätig, genauer gesagt in der Angebotslegung. Das heißt, ich verkaufe selbst nichts, sondern erstelle Angebote für die Kunden meines Chefs. Von Anfang an war ausgemacht, dass ich eine zusätzliche Provision erhalten soll, für den Fall, dass ich selbst Aufträge an Land ziehe, wie zum Beispiel durch Verwandtschaft, Bekanntschaft, Freunde oder Nachbarn. Das Versprechen hat aber leider nur zwei Baustellen lang gehalten. Ich habe natürlich sehr viele Umstände, wenn einer von meinen Leuten ein Haus baut und mich um Unterstützung bittet. Angefangen von stundenlangem Telefonieren oder E-Mail schreiben bis hin zu Fahrten auf die Baustelle, was größtenteils in meiner Freizeit geschieht. Klar mache ich das auch irgendwo gerne, um zu helfen, aber letztendlich mache ich dadurch auch finanziellen Verlust, wenn mir dieser Aufwand nicht bezahlt wird. Gegen Ende des letzten Jahres habe ich mir die Zeit genommen und alles zusammengerechnet, was ich so an Zusatzleistungen für das Unternehmen erbracht hatte. Bei acht Baustellen waren das insgesamt etwa 50.000 Euro mehr Umsatz für die Firma und knapp 250 Stunden an Extra-Arbeit, davon gut die Hälfte in meiner Freizeit. Hier wurde ich mal zum Mittagessen eingeladen, dort gab es mal einen Zwanziger auf die Hand. Insgesamt ergab das eine lächerliche Summe von knapp 250 bis 300 Euro, und das steht natürlich in keiner Relation zum Aufwand.

Meine Beichte: Seit diesem Jahr gibt es "zufälligerweise" für meine Bekannten oder Verwandten keine guten Angebote mehr seitens meiner Firma, sondern nur etwas überhöhte Offerte, die ich dadurch argumentiere, dass wir heuer so eine starke Auftragslage haben und nicht günstig anbieten müssen. Gratis dazu gibt es noch einen Tipp, dass Konkurrenzfirma A oder Mitbewerber B dieselbe Leistung günstiger anbieten kann als wir. Selbstredend ist, dass ich diese Firmen selbst kontaktiere und das Geschäft eine Vermittlung wird, dementsprechend bekomme ich dafür auch eine Provision. Von Januar bis April des Jahres habe ich mir dadurch etwa 2000 Euro dazu verdient. Meine Leute stört es nicht, die sind sogar noch froh, wenn ich ihnen helfen konnte, Geld zu sparen. Mich stört es auch nicht, denn 90 Prozent meiner Arbeit und 100 Prozent meiner Verantwortung fallen dadurch weg. Und meinen Chef hat es nicht zu stören, denn es kann ihm egal sein, was ich in meiner Freizeit mache. Irgendwo habe ich natürlich ein schlechtes Gewissen, weil ich ja lieber für, als gegen meinen Chef arbeiten möchte. Aber nachdem ich dort auch nur wie ein kleiner Arbeitnehmer bezahlt werde und Zusatzleistungen nicht honoriert werden, muss ich eben auch sehen, was für mich übrig bleibt. Die zweite Beichte ist, dass ich diese Provisionen der anderen Firmen natürlich nicht dem Finanzamt melde, somit auch aktiv Steuern hinterziehe. Wenn auch nur im geringen Maße.

Beichthaus.com Beichte #00031135 vom 06.05.2013 um 00:10:29 Uhr (14 Kommentare).

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“35.000

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Toiletten Magazine

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Selbstsucht Habgier

Toiletten Magazine
Ich (m/22) lese auf dem Klo immer die Frauenzeitschriften meiner Freundin. Ich bringe ihr auch immer eine mit, wenn ich einkaufen gehe, damit ich wieder was zu lesen habe. Eine Win/Win-Situation.

Beichthaus.com Beichte #00031127 vom 03.05.2013 um 21:53:34 Uhr (14 Kommentare).

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Das Ende meines Wohlstandes

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Betrug Verschwendung Habgier Geld

Ich muss was beichten. Ich hatte die letzten Jahre einen super bezahlten Job und gewöhnte mir daher einen sehr exzessiven Lebensstil an. Vor einem Jahr verlor ich dann, nach acht Jahren, meinen Job, da ich mich in ein paar Dingen extrem verspekuliert hatte, woran das Unternehmen fast pleiteging. Okay, das war auch verständlich, da es dabei um Summen ging, für die so mancher Jahrzehnte lang arbeiten müsste oder sogar noch mehr. Ich fand danach aber leider keinen Job mehr, bei dem der Verdienst wenigstens annähernd so hoch ist, wie er in meinem vorherigen war.
Also nahm ich einen Job als Lagerleitung in einer Spedition an. Nun musste ich mit etwas weniger als der Hälfte meines vorherigen Gehaltes auskommen. Ich lebte aber meinen vorherigen Lebensstil weiter und jetzt ist es so weit, dass meine Ersparnisse aufgebraucht sind, mein Auto gepfändet wurde und mein Haus kurz vor der Zwangsversteigerung steht. Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich zum Schluss extra nochmal alle möglichen Kredite und Dispos ausgeschöpft und verprasst habe, da ich wusste, dass das eh alles in einer Privatinsolvenz endet. Die Geschädigten tun mir wirklich leid da, es teilweise auch private Investoren waren. Die nun keinen Cent mehr von dem Geld, welches sie in mein extra dafür gegründetes Scheinunternehmen investiert haben, sehen. Ich vermute, dass ich mehrere Jahre im Knast verbringen werde, was dann auch mehr als recht ist.

Beichthaus.com Beichte #00031122 vom 04.05.2013 um 13:29:28 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie man schnell Geld für Geschenke auftreibt

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Fremdgehen Habgier Partnerschaft Ex Weihnachten Marburg

Wie man schnell Geld für Geschenke auftreibt
Seit einiger Zeit bin ich mit einem superlieben Kerl zusammen. Er ist der Beste, den es in meinen Augen für mich geben kann. Jetzt kommt mein unsympathischer Part dabei: dennoch habe ich mehrmals für Geld den Sch***z meines Ex-Freundes gelutscht. Denn ich hatte die Kohle dringend nötig und konnte meinem Liebsten hinterher auch Eis, Pizza und Weihnachtsgeschenke kaufen. Die beiden kennen sich aber mein Freund weiß es nicht. Irgendwie schämen wir uns beide ihn zu hintergehen. Andererseits ist unsere beiderseitige Freundschaft so beständig und langjährig, dass es zu keinerlei emotionalen Komplikationen kommen wird. Vielleicht würde ich es sogar wieder tun. Einige gute Gelegenheiten schnelles Geld aufzutreiben und für ihn eine saubere Investition, wo er schon weiß, mit wem er es zu tun bekommt. Der besagte oben genannte Ex schweigt für immer, das wurde hoch und heilig geschworen und ich schreibe es bloß hier auf. Verzeih mir mein Schatz.

Beichthaus.com Beichte #00031120 vom 02.05.2013 um 21:57:33 Uhr in 35037 Marburg (Frankfurter Strasse) (30 Kommentare).

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